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    <title>rabenhorst - Hardware</title>
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    <description>Wenn Du dieses Weblog liest, wirst Du nie wieder ruhig schlafen.</description>
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    <title>Die FR zum Bundestrojaner</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/953-Die-FR-zum-Bundestrojaner.html</link>
            <category>Geheimdienste</category>
            <category>Hardware</category>
            <category>Internet / TeKo</category>
            <category>Kryptografie</category>
            <category>Owl</category>
            <category>Politik</category>
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            <category>Terror</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Der &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/929-Der-Internetspion-auf-Deinem-PC.html&quot;&gt;Internetspion auf dem heimischen PC&lt;/a&gt; wird uns noch länger beschäftigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Frankfurter Rundschau berichtet in &lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?cnt=1033879&quot;&gt;Polizei als Hacker beschäftigt die Juristen&lt;/a&gt;, dass über die &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/82341&quot;&gt;Beschwerde&lt;/a&gt; von Generalbundesanwältin Monika Harms gegen den Beschluss des Ermittlungsrichters am Bundesgerichtshof Ulrich Hebenstreit der 3. BGH Strafsenat im Januar 2007 entscheiden wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten lässt die FR irgendwelche &quot;Fachleute&quot; und Internetuser im Trüben fischen &amp;#8211; was wir alle wohl mehr oder weniger tun:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
Fachleute spekulieren, wie die staatseigenen Hacker in den Computer eindringen. Viele Nutzer rechnen mit dem Einsatz von besagten Trojanern, also heimlichen Spionageprogrammen, die in der Regel über harmlose E-Mails zu den betroffenen Rechnern gelangen. Andere sehen einen möglichen Angriffspunkt in den Knotenpunkten des Internets. Denn in den vergangenen Wochen ist der deutsche Internet-Austauschknoten DE-CIX in Frankfurt am Main auf neue Hardware-Plattformen umgestellt worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das Datendrehkreuz ist damit deutlich leistungsfähiger und schneller geworden. Der Hersteller der neuen Komponenten, die Firma Force10 Networks, bietet aber auch Spionage-Software zur elektronischen Überwachung des Datenverkehrs an. Der US-Geheimdienst NSA nutze diese Technik bereits ausgiebig, heißt es.
&lt;/div&gt;
Das es im &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/DE-CIX&quot;&gt;DE-CIX&lt;/a&gt; mit Sicherheit ebenfalls Überwachungsschnittstellen gibt, die mit richterlichen Anordnungen genutzt werden &amp;#8211; bei &quot;Gefahr im Verzug&quot; vermutlich auch hopp-hopp &amp;#8211; dürfte klar sein. Das an einem solchen Ort fast tagtäglich irgendwelche Hardware dazugestellt oder ausgetauscht wird, auch. Nicht so klar ist mir, dass der DE-CIX seit heute ein reiner Staatsbetrieb sein soll, an dem BKA Leute mit einem Transporter vorfahren, um dort Hardware für den &lt;a href=&quot;http://zenzizenzizenzic.de/archives/2006/12/16/jetzt-den-bundestrojaner-herunterladen/&quot;&gt;BKA &quot;Bundestrojaner&quot;&lt;/a&gt; zu installieren, der dann auf die heimische Festplatte zugreifen soll. Und es heißt nicht nur, es ist so, dass die NSA &lt;a href=&quot;http://hp.kairaven.de/miniwahr/echelon-index.html&quot;&gt;spätestens seit Echelon&lt;/a&gt; an den amerikanischen Knotenpunkten (und per Präsidentenanordnung bei einigen US-Telefonieunternehmen) mitsaugt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem netter Denkanstoß für Leute, die immer noch alles im Klartext und nicht verschlüsselt durch&#039;s Netz sausen lassen. 
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    <pubDate>Mon, 18 Dec 2006 00:06:31 +0100</pubDate>
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    <title>Nächtliche Visionen</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/931-Naechtliche-Visionen.html</link>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Hardware</category>
            <category>Owl</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Womit bisher nur Observationsteams und Soldaten &quot;spielen&quot; durften, liegt dank unserer fleißigen Discounter bald auch in abgespeckter Form unter jedem Weihnachtsbaum. Mit &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/459-Hoher-Bedarf.html&quot;&gt;preiswerter Videoüberwachung&lt;/a&gt; ist man ja bereits bestens versorgt.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 510px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/07-12-16-nightgoggle1.jpg&quot; alt=&quot;Nachtsichtger&amp;auml;t&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;200&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/07-12-16-nightgoggle2.jpg&quot; alt=&quot;Nachtsichtger&amp;auml;t&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;200&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Links das online bereits vergriffene &lt;a href=&quot;http://www.plus.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/eCS/Store/de/-/EUR/Storefront-Produkt?ProductSKU=967735&quot;&gt;Nachtsichtgerät NIGHT SPY 3x42&lt;/a&gt; von Plus, rechts das noch zu habende &lt;a href=&quot;http://www.lidl.de/de/home.nsf/pages/c.o.20061214.p.Nachtsichtgeraet.ar24?OpenDocument=&amp;amp;FilialDaten=1&amp;amp;id=1542&amp;amp;country=DE&amp;amp;zipcode=10117&amp;amp;city=Berlin&amp;amp;city2=Mitte&amp;amp;street=Leipziger%20Stra%DFe%2045B&amp;amp;ar=24&amp;amp;nf=True&amp;amp;shopping_list_products=&amp;amp;shopping_list_date=1165528657&amp;amp;smVars=FilialDaten%2Cid%2Ccountry%2Czipcode%2Ccity%2Ccity2%2Cstreet%2Car%2Cnf%2Cshopping_list_products%2Cshopping_list_date&quot;&gt;Nachtsichtgerät&lt;/a&gt; von Lidl.&lt;/div&gt; 
&lt;span style=&quot;font-style: italic; &quot;&gt;Natürlich&lt;/span&gt; nur zur nächtlichen Tier- und Landschaftsbeobachtung. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 07 Dec 2006 23:14:51 +0100</pubDate>
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    <title>Orwells Mikrofone auf dem Vormarsch</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/915-Orwells-Mikrofone-auf-dem-Vormarsch.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>Biometrie</category>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Hardware</category>
            <category>Owl</category>
            <category>Software</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Mikrofone an Videoüberwachungskameras, um &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/184-In-Chicago-bekommen-Videoueberwachungskameras-Ohren.html&quot;&gt;Schußgeräusche&lt;/a&gt; zu erkennen oder in die &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/266-UEberwachung-in-Athen.html&quot;&gt;Gespräche bei sportlichen Großereignissen&lt;/a&gt; hineinzuhören, kennt man ja schon. In den Niederlanden tastet man sich langsam voran, damit auch diese Szenerie Orwells Wirklichkeit wird:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;Es war noch ein wenig früh. Die Fahrt war ohne Schwierigkeiten vonstatten gegangen; das Mädchen war so augenscheinlich wohlbeschlagen, daß er weniger Angst empfand, als er normalerweise hätte haben müssen. Vermutlich konnte man sich darauf verlassen, daß sie einen sicheren Ort kannte. Im allgemeinen durfte man nicht annehmen, auf dem Lande sehr viel sicherer als in London selbst zu sein. Freilich gab es in der Natur keine Televisoren, aber es bestand immer die Gefahr verborgener Mikrophone, die eine Stimme auffangen und so zur Feststellung des Sprechers führen konnten; außerdem war es nicht leicht, eine Vergnügungsreise zu machen, ohne Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;G. Orwell: 1984&lt;/div&gt;
Wie der New Scientist mit dem passenden Titel &lt;a href=&quot;http://www.newscientisttech.com/article.ns?id=mg19225780.159&amp;amp;feedId=tech_rss20&quot;&gt;Big brother is listening to you&lt;/a&gt; berichtet&lt;/a&gt;, hat man &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/185-In-London-bekommen-Videoueberwachungskameras-Ohren.html&quot;&gt;nach London&lt;/a&gt; auch in &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Groningen&quot;&gt;Groningen&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Rotterdam&quot;&gt;Rotterdam&lt;/a&gt; damit begonnen, an Videoüberwachungskameras Mikrofone zu installieren. Zusätzlich kommen die Mikrofone in Zügen und Bahnhöfen zum Einsatz. Die dahinter stehende Software &lt;a href=&quot;http://www.soundintel.com/products-nl.html&quot;&gt;Sigard&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;http://www.soundintel.com/&quot;&gt;Sound Intelligence&lt;/a&gt;, einem kommerziellen Spin-Off der Universität von Groningen, analysiert die aufgenommenen Stimmen, ob sich in ihnen Agression und Ärger zeigt und sendet bei erkannter Aggression einen Alarm an die nächste Polizeistation. Drei Verhaftungen aufgrund der Stimmenanalysemikrofone gab es schon.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 428px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/23-11-06-sigard.jpg&quot; alt=&quot;Sigard Schema&quot; width=&quot;426&quot; height=&quot;172&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sigard Schema.&lt;br /&gt;Abbildung: Sound Intelligence.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben jedem Kameraauge bald auch ein Kameraohr?&lt;/div&gt;
Hier ein paar Bilder aus dem gruseligen und gut gemachten &lt;a href=&quot;http://soundintel.com/SI.wmv&quot;&gt;Werbefilm&lt;/a&gt; (wmv) mit Thrillersound:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 520px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/23-11-06-si1.jpg&quot; alt=&quot;SI&quot; width=&quot;260&quot; height=&quot;163&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/23-11-06-si2.jpg&quot; alt=&quot;SI&quot; width=&quot;260&quot; height=&quot;147&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Überwacher vor dem Monitor am Joystick und eine Szene wie aus &quot;Blue Velvet&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/23-11-06-si3.jpg&quot; alt=&quot;SI&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/23-11-06-si4.jpg&quot; alt=&quot;SI&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Aggressiver Passant vor Videoüberwachungskamera und Mikrofon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/23-11-06-si5.jpg&quot; alt=&quot;SI&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/23-11-06-si6.jpg&quot; alt=&quot;SI&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Augen und Ohren wachen im Stadtdschungel.&lt;/div&gt;
Und aus einem &lt;a href=&quot;http://soundintel.com/SI.wmv&quot;&gt;TV-Bericht&lt;/a&gt; des niederländischen RTL4 (wmv):
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 520px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/23-11-06-si7.jpg&quot; alt=&quot;SI&quot; width=&quot;260&quot; height=&quot;199&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/23-11-06-si8.jpg&quot; alt=&quot;SI&quot; width=&quot;260&quot; height=&quot;196&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warnmeldung im Kontrollzentrum und das reale Aussehen des Akustiksensors.&lt;/div&gt;Im RTL4 Bericht ist von Installationen an fünfzehn Kameras in Groningen die Rede, zwanzig Gemeinden wollen bereits ebenfalls das System einsetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer wettet darauf, dass in ein paar Jahren die Mikrofone &lt;span style=&quot;font-weight: bold; &quot;&gt;keine&lt;/span&gt; kompletten Gespräche belauschen?  
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    <pubDate>Thu, 23 Nov 2006 22:41:26 +0100</pubDate>
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    <title>&quot;Hacken&quot; gegen USB-Sticks und umgekehrt</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/898-Hacken-gegen-USB-Sticks-und-umgekehrt.html</link>
            <category>Datenschutz</category>
            <category>Hardware</category>
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            <category>Linktipp</category>
            <category>Medien / Kultur</category>
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            <category>Überwachung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Warum mich schon seit dem &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/892-Spielen-mit-dem-Stick.html&quot;&gt;Spielen mit dem Stick&lt;/a&gt; die Sicherung der dort gespeicherten Daten umtreibt &amp;#8211; nicht nur bei Verlust eines Sticks, sondern gerade auch beim Einstecken in fremde Windowsrechner &amp;#8211; reißt die tagesschau in dem Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,,OID6083542_REF1,00.html&quot;&gt;Hacking-Tool kopiert Daten von USB-Sticks&lt;/a&gt; an, der auf einen Artikel der Zeitschrift &lt;a href=&quot;http://www.pcpro.de/&quot;&gt;PC Professionell&lt;/a&gt; zurückgeht, der sich wiederum der seit einiger Zeit bekannten &lt;a href=&quot;http://www.hak5.org/wiki/USB_Hacks&quot;&gt;USB-Tools von Hak5&lt;/a&gt; annimmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die &quot;USB Hacks&quot; Tools beschäftigen sich mit dem Ausspionieren von Daten über USB-Sticks und dem Schutz vor derartigen Angriffen &amp;#8211; also nicht nur so einseitig, wie es der tagesschau Artikel darstellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu den Tools zählen das &lt;a href=&quot;http://www.hak5.org/wiki/USB_Switchblade&quot;&gt;USB &quot;Taschenmesser&quot;&lt;/a&gt; und dessen Nachfolger, die &lt;a href=&quot;http://www.hak5.org/wiki/USB_Hacksaw&quot;&gt;USB &quot;Säge&quot;&lt;/a&gt;, die u. a. auch das erwähnte &lt;a href=&quot;http://www.schneier.com/blog/archives/2006/08/usbdumper_1.html&quot;&gt;&quot;USB Dumper&quot;&lt;/a&gt; Tool enthalten. Mit ihnen kann die Ausspionierung von Daten auf Windows NT Rechnern von USB-Sticks (wobei U3 USB-Sticks bevorzugt werden) aus und von Daten auf USB-Sticks vom Hostrechner aus, auf dem der USB Dumper installiert ist, demonstriert werden. In Vorbereitung ist aber auch das &lt;a href=&quot;http://www.hak5.org/wiki/USB_Antidote&quot;&gt;USB &quot;Gegenmittel&quot;&lt;/a&gt;, das Abwehrtechniken gegen die obigen Angriffe realisieren soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit ihrer &quot;Arbeit&quot; erstellt Hak5 nicht nur an sich interessante Tools, sondern leistet auch wichtige Informations- und Aufklärungsarbeit, was den Datenschutz und die  Kryptografie im Umgang mit USB-Sticks angeht. Etwas, was Politiker wie Zypries nur ungenügend bedenken, wenn sie von der &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/894-Krieg-der-VDS.html&quot;&gt;&quot;Ächtung von Hackertools&quot;&lt;/a&gt; daherfaseln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die gutgemeinten Ratschläge im tagesschau Artikel sind nur begrenzt nützlich und umsetzbar:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
Nutzer sollten ihre persönlichen Daten sicherheitshalber verschlüsseln und vorsichtig sein, falls die LED des Sticks in fremden Rechnern zu lange flackert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bei unsicheren Rechnern sollte man daher, sofern möglich, vor dem Einstecken den Schreibschutz des Sticks aktivieren und im Zweifelsfall den USB-Datenspeicher nach ungeschütztem Datenverkehr mit einem aktuellen Virenscanner untersuchen. USB-Sticks unbekannter Herkunft´sind mit größter Vorsicht zu behandeln.
&lt;/div&gt;
Wie ich schon im oben erwähnten Beitrag schrieb, ist eine wirklich sichere und überall portable Umsetzung der Verschlüsselung gar nicht so einfach zu realisieren und sobald man mit einem USB-Stick das Haus verlässt, hat man es generell immer mit &quot;unsicheren Rechnern&quot; zu tun. Bei manchen Anwendern &amp;#8211; man sollte es kaum glauben &amp;#8211; ist es sogar der eigene Rechner. Die LED flackert ständig, wenn man mit mehren Programmen vom USB-Stick arbeitet und sie flackert, weil man mit ihnen und dem USB-Stick unterwegs arbeiten will oder muss und nicht nur Katzenbilder transportiert. Auch der Totschlaghinweis mit dem Virenscanner ist naiv, wenn man bedenkt, dass es mittlerweile genug Viren und Trojaner gibt, die sich gut vor Virenscannern tarnen können, wenn sie ihn nicht gleich deaktivieren oder blocken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber die meisten Benutzer von USB-Sticks werden eh keinen Gedanken an Datenschutz und -sicherheit auf ihrem Stick verschwenden. Warum auch, wenn man nichts zu verbergen hat :) 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 11 Nov 2006 11:09:21 +0100</pubDate>
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    <title>Anon-USB-Schlüssel</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/896-Anon-USB-Schluessel.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>Datenschutz</category>
            <category>Hardware</category>
            <category>Kryptografie</category>
            <category>Owl</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Auch wenn ich &amp;#8211; wie ich in &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/892-Spielen-mit-dem-Stick.html&quot;&gt;Spielen mit dem Stick&lt;/a&gt; erwähnte &amp;#8211; Torpark in der derzeitigen Form nicht mag, der &lt;a href=&quot;https://shop.foebud.org/product_info.php/products_id/151&quot;&gt;Privacy Dongle vom FoeBuD&lt;/a&gt; sieht doch cool aus:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 420px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/09-11-06-foebud-dongle.jpg&quot; alt=&quot;FoeBuDs Privacy Dongle&quot; width=&quot;420&quot; height=&quot;330&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abbildung: FoeBuD.&lt;/div&gt;
Als Zweit-Stick mit 128 MB und vorinstalliertem Torpark (denn nicht jeder mag das Basteln) für 20 Euro doch eine nette Sache und eine Weihnachtsgeschenkidee. Leider nur USB 1.1. 
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    <pubDate>Thu, 09 Nov 2006 19:09:56 +0100</pubDate>
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    <title>Spielen mit dem Stick</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/892-Spielen-mit-dem-Stick.html</link>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Data Mining</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Seit Tagen spiele ich mit meinem neuen Mitglied der Peripheriefamilie herum. Es ist ein &lt;a href=&quot;http://www.corsairmemory.com/corsair/flash_memory.html#fv&quot;&gt;Voyager Flash&lt;/a&gt; USB 2.0 Stick von &lt;a href=&quot;http://www.corsairmemory.com/corsair/german_reseller_page.html&quot;&gt;Corsair&lt;/a&gt;:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 500px; &quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/kraven/289204230/&quot; title=&quot;Flickr Foto&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://static.flickr.com/113/289204230_894cbe1aa4.jpg&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;375&quot; alt=&quot;Corsair Voyager 4GB USB-Stick&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
Hinter dem Voyager sieht man mein altes Pen Drive, das ich vor ein paar Jahren gekauft hatte &amp;#8211; mit 32 MB und für ca. 80/90 DM. Der Voyager mit 4 GB kostete mit Versandgebühren 87 Euro. Den Stick gibt es auch mit 8 GB Speichergröße. Auf seine Sticks gibt Corsair 10 Jahre Garantie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Stick wurde eine Mini-CD geliefert, auf der sich neben Treibern für die alten Windowsversionen und einem PDF-Manual ein englischsprachiges Windowsprogramm befindet:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 336px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-11-06-voyagerapp.png&quot; alt=&quot;Voyager Programm&quot; width=&quot;336&quot; height=&quot;354&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Mit der Applikation kann man den Stick formatieren, über das Kopieren der benötigten Dateien von einem Windows 98 Medium bootbar machen und partitionieren. Hinter der Partitionierung verbirgt sich TrueCrypt, mit dem der Stick in eine normale Partition und eine verschlüsselte TrueCrypt-Partition aufgeteilt werden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Daneben lag der Verpackung noch ein Trageband mit Karabinerhaken bei, wenn man den Stick um den Hals tragen will und ein stabiles, 60 cm langes USB-Verbindungskabel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zu den Leistungsdaten gibt Corsair auf der Webseite für den eingesetzten Dual Channel &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/NAND-Flash&quot;&gt;NAND&lt;/a&gt; Speicher bis zu 33 MB/Sek. für Lesevorgänge und 16 MB/Sek. für Schreibvorgänge an, im Manual 20 MB/Sek. für&#039;s Lesen und 15 MB/Sek. für&#039;s Schreiben. Letztere Angaben sind realistischer. Damit ist der Voyager zum Beispiel im Vergleich mit dem &lt;a href=&quot;http://www.ocztechnology.com/products/flash_drives/ocz_rally_high_performance_usb_2_0-dual_channel-flash_memory_drive&quot;&gt;OCZ Rally Stick&lt;/a&gt; nicht der Schnellste, aber bei der bisherigen Arbeit mit verschiedenen Applikationen empfinde ich die Geschwindigkeit als akzeptabel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was für den Voyager spricht, ist sein Design und die stabile Verarbeitung &amp;#8211; für diejenigen, die darauf Wert legen und ebenso von Produkten fasziniert sind, wie sie z. B. für das Militär produziert werden, um auch unter härtsten Bedingungen zu funktionieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde mich mit Sicherheit nicht dauernd im Regenwald, in der Antarktis oder unter Unterwasser aufhalten, aber mit dem Voyager wäre das kein Problem. Das zeigen die Abbildungen aus dem &lt;a href=&quot;http://www.techpowerup.com/reviews/Corsair/FlashVoyager1GB/4&quot;&gt;Kapitel zur Verarbeitungsqualität&lt;/a&gt; aus dem &lt;a href=&quot;http://www.techpowerup.com/reviews/Corsair/FlashVoyager1GB/&quot;&gt;techPowerUp! Bewertungsartikel von W1zzard&lt;/a&gt;, der wie andere Benutzer allerlei mit der 1 GB Version des Sticks angestellt hatte:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 505px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-11-06-corsair1.jpg&quot; alt=&quot;Voyager Test&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;188&quot; /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-11-06-corsair2.jpg&quot; alt=&quot;Voyager Test&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;188&quot; /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Voyager in köchelndem Wasser und im Eisfach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-11-06-corsair3.jpg&quot; alt=&quot;Voyager Test&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;188&quot; /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-11-06-corsair4.jpg&quot; alt=&quot;Voyager Test&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;188&quot; /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Voyager nach einer Tour in der Spülmaschine und im Toaster.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-11-06-corsair5.jpg&quot; alt=&quot;Voyager Test&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;188&quot; /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-11-06-corsair6.jpg&quot; alt=&quot;Voyager Test&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;188&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Voyager auf einer Pizza gebraten und vom Auto überfahren.&lt;/div&gt;
Man muss dem Autoren glauben, aber nach seinen Tests war der Voyager immer noch funktionsfähig. OK, nach der Tour mit dem Auto musste der Stecker etwas gerade gebogen und nach der Pizza der Stick neu formatiert werden. Ähnliche Misshandlungen durch andere Tester zeigten gleiche Ergebnisse. Zur Widerstandsfähigkeit trägt die Gummiarmierung bei, die allerdings auch allerlei Partikel anzieht (wie auf dem Foto oben zu sehen ist), was alle Benutzer kritisierten. Aber der Stick ist schließlich zum Arbeiten da und nicht, um ihn jeden Tag herausgeputzt zur Schau zu stellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Für das Arbeiten mit dem Stick und die Ausstattung mit Applikationen habe ich mich bei &lt;a href=&quot;http://portableapps.com/&quot;&gt;PortableApps&lt;/a&gt;, der &lt;a href=&quot;http://www.portablefreeware.com/&quot;&gt;Portable Freeware Collection&lt;/a&gt;, ocepjs &lt;a href=&quot;http://www.office-center-epj.de/portable_usb_drive.htm&quot;&gt;Portable USB Drive&lt;/a&gt; Seite und in der Liste &lt;a href=&quot;http://www.kikizas.net/en/usbapps.html&quot;&gt;usb applications&lt;/a&gt; von kikizas.net umgesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf den Seiten finden sich alle möglichen Programme, die für den USB-Stick angepasst wurden und entweder über eine Batchdatei oder einen eigenen Programmstarter aufgerufen werden. Daneben gibt es auch Applikationen, die ihre Daten und Einstellungen ebenfalls nicht in der Windows Registry oder im Dateisystem des Hostrechners verewigen, sondern im eigenen Programmverzeichnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Aktualität der Programmversionen variiert dabei. Findet man zum Beispiel bei PortableApps den FTP Client FileZilla in Version 2.2.28 und Thunderbird Portable in Version 1.5.0.5, gibt es die beiden Programme bei ocepj in Version 2.2.29 und 1.5.0.7.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was trotzdem ab und an zu Problemen führt, ist der Gebrauch absoluter Pfadangaben und der wintypische Gebrauch von Partitionsbuchstaben. Wenn man dann an einem fremden Computer einsteckt, keine relativen Pfadangaben im Programm möglich sind oder sich das Programm nicht flexibel auf den geänderten Laufwerksbuchstaben einstellt, muss manuell nachkorrigiert werden...mit Linux wäre das einfacher.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens Linux. Das will ich demnächst auch noch mit dem USB-Stick testen. Dafür gibt es die Mini-Linuxdistribution &lt;a href=&quot;http://www.damnsmalllinux.org/&quot;&gt;Damn Small Linux (DSL)&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://www.puppyos.com/&quot;&gt;Puppy Linux&lt;/a&gt; zusammen mit &lt;a href=&quot;http://www.erikveen.dds.nl/qemupuppy/&quot;&gt;QEMU-Puppy&lt;/a&gt;, um Puppy Linux im Emulator QEMU laufen zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf jeden Fall sollte es für die eingesetzte Linuxdistribution eine große Bandbreite an Applikation geben und Linux muss ohne die Notwendigkeit, vom Stick zu booten, laufen, denn ich gehe bewußt davon aus, dass man nicht in jedem Internetcafe und an jedem fremden Rechner in das BIOS bzw. von einem USB-Stick booten darf. Da die Mehrheit der fremden Rechner unter Windows laufen dürften, habe ich mich vorerst auf Windows konzentriert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zum Aufrufen der Windows-Applikationen eignet sich vorzüglich der Programmstarter &lt;a href=&quot;http://portableapps.com/apps/utilities/pstart&quot;&gt;PStart&lt;/a&gt;, der im Systray als Icon erscheint, über das ein eigenes Startmenü angelegt werden kann:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 505px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-11-06-pstart1.png&quot; alt=&quot;PStart Men&amp;uuml;&quot; width=&quot;253&quot; height=&quot;252&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-11-06-pstart2.png&quot; alt=&quot;PStart Konfiguration&quot; width=&quot;247&quot; height=&quot;374&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PStart Startmenü und Einstellungsfenster.&lt;/div&gt;
Da ich aktuell tagsüber auch an einem Windows 98 Rechner sitzen &quot;darf&quot;, kommt hinzu, dass man für bestimmte Programme die Windows 95/98/ME Version einsetzen muss. Aber auch das schlägt unter Umständen fehl, wenn es sich um ein nicht gewartetes System handelt, dem die aktuellen Updates fehlen &amp;#8211; wie ich leidvoll erfahren musste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun zur Kryptografie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bei dem Einsatz von Verschlüsselungslösungen muss man immer im Hinterkopf behalten, dass man den USB-Stick nicht nur am heimischen PC einsteckt, sondern auf fremden Rechnern mit Windows 95 bis XP, mit eingeschränkten Benutzerechten bzw. fehlenden Adminrechten. Die verschlüsselten Daten sollten möglichst plattformunabhängig wieder zu entschlüsseln sein, auch unter Linux. Deshalb auch der Gedanke mit dem emulierten Linux, der noch weiter zu verfolgen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Da haben wir zuerst GnuPG. Unter Windows sind dabei die GNUPGHOME und die gpgProgram Variable ausschlaggebend sowie die Angabe des GnuPG Programmpfads in der PATH Variable. Alle an die Laufwerksbuchstaben und fixe Programmpfade gebunden, die sich auf einem fremden Windowsrechner ändern und unter Umständen aufgrund der fehlenden Rechte auch nicht zu beeinflußen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die bisherige Lösung ist der Einsatz der &lt;a href=&quot;http://hp.kairaven.de/pgp/gpg/gpg7.html&quot;&gt;GPGshell GUI&lt;/a&gt;, die auf dem USB-Stick installiert wird. Wie auf der GnuPG Mailingliste zu lesen war, arbeitet Timo Schulz an einer portablen Version der &lt;a href=&quot;http://hp.kairaven.de/pgp/gpg/gpg6.html#a1&quot;&gt;WinPT GUI&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zur Verwendung der GPGshell installiert man zunächst die GPGshell wie gehabt auf dem lokalen Rechner und ladet sich dann das &lt;a href=&quot;http://www.jumaros.de/rsoft/download/Copy2Usb.exe.gpg&quot;&gt;Copy2Usb Tool&lt;/a&gt; herunter, das von Roger Sondermann, dem Autoren der GPGshell, zur Verfügung gestellt wird. Nach Prüfung und Entfernung der enthaltenen Signatur, indem man die Datei copy2usb.exe.gpg mit GnuPG öffnet, kopiert man das Tool in das GPGshell Programmverzeichnis und führt es aus.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 485px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-11-06-copy2usb.png&quot; alt=&quot;GPGshell Copy2Usb Tool&quot; width=&quot;485&quot; height=&quot;193&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Das Tool kopiert danach alle notwendigen Dateien und Programme für GPGshell und GnuPG in das anzugebende Verzeichnis. Anschließend kopiert man noch die persönlichen GnuPG Dateien (Schlüsselringdateien, gpg.conf usw.) in das angelegte Unterverzeichnis GnuPG-Home. Im Endergebnis kann man alle GPGshell Programme bzw. GnuPG vom USB-Stick ausführen, wie man es von WinPT, GPA oder den anderen GnuPG GUIs gewohnt ist, ohne sich um irgendwelche Variablen kümmern zu müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die GnuPG / GPGshell Installation kann man auch für die portable Version des Thunderbirds mit Enigmail nutzen. Dazu wird im Thunderbird Wurzelverzeichnis auf dem USB-Stick (wo der Programmstarter PortableThunderbird.exe liegt) die Datei PortableThunderbird.ini angelegt, die für die Nutzung von GnuPG mit Enigmail zwei Einträge aufweisen muss, die relativ vom Thunderbirdverzeichnis ausgehend auf die Verzeichnisse verweisen, die gpg.exe und die persönlichen GnuPG Dateien enthalten:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
GPGPathDirectory=..\gpgshell #Verzeichnis mit gpg.exe&lt;br /&gt;
GPGHomeDirectory=..\gpgshell\gnupg-home # Verzeichnis mit GnuPG Dateien
&lt;/div&gt;
Bei mir liegen Thunderbird im app\thunderbird Verzeichnis, die GPGshell im app\gpgshell und die GnuPG Dateien im app\gpgshell\gnupg-home Verzeichnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit ist die portable Nutzung von Thunderbird mit Enigmail und GnuPG auf jedem Rechner möglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Für die Verwaltung von Passwörtern und -phrasen habe ich einfach das lokale Verzeichnis der &lt;a href=&quot;http://keepass.sourceforge.net/&quot;&gt;KeePass&lt;/a&gt; Applikation (mit der deutschen Sprachdatei) und die KeePass Datenbankdatei auf den Stick kopiert. Von KeePass gibt es die Linuxvariante &lt;a href=&quot;http://keepassx.sourceforge.net/&quot;&gt;KeePassX&lt;/a&gt;, aber ob die KeePass Windowsdatenbank wirklich kompatibel mit der Linuxversion ist, muss sich noch zeigen. Ansonsten bietet sich als Alternative der &lt;a href=&quot;http://fpx.de/fp/Software/Gorilla/&quot;&gt;Password Gorilla&lt;/a&gt; an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was verschlüsseltes Instant Messaging angeht, ist nur Gaim mit &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/112-Verschluesselung-die-Aufzeichnung-vernichtet-sich-in-x-Minuten.html&quot;&gt;OTR&lt;/a&gt; plattformübergreifend zu nutzen. Gaim hat allerdings eine miserable bzw. rudimentäre Jabberunterstützung. Die portable Version von Miranda läuft mit OTR Plugin ebenfalls stabil &amp;#8211; den Client gibt es bis jetzt aber nur für Windows. Beide bieten keine GnuPG Verschlüsselung für Jabbersessions, die den Jabberstandards entspricht, womit wir zu &lt;a href=&quot;http://hp.kairaven.de/jabber/index.html&quot;&gt;Psi&lt;/a&gt; kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Von Psi kann man sich bei &lt;a href=&quot;http://www.openmessenger.de/&quot;&gt;Openmessenger&lt;/a&gt; eine portable Version von Psi erstellen lassen, es geht aber auch anders: Man kopiert das Psi Programmverzeichnis einer x-beliebigen Version in ein Psi Programmverzeichnis und das Profilverzeichnis PsiData in ein Unterverzeichnis auf den Stick und startet Psi dann mit einer Batchdatei:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
@echo off&lt;br /&gt;
SET PSIDATADIR=.\PsiData&lt;br /&gt;
start psi.exe&lt;br /&gt;
exit
&lt;/div&gt;
Eine Nutzung der oben erwähnten GnuPG/GPGshell Installation mit Psi ist nicht möglich, auch nicht durch Setzen der GnuPG Variablen in der Batchdatei, so dass es zur Zeit keine Version von Psi gibt, mit der man portabel GnuPG verschlüsselte Jabberchats ausführen könnte. Hier rächt sich, dass sich die Psi-Entwickler OTR verweigern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Kommen wir zur Verschlüsselung von Daten auf dem USB-Stick an sich &amp;#8211; schließlich hat man bis jetzt den privaten GnuPG Schlüsselring (auch wenn der natürlich mit einer starken Passphrase gesichert ist), das Thunderbird Mailverzeichnis, Jabber Kontaktlisten oder Chathistorien auf dem Stick. Dazu kommen noch andere Dokumente, die man zum Beispiel mit der portablen OpenOffice Version erstellt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das vielbeschworene TrueCrypt, das ich ja bei mir bereits mit der Voyager Applikation nutzen könnte, ohne TrueCrypt überhaupt zu installieren, ist hier nicht zielführend. Ebenso wenig closed Source Programme wie &lt;a href=&quot;http://www.handybits.com/easycrypto.htm&quot;&gt;Easy Crypto&lt;/a&gt;, das an vielen Stellen im Web als Alternative gehandelt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
TrueCrypt ist gut, aber nicht für den portablen Einsatz. Klar kann man entweder wie beim Voyager eine TrueCrypt Partition anlegen, eine TrueCrypt Containerdatei oder eine TrueCrypt Traveller Disk auf dem Stick erstellen, aber das setzt alles voraus, dass man TrueCrypt auf dem fremden Hostrechner installiert bzw. mit Adminrechten arbeiten kann, um die virtuellen Devices anlegen und nutzen zu können &amp;#8211; bei fremden Rechnern (s. o.) nicht vorauszusetzen. Deshalb eignet sich TrueCrypt allenfalls für die verschlüsselte Archivierung von Daten, auf die man nachträglich nur am heimischen Rechner oder an Rechnern mit entsprechenden Rechten zugreift.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Lösungen, die mir zur Zeit vorschweben: Mini-Linux im Emulator (s. o.) mit verschlüsseltem Dateisystem oder irgendeine Skriptlösung, die aus den verschiedenen Verzeichnissen und Dateien mit sensiblem Inhalt ein Archiv schnürt und das Archiv symmetrisch mit GnuPG verschlüsselt. Vor dem Transport des Sticks wird gepackt, verschlüsselt und die Originaldateien werden geshreddert (was bei Flashspeichern nicht so gut sein soll, wie ich am Rande gelesen habe). Am fremden Rechner wird das Archiv entschlüsselt (zur Not dann auch an einem Linuxrechner mit installiertem GnuPG möglich) und die Dateien und Verzeichnisse an ihre Ursprungsorte verschoben. Vor dem Abstecken beginnt der Zyklus von neuem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Für die Paranoiker: Gegen Spionageabsichten auf fremden Rechnern hat man eh keine Chance. Entweder könne Software-Keylogger laufen, es sind Hardware-Keylogger im Rechner oder an der Tastaur verbaut, ein Spionageprogramm fertigt im Hintergrund permanente Screenshots an oder eine Videoüberwachungskamera im Rücken linst Dir über die Schulter, wenn ein Freak nicht direkt mit Tempestangriffen herumspielt. Eigentlich wäre es ratsam, für den portablen Einsatz an fremden Rechnern spezielle Identitäten und Accounts einzurichten und zu nutzen, die man bei einer merkbar gewordenen Kompromittierung aufgibt und verfallen lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zum Abschluß noch ein paar Anmerkungen zu einzelnen, portablen Applikationen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bei verschiedenen Programmen stellt sich das Problem der Synchronisierung: Ich nehme unterwegs einen neuen Schlüssel in den öffentlichen GnuPG Schlüsselring oder einen neuen Passworteintrag im Passwordmanager auf, rufe unterwegs Mails mit Thunderbird ab. Am heimischen Rechner will ich nicht mit den portablen USB-Versionen auf dem Stick arbeiten, sondern mit den lokalen Versionen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für diesen Zweck gibt es die &lt;a href=&quot;http://www.liberta-project.org/liberta/core/puss&quot;&gt;PUSS&lt;/a&gt; (Portable Utility and Security Suite), die so eifrig auf PortableApps beworben wird. Mit PUSS legt man für jedes Programm ein Profil an, das die Pfade zu den lokal und auf dem Stick angelegten Verzeichnissen oder Daten speichert. Über die Auswahl der Profile sollen sich dann Dateien und Verzeichnisse synchronisieren lassen:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 515px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-11-06-puss.png&quot; alt=&quot;PUSS&quot; width=&quot;515&quot; height=&quot;308&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Einige Tests mit Kopieraktionen zwischen einem portablen und lokalen Thunderbird, bei dem auch alle Vererbungen für Ordner abgeschaltet und für einzelne Ordner unterschiedliche Vorhaltezeiten vergeben wurden, brachte zum Vorschein, dass sich der Ungelesen/Gelesen Status von einzelnen Nachrichten, Vorhaltezeiten und Threaddarstellungen nicht auf den USB-Stick übertragen ließen. Es sind zwar alle Nachrichten vorhanden und Thunderbird präsentiert sich mit allen Erweiterungen vom USB-Stick  genauso wie die lokale Variante, aber die lokalen Einstellungen waren gelöscht und für jeden Ordner wurde beim Öffnen eine neue Zusammenstellungsdatei erstellt. Auch eine parallele Nutzung von Portable Thunderbird von der Festplatte in einer FAT32 Partition und vom USB-Stick, der ebenfalls FAT32 formatiert ist, brachte keine Änderung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Wenn niemand einen anderen Tipp hat, ist Thunderbird mit Konservierung aller Ordnereinstellungen und Nachrichtenstatus nicht zu synchronisieren und ich werde ihn lieber unterwegs nur zum Überblick  und zum Versand nutzen, ohne die E-Mails vom Server zu löschen und zu Hause alle Mails noch mal abrufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die Synchronisierung von Verzeichnissen und Dateien, die nicht durch Programmeinstellungen beeinflusst werden, ist PUSS trotzdem ganz nützlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Dateimanager für Windows finde ich noch den &lt;a href=&quot;http://www.freecommander.com/&quot;&gt;freeCommander&lt;/a&gt; sehr nett, den ich jetzt auch lokal als Exploreralternative einsetze:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 514px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-11-06-fc.gif&quot; alt=&quot;freeCommander&quot; width=&quot;514&quot; height=&quot;309&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
So viel erst einmal zur USB-Stick Bastelei. Weitere Berichte folgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Neben der Arbeit mit dem USB-Stick gab es noch weitere Basteleien die letzten Tage: In den PC wurde eine 200 GB WD SATA Festplatte eingebaut, für die es in dem HP Kauf-PC keinen Käfig gab, weil HP meint, eine Platte reicht und bei der ich mich frage, was da noch drauf soll, wo eh 180 GB ungenutzt auf der anderen Platte stehen. Aus einem ausgeschlachteten Tower kam noch ein Floppylaufwerk aus nostalgischen Motiven und Misstrauen gegenüber USB-Sticks hinzu und eine Soundkarte, weil Sound on-board einfach Mist bleibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls genug Platz für Fedora Core 6 Linux, das bereits installiert ist und auf weitere Konfiguration und Nutzung wartet :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachträge:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich habe jetzt &lt;a href=&quot;http://torpark.nfshost.com/&quot;&gt;Torpark&lt;/a&gt; durch Tor Version &lt;a href=&quot;http://tor.eff.org/download-windows.html.en&quot;&gt; 0.1.1.25&lt;/a&gt; &lt;span style=&quot;text-decoration:line-through&quot;&gt;0.1.2.3-alpha&lt;/span&gt; (Start mit tor.exe -f torrc) und &lt;a href=&quot;http://www.office-center-epj.info/zaehler/count.php?id=Portable%20Firefox%202&quot;&gt;Portable Firefox 2.0&lt;/a&gt; (Profil von Torpark kopiert und Erweiterungen für Firefox 2.0 &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/885-Firefox-2.0-Erlebnisse.html&quot;&gt;angepasst&lt;/a&gt;) mit &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/809-FoxyProxy-fuer-den-Firefox.html&quot;&gt;FoxyProxy&lt;/a&gt; für Tor ersetzt.&lt;br /&gt;
Ich mag Torpark nicht. Tor an den Firefox 1.5.0.7 zu binden, der immer noch wie Tor 0.1.1.23 Bestandteil von Torpark ist, so dass bei Beendigung von Firefox auch Tor beendet wird, ist doch Schwachsinn. Als ob man Tor nur zum Websurfen nutzt. Morgen mal testen, ob es auch auf dem ollen Windows 98 Rechner läuft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Psi-Lösung mit der Batchdatei funktionierte auf einem Windows 98 Rechner nicht, fliegt runter. Mobil wird vorerst Portable Miranda eingesetzt. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 05 Nov 2006 22:04:54 +0100</pubDate>
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