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    <title>rabenhorst - CCTV / Video</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/</link>
    <description>Wenn Du dieses Weblog liest, wirst Du nie wieder ruhig schlafen.</description>
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    <title>Neue UAVs am Horizont für die globale und urbane Kriegsführung</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/940-Neue-UAVs-am-Horizont-fuer-die-globale-und-urbane-Kriegsfuehrung.html</link>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Owl</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Rüstung</category>
            <category>Terror</category>
            <category>Überwachung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Auf dem Gebiet der automatisierten Überwachung und Kriegsführung aus der Luft mittels unbemannter Flugvehikel gibt es weitere Fortschritte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie das britische Verteidigungsministerium vorgestern &lt;a href=&quot;http://www.mod.uk/DefenceInternet/DefenceNews/EquipmentAndLogistics/RafTakesNextStepTowardsPilotlessCombatAircraftvideo.htm&quot;&gt;mitteilte&lt;/a&gt;, hätten das Ministerium und die britische Luftwaffe einen wichtigen Schritt zur Entwicklung des ersten unbemannten Kampflugzeuges unternommen, das an vorderster Front eingesetzt und damit langfristig die noch bemannten Kampfjets der Royal Air Force ablösen bzw. ergänzen soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der erste wichtige Schritt ist der Beginn des vierjährigen Taranis Technik-Entwicklungsprogramms, benannt nach dem keltischen Gott des Donners &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Taranis&quot;&gt;Taranis&lt;/a&gt;. Während der vier Jahre sollen die neuesten Techniken für UAVs zu einem Demonstrationsvehikel zusammengefügt werden, das die Grundlage für ein größeres UAV mit großer Reichweite, &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Tarnkappentechnik&quot;&gt;Stealth Eigenschaften&lt;/a&gt; und Angriffskapazitäten bildet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bereits das Taranis Test-UAV soll schnell und mit Stealth Eigenschaften versehen sein, den Abschuss verschiedener Munitionsarten auf unterschiedliche Ziele ermöglichen und sich gegen andere unbemannte und bemannte Flugzeuge selbstständig verteidigen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie es in der Mitteilung heißt, repräsentiere das Taranis Projekt die wichtigste Phase in Großbritanniens Forschung zur Entwicklung eines eigenen strategischen UAV. Der Minister für Auftragsvergaben im Verteidigungssektor, Lord Drayson dazu:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
Das ist etwas, was im letzten James Bond Film nicht fehl am Platze wäre &amp;#8211; ein pilotenloses Kampfflugzeug für die britische Armee, das fähig sein wird, Waffen zum Schlachtfeld auf einem anderen Kontinent zu tragen, beinahe ohne Input von Flugoperatoren zu benötigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Taranis hat das Potential, die Art und Weise zu revolutionieren, wie wir militärische Operationen durchführen. Es ist jedes Stück genauso bedeutend wie die Senkrechtstartertechnik, die wir beim Harrier sehen oder die Einführung der Angriffshelikopter.
&lt;/div&gt;
Der Rüstungsfirma &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/BAE_Systems&quot;&gt;BAE Systems&lt;/a&gt; wurde für Taranis der Hauptvertrag über 124 Millionen &amp;pound; zuerkannt. Auf dem Testgelände von BAE Systems in Australien wird das Taranis UAV seine ersten Testflüge und Probeangriffe durchführen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus dem Artikel &lt;a href=&quot;http://www.timesonline.co.uk/article/0,,2-2493171,00.html&quot;&gt;Pilotless drones to replace RAF Tornado bomber fleet&lt;/a&gt; der Times geht hervor, dass unter der Leitung von BAE Systems außerdem &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Rolls-Royce&quot;&gt;Rolls-Royce&lt;/a&gt;, die Geheimdienst- und Rüstungsschmiede &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/QinetiQ&quot;&gt;QinetiQ&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.smiths-aerospace.com/&quot;&gt;Smiths Aerospace&lt;/a&gt; an dem Taranis Projekt beteiligt sind. Taranis soll acht Tonnen wiegen und wie ein miniaturisierter B-2 Stealthbomber aussehen. Das kann man bestätigen:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 510px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/10-12-06-taranis1.jpg&quot; alt=&quot;Taranis&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;167&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/10-12-06-taranis2.jpg&quot; alt=&quot;Taranis&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;167&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lord Drayson mit einem Taranis Modell und Taranis im Werbefilm.&lt;br /&gt;Foto und Film: Britisches Verteidigungsministerium / Ian Nelson.
&lt;/div&gt;
Ziel des Projekts sei auch die Fragestellung des Mixes zwischen Kampf-UAVs und bemannten Bombern, obgleich der Minister und Militärs die Zukunft in einer Luftflotte sehen, die ausschließlich aus den unbemannten Kampfdrohen besteht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die passende Software für das Zusammenspiel zwischen UAVs und bemannten Kampfjets für die Übergangsphase bis zur vollständigen Roboterflotte hat Großbritannien laut der Meldung &lt;a href=&quot;http://www.strategypage.com/htmw/htairfo/articles/20061203.aspx&quot;&gt;Britain Creates Robotic Wingmen&lt;/a&gt; schon fertig in der Schublade. Über die KI- und Flugkontrollprogramme könnten die UAVs autonom und zugleich kooperativ (&quot;&lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/831-Autonome-UAV-Schwaerme-fuer-die-permanente-UEberwachung.html&quot;&gt;UAV Schwärme&lt;/a&gt;&quot;) operieren und durch den Piloten eines mitfliegenden Kampfjets kontrolliert und gesteuert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das erste Langstrecken Kampf-UAV im Einsatz sei aber laut der Times noch 14 Jahre entfernt und die  &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Eurofighter&quot;&gt;Eurofighter&lt;/a&gt; bis 2040 und der gemeinsam mit den USA in der Entwicklung befindliche &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Joint_Strike_Fighter&quot;&gt;&quot;Joint Strike Fighter&quot;&lt;/a&gt; bis 2047 im Einsatz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Times zufolge hob Lord Drayson auch hervor, dass sich Großbritannien dazu entschlossen habe, den neuen Flugzeugtyp alleine zu entwickeln, ohne Beteiligung in irgendeinem Gemeinschaftsprogramm, weder mit den USA noch mit europäischen Partnern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit folgt Großbritannien dem Beispiel der USA, die ebenfalls seit einiger Zeit an Langstrecken UAVs arbeiten, um in kürzerster Zeit an jedem Punkt der Welt mit Roboterdrohnen zuschlagen zu können und schwingt sich nicht nur zum Vorreiter umfassender Überwachungstechniken auf, sondern auch zum Pionier der zukünftigen Roboterkriege.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch Athena, der Hersteller der Flugkontrollsoftware für das GoldenEye-80 UAV von Aurora, dessen Vorgänger ich bereits in &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/213-UFOs-UAVs-und-Kill-Chains.html&quot;&gt;UFOs? UAVs und Kill-Chains&lt;/a&gt; vorstellte, kann in seinem Sinne Positives &lt;a href=&quot;http://www.athenati.com/news_events/press_releases/aurora_s_goldeneye_80&quot;&gt;berichten&lt;/a&gt;.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 192px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/10-12-06-goldeneye.jpg&quot; alt=&quot;GoldenEye&quot; width=&quot;190&quot; height=&quot;139&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;GoldenEye OAV-UAV&lt;br /&gt;Foto: Athena.&lt;/div&gt;
Das GoldenEye-80 UAV habe mit der GuideStar Flugkontroll- und Navigationssoftware von Athena einen erfolgreichen Flug hingelegt. Einen Monat zuvor &lt;a href=&quot;http://www.aurora.aero/news/APR-178.html&quot;&gt;meldete&lt;/a&gt; Aurora den erfolgreichen Erstflug der dritten Generation seines GoldenEye UAV, das für das &lt;a href=&quot;http://www.darpa.mil/tto/programs/fcs_oav.htm&quot;&gt;Organic Air Vehicle Programm der DARPA&lt;/a&gt; entwickelt wird, das mittlerweile die zweite Phase erreicht hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ende des OAV Programms steht ein UAV, dass senkrecht starten / landen und multimodal zur Videoüberwachung, Zielerfassung und -erkennung oder zum Zerstören bzw. Töten identifizierter Zielobjekte und -personen verwendet werden kann. Das liest sich bei Aurora dann so:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
&quot;GoldenEye 80 is designed to give company commanders the ability to spot, identify, designate, and destroy targets&quot; said Aurora CEO John Langford. &quot;With its powerful sensors and quiet operation, the aircraft can dash to a target area, hover motionless in the sky, and observe and designate a target &amp;#8211; all without being heard by people on the ground.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
GoldenEye 80 is the third generation ducted fan aircraft developed by Aurora. The first, GoldenEye 100, was a proof of concept aircraft first flown in 2003 under the &quot;Clandestine UAV&quot; project. This success led a smaller aircraft, the GoldenEye 50, which in 2005 successfully demonstrated the ability to transition to and from horizontal flight using wings that &quot;float&quot; rather than being rigidly attached to the plane&#039;s body. GoldenEye 80 combines the stealth features and the performance features of the earlier programs with a heavy fuel engine and an advanced sensor payload to create a system with true combat effectiveness.
&lt;/div&gt;
Das OAV-UAV soll also nahezu geräuschlos operieren, so dass es von Personen erst gehört wird, wenn es buchstäblich zu spät ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Decken die größeren strategischen Kampf-UAVs lange Distanzen und größere Kampfgebiete ab, dienen die mit Sensoren aller Art vollgepackten OAVs dem &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/936-Eklipse.html&quot;&gt;Kampf gegen feindliche Truppen, Aufständige oder echte und vermeintliche Terroristen&lt;/a&gt; in Innenstädten mit ihren Häuserschluchten, -blocks und Straßenzügen. Und GoldenEye wird mit von der Partie sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Science-Fiction? Leider Nein &amp;#8211; Pech gehabt. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 10 Dec 2006 23:18:18 +0100</pubDate>
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    <title>Nächtliche Visionen</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/931-Naechtliche-Visionen.html</link>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Hardware</category>
            <category>Owl</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Womit bisher nur Observationsteams und Soldaten &quot;spielen&quot; durften, liegt dank unserer fleißigen Discounter bald auch in abgespeckter Form unter jedem Weihnachtsbaum. Mit &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/459-Hoher-Bedarf.html&quot;&gt;preiswerter Videoüberwachung&lt;/a&gt; ist man ja bereits bestens versorgt.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 510px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/07-12-16-nightgoggle1.jpg&quot; alt=&quot;Nachtsichtger&amp;auml;t&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;200&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/07-12-16-nightgoggle2.jpg&quot; alt=&quot;Nachtsichtger&amp;auml;t&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;200&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Links das online bereits vergriffene &lt;a href=&quot;http://www.plus.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/eCS/Store/de/-/EUR/Storefront-Produkt?ProductSKU=967735&quot;&gt;Nachtsichtgerät NIGHT SPY 3x42&lt;/a&gt; von Plus, rechts das noch zu habende &lt;a href=&quot;http://www.lidl.de/de/home.nsf/pages/c.o.20061214.p.Nachtsichtgeraet.ar24?OpenDocument=&amp;amp;FilialDaten=1&amp;amp;id=1542&amp;amp;country=DE&amp;amp;zipcode=10117&amp;amp;city=Berlin&amp;amp;city2=Mitte&amp;amp;street=Leipziger%20Stra%DFe%2045B&amp;amp;ar=24&amp;amp;nf=True&amp;amp;shopping_list_products=&amp;amp;shopping_list_date=1165528657&amp;amp;smVars=FilialDaten%2Cid%2Ccountry%2Czipcode%2Ccity%2Ccity2%2Cstreet%2Car%2Cnf%2Cshopping_list_products%2Cshopping_list_date&quot;&gt;Nachtsichtgerät&lt;/a&gt; von Lidl.&lt;/div&gt; 
&lt;span style=&quot;font-style: italic; &quot;&gt;Natürlich&lt;/span&gt; nur zur nächtlichen Tier- und Landschaftsbeobachtung. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 07 Dec 2006 23:14:51 +0100</pubDate>
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    <title>Biometrisch scannen bis aufs Blut</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/927-Biometrisch-scannen-bis-aufs-Blut.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>Biometrie</category>
            <category>CCTV / Video</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Nach der &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/91-Bis-auf-die-Haut.html&quot;&gt;Live-Durchleuchtung bis auf die Haut&lt;/a&gt; ist die Lebenderkennung auf dem Gebiet der biometrischen Identifizierung ein relativ neuer Ansatz zur Erhöhung der Zuverlässigkeit biometrischer Identifizierungssysteme. Neben dem &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/686-Mission-erfuellt-Der-Viisage-Iridian-Deal.html&quot;&gt;&quot;multimodalen&quot;&lt;/a&gt;, d. h. gleichzeitigem Einsatz mehrerer Techniken (z. B. parallele Iriserkennung plus Abgleich der Gesichtsgeometrie plus Stimmenidentifizierung) dient die Lebenderkennung vor allem der Abwehr von Angriffen in Form von Gesichts- oder Irisfotos und Maskierung bei der Gesichts- und Iriserkennung oder gefälschten Fingerabdrücken mittels Folien oder abgeschnittenen Fingern bei der Fingerabdruckerkennung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Für den Fingerabdruckvergleich mittels Fingerabdruckscan und Vergleich des Scans mit einer digitalen Fingerabdruckvorlage gibt es bereits von einigen Herstellern Verfahren und Geräte zur Lebenderkennung, die einen &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/926-Chaosradio-Biometrie-in-Ausweisdokumenten.html&quot;&gt;Biometrie-Hack&lt;/a&gt;, wie ihn der CCC vor einiger Zeit vorgeführt hat, erschweren oder verhindern könnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Alle Geräte und Verfahren basieren auf dem Umstand, dass vom roten Blutfarbstoff Hämoglobin Licht im &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Nahes_Infrarot&quot;&gt;nahen Infrarotbereich&lt;/a&gt; absorbiert bzw. vom restlichen Gewebe stärker reflektiert wird. Die Geräte nutzen den Effekt, indem eine Handfläche oder ein Finger mit &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Leuchtdiode&quot;&gt;Leuchtdioden&lt;/a&gt; bestrahlt wird, die Licht im nahen Infrarotbereich abgeben. Das Licht dringt in die unteren Hautschichten ein und wird von den roten Blutkörpern in den Venen absorbiert und ansonsten reflektiert. Das unterschiedlich reflektierte Licht wird anschließend durch eine Kamera aufgenommen. Aufgrund der Absorption bilden sich auf den Kameraufnahmen die Venen als dunkle Muster ab.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 460px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-12-06-venenprofil1.jpg&quot; alt=&quot;Venenprofil&quot; width=&quot;225&quot; height=&quot;92&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-12-06-venenprofil2.jpg&quot; alt=&quot;Venenprofil&quot; width=&quot;225&quot; height=&quot;92&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hand- und Fingervenenprofil bei Fujitsu und Hitachi.&lt;/div&gt;
Wie Fujitsu, einer der Hersteller, erklärt, ist das nur möglich, wenn sich das Blut bei der Aufnahme im Fluss befindet.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 525px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-12-06-hitachivein1.jpg&quot; alt=&quot;Hitachi Schema&quot; width=&quot;523&quot; height=&quot;339&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abbildung: Hitachi.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-12-06-fujitsuvein1.jpg&quot; alt=&quot;Fujitsi Schema&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;190&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-12-06-fujitsuvein2.jpg&quot; alt=&quot;Fujitsu Schema&quot; width=&quot;523&quot; height=&quot;121&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abbildung: Fujitsu&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schema Identifizierung und Authentifikation über Venenmuster&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;
Da bei jedem Mensch bzw. jedem einzelnen Finger und jeder Hand das Venenmuster einmalig ist, kann es wie das Sequenzmuster der DNA, das Muster der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Fingerabdruck&quot;&gt;Papillarleisten der Fingerkuppen&lt;/a&gt; oder das Muster der Irisstrukturen zur biometrischen Identifizierung benutzt werden. Dazu bedarf es eines Venenscans, dessen Ergebis als Mustervorlage in einer Datenbank oder im Chip einer ID-Karte abgepeichert und die mit den aktuellen Venenscans abgeglichen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Fujitsu und das koreanische Unternehmen Techsphere sind beide mit zwei Venenscannern auf dem Markt, die entweder die Venen der Handinnenfläche (bei Fujitsu) oder die Venen der Rückhand (bei Techsphere) scannen.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 570px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-12-06-palmsecure1.jpg&quot; alt=&quot;PalmSecure&quot; width=&quot;190&quot; height=&quot;119&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-12-06-palmsecure2.jpg&quot; alt=&quot;PalmSecure&quot; width=&quot;190&quot; height=&quot;119&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-12-06-palmsecure3.jpg&quot; alt=&quot;PalmSecure&quot; width=&quot;190&quot; height=&quot;119&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.fujitsu.com/us/services/biometrics/palm-vein/&quot;&gt;PalmSecure&lt;/a&gt; Scanner von Fujitsu.&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 555px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-12-06-techsphere1.jpg&quot; alt=&quot;VP-II S&quot; width=&quot;155&quot; height=&quot;230&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-12-06-techsphere2.jpg&quot; alt=&quot;VP-II S&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;230&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.tech-sphere.com/html_eng/product.htm&quot;&gt;VP-II S&lt;/a&gt; Venenscanner von Techsphere.&lt;/div&gt;
Von Hitachi kommt dagegen das biomterische Identifizierungssystem &lt;a href=&quot;http://hitachisoft.jp/johmon/index_e.html&quot;&gt;JOHMON&lt;/a&gt;, das mit einer Fingerkuppe auskommt:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 425px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-12-06-johmon1.jpg&quot; alt=&quot;Johmon&quot; width=&quot;179&quot; height=&quot;84&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-12-06-johmon2.jpg&quot; alt=&quot;Johmon&quot; width=&quot;237&quot; height=&quot;136&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Was den Venen-Scan mit kontaktlosen Scannern neben der versprochenen Präzision (z. B. laut Fujitsu falsche Zurückweisungsrate von 0.01%, falsche Akzeptanzrate von weniger als 0.00008 %, 2005) so attraktiv macht, &lt;a href=&quot;http://www.fujitsu.com/global/about/rd/200506palm-vein.html&quot;&gt;erklärte&lt;/a&gt; Shigeru Sasaki, der Direktor von Fujitsus Labor für Medienlösungen. so:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;Identifizierungsmethoden mit Fingerabdruckscans und Gesichtserkennung werden von einigen Leuten auf psychologischer Ebene mit der Polizei in Verbindung gebracht. In öffentlichen Bereichen mögen Leute aus vernünftigen Gründen nicht den Gedanken, etwas zu berühren, was jeder andere zuvor berührt hat. Das ist der Grund, warum wir einen kontaktlosen Handvenenscanner entwickelt haben.&lt;/div&gt;
Ist ja auch nachvollziehbar, wenn man aus einem Land kommt, wo man aus Ansteckungsparanoia dauernd mit einem Mundschutz herumläuft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auch für Hitachi &lt;a href=&quot;http://www.hitachi.co.jp/Prod/comp/fingervein/global/&quot;&gt;liegt der Vorteil&lt;/a&gt; der kontaklosen Venenscanner in der niedrigeren psychologischen Barriere gegenüber anderen, invasiveren Identifizierungsmethoden. Die Schnelligkeit des Identifizierungsprozesses und die Einfachheit der Anwendung garantiere darüber hinaus eine hohe Benutzerkazeptanz. Das den Biometrieherstellern und ihren Kunden bei Behörden und Unternehmen mögliche Widerstände der Bürger und Kunden gegen das Ansinnen, sie mit allen biometrischen Methoden zu messen und biometrisch zu &quot;katalogisieren&quot;, buwußt ist, zeigt auch sehr schön die folgende Grafik von Hitachi, die derzeitige Identifizierungsmethoden gegenüberstellt:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 540px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-12-06-hitachibiometrie.jpg&quot; alt=&quot;Biometrievergleich&quot; width=&quot;540&quot; height=&quot;371&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Wie es in dem Artikel &lt;a href=&quot;http://www.findbiometrics.com/viewarticle.php?id=320&quot;&gt;Vein Pattern Recognition - Biometrics Underneath the Skin&lt;/a&gt; heißt, ist das Hand- und Fingervenen-Scanning bis jetzt in Asien weiter verbreitet als in Nordamerika oder Europa. Aber das kann sich ja noch ändern. In Asien werden die Scanner bereits von Banken in Geldautomaten, von Firmen für Zugangskontrollsysteme und PC-Benutzern für das biometrische Login benutzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Vielleicht baut man ja auch irgendwann eine &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/836-Koerperbox.html&quot;&gt;Körperbox&lt;/a&gt;, die einen nicht nur virtuell bis auf die Haut auszieht, sondern im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut geht. Eines zeigen die Venenscanner wieder: Nach biografischen Daten wie Name und Adresse oder abstrakten Daten wie Passwörtern und  Identifizierungsnummern wird immer mehr der eigene Körper und alle seine Merkmale, also das, was einen physisch ausmacht, zum eigentlichen Ausweis der Identität, Objekt der Kontrolle und Daten- und Signalgeber gegenüber jenen Stellen, die genauestens, allzeit und überall zu wissen begehren, wer man ist, was man macht und wo man ist. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 05 Dec 2006 17:35:53 +0100</pubDate>
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    <title>Iris statt PIN/Passwort</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/920-Iris-statt-PINPasswort.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>Biometrie</category>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Owl</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Der japanische Elektronikkonzern OKI hat laut &lt;a href=&quot;http://www.oki.com/en/press/2006/z06114e.html&quot;&gt;Pressemitteilung&lt;/a&gt; ein Programm zur biometrischen Iriserkennung entwickelt, das ab März 2007 in Mobiltelefone und PDAs oder öffentliche Internetterminals integriert werden kann, die mit einer herkömmlichen Kamera ausgestattet sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
OKIs Programm basiert auf einem selbst entwickelten Algorithmus, der vermutlich Bestandteil von OKIs &lt;a href=&quot;http://www.oki.com/jp/FSC/ics/en/&quot;&gt;Face Sensing Engine&lt;/a&gt; wird, einer kompakten Gesichtserkennungssoftware zur Integration in mobilen Geräten oder Fotoapparaten und für OKIs &lt;a href=&quot;http://www.oki.com/jp/FSC/iris/en/&quot;&gt;IRISPASS&lt;/a&gt; Software, die für spezielle Iriserkennungskameras arbeitet, wie sie bei Zugangskontroll- und Identifizierungssystemen eingesetzt werden. Im März 2006 hatte OKI zusammen mit der byometric systems AG auf der CeBIT eine vollautomatische Iriserkennungskamera vorgestellt. Die byometric systems AG ist auch bei der &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/173-Start-des-Iris-Scan-Projektes-am-Frankfurter-Flughafen.html&quot;&gt;automatisierten Grenzkontrolle in Frankfurt&lt;/a&gt; dabei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wenn man in Zukunft das Handy einschaltet oder vor einem Internetterminal sitzt, heißt es nicht mehr &quot;Bitte PIN eingeben&quot; oder &quot;Username und Passwort&quot;, sondern das könnte dann so aussehen:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 402px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/27-11-06-irisoki1.jpg&quot; alt=&quot;OKI Handys mit Iriserkennung&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abbildung: OKI&lt;/div&gt;
Dann nehme man den &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/814-E-Gov-2.0-Perso-2.0-fuer-Big-Brother-2.0.html&quot;&gt;Personalausweis der Zukunft&lt;/a&gt;, der digitale Irismuster im RFID Chip speichern wird und zur Authentifizierung an Internetterminals dienen kann, das die Iris des vor dem Terminal sitzenden Benutzers mit der Iriserkennungssoftware abgleicht. Die auf eine bestimmte Iris &quot;geeichten&quot; Handys sind dann auch nur noch vom realen Iristräger zu aktivieren und ein weiterer Baustein ist gelegt, anonyme Nutzung von Kommunikationsgeräten zu beschränken. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 27 Nov 2006 20:02:07 +0100</pubDate>
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    <title>Mehr zu Orwells Mikrofonen</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/916-Mehr-zu-Orwells-Mikrofonen.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>Biometrie</category>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Datenschutz</category>
            <category>Owl</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Die Times berichtet heute im Artikel &lt;a href=&quot;http://www.timesonline.co.uk/article/0,,2087-2471987,00.html&quot;&gt;Word on the street ... theyre listening&lt;/a&gt; ebenfalls über das &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/915-Orwells-Mikrofone-auf-dem-Vormarsch.html&quot;&gt; akustische Überwachungssystem von Sound Intelligence für Videoüberwachungskameras&lt;/a&gt;.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie die Times schreibt, besitzen die Mikrofone zur Stimmenanalyse eine Reichweite von ca. 91 Metern. Die Software von Sound Intelligence zur Erkennung aggressiver Wortwechsel und Äußerungen analysiert zwölf Faktoren, darunter den Lautsstärkepegel, Geschwindigkeit, Tonhöhe und Klangfarbe der Sprecher. Dabei können Hintergrundgeräusche ausgefiltert werden, so dass sich die Mikrofone auf einzelne Konversationen in öffentlichen Räumen einstellen können. Aus dem Artikel geht auch hervor, dass man die Software zur automatischen Steuerung der Kameras einsetzen kann &amp;#8211; erheben mehrere Personen ihre Stimmen, richten sich neige- und schwenkfähige Videoüberwachungskameras auf die Personen aus.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Akustiksensoren werden in den Niederlanden entgegen des Fernsehberichts auch in der Stadt &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Utrecht&quot;&gt;Utrecht&lt;/a&gt; und mittlerweile an ingesamt 300 Kameras eingesetzt. Neben den erwähnten Orten auch in Sozialämtern, Gefängnissen und sogar in T-Mobile Shops. In Zukunft also überall dort, wo staatliche Institutionen und Unternehmen Ärger mit Bürgern und Kunden erwarten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Großbritannien wird das nächste Land sein, das die Akustiksensoren einsetzt. Das System wurde bereits Vertretern öffentlicher Verkehrsbetriebe, Stadträten und Polizeibehörden vorgeführt, die ein reges Interesse bekundeten. Da London &lt;a href=&quot;http://www.olympic.org/uk/games/london/index_uk.asp&quot;&gt;2012&lt;/a&gt; die Olympischen Sommerspiele ausrichtet, denken die Behörden daran, die in London installierten Videoüberwachungskameras bis dahin mit dem System von Sound Intelligence auszurüsten. Ein starkes Interesse dürfte auch Beijing anmelden, wo &lt;a href=&quot;http://www.olympic.org/uk/games/beijing/index_uk.asp&quot;&gt;2008&lt;/a&gt; die Olympiade stattfindet. Zu diesem Anlass sieht sich China zur Zeit auf dem internationalen Markt für Videoüberwachungslösungen um, da die Videoüberwachung in Beijing und im Umland stark &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/536-Beijing-2008-das-Fest-der-Videoueberwachung.html&quot;&gt;aufgerüstet&lt;/a&gt; werden soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur datenschutzrechtlichen Regulierung heißt es in der Times, dass die Datenschutzgesetze in den Niederlanden (noch) keine kontinuierliche Aufzeichnung von Sprache in öffentlichen Räumen zulassen, zum Sound Intelligence System habe die staatliche Datenschutzaufsichtsbehörde aber ihren Segen geben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Großbritannien fallen nach Aussage eines Sprechers des obersten Datenschutzbeauftragten Richard Thomas die Tonaufzeichnungen unter die gleichen datenschutzrechtlichen Vorschriften wie die Bildaufnahmen der angekoppelten Videoüberwachungskameras. Sie könnten (noch) nicht zur Aufzeichnung privater Gespräche verwendet werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letzens hatte sich der britische Datenschutzbeauftragte zwar &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/80435&quot;&gt;laut zu Wort gemeldet und vor der &quot;Überwachungsgesellschaft&quot; gewarnt&lt;/a&gt;, aber seine &lt;a href=&quot;http://www.ico.gov.uk/upload/documents/library/data_protection/detailed_specialist_guides/cctv_code_of_practice.pdf&quot;&gt;Grundsätze für die CCTV-Überwachung&lt;/a&gt; enthalten bereits im Ansatz auch die Befugnis zur akustischen Überwachung in öffentlichen Räumen, wenn die Inhalte privater Gespräche nicht betroffen sind:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
Standards&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
10. Information so obtained must only be obtained for prevention or detection of criminal activity, or the apprehension and prosecution of  offenders. It should not be retained and used for any other purpose.&lt;br /&gt; 
If the equipment used has a sound recording facility, this should not be used to record conversations between members of the public (First and Third Data Protection Principles). 
&lt;/div&gt;
Das zur akustischen Überwachung in öffentlichen Räumen in Zukunft weiterer Regelbedarf besteht, steht ebenfalls in den Grundsätzen:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
It is intended that this Code of Practice will be revised on a regular basis in order to take account of developments in the interpretation of the provisions of the data protection legislation, developments in the technology involved in the recording of images, and developments in the use of such technologies, the use of sound recording...
&lt;/div&gt;
Aber nicht der britische Datenschutzbeauftragte äußert sich derzeit verstärkt zur neuen Dimension der Überwachung öffentlicher Räume, sondern die britische &lt;a href=&quot;http://www.acpo.police.uk/&quot;&gt;Vereinigung der Polizeichefs (ACPO)&lt;/a&gt;, die sich meistens uneingeschränkt für weitere Überwachungsmaßnahmen ausspricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Die ACPO setzt sich laut des Registerartikels &lt;a href=&quot;http://www.theregister.co.uk/2006/11/22/cctv_powers/&quot;&gt;Home Office to grab for more CCTV power&lt;/a&gt; zusammen mit dem Innenministerium folgerichtig für eine Modernisierung und Aufrüstung der 4.2 Millionen Videoüberwachungskameras ein, damit sie mittels Aufnahmen besserer Qualität durch &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/890-Facettenreiche-Verhaltensueberwachung-mit-Videokameras.html&quot;&gt;Einsatz digitaler statt analoger Videotechnik&lt;/a&gt; bessere Beweismittel liefern und für die zusätzliche Ausstattung mit neuen Überwachungstechniken wie den Sound Intelligence Sensoren gerüstet sind, um als &quot;Plattform zur automatischen Identifizierung von Personen und Erkennung verdächtigen Verhaltens&quot; dienen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Gleichzeitig wollen die Polizeichefs sicherstellen, dass die Sicherheitsbehörden die staatlichen und privaten Videoüberwachungskameras rechtlich abgesichert und demokratisch abgefedert nutzen. Nach Meinung des Vorsitzenden der CCTV ACPO Arbeitsgruppe zur CCTV-Überwachung, Graeme Gerrard, &quot;bestehe die Notwendigkeit der einwandfreien Regulierung der CCTV-Überwachung, um die Bürgerrechte zu schützen&quot; und die Kameras müssten regelmäßig überprüft werden, dat sie &quot;mit dem Datenschutzgesetz übereinstimmen sollten. Aber das ist zur Zeit nicht geregelt, was eine Verschwendung polizeilicher Arbeitszeit und öffentlichen Geldern darstellt&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deutlicher kann ein Polizeivertreter den staatlichen Überwachungsaktionismus ohne vorherige Technologiefolgeabschätzung nicht ausdrücken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Um die zukünftigen Perspektiven der CCTV-Überwachung und den Regelungsbedarf zum Thema zu machen, wird im Dezember die &quot;CCTV Strategie zur Reduzierung der Kriminalität&quot; veröffentlicht, die ACPO und Innenministerium ausgearbeitet haben. Zum geplanten Einsatz der Sound Intelligence Technik in Großbritannien merkte Gerrard im Times Artikel an:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
In Großbritannien ist das ein neuer Schritt. Klar ist, dass es jemanden oder etwas zur Überwachung von Leuten gibt, die sich auf der Straße unterhalten und bevor wir daran gehen, diese Technik einzusetzen, würde es eine Anzahl rechtlicher Hindernisse geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir benötigen eine Diskussion darüber, ob die Öffentlichkeit meint, das wäre eine vernünftige Nutzung der Technologie oder nicht. Eine weitere Frage dreht sich darum, ob die Polizei die Kapazitäten hat, um sich damit zu befassen.
&lt;/div&gt;
Siehe dazu auch den BBC Artikel &lt;a href=&quot;http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/politics/6186348.stm&quot;&gt;Olympics audio surveillance row&lt;/a&gt;. Darin gefällt sich der ehemalige britische Innenminister David Blunkett in der Rolle des Bürgerrechtlers und Datenschützers, gleichzeitig die CCTV-Videoüberwachung verniedlichend:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
But the former home secretary David Blunkett called publicly on the government to block the scheme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
He told BBC Radio Five Live&#039;s Weekend News programme that the suggestion was &quot;simply unacceptable&quot;, and smacked of the &quot;surveillance state&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Mr Blunkett said the idea echoed the fictional authoritarian Brave New World of Aldous Huxley&#039;s novel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&quot;As you walk down the street you expect to be able to have a private conversation,&quot; he said.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&quot;If you can&#039;t guarantee that - and here is someone speaking who has been pretty tough in terms of what should be available to protect society - I believe we have slipped over the edge.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
He said he hoped the government would not authorise it.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&quot;There is an enormous difference between surveilling people in terms of CCTV - where what you see is what anyone can see walking down the road - and actually recording someone&#039;s private conversations,&quot; he said. 
&lt;/div&gt;
Zu seiner &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/David_Blunkett&quot;&gt;Amtszeit&lt;/a&gt; spielte er noch den &quot;Big Blunkett&quot;, der mit Einschränkungen der Bürgerrechte voranpreschte und sie als &quot;Luftgespinste&quot; bezeichnete. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 26 Nov 2006 10:52:00 +0100</pubDate>
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    <title>Orwells Mikrofone auf dem Vormarsch</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/915-Orwells-Mikrofone-auf-dem-Vormarsch.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>Biometrie</category>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Hardware</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Mikrofone an Videoüberwachungskameras, um &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/184-In-Chicago-bekommen-Videoueberwachungskameras-Ohren.html&quot;&gt;Schußgeräusche&lt;/a&gt; zu erkennen oder in die &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/266-UEberwachung-in-Athen.html&quot;&gt;Gespräche bei sportlichen Großereignissen&lt;/a&gt; hineinzuhören, kennt man ja schon. In den Niederlanden tastet man sich langsam voran, damit auch diese Szenerie Orwells Wirklichkeit wird:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;Es war noch ein wenig früh. Die Fahrt war ohne Schwierigkeiten vonstatten gegangen; das Mädchen war so augenscheinlich wohlbeschlagen, daß er weniger Angst empfand, als er normalerweise hätte haben müssen. Vermutlich konnte man sich darauf verlassen, daß sie einen sicheren Ort kannte. Im allgemeinen durfte man nicht annehmen, auf dem Lande sehr viel sicherer als in London selbst zu sein. Freilich gab es in der Natur keine Televisoren, aber es bestand immer die Gefahr verborgener Mikrophone, die eine Stimme auffangen und so zur Feststellung des Sprechers führen konnten; außerdem war es nicht leicht, eine Vergnügungsreise zu machen, ohne Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;G. Orwell: 1984&lt;/div&gt;
Wie der New Scientist mit dem passenden Titel &lt;a href=&quot;http://www.newscientisttech.com/article.ns?id=mg19225780.159&amp;amp;feedId=tech_rss20&quot;&gt;Big brother is listening to you&lt;/a&gt; berichtet&lt;/a&gt;, hat man &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/185-In-London-bekommen-Videoueberwachungskameras-Ohren.html&quot;&gt;nach London&lt;/a&gt; auch in &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Groningen&quot;&gt;Groningen&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Rotterdam&quot;&gt;Rotterdam&lt;/a&gt; damit begonnen, an Videoüberwachungskameras Mikrofone zu installieren. Zusätzlich kommen die Mikrofone in Zügen und Bahnhöfen zum Einsatz. Die dahinter stehende Software &lt;a href=&quot;http://www.soundintel.com/products-nl.html&quot;&gt;Sigard&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;http://www.soundintel.com/&quot;&gt;Sound Intelligence&lt;/a&gt;, einem kommerziellen Spin-Off der Universität von Groningen, analysiert die aufgenommenen Stimmen, ob sich in ihnen Agression und Ärger zeigt und sendet bei erkannter Aggression einen Alarm an die nächste Polizeistation. Drei Verhaftungen aufgrund der Stimmenanalysemikrofone gab es schon.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 428px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/23-11-06-sigard.jpg&quot; alt=&quot;Sigard Schema&quot; width=&quot;426&quot; height=&quot;172&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sigard Schema.&lt;br /&gt;Abbildung: Sound Intelligence.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben jedem Kameraauge bald auch ein Kameraohr?&lt;/div&gt;
Hier ein paar Bilder aus dem gruseligen und gut gemachten &lt;a href=&quot;http://soundintel.com/SI.wmv&quot;&gt;Werbefilm&lt;/a&gt; (wmv) mit Thrillersound:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 520px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/23-11-06-si1.jpg&quot; alt=&quot;SI&quot; width=&quot;260&quot; height=&quot;163&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/23-11-06-si2.jpg&quot; alt=&quot;SI&quot; width=&quot;260&quot; height=&quot;147&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Überwacher vor dem Monitor am Joystick und eine Szene wie aus &quot;Blue Velvet&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/23-11-06-si3.jpg&quot; alt=&quot;SI&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/23-11-06-si4.jpg&quot; alt=&quot;SI&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Aggressiver Passant vor Videoüberwachungskamera und Mikrofon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/23-11-06-si5.jpg&quot; alt=&quot;SI&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/23-11-06-si6.jpg&quot; alt=&quot;SI&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Augen und Ohren wachen im Stadtdschungel.&lt;/div&gt;
Und aus einem &lt;a href=&quot;http://soundintel.com/SI.wmv&quot;&gt;TV-Bericht&lt;/a&gt; des niederländischen RTL4 (wmv):
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 520px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/23-11-06-si7.jpg&quot; alt=&quot;SI&quot; width=&quot;260&quot; height=&quot;199&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/23-11-06-si8.jpg&quot; alt=&quot;SI&quot; width=&quot;260&quot; height=&quot;196&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warnmeldung im Kontrollzentrum und das reale Aussehen des Akustiksensors.&lt;/div&gt;Im RTL4 Bericht ist von Installationen an fünfzehn Kameras in Groningen die Rede, zwanzig Gemeinden wollen bereits ebenfalls das System einsetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer wettet darauf, dass in ein paar Jahren die Mikrofone &lt;span style=&quot;font-weight: bold; &quot;&gt;keine&lt;/span&gt; kompletten Gespräche belauschen?  
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    <pubDate>Thu, 23 Nov 2006 22:41:26 +0100</pubDate>
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    <title>Paparazzipolizisten und Überwachung zu Xmas</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/908-Paparazzipolizisten-und-UEberwachung-zu-Xmas.html</link>
            <category>CCTV / Video</category>
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            <category>Rüstung</category>
            <category>Terror</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Aus dem Land der 4 - 5 Millionen Videoüberwachungskameras kommt wieder etwas Neues. Die &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/819-Schreiende-Videoueberwachungskameras.html&quot;&gt;Videoüberwachungskameras an Masten&lt;/a&gt;, die &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/272-Videoueberwachung-mobil.html&quot;&gt;mobilen Transporter&lt;/a&gt; mit Videoüberwachungskameras an ausfahrbarem Gestänge und die &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/715-Shoreditch-TV-ueberall.html&quot;&gt;mitbeobachtenden Bürger&lt;/a&gt; sind noch nicht genug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ab heute wird im nördlichen Londoner Stadtbezirk &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/London_Borough_of_Haringey&quot;&gt;Haringey&lt;/a&gt; die &quot;Operation Aventail&quot; durch die &quot;Paparazzi Polizeigruppen der Polizeiteams für &quot;Sichere Nachbarschaften&quot; durchgeführt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Diese Polizeiteams bestehen aus jeweils 3 - 5 Polizisten, die innerhalb des Stadtbezirks für ein Stadtviertel bzw. eine &quot;Nachbarschaft&quot; zuständig sind und vor allem nach &quot;anti-sozialem Verhalten&quot;, Graffiti, Vandalismus und allgemeinen Vergehen, die die &quot;Lebensqualität&quot; der Anwohner einschränken, Ausschau halten und bei Ergreifung von Tätern oder Verdächtigen &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/195-Fussschellen-fuer-Protestler.html&quot;&gt;ASBO Anweisungen&lt;/a&gt; aussprechen. Bösartig formuliert sind es Blockwarte in Polizeiuniform, positiv betrachtet handelt es sich um erhöhte Polizeipräsenz in Form vermehrter Fußstreifen, die aber nicht die Videoüberwachung ersetzen, wo sie eingeführt werden, sondern ergänzen. Seit zwei Jahren werden diese &lt;a href=&quot;http://www.haringey.gov.uk/index/community_and_leisure/crime_reduction/more_news_and_events/haringey_safer_neighbourhood.htm&quot;&gt;&quot;Safer Neighbourhoods Teams (SNTs)&quot;&lt;/a&gt; im gesamten Stadtgebiet von London eingeführt, mittlerweile sind 630 Teams aktiv, die 624 Unterbezirke abdecken.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 463px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/20-11-06-nachbarschaft.png&quot; alt=&quot;Safe Neighbourhood&quot; width=&quot;463&quot; height=&quot;161&quot; /&gt;
&lt;/div&gt;Im Rahmen der Operation Aventail wird nun der &lt;a href=&quot;http://www.haringey.gov.uk/paparazzi_police_snap_anti-social_behaviour.htm&quot;&gt;&quot;mobile Videoüberwachungskameraeinsatz am Bobby&quot;&lt;/a&gt; getestet. Ähnlich wie bei den GI&#039;s im Irak, die Kameras an ihren Helmen montiert haben oder bei den Anhängern der Sousveillancebewegung, werden auch die Polizisten der SNTs in Haringey neueste Miniaturkameras an ihre Helme montiert bekommen und während der kommenden Tage in Haringey mit ihnen auf Patrouille gehen.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 485px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/20-11-06-helmcam.jpg&quot; alt=&quot;Helmcam&quot; width=&quot;240&quot; height=&quot;180&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/20-11-06-helmcam3.jpg&quot; alt=&quot;Helmcam&quot; width=&quot;240&quot; height=&quot;180&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Helmkameras.&lt;/div&gt;
Die Kameras haben die Größe einer AA Batterie und sind mit einem digitalen Videorekorder verbunden, den die SNT Teams an ihrem Gürtel tragen. Eine Videoüberwachungseinheit kostet 1800 &amp;#163;. Dazu der Leiter der &lt;a href=&quot;http://cms.met.police.uk/met/boroughs/haringey/index&quot;&gt;Polizeistation in Tottenham&lt;/a&gt;, der Operation Aventail führen wird:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;Insbesondere die Kameras, die durch unsere Safe Neighbourhood Polizisten getestet werden, werden als hervorragendes Abschreckungsmittel gegen Jugendliche dienen, die beabsichtigen, Ärger zu machen. Sollte irgendjemand Delikte begehen, wird der Polizist unmittelbare Beweise zur Verfügung haben, die ihn bei der Anordnung von ASBOs oder bei Beschuldigungen unterstützen. Wenn die Kameras sich als erfolgreich erweisen, werden sie bei anderen Einheiten in Haringey eingesetzt und können zur Unterstützung von Polizeirazzien und Polizisten im Einsatz bei Fußballspielen verwendet werden.&lt;/div&gt;
Und Bezirksratsmitglied Cllr Nilgun Canver, zuständig für Verbrechensbekämpfung und öffentliche Sicherheit, ergänzt begeistert:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;Diese Kameras sind eine fantastisches und effektives Polizeiwerkzeug. Wir wissen, dass sie funktionieren und Aufnahmen mit guter Qualität liefern. Sie sind vielseitig und können bei der Begleitung von Fußballfans, bei Streifen in Einkaufsstraßen oder bei noch schwierigerer Arbeit wie Fällen häuslicher Gewalt oder jedem anderen Vorfall eingesetzt werden, wo die fotografische Beweissicherung zu einer Verurteilung beitragen wird. Wir sind stolz darauf, ein Teil dieser Partnerschaft mit der Polizei zu sein, um daran mitzuarbeiten, Haringey über die Weihnachtszeit als sicheren und willkommenen Stadtbezirk zu bewahren.
&lt;/div&gt;
Laut des Spiegelartikels &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/mobil/0,1518,450837,00.html&quot;&gt;Briten verdrahten Bobbys&lt;/a&gt; vom 27.11.06 stammt das System von &lt;a href=&quot;http://www.wg-plc.com/&quot;&gt;Westminster International&lt;/a&gt;, einem britischen Sicherheitsunternehmen, das eine Reihe von Produkten im Sortiment führt, die man zur Antiterrorbekämpfung, Überwachung, Aufstandsbekämpfung und Abriegelung benötigt: Elektrische Zäune, Bewegungssensoren, Videoüberwachungskameras, Geräte zur Durchleuchtung von Gepäck und vieles mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darunter auch das &lt;a href=&quot;ftp://ftp.wg-plc.com/Shop/DOUBLE%20VISION%20PRO.pdf&quot;&gt;Double Vision Pro System&lt;/a&gt;, um das es geht:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 502px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/20-11-06-dv1.jpg&quot; alt=&quot;Double Vision Pro&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;345&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Links der Bobbyhelm mit Videokamera (im Vordergrund). Daneben eine Weste zur Aufnahme der Akubatterien (4 - 8h Aufnahmezeit/Batterie). Rechts die Wechselfestplatte, die in den darunter abgebildeten digitalen Videorekorder eingeschoben wird.&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 370px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/20-11-06-dv2.jpg&quot; alt=&quot;Double Vision Pro Kopf&quot; width=&quot;179&quot; height=&quot;194&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/20-11-06-dv3.jpg&quot; alt=&quot;Double Vision Pro Kopf&quot; width=&quot;179&quot; height=&quot;194&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Die Videokamera ist zusätzlich mit einem Mikrofon ausgestattet, um auch akustisch aufzuzeichnen (deshalb &quot;Double Vision&quot;) &amp;#8211; wenn &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/916-Mehr-zu-Orwells-Mikrofonen.html&quot;&gt;externe Mikrofone an Videoüberwachungskameras&lt;/a&gt; keine Gespräche aufzeichnen, dann macht es der Polizist. Zum Zubehör gehört auch ein auf zwei Metern ausziehbarer Teleskopstab, auf den oben auf ein Kugelgelenk die Kamera aufgesteckt werden kann, die der Polizist über einen Schalter schwenken und neigen kann &amp;#8211; für Durchsuchungen, den Überblick über die Köpfe einer Menschenmenge oder auch, um mal in höherliegende Fenster spähen zu können:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 310px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/20-11-06-dv4.jpg&quot; alt=&quot;Double Vision Kamerastab&quot; width=&quot;308&quot; height=&quot;138&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;/div&gt; 
Ergänzend zu den wandelnden Videoüberwachungskameras und wirklich passend, um eine anheimelnde Weihnachtsatmosphäre zu verbreiten, werden überall im Bezirk Sicherheitsschleusen aufgestellt wie an Flughäfen, um &quot;jeden aufzuspüren, der Angriffswaffen bei sich führt&quot;. Zusätzlich gibt es zum Fest verstärkte Überprüfungen von Autokennzeichen mittels &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/35-Was-Big-Brother-den-Briten-zu-Weihnachten-bringt.html&quot;&gt;automatischer Autokennzeichnerkennung&lt;/a&gt; (&quot;Automated Number plate Recognition&quot;, ANPR), intensive Patrouillen an &quot;Hot Spots&quot; und Knotenpunkten des öffentlichen Nahverkehrs, um &quot;Raub und Schwarzfahrerei vorzubeugen&quot;, sowie verdeckte Zivilstreifen, um verdächtige Aktivitäten aufzudecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das alles hört sich so an, als würde man in London statt neuer Polizeiarbeit eher die präventive Aufstands- und Unruhenbekämpfung zu XMas erproben oder man erwartet die komplette Al-Quaida-Gang zum Weihnachtsshopping.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Via: eGov - &lt;a href=&quot;http://www.egovmonitor.com/node/8662&quot;&gt;Camera technology to combat anti-social behaviour&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;http://cms.met.police.uk/news/policy_organisational_news_and_general_information/camera_technology_to_combat_anti_social_behaviour&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nachtrag:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und als Zugabe die &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/81437&quot;&gt;mobile Erfassung und Abgleichung von Fingerabdrücken&lt;/a&gt; &amp;#8211; 2004 bereits in Großbritannien &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/35-Was-Big-Brother-den-Briten-zu-Weihnachten-bringt.html&quot;&gt;im Rahmen des Lantern Projekts&lt;/a&gt; erprobt, 2005 in Deutschland mit &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/37-Polizei-scannt-Finger-demnaechst-mit-Fast-Identification.html&quot;&gt;der &quot;Fast Identification&quot;&lt;/a&gt; gestartet. Fehlt nur noch die &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/136-Von-nationalen-DNA-Proben-globalen-DNA-Datenbanken.html&quot;&gt;Erfassung der Abdrücke der Gesamtbevölkerung&lt;/a&gt; (ist zwar DNA, aber ersetzt das beliebig mit Fingerabdruck, Iris, Gesicht oder Geruch) und alles wird gut. 
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    <pubDate>Mon, 20 Nov 2006 17:56:54 +0100</pubDate>
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    <title>Minority Report Identifikation und Authentifikation</title>
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            <category>Anonymität</category>
            <category>Biometrie</category>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Datenschutz</category>
            <category>Fotografie</category>
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            <category>Politik</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Ein neues Produkt, das aus einem Deal zwischen dem Hersteller der Gesichtserkennungssoftware FaceVACS &lt;a href=&quot;http://www.cognitec-systems.de/&quot;&gt;Cognitec&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/177-Schily-setzt-Biometrieprojekt-in-Frankfurt-fort.html&quot;&gt;Testsieger der BioP I Studie und auch beim BioP II Test&lt;/a&gt; bei der &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/173-Start-des-Iris-Scan-Projektes-am-Frankfurter-Flughafen.html&quot;&gt;automatischen Grenzkontrolle&lt;/a&gt; in Frankfurt mit an Bord) und dem Anfang 2006 gegründeten Start-Up und Hersteller einer Software zur Authentifikation und Identifikation &lt;a href=&quot;http://cogneto.com/&quot;&gt;Cogneto&lt;/a&gt; hervorgehen wird, weist uns den Weg, wie weit biometrische Identifikationsverfahren und Videoüberwachung vordringen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zuerst nur für&#039;s Online-Banking und nicht nur am Geldautomaten der nahen Zukunft oder in einer Videoüberwachungskamera, demnächst vielleicht auch für&#039;s Internet Log-In, bei der Anmeldung des Handys oder für die &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/854-Umschau-zur-Vorstellung-des-BKA-Projekts-Foto-Fahndung.html&quot;&gt;Foto-Fahndung 3.0&lt;/a&gt;?
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Cogneto stellt dazu seine UNOMI Software bereit, die &quot;mit cognometrics betrieben wird, einer hardwarefreien Technik, die dynamische Biometrie mit &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Kognitionspsychologie&quot;&gt;Kognitionspsychologie&lt;/a&gt; verbindet &amp;#8211; zur Überprüfung mehrfacher physischer Merkmale, Verhaltenscharakteristika und Denkweisen genauso wie lokaler und globaler Risikofaktoren, um beanspruchte Identitäten zu validieren&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ganze beginnt mit einer &lt;a href=&quot;http://cogneto.com/technology/user-experience/&quot;&gt;&quot;freundlichen, einfachen und stressfreien Benutzeroberfläche&quot;&lt;/a&gt;, in die Kunden und Benutzer anstelle von Passwörtern und PINs ihre liebsten und angenehmsten Erinnerungen eingeben sollen, weil diese im Gegensatz zu abstrakten Daten wie Passwörtern unvergesslich und für jeden &quot;Kunden&quot; einmalig seien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Cogneto werden diese Erinnerungen, die der Kunde und Benutzer seiner Bank, seinem Telefonieanbieter (oder ISP) offenbart und anvertraut, natürlich &quot;Passthoughts&quot; genannt, die im UNOMI System über die Zeit zu &quot; Passthought Tagebüchern aus erfreulichen Erinnerungen&quot;, also &quot;Erinnerungsprofilen&quot; zusammengefasst werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Will der Kunde und Benutzer Zugriff erhalten, werden ihm &amp;#8211; wie auch immer &amp;#8211; aus diesem Pool Erinnerungen präsentiert, die er wiedererkennen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zugleich wertet ein weiteres &lt;a href=&quot;http://cogneto.com/technology/universal-risk-mitigation/&quot;&gt;Softwaresystem zur Schadensbegrenzung&lt;/a&gt; zusätzliche Faktoren aus, zu denen die Tageszeit, der geografische Standort des Benutzers, der verwendete Internetzugangsprovider (die &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/900-Die-Vorratsdatenspeicherung-auf-dem-Sprung.html&quot;&gt;&quot;Verkehrsdaten&quot;&lt;/a&gt;) und wohl etliche Informationen zählen, die unter den Begriffen &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/748-In-Kuerze-Scoring.html&quot;&gt;&quot;Scoring&quot;&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Rating&quot;&gt;&quot;Rating&quot;&lt;/a&gt; bekannt sind. Hinzu kommen Daten, die Informationen repräsentieren, die darauf hindeuten könnten, dass ein Angriffs- oder Betrugsversuch stattfindet (Rate der fehlgeschlagenen Log-Ins, DoS, aktuelle Virenverteilung und dergleichen). Aus den Daten versucht das Risikomanagementsystem die Wahrscheinlichkeit eines Identitätsdiebstahlversuchs bzw. die Wahrscheinlichkeit, dass der Benutzer mit der wahren Identität Zugang erlangen will, zu berechnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An dieser Stelle kommt Cognitec ins Spiel, deren biometrische Gesichtserkennungssoftware &lt;a href=&quot;http://www.cognitec-systems.de/technology-description.htm&quot;&gt;FaceVACS&lt;/a&gt; in die Cognometrics Engine integriert wird und dem System Daten zur Kopf- und Körperhaltung, Gesichtsmimik und -geometrie und dem Alter zuführt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für den Kunden und Benutzer bedeutet das neben der Freigabe seiner Erinnerungen und seiner Einschätzung die Freigabe von Gesichtsfotos und sich zusätzlich über die Kamera in seinem Handy oder die Webcam am oder im Rechner aufnehmen und von Cognetos Software mit den hinterlegten Fotos erkennen zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist ja kein Thema bei der Verbreitung der Kameras und der Nachlässigkeit, mit der sich Leute ablichten lassen und der Dreistigkeit, ungefragt andere Leute abzulichten. Das &lt;a href=&quot;http://www.findbiometrics.com/viewnews.php?id=3811&quot;&gt;meint&lt;/a&gt; auch der Cogneto CEO Ralph Scobie:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
&quot;Mit Webcams, die jetzt Standard auf vielen PCs sind, ist das ein leichter Weg für Banken, Risken zu managen und den Sicherheitslevel bei bestimmten Kundenkonten zu erhöhen. Die Integration von Cognitecs Gesichtserkennungssoftware in unseren mehrschichtigen Übereinstimmungs-Ansatz zur Authentifikation markiert einen wahren Neubeginn für das Online-Banking...&quot;
&lt;/div&gt;
Scobie ist übrigens längst nicht so freizügig mit seinen persönlichsten und innerlichsten Daten wie es die Benutzer des Cognetosystems sein sollen. Auf seiner &lt;a href=&quot;http://cogneto.com/investors/bios/ralph-scobie/&quot;&gt;Biographieseite&lt;/a&gt; antwortet er auf die Frage nach seinen &quot;verrücktesten Erinnerungen&quot;, es &quot;seinen zu viele, um davon zu erzählen&quot; und auf die Frage nach seinem &quot;wildesten Traum&quot;: &quot;Hey, Privatssphäre ist ein Kernpunkt &amp;#8211; nicht nur im Internet&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hat das System alle nötigen Daten, Bilder und Informationen beisammen, werden sie zur &lt;a href=&quot;http://cogneto.com/technology/cognometric-engine/&quot;&gt;Cognometric Engine&lt;/a&gt; transportiert, dem &quot;Hirn&quot; des Ganzen.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 440px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/17-11-06-minreportident.png&quot; alt=&quot;Coogentosystem&quot; width=&quot;440&quot; height=&quot;238&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Cognetosystem im Überblick.&lt;br /&gt;Abbildung: Cogneto.&lt;/div&gt;
Mit mathematischen Verfahren und von der Kognitionspsychologie abgeleiteter Funktionen entwirft die Engine bei jedem Zugang u. a. Vorhersage-Modelle, die aussagen, wie das typische Verhaltensmuster des Kunden / Benutzers  während der folgenden Transaktionen aussehen wird. Diese Modelle werden mit den aktuellen Verhaltensweisen und Daten zum Kunden auf Übereinstimmung abgeglichen und statistisch analysiert, wobei die Daten der biometrischen Gesichtserkennung (die wohl zukünftig noch mit der Stimmen- und Spracherkennung zu kombinieren wäre, denn Mikrofone und Headsets sind wie Webcams überall verfügbar) und der Risikoanalyse einfließen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Am Ende führt die Engine noch ein Sicherheits-Rating durch, das einen Scorewert auswirft, der wiedergibt, ob die vor dem Rechner oder Handy sitzende Person die ist, für die sie sich ausgibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie Cogneto &lt;a href=&quot;http://cogneto.com/technology/testing/&quot;&gt;angibt&lt;/a&gt;, nach Forschungstests und bei etwas Training und Lernen für das System in 10 Sekunden. 
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    <pubDate>Fri, 17 Nov 2006 23:21:07 +0100</pubDate>
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    <title>Spielen mit dem Stick</title>
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            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Data Mining</category>
            <category>Fotografie</category>
            <category>Hardware</category>
            <category>Internet / TeKo</category>
            <category>Kryptografie</category>
            <category>Linux / O S</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Seit Tagen spiele ich mit meinem neuen Mitglied der Peripheriefamilie herum. Es ist ein &lt;a href=&quot;http://www.corsairmemory.com/corsair/flash_memory.html#fv&quot;&gt;Voyager Flash&lt;/a&gt; USB 2.0 Stick von &lt;a href=&quot;http://www.corsairmemory.com/corsair/german_reseller_page.html&quot;&gt;Corsair&lt;/a&gt;:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 500px; &quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/kraven/289204230/&quot; title=&quot;Flickr Foto&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://static.flickr.com/113/289204230_894cbe1aa4.jpg&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;375&quot; alt=&quot;Corsair Voyager 4GB USB-Stick&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
Hinter dem Voyager sieht man mein altes Pen Drive, das ich vor ein paar Jahren gekauft hatte &amp;#8211; mit 32 MB und für ca. 80/90 DM. Der Voyager mit 4 GB kostete mit Versandgebühren 87 Euro. Den Stick gibt es auch mit 8 GB Speichergröße. Auf seine Sticks gibt Corsair 10 Jahre Garantie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Stick wurde eine Mini-CD geliefert, auf der sich neben Treibern für die alten Windowsversionen und einem PDF-Manual ein englischsprachiges Windowsprogramm befindet:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 336px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-11-06-voyagerapp.png&quot; alt=&quot;Voyager Programm&quot; width=&quot;336&quot; height=&quot;354&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Mit der Applikation kann man den Stick formatieren, über das Kopieren der benötigten Dateien von einem Windows 98 Medium bootbar machen und partitionieren. Hinter der Partitionierung verbirgt sich TrueCrypt, mit dem der Stick in eine normale Partition und eine verschlüsselte TrueCrypt-Partition aufgeteilt werden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Daneben lag der Verpackung noch ein Trageband mit Karabinerhaken bei, wenn man den Stick um den Hals tragen will und ein stabiles, 60 cm langes USB-Verbindungskabel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zu den Leistungsdaten gibt Corsair auf der Webseite für den eingesetzten Dual Channel &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/NAND-Flash&quot;&gt;NAND&lt;/a&gt; Speicher bis zu 33 MB/Sek. für Lesevorgänge und 16 MB/Sek. für Schreibvorgänge an, im Manual 20 MB/Sek. für&#039;s Lesen und 15 MB/Sek. für&#039;s Schreiben. Letztere Angaben sind realistischer. Damit ist der Voyager zum Beispiel im Vergleich mit dem &lt;a href=&quot;http://www.ocztechnology.com/products/flash_drives/ocz_rally_high_performance_usb_2_0-dual_channel-flash_memory_drive&quot;&gt;OCZ Rally Stick&lt;/a&gt; nicht der Schnellste, aber bei der bisherigen Arbeit mit verschiedenen Applikationen empfinde ich die Geschwindigkeit als akzeptabel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was für den Voyager spricht, ist sein Design und die stabile Verarbeitung &amp;#8211; für diejenigen, die darauf Wert legen und ebenso von Produkten fasziniert sind, wie sie z. B. für das Militär produziert werden, um auch unter härtsten Bedingungen zu funktionieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde mich mit Sicherheit nicht dauernd im Regenwald, in der Antarktis oder unter Unterwasser aufhalten, aber mit dem Voyager wäre das kein Problem. Das zeigen die Abbildungen aus dem &lt;a href=&quot;http://www.techpowerup.com/reviews/Corsair/FlashVoyager1GB/4&quot;&gt;Kapitel zur Verarbeitungsqualität&lt;/a&gt; aus dem &lt;a href=&quot;http://www.techpowerup.com/reviews/Corsair/FlashVoyager1GB/&quot;&gt;techPowerUp! Bewertungsartikel von W1zzard&lt;/a&gt;, der wie andere Benutzer allerlei mit der 1 GB Version des Sticks angestellt hatte:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 505px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-11-06-corsair1.jpg&quot; alt=&quot;Voyager Test&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;188&quot; /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-11-06-corsair2.jpg&quot; alt=&quot;Voyager Test&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;188&quot; /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Voyager in köchelndem Wasser und im Eisfach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-11-06-corsair3.jpg&quot; alt=&quot;Voyager Test&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;188&quot; /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-11-06-corsair4.jpg&quot; alt=&quot;Voyager Test&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;188&quot; /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Voyager nach einer Tour in der Spülmaschine und im Toaster.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-11-06-corsair5.jpg&quot; alt=&quot;Voyager Test&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;188&quot; /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-11-06-corsair6.jpg&quot; alt=&quot;Voyager Test&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;188&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Voyager auf einer Pizza gebraten und vom Auto überfahren.&lt;/div&gt;
Man muss dem Autoren glauben, aber nach seinen Tests war der Voyager immer noch funktionsfähig. OK, nach der Tour mit dem Auto musste der Stecker etwas gerade gebogen und nach der Pizza der Stick neu formatiert werden. Ähnliche Misshandlungen durch andere Tester zeigten gleiche Ergebnisse. Zur Widerstandsfähigkeit trägt die Gummiarmierung bei, die allerdings auch allerlei Partikel anzieht (wie auf dem Foto oben zu sehen ist), was alle Benutzer kritisierten. Aber der Stick ist schließlich zum Arbeiten da und nicht, um ihn jeden Tag herausgeputzt zur Schau zu stellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Für das Arbeiten mit dem Stick und die Ausstattung mit Applikationen habe ich mich bei &lt;a href=&quot;http://portableapps.com/&quot;&gt;PortableApps&lt;/a&gt;, der &lt;a href=&quot;http://www.portablefreeware.com/&quot;&gt;Portable Freeware Collection&lt;/a&gt;, ocepjs &lt;a href=&quot;http://www.office-center-epj.de/portable_usb_drive.htm&quot;&gt;Portable USB Drive&lt;/a&gt; Seite und in der Liste &lt;a href=&quot;http://www.kikizas.net/en/usbapps.html&quot;&gt;usb applications&lt;/a&gt; von kikizas.net umgesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf den Seiten finden sich alle möglichen Programme, die für den USB-Stick angepasst wurden und entweder über eine Batchdatei oder einen eigenen Programmstarter aufgerufen werden. Daneben gibt es auch Applikationen, die ihre Daten und Einstellungen ebenfalls nicht in der Windows Registry oder im Dateisystem des Hostrechners verewigen, sondern im eigenen Programmverzeichnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Aktualität der Programmversionen variiert dabei. Findet man zum Beispiel bei PortableApps den FTP Client FileZilla in Version 2.2.28 und Thunderbird Portable in Version 1.5.0.5, gibt es die beiden Programme bei ocepj in Version 2.2.29 und 1.5.0.7.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was trotzdem ab und an zu Problemen führt, ist der Gebrauch absoluter Pfadangaben und der wintypische Gebrauch von Partitionsbuchstaben. Wenn man dann an einem fremden Computer einsteckt, keine relativen Pfadangaben im Programm möglich sind oder sich das Programm nicht flexibel auf den geänderten Laufwerksbuchstaben einstellt, muss manuell nachkorrigiert werden...mit Linux wäre das einfacher.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens Linux. Das will ich demnächst auch noch mit dem USB-Stick testen. Dafür gibt es die Mini-Linuxdistribution &lt;a href=&quot;http://www.damnsmalllinux.org/&quot;&gt;Damn Small Linux (DSL)&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://www.puppyos.com/&quot;&gt;Puppy Linux&lt;/a&gt; zusammen mit &lt;a href=&quot;http://www.erikveen.dds.nl/qemupuppy/&quot;&gt;QEMU-Puppy&lt;/a&gt;, um Puppy Linux im Emulator QEMU laufen zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf jeden Fall sollte es für die eingesetzte Linuxdistribution eine große Bandbreite an Applikation geben und Linux muss ohne die Notwendigkeit, vom Stick zu booten, laufen, denn ich gehe bewußt davon aus, dass man nicht in jedem Internetcafe und an jedem fremden Rechner in das BIOS bzw. von einem USB-Stick booten darf. Da die Mehrheit der fremden Rechner unter Windows laufen dürften, habe ich mich vorerst auf Windows konzentriert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zum Aufrufen der Windows-Applikationen eignet sich vorzüglich der Programmstarter &lt;a href=&quot;http://portableapps.com/apps/utilities/pstart&quot;&gt;PStart&lt;/a&gt;, der im Systray als Icon erscheint, über das ein eigenes Startmenü angelegt werden kann:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 505px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-11-06-pstart1.png&quot; alt=&quot;PStart Men&amp;uuml;&quot; width=&quot;253&quot; height=&quot;252&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-11-06-pstart2.png&quot; alt=&quot;PStart Konfiguration&quot; width=&quot;247&quot; height=&quot;374&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PStart Startmenü und Einstellungsfenster.&lt;/div&gt;
Da ich aktuell tagsüber auch an einem Windows 98 Rechner sitzen &quot;darf&quot;, kommt hinzu, dass man für bestimmte Programme die Windows 95/98/ME Version einsetzen muss. Aber auch das schlägt unter Umständen fehl, wenn es sich um ein nicht gewartetes System handelt, dem die aktuellen Updates fehlen &amp;#8211; wie ich leidvoll erfahren musste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun zur Kryptografie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bei dem Einsatz von Verschlüsselungslösungen muss man immer im Hinterkopf behalten, dass man den USB-Stick nicht nur am heimischen PC einsteckt, sondern auf fremden Rechnern mit Windows 95 bis XP, mit eingeschränkten Benutzerechten bzw. fehlenden Adminrechten. Die verschlüsselten Daten sollten möglichst plattformunabhängig wieder zu entschlüsseln sein, auch unter Linux. Deshalb auch der Gedanke mit dem emulierten Linux, der noch weiter zu verfolgen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Da haben wir zuerst GnuPG. Unter Windows sind dabei die GNUPGHOME und die gpgProgram Variable ausschlaggebend sowie die Angabe des GnuPG Programmpfads in der PATH Variable. Alle an die Laufwerksbuchstaben und fixe Programmpfade gebunden, die sich auf einem fremden Windowsrechner ändern und unter Umständen aufgrund der fehlenden Rechte auch nicht zu beeinflußen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die bisherige Lösung ist der Einsatz der &lt;a href=&quot;http://hp.kairaven.de/pgp/gpg/gpg7.html&quot;&gt;GPGshell GUI&lt;/a&gt;, die auf dem USB-Stick installiert wird. Wie auf der GnuPG Mailingliste zu lesen war, arbeitet Timo Schulz an einer portablen Version der &lt;a href=&quot;http://hp.kairaven.de/pgp/gpg/gpg6.html#a1&quot;&gt;WinPT GUI&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zur Verwendung der GPGshell installiert man zunächst die GPGshell wie gehabt auf dem lokalen Rechner und ladet sich dann das &lt;a href=&quot;http://www.jumaros.de/rsoft/download/Copy2Usb.exe.gpg&quot;&gt;Copy2Usb Tool&lt;/a&gt; herunter, das von Roger Sondermann, dem Autoren der GPGshell, zur Verfügung gestellt wird. Nach Prüfung und Entfernung der enthaltenen Signatur, indem man die Datei copy2usb.exe.gpg mit GnuPG öffnet, kopiert man das Tool in das GPGshell Programmverzeichnis und führt es aus.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 485px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-11-06-copy2usb.png&quot; alt=&quot;GPGshell Copy2Usb Tool&quot; width=&quot;485&quot; height=&quot;193&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Das Tool kopiert danach alle notwendigen Dateien und Programme für GPGshell und GnuPG in das anzugebende Verzeichnis. Anschließend kopiert man noch die persönlichen GnuPG Dateien (Schlüsselringdateien, gpg.conf usw.) in das angelegte Unterverzeichnis GnuPG-Home. Im Endergebnis kann man alle GPGshell Programme bzw. GnuPG vom USB-Stick ausführen, wie man es von WinPT, GPA oder den anderen GnuPG GUIs gewohnt ist, ohne sich um irgendwelche Variablen kümmern zu müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die GnuPG / GPGshell Installation kann man auch für die portable Version des Thunderbirds mit Enigmail nutzen. Dazu wird im Thunderbird Wurzelverzeichnis auf dem USB-Stick (wo der Programmstarter PortableThunderbird.exe liegt) die Datei PortableThunderbird.ini angelegt, die für die Nutzung von GnuPG mit Enigmail zwei Einträge aufweisen muss, die relativ vom Thunderbirdverzeichnis ausgehend auf die Verzeichnisse verweisen, die gpg.exe und die persönlichen GnuPG Dateien enthalten:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
GPGPathDirectory=..\gpgshell #Verzeichnis mit gpg.exe&lt;br /&gt;
GPGHomeDirectory=..\gpgshell\gnupg-home # Verzeichnis mit GnuPG Dateien
&lt;/div&gt;
Bei mir liegen Thunderbird im app\thunderbird Verzeichnis, die GPGshell im app\gpgshell und die GnuPG Dateien im app\gpgshell\gnupg-home Verzeichnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit ist die portable Nutzung von Thunderbird mit Enigmail und GnuPG auf jedem Rechner möglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Für die Verwaltung von Passwörtern und -phrasen habe ich einfach das lokale Verzeichnis der &lt;a href=&quot;http://keepass.sourceforge.net/&quot;&gt;KeePass&lt;/a&gt; Applikation (mit der deutschen Sprachdatei) und die KeePass Datenbankdatei auf den Stick kopiert. Von KeePass gibt es die Linuxvariante &lt;a href=&quot;http://keepassx.sourceforge.net/&quot;&gt;KeePassX&lt;/a&gt;, aber ob die KeePass Windowsdatenbank wirklich kompatibel mit der Linuxversion ist, muss sich noch zeigen. Ansonsten bietet sich als Alternative der &lt;a href=&quot;http://fpx.de/fp/Software/Gorilla/&quot;&gt;Password Gorilla&lt;/a&gt; an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was verschlüsseltes Instant Messaging angeht, ist nur Gaim mit &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/112-Verschluesselung-die-Aufzeichnung-vernichtet-sich-in-x-Minuten.html&quot;&gt;OTR&lt;/a&gt; plattformübergreifend zu nutzen. Gaim hat allerdings eine miserable bzw. rudimentäre Jabberunterstützung. Die portable Version von Miranda läuft mit OTR Plugin ebenfalls stabil &amp;#8211; den Client gibt es bis jetzt aber nur für Windows. Beide bieten keine GnuPG Verschlüsselung für Jabbersessions, die den Jabberstandards entspricht, womit wir zu &lt;a href=&quot;http://hp.kairaven.de/jabber/index.html&quot;&gt;Psi&lt;/a&gt; kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Von Psi kann man sich bei &lt;a href=&quot;http://www.openmessenger.de/&quot;&gt;Openmessenger&lt;/a&gt; eine portable Version von Psi erstellen lassen, es geht aber auch anders: Man kopiert das Psi Programmverzeichnis einer x-beliebigen Version in ein Psi Programmverzeichnis und das Profilverzeichnis PsiData in ein Unterverzeichnis auf den Stick und startet Psi dann mit einer Batchdatei:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
@echo off&lt;br /&gt;
SET PSIDATADIR=.\PsiData&lt;br /&gt;
start psi.exe&lt;br /&gt;
exit
&lt;/div&gt;
Eine Nutzung der oben erwähnten GnuPG/GPGshell Installation mit Psi ist nicht möglich, auch nicht durch Setzen der GnuPG Variablen in der Batchdatei, so dass es zur Zeit keine Version von Psi gibt, mit der man portabel GnuPG verschlüsselte Jabberchats ausführen könnte. Hier rächt sich, dass sich die Psi-Entwickler OTR verweigern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Kommen wir zur Verschlüsselung von Daten auf dem USB-Stick an sich &amp;#8211; schließlich hat man bis jetzt den privaten GnuPG Schlüsselring (auch wenn der natürlich mit einer starken Passphrase gesichert ist), das Thunderbird Mailverzeichnis, Jabber Kontaktlisten oder Chathistorien auf dem Stick. Dazu kommen noch andere Dokumente, die man zum Beispiel mit der portablen OpenOffice Version erstellt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das vielbeschworene TrueCrypt, das ich ja bei mir bereits mit der Voyager Applikation nutzen könnte, ohne TrueCrypt überhaupt zu installieren, ist hier nicht zielführend. Ebenso wenig closed Source Programme wie &lt;a href=&quot;http://www.handybits.com/easycrypto.htm&quot;&gt;Easy Crypto&lt;/a&gt;, das an vielen Stellen im Web als Alternative gehandelt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
TrueCrypt ist gut, aber nicht für den portablen Einsatz. Klar kann man entweder wie beim Voyager eine TrueCrypt Partition anlegen, eine TrueCrypt Containerdatei oder eine TrueCrypt Traveller Disk auf dem Stick erstellen, aber das setzt alles voraus, dass man TrueCrypt auf dem fremden Hostrechner installiert bzw. mit Adminrechten arbeiten kann, um die virtuellen Devices anlegen und nutzen zu können &amp;#8211; bei fremden Rechnern (s. o.) nicht vorauszusetzen. Deshalb eignet sich TrueCrypt allenfalls für die verschlüsselte Archivierung von Daten, auf die man nachträglich nur am heimischen Rechner oder an Rechnern mit entsprechenden Rechten zugreift.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Lösungen, die mir zur Zeit vorschweben: Mini-Linux im Emulator (s. o.) mit verschlüsseltem Dateisystem oder irgendeine Skriptlösung, die aus den verschiedenen Verzeichnissen und Dateien mit sensiblem Inhalt ein Archiv schnürt und das Archiv symmetrisch mit GnuPG verschlüsselt. Vor dem Transport des Sticks wird gepackt, verschlüsselt und die Originaldateien werden geshreddert (was bei Flashspeichern nicht so gut sein soll, wie ich am Rande gelesen habe). Am fremden Rechner wird das Archiv entschlüsselt (zur Not dann auch an einem Linuxrechner mit installiertem GnuPG möglich) und die Dateien und Verzeichnisse an ihre Ursprungsorte verschoben. Vor dem Abstecken beginnt der Zyklus von neuem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Für die Paranoiker: Gegen Spionageabsichten auf fremden Rechnern hat man eh keine Chance. Entweder könne Software-Keylogger laufen, es sind Hardware-Keylogger im Rechner oder an der Tastaur verbaut, ein Spionageprogramm fertigt im Hintergrund permanente Screenshots an oder eine Videoüberwachungskamera im Rücken linst Dir über die Schulter, wenn ein Freak nicht direkt mit Tempestangriffen herumspielt. Eigentlich wäre es ratsam, für den portablen Einsatz an fremden Rechnern spezielle Identitäten und Accounts einzurichten und zu nutzen, die man bei einer merkbar gewordenen Kompromittierung aufgibt und verfallen lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zum Abschluß noch ein paar Anmerkungen zu einzelnen, portablen Applikationen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bei verschiedenen Programmen stellt sich das Problem der Synchronisierung: Ich nehme unterwegs einen neuen Schlüssel in den öffentlichen GnuPG Schlüsselring oder einen neuen Passworteintrag im Passwordmanager auf, rufe unterwegs Mails mit Thunderbird ab. Am heimischen Rechner will ich nicht mit den portablen USB-Versionen auf dem Stick arbeiten, sondern mit den lokalen Versionen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für diesen Zweck gibt es die &lt;a href=&quot;http://www.liberta-project.org/liberta/core/puss&quot;&gt;PUSS&lt;/a&gt; (Portable Utility and Security Suite), die so eifrig auf PortableApps beworben wird. Mit PUSS legt man für jedes Programm ein Profil an, das die Pfade zu den lokal und auf dem Stick angelegten Verzeichnissen oder Daten speichert. Über die Auswahl der Profile sollen sich dann Dateien und Verzeichnisse synchronisieren lassen:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 515px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-11-06-puss.png&quot; alt=&quot;PUSS&quot; width=&quot;515&quot; height=&quot;308&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Einige Tests mit Kopieraktionen zwischen einem portablen und lokalen Thunderbird, bei dem auch alle Vererbungen für Ordner abgeschaltet und für einzelne Ordner unterschiedliche Vorhaltezeiten vergeben wurden, brachte zum Vorschein, dass sich der Ungelesen/Gelesen Status von einzelnen Nachrichten, Vorhaltezeiten und Threaddarstellungen nicht auf den USB-Stick übertragen ließen. Es sind zwar alle Nachrichten vorhanden und Thunderbird präsentiert sich mit allen Erweiterungen vom USB-Stick  genauso wie die lokale Variante, aber die lokalen Einstellungen waren gelöscht und für jeden Ordner wurde beim Öffnen eine neue Zusammenstellungsdatei erstellt. Auch eine parallele Nutzung von Portable Thunderbird von der Festplatte in einer FAT32 Partition und vom USB-Stick, der ebenfalls FAT32 formatiert ist, brachte keine Änderung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Wenn niemand einen anderen Tipp hat, ist Thunderbird mit Konservierung aller Ordnereinstellungen und Nachrichtenstatus nicht zu synchronisieren und ich werde ihn lieber unterwegs nur zum Überblick  und zum Versand nutzen, ohne die E-Mails vom Server zu löschen und zu Hause alle Mails noch mal abrufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die Synchronisierung von Verzeichnissen und Dateien, die nicht durch Programmeinstellungen beeinflusst werden, ist PUSS trotzdem ganz nützlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Dateimanager für Windows finde ich noch den &lt;a href=&quot;http://www.freecommander.com/&quot;&gt;freeCommander&lt;/a&gt; sehr nett, den ich jetzt auch lokal als Exploreralternative einsetze:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 514px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-11-06-fc.gif&quot; alt=&quot;freeCommander&quot; width=&quot;514&quot; height=&quot;309&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
So viel erst einmal zur USB-Stick Bastelei. Weitere Berichte folgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Neben der Arbeit mit dem USB-Stick gab es noch weitere Basteleien die letzten Tage: In den PC wurde eine 200 GB WD SATA Festplatte eingebaut, für die es in dem HP Kauf-PC keinen Käfig gab, weil HP meint, eine Platte reicht und bei der ich mich frage, was da noch drauf soll, wo eh 180 GB ungenutzt auf der anderen Platte stehen. Aus einem ausgeschlachteten Tower kam noch ein Floppylaufwerk aus nostalgischen Motiven und Misstrauen gegenüber USB-Sticks hinzu und eine Soundkarte, weil Sound on-board einfach Mist bleibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls genug Platz für Fedora Core 6 Linux, das bereits installiert ist und auf weitere Konfiguration und Nutzung wartet :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachträge:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich habe jetzt &lt;a href=&quot;http://torpark.nfshost.com/&quot;&gt;Torpark&lt;/a&gt; durch Tor Version &lt;a href=&quot;http://tor.eff.org/download-windows.html.en&quot;&gt; 0.1.1.25&lt;/a&gt; &lt;span style=&quot;text-decoration:line-through&quot;&gt;0.1.2.3-alpha&lt;/span&gt; (Start mit tor.exe -f torrc) und &lt;a href=&quot;http://www.office-center-epj.info/zaehler/count.php?id=Portable%20Firefox%202&quot;&gt;Portable Firefox 2.0&lt;/a&gt; (Profil von Torpark kopiert und Erweiterungen für Firefox 2.0 &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/885-Firefox-2.0-Erlebnisse.html&quot;&gt;angepasst&lt;/a&gt;) mit &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/809-FoxyProxy-fuer-den-Firefox.html&quot;&gt;FoxyProxy&lt;/a&gt; für Tor ersetzt.&lt;br /&gt;
Ich mag Torpark nicht. Tor an den Firefox 1.5.0.7 zu binden, der immer noch wie Tor 0.1.1.23 Bestandteil von Torpark ist, so dass bei Beendigung von Firefox auch Tor beendet wird, ist doch Schwachsinn. Als ob man Tor nur zum Websurfen nutzt. Morgen mal testen, ob es auch auf dem ollen Windows 98 Rechner läuft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Psi-Lösung mit der Batchdatei funktionierte auf einem Windows 98 Rechner nicht, fliegt runter. Mobil wird vorerst Portable Miranda eingesetzt. 
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    <pubDate>Sun, 05 Nov 2006 22:04:54 +0100</pubDate>
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    <title>Millionen von Kameras</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/891-Millionen-von-Kameras.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>CCTV / Video</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    &lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 487px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/28-10-06-aspectus.jpg&quot; alt=&quot;Aspectus Motto&quot; width=&quot;487&quot; height=&quot;254&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Motto des Unternehmens &quot;Aspectus&quot;, das sich kürzlich in &lt;a href=&quot;http://www.aspectusvi.com/&quot;&gt;Agent Video Intelligence (Agent Vi)&lt;/a&gt; umbenannt hat, weil es ein &quot;intelligentes&quot; Videoüberwachungssystem verkauft, das alle möglichen softwarebasierten Detektoren zur Erkennung integriert und mit dem sich Tausende von Videoüberwachungskameras vernetzen lassen:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 487px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/28-10-06-aspectussystem.png&quot; alt=&quot;Aspectus CCTV System&quot; width=&quot;487&quot; height=&quot;391&quot;  style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Das System des Unternehmens, das der ehemalige israelische Geheimdienstoffizier Gadi Talmon 2003 gründete, wird u. a. vom US-Ministerium für Energieversorgung, dem israelischen Justizministerium, in der U-Bahn von Houston und in den israelischen Gefängnissen eingesetzt und laut des Artikels &lt;a href=&quot;http://www.worldtribune.com/worldtribune/06/front2454032.0673611113.html&quot;&gt;Video surveillance systems seen eliminating security guards&lt;/a&gt; der Internetzeitung World Tribune im Rahmen eines Pilotprojekts landesweit in den USA getestet. Ziel des Pilotprojekts ist wohl die Erprobung der Vernetzung Tausender von Kameras, die an Bahnhöfen, Flughäfen und Kraftwerken installiert sind und die automatisierte Erkennung von Bedrohungen ohne großen Einsatz menschlichen Personals. Der Unternehmer Talmon zur World Tribune:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
 &quot;Mit einer Kamera oder nur ein paar Kameras und intelligenter Videotechnik kann man Hunderte von Orten ohne einen einzigen Sicherheitswachmann effizient schützen.&lt;br /&gt;
Die Marktdurchdringung mit intelligenter Videotechnik liegt heute bei nur 2 - 3%. Ausgehend von dem, was wir von Experten und Kunden hören, wird die Durchdringung auf 25% anwachsen oder sogar höher in einigen Marktbereichen. Am Ende des Weges ist der Tag absehbar, an dem alle Kameras weltweit intelligent sein werden.&quot;
&lt;/div&gt;
Die Voraussagen von Talmon werden eintreffen, wenn die intelligente Videoüberwachung die nächsten &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/890-Facettenreiche-Verhaltensueberwachung-mit-Videokameras.html&quot;&gt;Evolutionssprünge&lt;/a&gt; vollzogen hat. 
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    <pubDate>Sat, 28 Oct 2006 17:34:03 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://rabe.supersized.org/archives/891-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/</creativeCommons:license>
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    <title>Facettenreiche Verhaltensüberwachung mit Videokameras</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/890-Facettenreiche-Verhaltensueberwachung-mit-Videokameras.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>Biometrie</category>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Owl</category>
    
    <comments>http://rabe.supersized.org/archives/890-Facettenreiche-Verhaltensueberwachung-mit-Videokameras.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Die beiden großen Trends auf dem Gebiet der Videoüberwachung sind technischer und sozialer Natur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zur technischen Evolution zählen bessere Optiken, die Kameras mit größeren Zoomfähigkeiten, größerem Blickwinkel und größerer Lichtsstärke versehen, um Personen und Objekte auf große Distanzen, in größeren Räumen und unter suboptimalen Umweltbedingungen aufzunehmen, die Mobilisierung der Kameras mit Elektromotoren, die ehemals starre Kameras mit Schwenk- und Neigebewegungen versehen, um jeden Bereich im Blickwinkel &quot;bestreichen&quot; und sich auf veränderliche Szenarien einstellen zu können, die Verlagerung von Speicherraum und Prozessoren aus den Kontrollzentren in die Kameras und ihre Vernetzung per Funk, die zum Wechsel von der analogen zur digitalen Videoüberwachung gehören und zu guter Letzt die Ergänzung der Optik um Mikrofone und Lautsprecher, womit zur visuellen auch die akustische Überwachung und die verbale Reaktion auf Aktivitäten überwachter Personen hinzukommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Über die lokalen Speicherpuffer und die Kompression der digitalen Videodaten können größere Mengen an digitalen Aufnahmen erfasst, verarbeitet und länger vorgehalten werden &amp;#8211; es gibt nicht nur die Vorratsdatenspeicherung für digitale Kommunikationdaten. Die Vernetzung ermöglicht statt punktueller Ortsüberwachung flächendeckende Raumüberwachung und eine größere Flexibilität der Überwachung, wenn z. B. Zielobjekte von einem in einen anderen Überwachungraum wechseln und sich die Überwachung der Kameras der Bewegung der Objekte anpassen soll.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf den Prozessoren und in den Computern der Kameras laufen Programme und Algorithmen, die einen Teil der Erkennung und Interpretation der aufgenommenen Objekte, Szenerien und Vorgänge vom menschlichen Wachmann auf die Kamera übertragen. Dabei rückt immer mehr die Charakterisierung von Objekten, die Interaktion zwischen Objekten, Personen und Objekten oder Personen und Personen und die Bewertung menschlichen Verhaltens in das Zentrum des Interesses. 
Die Kameras dringen so über Automation und Vernetzung, &quot;Intelligenz&quot; und &quot;erkennendem Selbst-Sehen&quot; statt bloßer Aufnahme in Bereiche vor, die nie zuvor eine Kameralinse gesehen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Schon durch die schiere Anzahl und das Wachstum der Kamerainstallationen werden vorher unbeobachtete Bereiche oder gar private Rückzugsgebiete im öffentlichen Raum förmlich &quot;aufgebraucht&quot;. Ehemals konzentriert auf spezielle Objekte, die sich mit hohen Schutzinteressen verbinden (Kernkraftwerke, Militärbasen, Unternehmensgelände, Finanzinstitute, Lagergebäude, Gefängnisse, Bahnhöfe und Flughäfen), halten Videoüberwachungskameras Einzug in Straßen der Innenstädte, Wohnviertel, Parkanlagen, in Fahrzeugen des öffentlichen Transports wie Züge, Taxis und Busse, Einkaufszentren, Freizeitstätten und Vergnügungsparks, an oder gar in Casinos, Bars, Clubs und Kneipen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bedingt durch die technische Evolution werden Kameras immer kleiner und können auf größere Distanzen installiert werden, was sie der Aufmerksamkeit der Beobachteten entrückt, wenn diese sich nicht bereits dort an ihren Anblick gewöhnt haben, wo sie in massiver Anzahl auftreten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
So werden Kameras immer mehr zum Alltag wie Straßenlampen, Stromverteiler oder Bankautomaten, was das Gefühl der Bedrohung, dass sich zur Zeit noch bei eingen Zeitgenossen zeigt und begrenzte öffentliche Debatten auslöst, in ein paar Generationen zum Verschwinden bringen wird. Obwohl gerade sie es sind, die nicht nur ihre Schädel und Augen vor den biometrischen Algorithmen im Innern der Kameras offenbaren, um identifizierbar und lokalisierbar zu werden, sondern deren Art, sich im öffentlichen Raum auszudrücken, zu bewegen und zu verhalten in immer mehr Facetten von den Linsen der Kameras erfasst und den Computern dahinter kategorisiert und beurteilt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Je mehr Facetten hinzukommen, auf die entsprechende Reaktionen und Sanktionen erfolgen &amp;#8211; akut auf herbeieilende Sicherheitskräfte oder Lautspecheransagen limitiert &amp;#8211; desto mehr werden sich individuelles Verhalten und Gebaren den Forderungen beugen und anpassen, die sich in den Reaktionen und Sanktionen ausdrücken. Auch das wie die Ausweitung der Kamerainstallationen ein schleichender Prozess.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was die Kameras zur Zeit ohne die Hilfe und Interpretation ihrer menschlichen Bediener an Verhalten und Gebaren &quot;wahrnehmen&quot; und als bedrohlich oder &quot;anti-sozial&quot; einstufen können, sind grobe, zuvor definierte Muster, die sich für die Kameras als Änderungen in Zeit, Raum, der Geometrie der Objekte widerspiegeln: Schnelle oder zu langsame Bewegungen, die Berührung mit und das Eintreten von Objekten in räumliche Zonen des Verbots, Zusammenballungen von Objekten in Räumen, in denen sie ansonsten isoliert auftreten, das Isolieren einzelner Objekte aus Umgebung und Hintergrund und die Verfolgung ihrer Bewegung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um mehr Facetten des menschlichen Verhaltens per Videoüberwachung auf- und wahrzunehmen, muss die Kameraüberwachung facettenreicher werden und sich von grober zur feinen Unterscheidung der Muster menschlichen Verhaltens weiter entwickeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das ist das Ziel des Videoüberwachungssystems mit &quot;Computer Vision&quot; (dem obigen &quot;erkennendem Selbst-Sehen&quot;), dem sich der New Scientist Artikel &lt;a href=&quot;http://www.newscientisttech.com/article/dn10387-surveillance-system-spots-violent-behaviour.html&quot;&gt;Surveillance system spots violent behaviour&lt;/a&gt; widmet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie der New Scientist berichtet, erforscht man an der Universität von Texas ein neues Softwaresystem zur Videoüberwachung &amp;#8211; also das, was auf den Prozessoren der &quot;intelligenten Videoüberwachungskameras&quot; läuft &amp;#8211; das bald in der Lage sein soll, verschiedene &quot;Typen von Aktivitäten&quot;, sprich Verhaltensweisen, Bewegungen und Gebaren von und zwischen Menschen zu unterscheiden und zu erkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei steht die Erkennung auf Gewalt hindeutender Aktivitäten im Mittelpunkt, denn damit kann man Videoüberwachung am Besten verkaufen und Forschungsgelder erhalten. Letzlich ist &quot;Gewalt&quot; durch jeden anderen Verhaltenstyp austauschbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie das System technisch dazu in die Lage versetzt werden soll, beschreibt der Artikel so:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
[Die Wissenschaftler] entwickelten eine Software, die jeden Bildframe analysiert und Pixelcluster identifiziert, die mit einem groben Modell des menschlichen Körpers übereinstimmen. Sie untersucht dann das Zusammenspiel sich voneinader unterscheidender Pixelcluster, um die Interaktionen zwischen Individuen zu klassifizieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Viele Interaktionen können jedoch zweideutig sein. Eine Person, der jemand einen Kaugummistreifen oder eine Zigarette anbietet, kann ähnlich aussehen wie eine Person, die zum Beispiel mit einem Messer bedroht wird. Um das zu meistern, beschlossen [die Wissenschaftler], ein Profil für jeden Verhaltentstyp zu konstruieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Parks (einer der Wissenschaftler) nennt das eine &quot;semantische Analyse&quot; der Interaktion. Das bedeutet, dass mehrere, verschiedene Faktoren einbezogen werden. Zum Beispiel müssen sich bei der Identifizierung von zwei Personen, die sich die Hände schütteln, deren Hände nicht nur geschlossen haben, sondern sich auch synchron bewegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
[Die Wissenschaftler] kodierten präzise eine Beschreibung dieser Schlüsselmerkmale, nach denen die Software sucht, wenn sie eine  Szenerie analysiert. Das erlaubt die Zuordnung eines Wahrscheinlichkeitswerts, dass eine bestimmte Aktivität beobachtet wird.
&lt;/div&gt;
Bei Tests mit sechs verschiedenen Paaren, die 54 verschiedene, inszenierte Interaktionen darboten, konnte bis jetzt eine 80% Genauigkeit der Erkennung der korrekten Aktivität erzielt werden. Mit einem kommerziellen Einsatz rechnet man in ein paar Jahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessant ist die Antwort von Parks auf die Kritik eines Kollegen, die &quot;Vision&quot; Kapazität des Systems müsse wesentlich verfeinert werden: Er arbeite an einer Verbesserung, die vom Einsatz vieler Kameras mit verschiedenen Blickwinkeln profitiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer mehr installierte, technisch hochgezüchtete Videoüberwachungskameras ziehen also eine ausgefeiltere und umfassendere Bobachtung und Beurteilung des Verhaltens nach sich und neue &quot;intelligente Software&quot; zur videogestützten Verhaltensanalyse fordern mehr Kamerainstallationen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Siehe auch gulli - &lt;a href=&quot;http://www.gulli.com/news/ueberwachung-2-0-kameras-2006-10-27/&quot;&gt;Überwachung 2.0: Kameras sollen aggressives Verhalten automatisch erkennen&lt;/a&gt; und engadget mit &lt;a href=&quot;http://www.engadget.com/2006/10/26/smart-surveillance-systems-may-soon-detect-violent-behavior/&quot;&gt;Smart surveillance systems may soon detect violent behavior&lt;/a&gt;. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 27 Oct 2006 19:09:07 +0200</pubDate>
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    <title>Bier gibt es nur mit Fingerabdruck</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/884-Bier-gibt-es-nur-mit-Fingerabdruck.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>Biometrie</category>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Datenschutz</category>
            <category>Owl</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Terror</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Wie allgegenwärtig neue Kontroll- und Überwachungstechniken in unseren Alltag eindringen, zeigt uns der Register in dem Artikel &lt;a href=&quot;http://www.theregister.co.uk/2006/10/20/pub_fingerprints/&quot;&gt;Beer fingerprints to go UK-wide&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Beispiel der britischen Stadt Peterborough mit ihrem &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/840-Videoueberwachung-fuer-den-Webpranger.html&quot;&gt;CCTV- und Webpranger-Programm&lt;/a&gt; machte bereits deutlich, dass sich in Großbritannien die Einrichtung und der Ausbau von Kontroll- und Überwachungssystemen unter dem Motto der &quot;Terrorismusbekämpfung&quot; oder der &quot;Bekämpfung anti-sozialen Verhaltens&quot; bis in die kleinste Provinzstadt fortpflanzt &amp;#8211; eifrig gefördert und unterstützt durch eine Phalanx nationaler und lokaler Programme und Fördertöpfe, die in den Ministerien, den Polizeiorganisationen und Stadträten eingerichtet werden, um jede Stadt noch sicherer zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In dem Artikel wird berichtet, dass man in der britischen Kleinstadt &lt;a href=&quot;http://www.yeoviltown.com/&quot;&gt;Yeovil&lt;/a&gt; in den Pubs das &lt;a href=&quot;http://www.intouchid.com/&quot;&gt;inTOUCH System&lt;/a&gt; des britischen Unternehmens &lt;a href=&quot;http://www.creativecode.co.uk/&quot;&gt;CreativeCode&lt;/a&gt; installiert, um &quot;anti-soziales Verhalten&quot; im Umfeld der Pubs zu bekämpfen &amp;#8211; vermittelt durch den &lt;a href=&quot;http://www.southsomerset.gov.uk/&quot;&gt;Bezirksrat von South Somerset&lt;/a&gt; und finanziert über den seit April 2005 eingerichteten &lt;a href=&quot;http://www.neighbourhood.gov.uk/page.asp?id=1304&quot;&gt;Fonds für sicherere und stärkere Gemeinden&lt;/a&gt; des britischen Innenministeriums, über den zum Beispiel auch Nachbarschaftspatrouillen und CCTV-Videoüberwachungskameras mitfinanziert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
inTOUCH wird von CreativeCode als &quot;biometrisches Mitgliedschaftssystem&quot; bezeichnet, dessen &quot;primäres Ziel die Reduzierung von Störungen und Verbrechen sei, die durch Alkoholgenuß motiviert sind&quot;. Die &quot;Mitglieder&quot; sind in diesem Fall also die &quot;Gäste&quot; von Pubs, Nachtclubs und Discos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Von den &quot;Mitgliedern&quot; wird ein digitaler Fingerabdruck genommen, dessen Hashwert zusammen mit biographischen Daten und einem Gesichtsfoto in einem &quot;Mitgliedsprofil&quot; einer zentralen Datenbank abgespeichert wird. An den Eingängen der teilnehmenden Einrichtungen &amp;#8211; in diesem Fall den Pubs &amp;#8211; wird ein Touchscreen und ein Fingerprint-Lesegerät aufgestellt. Der Pubkunde muss anschließend bei jedem Besuch seinen Finger scannen lassen, worauf das Profil des Kunden auf dem Touchscreen erscheint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Gastwirt kann zusätzlich Berichte über &quot;anti-soziale Verhaltensweisen und Vorkommnisse&quot; in das Profil des Kunden einpflegen und erhält auch aufbereitete Staistiken zu den &quot;Verhaltensgewohnheiten&quot; des Gastes, d. h. wie oft und zu welcher Uhrzeit ein bestimmter Gast den Pub aufsucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Da das inTOUCH System netzwerkfähig ist, können viele Pubs an einem inTOUCH Verbund teilnehmen. Zugriff auf das Kundenprofil erhält ein Pub dann, wenn der Kunde den Pub zum ersten Mal besucht und über den Fingerabdruckscan identifiziert wurde. So erhält jeder teilnehmende Gastwirt Informationen über das &quot;Wohlverhalten&quot; des Gastes in seinem und in anderen Pubs. Ist man als Gast auffällig geworden und hat zu viele negative Vermerke in seinem Profil gesammelt, kann in dem System ein Vermerk eingetragen werden, der dazu führen kann, dass man in allen beteiligten Pubs Hausverbot bekommt und für bestimmte Zeit gesperrt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Über den &quot;Kneipen-Bann&quot; entscheidet ein lokaler Ausschuss der &lt;a href=&quot;http://www.nationalpubwatch.org.uk/&quot;&gt;nationalen &quot;Pubwatch&quot; Organisation&lt;/a&gt;, in der es vor allem von ehemaligen Polizeibeamten wimmelt und die seit 1995 den angeschlossenen Wirtschaften beibringt, wie man seine Kundschaft am besten im Auge behält, von Störungen unter Alkoholeinfluß abhält und was man als Gastwirt zur Terrorbekämpfung beitragen kann. Dazu zählt auch der Einsatz von CCTV-Kameras und Systemen wie inTOUCH.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 238px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/22-10-06-pubwatch.gif&quot; alt=&quot;Pubwatch Logo&quot; width=&quot;236&quot; height=&quot;236&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Logo der Pubwatch Organisation.&lt;/div&gt;
Wie aus dem Pubwatch &lt;a href=&quot;http://www.nationalpubwatch.org.uk/edition18.pdf&quot;&gt;Newsletter für Oktober 2006&lt;/a&gt; hervorgeht, hatte man bereits vor inTOUCH das &lt;a href=&quot;http://www.idscan.co.uk/&quot;&gt;&quot;Clubcan&quot; System des britischen Unternehmens idscan&lt;/a&gt; erfolgreich unter den Gaststätten promotet, bei dem weniger eingreifend ein Kartenlesegerät mit Touchscreen am Kneipeneingang aufgestellt wird und das neben eigenen Mitgliedskarten 223 andere ID-Formate in Personalausweisdokumenten und die Daten der Pässe aus 162 Ländern einliest. Ähnlich wie bei inTOUCH werden auch hier die Daten in Kundenprofilen in einer Datenbank gespeichert, die ebenfalls zur Abwehr von Gästen herangezogen werden, die durch &quot;anti-soziale Verhaltensweisen&quot; auffällig geworden sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie es in dem Artikel heißt, wird den Gastwirten in Yeovil das inTOUCH System mit einer späteren und damit längeren Öffnungszeit und den geringen Kosten von 1,50 Pfund pro Tag schmackhaft gemacht. Neuen Wirten, die eine Lizenz für den Ausschank erhalten wollen und das inTOUCH System ablehnen, wird zugleich bedeutet, dass sie bei der Polizei Bericht zu erstatten haben und ihnen die Lizenz entzogen wird, wenn sie nicht nachweisen können, dass sie zu einer erheblichen Reduzierung von Gewalttaten beigetragen haben, die unter Alkoholeinfluß begangen wurden. So kann man neue Kontrollsysteme natürlich auch durchsetzen. Das britische Innenministerium, Nachbarstädte und Polizeivertreter haben bereits ein reges Interesse an dem Feldversuch in Yeovil bekundet, einige Städte planen bereits ebenfalls den Einsatz von inTOUCH.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu den angestrebten Effekten konnte die Vertreterin des Bezirksrates nur angeben, dass sie nicht wisse, ob das inTOUCH System dazu geführt habe, dass sich Verbrechen in Nachbarstädte verlagern. Verbechen unter Alkoholeinfluß seien in Yeovil seit Februar 2006 aber um 48% zurückgegangen &amp;#8211; es gab genau zwei(!) größere Vorkommnisse in Yeovil seit Februar und über kleinere Straftaten konnte die Bezirksverteterin keine Auskünfte geben.
 
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    <pubDate>Sun, 22 Oct 2006 15:20:24 +0200</pubDate>
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    <title>Kritik an PASSport Vicinity RFID Smartcard</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/883-Kritik-an-PASSport-Vicinity-RFID-Smartcard.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>Biometrie</category>
            <category>CCTV / Video</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Ungewohnte Kritik an &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/829-Neue-Sicherheits-und-Datenschutz-Orientierungshilfen-fuer-RFID.html&quot;&gt;RFID&lt;/a&gt; kam aus den Reihen der Smart Card Alliance, einer Lobbygruppierung der RFID Industrie, die sich eigentlich auf ihre Fahnen geschrieben hat, die RFID Technik international voranzutreiben und vor allem ohne Verzögerung auf kritische Berichte zu RFID in den Medien zu reagieren. Was die Allianz kritisiert ist die neue PASSport &quot;Vicinity&quot; RFID Smartcard, die das US-Heimatschutzministerium für den täglichen Grenzverkehr an den Grenzen zu Kanada, Mexiko und auf den Bermudas einsetzen will. Der neuen RFID-Karte war ein &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/305-Bushs-RFID-US-Grenzen.html&quot;&gt;RFID-Testprogramm&lt;/a&gt; vorangegangen, das seit Januar 2006 läuft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut ihrer Pressemitteilung &lt;a href=&quot;http://www.smartcardalliance.org/industry_news/industry_news_item.cfm?itemID=1610&quot;&gt;Proposed Passport Card with RFID Technology Bad News for Privacy and Security&lt;/a&gt; vom 19. Oktober kritisiert die Allianz den geplanten Einsatz von RFID-Chips nach dem ISO/IEC 18000-6, Type C Standard, der auf dem EPC Gen 2 Class 1 UHF Standard basiert, der von &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/477-VeriSign-und-das-EPC-Network.html&quot;&gt;EPCglobal&lt;/a&gt; entwickelt wurde und eigentlich für die Güterverfolgung in Lieferketten gedacht ist. Damit wird die RFID Smartcard des Heimatschutzministeriums mit einem RFID Chip ausgerüstet, der auf 6 Meter Entfernung auslesbar ist, also weit mehr als in den neuen internationalen Pässen mit RFID Chip.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut des Government Technology Artikels &lt;a href=&quot;http://www.govtech.net/magazine/story.php?id=101730&quot;&gt;DHS Strengthens U.S. Border Security With RFID Technology&lt;/a&gt; wird im RFID Chip &quot;nur&quot; eine Identifikationsnummer gespeichert, die von den RFID Lesegeräten an den Grenzübergängen ausgelesen und zu einer Datenbank des Heimatschutzministeriums übertragen wird, in der mit der gleichen Nummer die persönlichen Daten und ein digitales Gesichtsbild abgespeichert sind. Damit die Grenzposten die Echtheit der Karte und die Identität des Grenzgängers überprüfen können, werden natürlich diese Daten aus der Datenbank zur Grenze zurück transportiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Smart Card Allianz bezweifelt aufgrund von Datenlecks in behördlichen Datenbanken, dass die US-Regierung die Sicherheit der Heimatschutz-Datenbank und die sichere Übertragung der biographischen Daten gewährleisten kann. Außerdem sei nur die Chiptechnik wie in den ePassport Pässen sicher genug, während es die neue PASSport RFID Karte ermöglichen könnte, die Bewegungen der Träger zu verfolgen, sobald er die Smartcard außerhalb einer Schutzhülle mit sich führt. Hatte die Smart Card Allianz zu den &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/722-Goldene-Himbeere-fuer-RFID-ePaesse.html&quot;&gt;Experimenten zum Klonen von RFID Chips&lt;/a&gt; noch erklärt, das Klonen wäre keine Bedrohung für die Sicherheit der US-Grenzen und die Privatsphäre der Smartcard-Träger, benutzt sie das Kloning von RFID Chips als Argument gegen die PASSport Karte in ihrer aktuellen Kritik. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn aus der Kritik der Allianz die Verärgerung spricht, dass sie bei der geplanten PASSport Karte nicht miteinbezogen wurde und sie die Interessen der Hersteller vertritt, die als Zulieferer der ePassport Pässe tätig sind, ist die Möglichkeit nicht von der Hand zu weisen, dass über neue RFID Chips mit größerer Lesereichweite und entsprechenden Netzwerken aus RFID-Lesegeräten die Verfolgung der Bewegungen und Aufenthaltsorte von Personen über große Distanzen realisierbar ist. In diesem Sinne erprobt das US-Heimatschutzministerium eine bis jetzt freiwillige RFID-Technik, da die PASSport Karte als Alternative von den Grenzgängern genutzt werden kann, die irgendwann die RFID Chips mit kurzer Reichweite in Pässen und Personalausweisen ablösen wird. 
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    <pubDate>Sat, 21 Oct 2006 17:21:23 +0200</pubDate>
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    <title>UAVs zur zivilen Überwachung im Inland</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/877-UAVs-zur-zivilen-UEberwachung-im-Inland.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Owl</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Rüstung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Nicht nur &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/212-Fliegende-Wanzen.html&quot;&gt;in den USA&lt;/a&gt; sollen UAVs, deren &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/831-Autonome-UAV-Schwaerme-fuer-die-permanente-UEberwachung.html&quot;&gt;nächste Generation&lt;/a&gt; schon erprobt wird, von zivilen Sicherheitsbehörden zur Überwachung von Stadtvierteln, in denen es &quot;brennt&quot; und von Menschenmengen eingesetzt werden &amp;#8211; auch in Großbritannien setzt man dazu auf UAVs. Dort unter derm Motto der &quot;Bekämpfung antisozialen Verhaltens&quot;, das verstärkt auch für den Ausbau der Videoüberwachungsnetze herangezogen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Psychotic.Bitch berichtet dazu in &lt;a href=&quot;http://psychotic.bitch.asylum.de1.cc/archives/95-Anti-soziales-Verhalten-mit-Anti-Terror-Massnahmen-bekaempfen.html&quot;&gt;Anti-soziales Verhalten mit Anti-Terror Maßnahmen bekämpfen&lt;/a&gt; und weist darauf hin, dass UAVs zukünftig eine Rolle bei der Aufstandsbekämpfung in den westlichen Demokratien spielen könnten. F!xmbr greift ebenfalls den Einsatz von UAVs zur Überwachung der eigenen Bevölkerung in Großbritannien in &lt;a href=&quot;http://www.fixmbr.de/die-ueberwachung-nimmt-weitere-absurde-zuege-an/&quot;&gt;Die Überwachung nimmt weitere absurde Formen an&lt;/a&gt; auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Deutschland sind mir zwar keine Pläne und Projekte bekannt, die so konkret auf den Einsatz von UAVs zur zivilen Bevölkerungsüberwachung abzielen, aber zu den erklärten Zielen &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/643-UEberwachungsforschung-im-exklusiven-Kreis.html&quot;&gt;deutscher&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/476-Die-Aufruestung-der-Grossen-Brueder.html&quot;&gt;europäischer&lt;/a&gt; Sicherheitsforschung gehören auch die Überwachung und Kontrolle größerer Menschenansammlungen und die Entwicklung von UAVs zur zivilen Überwachung. Deutschland kann dabei mit einer ganzen &lt;a href=&quot;http://hp.kairaven.de/bigb/mav.html&quot;&gt;Reihe von in Deutschland entwickelter UAVs&lt;/a&gt; genügend Know-How einbringen. Da Deutschland in allen Aspekten technischer Überwachung dem Vorbild seiner Nachbarn und Verbündeten gefolgt ist, steht außer Frage, dass früher oder später auch in Deutschland UAVs für diese Zwecke eingesetzt werden. 
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    <pubDate>Sun, 15 Oct 2006 18:39:58 +0200</pubDate>
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    <title>Chicago 2016 - City of Steel</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/868-Chicago-2016-City-of-Steel.html</link>
            <category>Anonymität</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Die Stadt von Al Capone ist einer der amerikanischen Städte, die als Vorreiter der Videoüberwachung gelten und stets dabei sind, wenn es um die Ausweitung und Modernisierung der Videoüberwachung geht. Stets heißt es, bei der städtischen Videoüberwachung gehe es nicht um flächendeckende Videoüberwachung &amp;#8211; in Chicago nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In Chicago wurden Anfang 2005 die ersten &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/184-In-Chicago-bekommen-Videoueberwachungskameras-Ohren.html&quot;&gt;Videoüberwachungskameras mit Mikrofonen&lt;/a&gt; installiert, die vorerst nur der Erkennung ungewöhnlicher Geräusche wie Schusswechsel dienen sollen. Kurze Zeit später wurde der gesamte &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/45-Chicago-baut-am-Ring-of-Steel.html&quot;&gt;Küstenstreifen neben Chicago mit Videoüberwachungskameras &quot;vermint&quot;&lt;/a&gt;. Im Februar 2006 &lt;a href=&quot;http://www.usatoday.com/news/nation/2006-02-14-chicago-cameras_x.htm&quot;&gt;forderte&lt;/a&gt; Bürgermeister Daley alle Nachtlokale auf, Videoüberwachungskameras an ihren Gebaäuden zu installieren, um die ein- und ausgehenden Gäste aufzuzeichnen. Im Mai 2006 folgte eine &lt;a href=&quot;http://www.rajivshah.com/camera/archives/2006/05/chicago_to_inst.html&quot;&gt;neue Welle von Kamerainstallationen&lt;/a&gt;. Anfang Oktober 2006 &lt;a href=&quot;http://egov.cityofchicago.org/city/webportal/jsp/content/showNewsItem.jsp?BV_SessionID=@@@@1358499681.1160665006@@@@&amp;amp;BV_EngineID=ccccaddimlmgefgcefecelldffhdfgm.0&amp;amp;print=true&amp;amp;contentOID=536945660&amp;amp;contenTypeName=1006&quot;&gt;verkündete&lt;/a&gt; Bürgermeister Daley, dass der städtische Haushalt 2007 zusätzlich 1 Million US$ bereithält, um weitere 100 Videoüberwachungskameras anzuschaffen &amp;#8211; natürlich der nächsten Generation.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;Chicago has been a leader in the use of cameras as a crime prevention tool. We&#039;ve installed them in neighborhoods around the city to prevent crime &amp;#8211; especially drug crimes &amp;#8211; from taking hold on street corners. So far this year, these cameras have directly assisted in hundreds of arrests and have resulted in a substantial reduction in crime in areas where theyve been up for more than six months. People want these cameras in their neighborhoods, because they increase security and disrupt the activities of the drug dealers. We cant afford to have a police officer on every corner, but cameras are the next best thing.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bürgermeister Daley auf einer Pressekonferenz&lt;/div&gt;
Die neuen Kameras seien mit drahtloser Funkverbindung ausgestattet, leichter, preiswerter und dabei fortschrittlicher als das vorherige Modell und können Videos digital aufzeichnen und zwischenspeichern, so der Polizeichef von Chicago, Philip J. Cline.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 221px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/12-10-06-daley.jpg&quot; width=&quot;221&quot; height=&quot;314&quot; alt=&quot;B&amp;uuml;rgermeister Daley&quot; title=&quot;Bürgermeister Daley&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sieht so ein Videoüberwachungsfetischist aus? Eindeutig: Ja.&lt;/div&gt;
Für das Jahr 2016 hat sich Bürgermeister Daley laut eines &lt;a href=&quot;http://www.suntimes.com/news/metro/92811,CST-NWS-bside12.article&quot;&gt;Artikels der Chicago Sun-Time&lt;/a&gt; Besonderes vorgenommen, denn 2016 will Chicago die Olympischen Sommerspiele ausrichten. Wie man weiß, ist &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/536-Beijing-2008-das-Fest-der-Videoueberwachung.html&quot;&gt;mittlerweile jede Olympiade&lt;/a&gt; mit einem Boost von Überwachungssystemen aller Art verbunden:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
&quot;Bis 2016 werden wir mehr Kameras haben als Washington D.C...Unsere [Überwachungs-]Technik ist fortschrittlicher als in jeder anderen Stadt auf der Welt &amp;#8211; sogar im Vergleich zu London. Bis 2016, da gehe ich mit Ihnen eine Wette ein, werden wir Videoüberwachungskameras in fast allen Häuserblocks haben.&quot;
&lt;/div&gt;
In Chicago versucht die &lt;a href=&quot;http://www.open-loop.org/&quot;&gt;Open Loop Kollektive&lt;/a&gt;, die Videoüberwachungskameras in Chicago Downtown zu dokumentieren und Abwehrtipps gegen die Überwachung zu geben &amp;#8211; sie werden auch in Zukunft mehr als genug zu tun bekommen. 
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    <pubDate>Thu, 12 Oct 2006 17:58:13 +0200</pubDate>
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    <title>OpTag in Flughäfen</title>
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            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Chips</category>
            <category>In Kürze</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Alte Geschichte, von der BBC neu aufgelegt: Die Bewegungsverfolgung und Überwachung von Passagie