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    <title>rabenhorst - Terror</title>
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    <description>Wenn Du dieses Weblog liest, wirst Du nie wieder ruhig schlafen.</description>
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    <title>D-Land webt weiter am europäischen Überwachungsnetz für's Internet</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/954-D-Land-webt-weiter-am-europaeischen-UEberwachungsnetz-fuers-Internet.html</link>
            <category>Data Mining</category>
            <category>Geheimdienste</category>
            <category>Internet / TeKo</category>
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            <category>Terror</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Wie Günther Krause, der Leiter der Abteilung &quot;P&quot; für Polizei im Bundesinnenministerium Reuters laut der Meldung &lt;a href=&quot;http://news.yahoo.com/s/nm/20061218/wr_nm/eu_terrorism_internet_dc_1&quot;&gt;EU should share web terrorism monitoring: Germany&lt;/a&gt; mitteilte, werde Deutschland die EU-Mitgliedsstaaten dazu drängen die bei der &quot;Überwachung militanter Websites&quot; gewonnen Informationen untereinander auszutauschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Was wir bekommen wollen, ist diese Form der Arbeitsteilung zwischen den Mitgliedsstaaten...weil eigenständig sind sie nicht in der Lage, das gesamte Web zu kontrollieren, es ist zu groß. Wir sollten die Links, die wir unter Überwachung haben, austauschen, so dass wir entscheiden können, ob wir die Überwachung übernehmen oder sie zum Beispel durch die Briten oder durch die französischen Kollegen durchführen lassen&quot; so Krause.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Frankreich und Großbritannien seien bereits Diskussionen über diese Arbeitsteilung (&lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/816-Antiterror-und-Internetueberwachungszentren-fuer-Europa.html&quot;&gt;zur europaweiten Überwachung des Internets&lt;/a&gt;) begonnen worden, denn &quot;diese Länder sind diejenigen, die am meisten Arbeit auf diesem Gebiet leisten&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die gesetzgebenden EU-Organe habe Krause ebenfalls darauf hingewiesen, dass nicht alle Mitgliedsstaaten über Experten verfügen, die Websites übersetzen und analysieren könnten, die von Militanten zum Beispiel dazu benutzt würden, Bombenbauanleitungen in Sprachen von Arabisch bis Urdu weiterzugeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bundesinnenminister Schäuble und die Bundesregierung hatten wiederholt darauf aufmerksam gemacht, dass die Errichtung von miteinander vernetzten Internetüberwachungszentren in jedem EU-Mitgliedsstaat nach &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/804-Das-Trennungsgebot.html&quot;&gt;GTAZ&lt;/a&gt; / &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/822-Multiueberwachung-fuers-Netz.html&quot;&gt;IMAS&lt;/a&gt; Vorbild und ein verstärkter Informations- und Datenaustausch zwischen Polizei- und Geheimdienstbehörden &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/912-Wenn-D-Land-2007-den-EU-Rat-praesidiert.html&quot;&gt;Schwerpunkte der deutschen EU-Ratspräsidentschaft&lt;/a&gt; darstellen werden. 
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    <pubDate>Mon, 18 Dec 2006 21:51:16 +0100</pubDate>
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    <title>Die FR zum Bundestrojaner</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/953-Die-FR-zum-Bundestrojaner.html</link>
            <category>Geheimdienste</category>
            <category>Hardware</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Der &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/929-Der-Internetspion-auf-Deinem-PC.html&quot;&gt;Internetspion auf dem heimischen PC&lt;/a&gt; wird uns noch länger beschäftigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Frankfurter Rundschau berichtet in &lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?cnt=1033879&quot;&gt;Polizei als Hacker beschäftigt die Juristen&lt;/a&gt;, dass über die &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/82341&quot;&gt;Beschwerde&lt;/a&gt; von Generalbundesanwältin Monika Harms gegen den Beschluss des Ermittlungsrichters am Bundesgerichtshof Ulrich Hebenstreit der 3. BGH Strafsenat im Januar 2007 entscheiden wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten lässt die FR irgendwelche &quot;Fachleute&quot; und Internetuser im Trüben fischen &amp;#8211; was wir alle wohl mehr oder weniger tun:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
Fachleute spekulieren, wie die staatseigenen Hacker in den Computer eindringen. Viele Nutzer rechnen mit dem Einsatz von besagten Trojanern, also heimlichen Spionageprogrammen, die in der Regel über harmlose E-Mails zu den betroffenen Rechnern gelangen. Andere sehen einen möglichen Angriffspunkt in den Knotenpunkten des Internets. Denn in den vergangenen Wochen ist der deutsche Internet-Austauschknoten DE-CIX in Frankfurt am Main auf neue Hardware-Plattformen umgestellt worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das Datendrehkreuz ist damit deutlich leistungsfähiger und schneller geworden. Der Hersteller der neuen Komponenten, die Firma Force10 Networks, bietet aber auch Spionage-Software zur elektronischen Überwachung des Datenverkehrs an. Der US-Geheimdienst NSA nutze diese Technik bereits ausgiebig, heißt es.
&lt;/div&gt;
Das es im &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/DE-CIX&quot;&gt;DE-CIX&lt;/a&gt; mit Sicherheit ebenfalls Überwachungsschnittstellen gibt, die mit richterlichen Anordnungen genutzt werden &amp;#8211; bei &quot;Gefahr im Verzug&quot; vermutlich auch hopp-hopp &amp;#8211; dürfte klar sein. Das an einem solchen Ort fast tagtäglich irgendwelche Hardware dazugestellt oder ausgetauscht wird, auch. Nicht so klar ist mir, dass der DE-CIX seit heute ein reiner Staatsbetrieb sein soll, an dem BKA Leute mit einem Transporter vorfahren, um dort Hardware für den &lt;a href=&quot;http://zenzizenzizenzic.de/archives/2006/12/16/jetzt-den-bundestrojaner-herunterladen/&quot;&gt;BKA &quot;Bundestrojaner&quot;&lt;/a&gt; zu installieren, der dann auf die heimische Festplatte zugreifen soll. Und es heißt nicht nur, es ist so, dass die NSA &lt;a href=&quot;http://hp.kairaven.de/miniwahr/echelon-index.html&quot;&gt;spätestens seit Echelon&lt;/a&gt; an den amerikanischen Knotenpunkten (und per Präsidentenanordnung bei einigen US-Telefonieunternehmen) mitsaugt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem netter Denkanstoß für Leute, die immer noch alles im Klartext und nicht verschlüsselt durch&#039;s Netz sausen lassen. 
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    <pubDate>Mon, 18 Dec 2006 00:06:31 +0100</pubDate>
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    <title>123 Millionen für Kontrolle und Überwachung</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/952-123-Millionen-fuer-Kontrolle-und-UEberwachung.html</link>
            <category>Owl</category>
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            <category>Überwachung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Ui, die F.A.Z hat in &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub28FC768942F34C5B8297CC6E16FFC8B4/Doc~E2B6F6023A8C845ED869DEBF23765562B~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;Roboter sollen vor Terror schützen&lt;/a&gt; jetzt auch das &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/643-UEberwachungsforschung-im-exklusiven-Kreis.html&quot;&gt;Forschungsprogramm zur Inneren Sicherheit (sprich Überwachung- und Kontrollforschung) der Bundesregierung&lt;/a&gt; im Rahmen des &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/476-Die-Aufruestung-der-Grossen-Brueder.html&quot;&gt;Sicherheitsforschungsprogramms der EU&lt;/a&gt; entdeckt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inhalt des Entwurfs zum &quot;Programm für zivile Sicherheitsforschung&quot; des Bundesministeriums für Forschung und Bildung, aus dem die F.A.Z plaudert &amp;#8211; wie sollte es anders ein &amp;#8211; neue &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/categories/4-CCTV-Video&quot;&gt;Videoüberwachungskameras mit intelligenter Videoverarbeitung&lt;/a&gt; zur &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/890-Facettenreiche-Verhaltensueberwachung-mit-Videokameras.html&quot;&gt;Erkennung &quot;verhaltensauffälliger&quot; Menschen&lt;/a&gt; (in Großbritannien heißt das direkter &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/840-Videoueberwachung-fuer-den-Webpranger.html&quot;&gt;&quot;anti-soziales Verhalten&quot;&lt;/a&gt;) und zur Überwachung der &quot;sozialen Dynamik&quot; von Menschenmengen, -aufläufen und -massen (sprich &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/828-All-Along-the-Watchtower.html&quot;&gt;Früherkennung von Aufständen&lt;/a&gt;), Aufrüstung von Zugangskontrollsystemen mit &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/categories/3-Biometrie&quot;&gt;biometrischen Identifizierungstechniken&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/91-Bis-auf-die-Haut.html&quot;&gt;&quot;Body-Scannern&quot;&lt;/a&gt;, neue &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/940-Neue-UAVs-am-Horizont-fuer-die-globale-und-urbane-Kriegsfuehrung.html&quot;&gt;UAVs&lt;/a&gt; (unbemannte Flugvehikel, auch &quot;Drohnen&quot; genannt) für &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/212-Fliegende-Wanzen.html&quot;&gt;Sicherheitskräfte zur Überwachung aus der Luft&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neu ist, dass es nicht 100, sondern noch 23 Millionen Euro mehr bis 2010 sein sollen, die Bundesforschungsministerin Schavan für unsere Überwachung locker machen will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was daran futuristisch sein soll und mit einem Standbild aus &quot;RoboCop II&quot; untermalt werden muss, ist mir schleierhaft. Wir holen doch nur nach, was in Großbritannien und den USA entweder gerade entwickelt oder bereits im Einsatz ist. 
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    <pubDate>Sun, 17 Dec 2006 23:17:17 +0100</pubDate>
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    <title>Blick auf Guantanamo</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/949-Blick-auf-Guantanamo.html</link>
            <category>Fotografie</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Ein &amp;#8211; noch geschönter &amp;#8211; Blick in das modernisierte US-Internierungslager Guantanamo gefällig? Cryptome ermöglicht ihn durch die &lt;a href=&quot;http://cryptome.org/gitmo-121606/gitmo-121606.htm&quot;&gt;Guantanamo Photos&lt;/a&gt;. 
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    <pubDate>Sat, 16 Dec 2006 19:34:48 +0100</pubDate>
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    <title>Auf dem Weg zum Tor Crackdown</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/945-Auf-dem-Weg-zum-Tor-Crackdown.html</link>
            <category>Anonymität</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Und wieder ein Tor Exit Node in Deutschland weg. Und wie das vor sich ging, beschreibt ein Tor Exit Node Admin so:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Am 13.10. erhielt der Betreiber eines deutschen Tor-Nodes (Attribute: Exit, Fast, Stable, Guard, V2Dir) vom Hoster des dedizierten Servers die Kündigung des Mietvertrages für den Server. Die sehr knapp gehaltenen E-Mail enthielt als Begründung ein Wort: &quot;Pornographie&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die telefonische Nachfrage beim Hoster ergab: Das BKA hatte in einem &quot;Beobachtungs-Log&quot; die IP-Adresse des Servers gefunden und im Rahmen der Ermittlungen um die Daten des Betreibers des Servers gebeten. Aufgrund dieser Nachfage vom BKA sei der Server gesperrt worden und der Vertrag gekündigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die telefonische Nachfrage des Tor Admins beim BKA ergab die Auskunft, dass man eine derartige IP-Adresse mitgeloggt und den Provider des Servers bezüglich der Stammdaten des Kunden angefragt habe. Eine Abschaltung des Servers sei aber von Seiten des BKA nicht gewünscht worden. Wegen der Abschaltung solle sich der Tor Admin um Aufklärung beim Hoster bemühen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In einem erneuten Telefonat mit dem Hoster erklärte dieser, gegen den Tor Admin würde wegen Besitzes von Kinderpornographie ermittelt. Diese Ermittlung sähe man als hinreichenden Grund für eine sofortige 
und fristlose Kündigung an und man werde sich etwaige Schadensersatzansprüche gegen den Tor Admin vorbehalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In einem zweiten Gespräch mit dem BKA bestätigte der Beamte dem Tor Admin, dass man die Anfragen beim Hoster als Ermittlung wegen des Verdachtes auf Besitz von Kinderpornografie benennen könnte. Man sähe beim gegenwärtigen Stand der Ermittlungen aber nicht, das sie dem Hoster einen Grund für Konsequenzen bieten. Auf den Hinweis des Tor Admins, bei dem Server würde es sich um einen Tor Onion Router handeln und seinem Angebot der Unterstützung zur  Klärung der Vorwürfe, kam vom BKA noch die Antwort, von Tor Onion Routern habe man noch nie gehört, aber man bedanke sich für das Angebot.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nach Aussage des Tor Admins waren der Kündigung bereits Versuche seitens des Hosters vorangegangen, sich des Servers zu entledigen, bei denen nach Auffassung des Tor Admins eher wirtschaftliche als politische Gründe eine Rolle spielten, da der gemietete Server mit knapp 3 TByte Traffic pro Monat an der Grenze der nebenvertraglichen Absprache gearbeitet hatte. Der &quot;offizielle&quot; Vertrag zwischen dem Hoster und dem Tor Admin sah ein unbegrenztes Datenverkehraufkommen vor, was der Hoster jedoch technisch nicht realisieren konnte.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie der Tor Admin noch anmerkte, hätte ihm die überstürzte und technisch inkompetente Reaktion des Hosters dennoch die Möglichkeit gegeben, eventuell vorhandene Spuren zu vernichten, da auch 24 Stunden nach Zugang der Kündigung per E-Mail der administrative Zugriff auf den Server via SSH noch möglich war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/810-Wie-man-die-Anonymsierung-kriminalisiert.html&quot;&gt;Beschlagnahmewelle im September&lt;/a&gt; geht es weiter mit der Bekämpfung der Tor Nodes. Das man nach dem &quot;September Crackdown&quot; im BKA immer noch nichts von der &lt;a href=&quot;http://hp.kairaven.de/bigb/asurf.html&quot;&gt;Existenz des Tor Netzes und seiner Funktionsweise&lt;/a&gt; (&amp;#60;- BKA hier lesen) zu wissen behauptet, erscheint mir unglaubwürdig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man muss davon ausgehen, dass immer dann, wenn sich die IP-Adresse eines deutschen Tor Exit Nodes in den &quot;Beobachtungs-Logs&quot; zu Ermittlungen der Polizeien und Geheimdienste verheddert, trotz der Unwirksamkeit der Aktionen gegen die eigentlichen Ziele der Polizeiarbeit gegen den Tor Exit Node Admin ermittelt, sein Server/Rechner beschlagnahmt oder sein Hoster angegangen wird, die zu einem gewissen Prozentsatz wie im obigen Beispiel mit der vorauseilenden Kündigung die &quot;Drecksarbeit&quot; des BKA erledigen werden. Außerdem kann man spekulieren, ob sich an solche Ermittlungen nicht auch die eine oder andere Überwachung der E-Mail Kommunikation des Tor Admins anschließt, da man ja die &quot;Daten des Betreibers eines Tor Servers&quot; beim Hoster abfragt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das bedeutet langfristig und spätestens dann, wenn &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/900-Die-Vorratsdatenspeicherung-auf-dem-Sprung.html&quot;&gt;auch von Tor Router Betreibern die Vorratsdatenspeicherung erzwungen&lt;/a&gt; werden sollte, dass es in Deutschland immer weniger oder überhaupt keine Tor Exit Nodes mehr geben wird, sondern allenfalls Middleman Tor Nodes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da die Vorratsdatenspeicherung eine internationale Kiste ist und in anderen Staaten die Sicherheitsbehörden ebenfalls ihre &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/941-Schaeubles-neues-altes-Lied.html&quot;&gt;Beboachtungsnetze&lt;/a&gt; auswerfen, gehe ich von der mittel- bis langfristigen Gefahr aus, dass es aufgrund des &quot;Fahndungsdrucks&quot; im Tor Netz mindestens zu großen Löchern kommen wird &amp;#8211; &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/810-Wie-man-die-Anonymsierung-kriminalisiert.html#c1347&quot;&gt;Beschwichtigungsversuche&lt;/a&gt; und das Herunterspielen der Gefahr von &quot;Tor Executive Directors&quot; sind da auch nicht gerade hilfreich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Was dem Tor Netz offensichtlich fehlt und mit zu seinem Verhängnis beitragen könnte, sind Funktionen, die geografische Informationen (Stichwort &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Geotargeting&quot;&gt;&quot;Geolocation&quot;&lt;/a&gt;) berücksichtigen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auf der einen Seite wird z. B. bei einem Tor Benutzer (oder auch Anbieter eines &quot;versteckten&quot; Tor Dienstes) aus Deutschland bei der Bildung der Verbindungsschaltung aus drei Tor Onion Routern niemals ein Eingangsrouter gewählt, der ebenfalls in Deutschland beheimatet ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der anderen Seite erkennt der Ausgangsrouter der Verbindungsschaltung, ob die Anfrage des Tor Benutzers zu einem Zielrechner ausgeleitet wird, der sich im gleichen Land befindet wie der Ausgangsrouter. Ist dies nicht der Fall, übernimmt der Ausgangsrouter wie gewohnt die Kommunikation zum Zielrechner. Ist das der Fall, wird die Verbindungsschaltung entweder um einen anderen Ausgangsrouter ersetzt oder um einen weiteren Router erweitert, der die Ausgangsfunktionen übernimmt. Entweder würde das der ursprüngliche Ausgangsrouter mit dem Ersatz- oder Erweiterungsrouter selbst aushandeln oder eine entsprechende Information zum Tor Benutzer zurücksenden, damit dieser mit dem neuen Ausgangsrouter einen gemeinsamen Sitzungsschlüssel bilden und anschließend die Verbindungschaltung verändert erneuern kann. Auf jeden Fall wird der neue Ausgangsrouter nicht im gleichen Land stehen wie der Zielrechner.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schematisch kann der Ist-Zustand so ausssehen und zu obigen Konsequenzen führen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
TB(D) --&amp;#62; &lt;span style=&quot;font-weight: bold; &quot;&gt;TOR1(D)&lt;/span&gt; --&amp;#62; TOR2(CH) --&amp;#62; &lt;span style=&quot;font-weight: bold; &quot;&gt;TOR3(D)&lt;/span&gt; &amp;#60;--&amp;#62; ZR(D)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wird der deutsche Tor Benutzer TB(D) überwacht, weil er sich z. B. für Informationen zum islamistischen Djihadismus im Internet interessiert &amp;#8211; was ein Journalist auf Recherchetour im Netz oder auch ein militanter Islamist sein kann, könnte der deutsche Eingangsrouter TOR1(D) ebenfalls das Interesse der deutschen Sicherheitsbehörden wecken. Findet sich in den &quot;Beobachtungs-Logs&quot; der deutschen Sicherheitsbehörden zum in Deutschland gehosteten Zielrechner ZR (D) die IP-Adresse des deutschen Ausgangsrouter TOR3(D), wird er u. U. Besuch vom BKA/LKA bekommen, mit einer Beschlagnahmung rechnen müssen oder sein Hoster bekommt einen &quot;blauen Brief&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anders würde der Zustand aussehen, wenn die obigen Informationen berücksichtig würden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
TB(&lt;span style=&quot;font-weight: bold; &quot;&gt;D&lt;/span&gt;) --&amp;#62; &lt;span style=&quot;font-weight: bold; &quot;&gt;TOR1(JP)&lt;/span&gt; --&amp;#62; TOR2(CH) --&amp;#62; &lt;span style=&quot;font-weight: bold; &quot;&gt;TOR3(CN)&lt;/span&gt; &amp;#60;--&amp;#62; ZR(&lt;span style=&quot;font-weight: bold; &quot;&gt;D&lt;/span&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der deutsche Tor Benutzer TB(D) benutzt als Eingang einen Tor Router in Japan TOR1(JP), die Kommunikation mit einem deutschen Zielrechner ZR(D) wickelt ein Tor Ausgangsrouter in China  TOR3(CN) ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch zur Ergänzung: Ideal, aber selten, würde die Verbindung aussehen, wenn die Zielrechner ihre Informationen per HTTPS und als versteckten Tor Dienst anbieten würden, der ebenfalls mit Auswertung der GeoIP Informationen angeboten wird, da die Sicherheitsbehörden zunächst die realen Adressdaten des Zielrechners in Erfahrung bringen müssten, um überhaupt zu erkennen, welchen Zielrechner sie beobachten müssten. Die SSL/TLS Verschlüsselung würde zusätzlich verhindern, dass an Übergabepunkten Inhaltsdaten im Klartext das Netz passieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ganze hätte natürlich nur solange einen Sinn, wie es keine automatischen, unmittelbaren und internationalen Informationsabfragen, -austauschverfahren und Überwachungsersuchen gibt, mit denen z. B. ein Sicherheitsbeamter &quot;auf Knopfdruck&quot; in Erfahrung bringen und ausländische Partnerbehörden informieren könnte, wer TOR3(CN) und ZR(D) ist, was dort ausgetauscht oder abgefragt wurde und warum es geboten ist, Daten für spätere Zugriffe und Auswertungen abzufangen und zu speichern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß, ist etwas viel &quot;Technikgebabbel&quot;, aber nötig, wenn man sich auf zukünftige Herausforderungen einstellen muss oder will. 
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    <pubDate>Fri, 15 Dec 2006 22:22:19 +0100</pubDate>
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    <title>Schäubles neues altes Lied</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/941-Schaeubles-neues-altes-Lied.html</link>
            <category>Anti-Überwachung</category>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Owl</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Terror</category>
            <category>Überwachung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Warum überrascht mich die heute veröffentlichte &quot;Grundsatzrede&quot; &lt;a href=&quot;http://www.bmi.bund.de/Internet/Content/Nachrichten/Reden/2006/12/BM__Gesamtstaatliche__Sicherheit__aus__Sicht__der__Bundesregierung.html&quot;&gt;Gesamtstaatliche Sicherheit aus Sicht der Bundesregierung&lt;/a&gt; von Bundesinnenminister Schäuble im Rahmen der &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/937-Schaut-TV-zur-Vorratsdatenspeicherung.html&quot;&gt;Veranstaltungsreihe &quot;Gesamtstaatliche Sicherheit&quot;&lt;/a&gt; nicht? Weil er sie bereits in minimal abgewandelter Form vor den Altherren des Bremer Tabak-Collegiums im Oktober &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/861-Die-alten-Lieder.html&quot;&gt;gehalten&lt;/a&gt; hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Trotzdem noch einmal einige &quot;Grundsätze&quot;, denn wir werden sie immer und immer wieder hören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wegen vielfältiger, unüberschaubarer Bedrohungen u. a. durch terroristische und global miteinander vernetzte Angreifer und regionale Warlords, die den Staaten den asymmetrischen Krieg aufzwingen, bedarf es eines unüberschaubaren, dehnbaren und globalen Sicherheitsnetzes statt einer nationalstaatlichen, rein auf die innere Sicherheit konzentrierten Sicherheitsarchitektur. Bei den Amerikanern nennt sich das Pendant &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/921-Grenzenlose-Freiheit-fuer-biometrische-Daten.html&quot;&gt;&quot;Global Envelope&quot;&lt;/a&gt;.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
Sie haben die heutige Konferenz dem Thema &quot;Fortentwicklung der deutschen Sicherheitsarchitektur&quot; gewidmet. Vielleicht sollte ich sagen, dass ich mit dem Begriff Sicherheitsarchitektur immer ein bisschen zögerlich bin, weil man unter Architektur ja klare Strukturen, Verlässlichkeit, Stabilität versteht. Und die Frage ist eben, ob wir in dieser modernen, globalisierten, diversifizierten Welt überhaupt noch die klaren Strukturen, Verlässlichkeiten, Stabilitäten haben, an die eine architektonisch organisierte Sicherheitspolitik anknüpfen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die weltweite Vernetzung führt hier zu einem weltweiten Gefahrenraum, dessen Teil wir sind - ob es uns nun gefällt oder nicht (...) So fürchte ich, dass wir uns für die vorhersehbare Zeit auf neue schwerer zu berechnende Bedrohungen des Terrorismus und der asymmetrischen Kriegsführung, also insgesamt auf die Auflösung der traditionellen, klassischen Bezüge einstellen müssen. Damit ist die Grenze zwischen innerer und äußerer Sicherheit im Grunde obsolet geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich sagte schon, dass ich mir nicht ganz sicher bin, ob der Begriff Sicherheitsarchitektur in dem Sinn, den wir mit Architektur verbinden, wirklich geeignet ist. Jedenfalls was die Innere Sicherheit anbetrifft, ist mir der Begriff des Sicherheitsnetzes lieber. Er entspricht auch den international agierenden Netzwerken der Terroristen, die sich ja immer mehr in Zellen auflösen, die damit flexibler sind und sich schneller ändern. Das liegt in der Natur von Zellen, das wissen wir aus der Biologie. Ich glaube, dass wir auf diese Herausforderungen am besten reagieren können, wenn wir ebenfalls in und mit Netzwerken operieren. Ein einzelner Staat, eine einzelne Behörde kann nicht angemessen handeln.
&lt;/div&gt;
Die wichtigsten Knotenpunkte des Sicherheitsnetzes sind die Geheimdienste und ihre präventive Informationsbeschaffung, die Sammlung dieser Informationen in Container wie der &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/805-UEberlegungen-zur-Anti-Terror-Datei.html&quot;&gt;Anti-Terror-Datei&lt;/a&gt;, die vernetzte Informationsbeschaffung und der vernetzte Informationsaustausch in &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/804-Das-Trennungsgebot.html&quot;&gt;Institutionen wie dem GTAZ&lt;/a&gt;, umrahmt von neuen Sicherheitsgesetzen wie dem &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/681-In-den-Schubladen-des-Bundesinnenministeriums.html&quot;&gt;Terrorismusbekämpfungsergänzungsgesetz&lt;/a&gt; &amp;#8211; alles eine Wiederholung, Nachahmung  und Umsetzung der gesamten Palette an Sicherheits- und Überwachungsgesetzen, - mitteln und methoden, die in den USA unter der Regierung Bush nach 2001 verwirklicht wurde (vom &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/330-Noch-mehr-Macht-fuer-US-Geheimdienste.html&quot;&gt;Patriot Act&lt;/a&gt; über &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/432-Mission-US-VISIT-completed.html&quot;&gt;Antiterror-Überwachungszentren&lt;/a&gt; bis zur &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/870-UEberwachung-von-Kriegsgegnern-als-Terroristen-durch-das-Pentagon.html&quot;&gt;Talon-Datenbank&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer verbunden mit dem zur Beruhigung gebetsmühlenartig wiederholten Hinweis, dass es keine 100% Sicherheit gibt, was auch gut sei, da 100% Sicherheit in den Totalitarismus führe (da hat man schnell gelernt, die Kritik der Datenschutz- und Bürgerrechtskreise, dass &quot;man mit dem ausufernden Sicherheits- und Überwachungsmaßnahmen ja das abschaffe, was man gegen [den islamistischen] Terrorismus schützen wollte&quot;, zu integrieren).&lt;br /&gt;Aber unterhalb der Schwelle des Totalitarismus gedenkt man, das Maxiumum des verbleibenden Handlungs- und Gestaltungsspielraum für den Ausbau des Sicherheitsnetzes und die Umgestaltung der Demokratie zu nutzen. Am Ende IST Sicherheit und Überwachung Freiheit, also die Freiheit, vom Staat gesichert und überwacht zu werden.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
&quot;Wir sind die Priester der Macht&quot;, sagte er. &quot;Gott ist Macht. Aber noch bedeutet für Sie Macht nur ein
Wort. Es ist für Sie an der Zeit, eine Vorstellung davon zu bekommen, was Macht besagen will. Als erstes
müssen Sie sich vor Augen halten, daß Macht Kollektivgeist ist. Der einzelne besitzt nur insoweit Macht, als
er aufhört, ein einzelner zu sein. Sie kennen das Parteischlagwort: &#039;Freiheit ist Sklaverei.&#039; Ist Ihnen jemals
der Gedanke gekommen, daß man es auch umkehren kann? Sklaverei ist Freiheit. Allein &amp;#8211; frei &amp;#8211; geht der Mensch immer zugrunde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;G. Orwell 1984
&lt;/div&gt;
Um dem noch die Krone oder besser &quot;Doppeldenk-Kappe&quot; aufzusetzen, wird dieser Prozess und sein Ergebnis als Prinzip und Weiterentwicklung der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Offene_Gesellschaft&quot;&gt;Popper&#039;schen &quot;offenen Gesellschaft&quot;&lt;/a&gt; deklariert. Besser hätte es O&#039;Brien in Orwells 1984 auch nicht machen können.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
Ein Netz besteht auch aus Löchern, das liegt in der Natur der Sache. Das Bild des Netzes erinnert auch daran, dass es hundertprozentige Sicherheit nicht gibt (...) Wer hundertprozentige Regelungen anstrebt, landet im Zweifel im Totalitarismus...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Aber wenn es keine hundertprozentige Sicherheit gibt, heißt das natürlich nicht, dass man nicht in der Vorsorge das Menschenmögliche tun muss, um so viel wie möglich an Sicherheit zu gewährleisten. In diesem Sinne gibt es nach meiner Überzeugung auch den so oft beschriebenen grundsätzlichen Konflikt zwischen Freiheits- und Sicherheitsinteressen nicht. Wenn man sich im Klaren ist, dass es hundertprozentige Sicherheit nicht gibt, gewinnt man den Spielraum und die innere Freiheit, sich darauf zu konzentrieren, das Menschenmögliche an Sicherheit zu gewährleisten - in den äußeren Dimensionen wie im eigenen Land...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und so müssen wir begreifen und verstehen, dass das wichtigste Element der Sicherheitsvorsorge angesichts der so vielfältigen und unübersichtlichen Bedrohungslage die vorsorgende, präventive Information ist. Ohne geheimdienstlich zu beschaffende Informationen, ohne intelligence, sind die Sicherheitsdienste nicht in der Lage, das zu leisten, was sie leisten sollen. Information und Kommunikation bestimmen die Funktionsfähigkeit und Effizienz unserer Sicherheitsbehörden und Nachrichtendienste. Das heißt nicht, dass man nicht zwischen polizeilichem Vollzug und nachrichtendienstlicher Informationsbeschaffung trennen muss, was völlig unstreitig ist...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das ist nicht ein Fetisch irgendwelcher verrückt gewordener Bürokraten oder Sicherheitsfanatiker. Die Untersuchung des amerikanischen Kongresses über den 11. September hat ergeben, dass die Amerikaner theoretisch alle Informationen gehabt hätten, um den Anschlag vorhersehen zu können. Sie konnten diese aber nicht hinreichend vernetzen. Das ist keine Kritik an dem, was vor dem 11. September in den Vereinigten Staaten von Amerika passiert ist. Aber wer aus solchen Erkenntnissen nicht die notwendigen Lehren zieht, der setzt sich zu Recht der Kritik aus. Das ist das Prinzip, nach dem laut Karl Popper die offene Gesellschaft funktioniert, die sich in einem ständigen Prozess von trial and error voranbewegt, indem sie daraus lernt, was schief gelaufen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir müssen uns selbstbewusst zu der Überlegenheit unserer freiheitlichen, rechtsstaatlichen und damit auch toleranten Ordnung bekennen und dürfen die Prinzipien nicht aufgeben, auf denen diese Ordnung beruht. Wir müssen auf die Überlegenheit unserer rechtlich verfassten Freiheitsordnung vertrauen. Das bedeutet auch, gewisse Grenzen einzuhalten. Ob unsere amerikanischen Freunde im Zusammenhang mit Guantánamo zu jedem Zeitpunkt hinreichend selbstbewusst und mit genügend Vertrauen in die Schutzfähigkeit, aber auch die Beschränktheit einer freiheitlich verfassten Ordnung gehandelt haben, will ich nur in den Raum stellen, ohne eine abschließende Bemerkung dazu zu machen. Jedenfalls können wir die Freiheit nicht verteidigen, indem wir sie zunächst einmal aufgeben.
&lt;/div&gt;
Zur Abwehr der sich im Internet vernetzenden, gegenseitig aufwiegelnden und weiterbildenden &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/935-Diplom-fuer-Netzuni.html&quot;&gt;Terroristen&lt;/a&gt; &amp;#8211; wahlweise auch Cyber-Kriminelle, Virenprogrammierer, Hacker, Kinderpornographen, Identitätsdiebe und Wirtschaftsspione, also dem gesamten &quot;Gesindel&quot;, das sich im Netz herumtreibt &amp;#8211; bildet das globale Sicherheitsnetz spezielle nationale, regionale und transnationale Knotenpunkte aus, die sich ausschließlich der allgemeinen Überwachung des Internets widmen werden, unter dem die Sicherheitspolitiker vor allem das WWW und seine Erscheinungsformen wie Webchats, Webforen, Weblogs usw. zu verstehen scheinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In den USA seit einigen Jahren in immer wieder neuen &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/881-Tangram-fuer-Geheimdienst-Puzzles.html&quot;&gt;Data-Mining Projekten, Programmen und Behörden&lt;/a&gt; vorgelebt, folgt in Deutschland das &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/822-Multiueberwachung-fuers-Netz.html&quot;&gt;&quot;Recherchezentrum&quot; IMAS&lt;/a&gt; und auf europäischer Ebene die Initiative &quot;Check the Web&quot;, die wohl aus &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/912-Wenn-D-Land-2007-den-EU-Rat-praesidiert.html&quot;&gt;miteinander vernetzten und sich austauschenden &quot;Recherchezentren&quot; in ganz Europa&lt;/a&gt; bestehen wird. Was an Internetdiensten und Daten nicht &quot;live&quot; überwacht und ausgewertet wird, hofft man mit der &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/937-Schaut-TV-zur-Vorratsdatenspeicherung.html&quot;&gt;Vorratsdatenspeicherung&lt;/a&gt; zu erschlagen. 
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
Ab Januar nächsten Jahres wird das GTAZ um ein Recherchezentrum verstärkt, das sich mit der Beobachtung und Auswertung des Internets beschäftigen wird. Natürlich spielt hier die Beobachtung islamistischer Propaganda eine besondere Rolle. Schon aufgrund der zahlreichen Sprachbarrieren, die die Beobachtung des barrierefreien Internets weiterhin erschweren, brauchen wir eine enge europäische wie internationale Zusammenarbeit. &quot;Check the Web&quot; heißt die entsprechende europäische Initiative.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Da der physische Spielraum der Terroristen aufgrund des weltweit hohen Fahndungsdrucks immer enger wird, ziehen sie sich zur Vorbereitung, in der Organisation wie auch in der propagandistischen Verbreitung immer mehr in die virtuelle Welt des Internets zurück. Das Internet bietet natürlich auch Terroristen ein gigantisches und kaum zerstörbares Forum. Es ist Kommunikationsplattform, Werbeträger, Fernuniversität, Trainingscamp und think tank in einem. Das Internet gewinnt aber nicht nur bei der Terrorismusbekämpfung zunehmende Bedeutung. Die Extremisten von links wie rechts und die organisierte Kriminalität beziehen sich immer stärker auf das moderne Medium.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 Cyberkriminalität betrifft die Bürgerinnen und Bürger ebenso wie staatliche Stellen und Wirtschaftsunternehmen. Wir haben im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 16.000 neue Varianten böswilliger Schadprogramme entdeckt. Das bedeutet eine Zunahme um 90 Prozent. Viren und Trojaner bedrohen die Sicherheit im Netz und können jeden treffen, der das Internet privat oder beruflich nutzt. Das Internet wird auch verstärkt zu einem Medium der Wirtschaftsspionage. Mit Hilfe modernster Technologien werden elektronische Angriffe auf Netzwerke und Computersysteme von Unternehmen, aber auch Regierungsstellen ausgeführt. Solche Angriffe erfolgen nicht nur im nachrichtendienstlichen Auftrag zur politischen, militärischen und wirtschaftlichen Spionage, sondern auch zur Ausspähung von Konkurrenten.
&lt;/div&gt;
Wir haben hier also einen Bundesinnenminister, der beginnt, die amerikanische Sicherheitsagenda von 2001 - 2006 bis an die Schwelle von Abu Ghraib und Guantanamo in Deutschland umzusetzen. Schaut man sich die letzten &lt;a href=&quot;http://www.netzeitung.de/deutschland/373175.html&quot;&gt;Äußerungen&lt;/a&gt; zu geheimdienstlich gewonnenen Informationen an, die aus Folter resultieren, auch bis dahin, wenn sich die Abu Ghraibs und Guantanamos im Ausland befinden und Deutschland nur den Flugzeugträger stellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um es noch einmal zu wiederholen: Das Maximum an Sicherheit, Prävention und Überwachung bis an die Grenze, wo der demokratische Rechtsstaat in den Totalitarismus übergehen kann, ist das Ziel &amp;#8211;national, europäisch, interantional. Und man sollte sich trotz der rhetorischen und demagogischen Kniffe nicht darüber hinwegtäuschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ganze ist auch noch &amp;#8211; wie es auch Markus in &lt;a href=&quot;http://netzpolitik.org/2006/schaeuble-im-kreuzzug/&quot;&gt;Schäuble im Kreuzzug?&lt;/a&gt; schreibt, in eine Hülle verpackt, die trotz der Erwähnung der &quot;guten Moslems&quot; und dem Gerede von Dialog und Integration die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Leitkultur&quot;&gt;&quot;deutsche Leitkultur&quot;&lt;/a&gt;, den &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Kampf_der_Kulturen&quot;&gt;&quot;Kampf der Kulturen&quot;&lt;/a&gt; und den &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Untergang_des_Abendlandes&quot;&gt;&quot;Untergang des christlichen Abendlandes&quot;&lt;/a&gt; echot. Wenn ich islamischen Glaubens wäre oder mit am Tisch der Veranstaltung namens &lt;a href=&quot;http://www.bmi.bund.de/nn_882848/Internet/Navigation/DE/Themen/Deutsche__Islam__Konferenz/deutscheIslamKonferenz__node.html__nnn=true&quot;&gt;&quot;Deutsche Islam Konferenz&quot;&lt;/a&gt; sitzen würde, würde ich mir die Rede Schäubles genauer anschauen und mir mehr Gedanken dazu machen, mit wem ich da am Tisch sitze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Siehe dazu auch:&lt;br /&gt;
Daten-Speicherung - &lt;a href=&quot;http://www.daten-speicherung.de/index.php/kritik-an-sicherheitsaktionismus-der-letzten-jahre/&quot;&gt;Kritik an Sicherheitsaktionismus der letzten Jahre&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Arnold Vaatz, Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion - &lt;a href=&quot;http://www.cducsu.de/section__2/subsection__1/id__13319/Meldungen.aspx&quot;&gt;Offener Brief an Bundestagsvizepräsidentin Pau&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Wed, 13 Dec 2006 17:34:57 +0100</pubDate>
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    <title>Neue UAVs am Horizont für die globale und urbane Kriegsführung</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/940-Neue-UAVs-am-Horizont-fuer-die-globale-und-urbane-Kriegsfuehrung.html</link>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Owl</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Rüstung</category>
            <category>Terror</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Auf dem Gebiet der automatisierten Überwachung und Kriegsführung aus der Luft mittels unbemannter Flugvehikel gibt es weitere Fortschritte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie das britische Verteidigungsministerium vorgestern &lt;a href=&quot;http://www.mod.uk/DefenceInternet/DefenceNews/EquipmentAndLogistics/RafTakesNextStepTowardsPilotlessCombatAircraftvideo.htm&quot;&gt;mitteilte&lt;/a&gt;, hätten das Ministerium und die britische Luftwaffe einen wichtigen Schritt zur Entwicklung des ersten unbemannten Kampflugzeuges unternommen, das an vorderster Front eingesetzt und damit langfristig die noch bemannten Kampfjets der Royal Air Force ablösen bzw. ergänzen soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der erste wichtige Schritt ist der Beginn des vierjährigen Taranis Technik-Entwicklungsprogramms, benannt nach dem keltischen Gott des Donners &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Taranis&quot;&gt;Taranis&lt;/a&gt;. Während der vier Jahre sollen die neuesten Techniken für UAVs zu einem Demonstrationsvehikel zusammengefügt werden, das die Grundlage für ein größeres UAV mit großer Reichweite, &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Tarnkappentechnik&quot;&gt;Stealth Eigenschaften&lt;/a&gt; und Angriffskapazitäten bildet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bereits das Taranis Test-UAV soll schnell und mit Stealth Eigenschaften versehen sein, den Abschuss verschiedener Munitionsarten auf unterschiedliche Ziele ermöglichen und sich gegen andere unbemannte und bemannte Flugzeuge selbstständig verteidigen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie es in der Mitteilung heißt, repräsentiere das Taranis Projekt die wichtigste Phase in Großbritanniens Forschung zur Entwicklung eines eigenen strategischen UAV. Der Minister für Auftragsvergaben im Verteidigungssektor, Lord Drayson dazu:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
Das ist etwas, was im letzten James Bond Film nicht fehl am Platze wäre &amp;#8211; ein pilotenloses Kampfflugzeug für die britische Armee, das fähig sein wird, Waffen zum Schlachtfeld auf einem anderen Kontinent zu tragen, beinahe ohne Input von Flugoperatoren zu benötigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Taranis hat das Potential, die Art und Weise zu revolutionieren, wie wir militärische Operationen durchführen. Es ist jedes Stück genauso bedeutend wie die Senkrechtstartertechnik, die wir beim Harrier sehen oder die Einführung der Angriffshelikopter.
&lt;/div&gt;
Der Rüstungsfirma &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/BAE_Systems&quot;&gt;BAE Systems&lt;/a&gt; wurde für Taranis der Hauptvertrag über 124 Millionen &amp;pound; zuerkannt. Auf dem Testgelände von BAE Systems in Australien wird das Taranis UAV seine ersten Testflüge und Probeangriffe durchführen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus dem Artikel &lt;a href=&quot;http://www.timesonline.co.uk/article/0,,2-2493171,00.html&quot;&gt;Pilotless drones to replace RAF Tornado bomber fleet&lt;/a&gt; der Times geht hervor, dass unter der Leitung von BAE Systems außerdem &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Rolls-Royce&quot;&gt;Rolls-Royce&lt;/a&gt;, die Geheimdienst- und Rüstungsschmiede &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/QinetiQ&quot;&gt;QinetiQ&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.smiths-aerospace.com/&quot;&gt;Smiths Aerospace&lt;/a&gt; an dem Taranis Projekt beteiligt sind. Taranis soll acht Tonnen wiegen und wie ein miniaturisierter B-2 Stealthbomber aussehen. Das kann man bestätigen:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 510px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/10-12-06-taranis1.jpg&quot; alt=&quot;Taranis&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;167&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/10-12-06-taranis2.jpg&quot; alt=&quot;Taranis&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;167&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lord Drayson mit einem Taranis Modell und Taranis im Werbefilm.&lt;br /&gt;Foto und Film: Britisches Verteidigungsministerium / Ian Nelson.
&lt;/div&gt;
Ziel des Projekts sei auch die Fragestellung des Mixes zwischen Kampf-UAVs und bemannten Bombern, obgleich der Minister und Militärs die Zukunft in einer Luftflotte sehen, die ausschließlich aus den unbemannten Kampfdrohen besteht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die passende Software für das Zusammenspiel zwischen UAVs und bemannten Kampfjets für die Übergangsphase bis zur vollständigen Roboterflotte hat Großbritannien laut der Meldung &lt;a href=&quot;http://www.strategypage.com/htmw/htairfo/articles/20061203.aspx&quot;&gt;Britain Creates Robotic Wingmen&lt;/a&gt; schon fertig in der Schublade. Über die KI- und Flugkontrollprogramme könnten die UAVs autonom und zugleich kooperativ (&quot;&lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/831-Autonome-UAV-Schwaerme-fuer-die-permanente-UEberwachung.html&quot;&gt;UAV Schwärme&lt;/a&gt;&quot;) operieren und durch den Piloten eines mitfliegenden Kampfjets kontrolliert und gesteuert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das erste Langstrecken Kampf-UAV im Einsatz sei aber laut der Times noch 14 Jahre entfernt und die  &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Eurofighter&quot;&gt;Eurofighter&lt;/a&gt; bis 2040 und der gemeinsam mit den USA in der Entwicklung befindliche &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Joint_Strike_Fighter&quot;&gt;&quot;Joint Strike Fighter&quot;&lt;/a&gt; bis 2047 im Einsatz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Times zufolge hob Lord Drayson auch hervor, dass sich Großbritannien dazu entschlossen habe, den neuen Flugzeugtyp alleine zu entwickeln, ohne Beteiligung in irgendeinem Gemeinschaftsprogramm, weder mit den USA noch mit europäischen Partnern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit folgt Großbritannien dem Beispiel der USA, die ebenfalls seit einiger Zeit an Langstrecken UAVs arbeiten, um in kürzerster Zeit an jedem Punkt der Welt mit Roboterdrohnen zuschlagen zu können und schwingt sich nicht nur zum Vorreiter umfassender Überwachungstechniken auf, sondern auch zum Pionier der zukünftigen Roboterkriege.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch Athena, der Hersteller der Flugkontrollsoftware für das GoldenEye-80 UAV von Aurora, dessen Vorgänger ich bereits in &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/213-UFOs-UAVs-und-Kill-Chains.html&quot;&gt;UFOs? UAVs und Kill-Chains&lt;/a&gt; vorstellte, kann in seinem Sinne Positives &lt;a href=&quot;http://www.athenati.com/news_events/press_releases/aurora_s_goldeneye_80&quot;&gt;berichten&lt;/a&gt;.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 192px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/10-12-06-goldeneye.jpg&quot; alt=&quot;GoldenEye&quot; width=&quot;190&quot; height=&quot;139&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;GoldenEye OAV-UAV&lt;br /&gt;Foto: Athena.&lt;/div&gt;
Das GoldenEye-80 UAV habe mit der GuideStar Flugkontroll- und Navigationssoftware von Athena einen erfolgreichen Flug hingelegt. Einen Monat zuvor &lt;a href=&quot;http://www.aurora.aero/news/APR-178.html&quot;&gt;meldete&lt;/a&gt; Aurora den erfolgreichen Erstflug der dritten Generation seines GoldenEye UAV, das für das &lt;a href=&quot;http://www.darpa.mil/tto/programs/fcs_oav.htm&quot;&gt;Organic Air Vehicle Programm der DARPA&lt;/a&gt; entwickelt wird, das mittlerweile die zweite Phase erreicht hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ende des OAV Programms steht ein UAV, dass senkrecht starten / landen und multimodal zur Videoüberwachung, Zielerfassung und -erkennung oder zum Zerstören bzw. Töten identifizierter Zielobjekte und -personen verwendet werden kann. Das liest sich bei Aurora dann so:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
&quot;GoldenEye 80 is designed to give company commanders the ability to spot, identify, designate, and destroy targets&quot; said Aurora CEO John Langford. &quot;With its powerful sensors and quiet operation, the aircraft can dash to a target area, hover motionless in the sky, and observe and designate a target &amp;#8211; all without being heard by people on the ground.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
GoldenEye 80 is the third generation ducted fan aircraft developed by Aurora. The first, GoldenEye 100, was a proof of concept aircraft first flown in 2003 under the &quot;Clandestine UAV&quot; project. This success led a smaller aircraft, the GoldenEye 50, which in 2005 successfully demonstrated the ability to transition to and from horizontal flight using wings that &quot;float&quot; rather than being rigidly attached to the plane&#039;s body. GoldenEye 80 combines the stealth features and the performance features of the earlier programs with a heavy fuel engine and an advanced sensor payload to create a system with true combat effectiveness.
&lt;/div&gt;
Das OAV-UAV soll also nahezu geräuschlos operieren, so dass es von Personen erst gehört wird, wenn es buchstäblich zu spät ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Decken die größeren strategischen Kampf-UAVs lange Distanzen und größere Kampfgebiete ab, dienen die mit Sensoren aller Art vollgepackten OAVs dem &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/936-Eklipse.html&quot;&gt;Kampf gegen feindliche Truppen, Aufständige oder echte und vermeintliche Terroristen&lt;/a&gt; in Innenstädten mit ihren Häuserschluchten, -blocks und Straßenzügen. Und GoldenEye wird mit von der Partie sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Science-Fiction? Leider Nein &amp;#8211; Pech gehabt. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 10 Dec 2006 23:18:18 +0100</pubDate>
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    <title>Pinochet - Ein Nachruf</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/939-Pinochet-Ein-Nachruf.html</link>
            <category>Owl</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Terror</category>
            <category>Überwachung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Pinochet, der alte Diktator, Massenmörder, Chef einer Bande von Todesschwadronen und Folterknechten in Diensten der CIA und &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/938-In-Memoriam-11.09.1973-Chile.html&quot;&gt;Auftraggeber für die Ermordung von Chiles Präsidenten Allende&lt;/a&gt; ist endlich &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,,OID6157428_REF1,00.html&quot;&gt;verreckt&lt;/a&gt; &amp;#8211; möge er in der Hölle schmoren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies ist ein guter Tag zum Sterben und &lt;a href=&quot;http://pollosworld.blogspot.com/&quot;&gt;Feiern&lt;/a&gt;.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 502px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://static.flickr.com/135/318976982_bfed68944c_d.jpg&quot; alt=&quot;Feiern in Santiago&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Feier in Santiago aus dem Flickr Photopool &lt;a href=&quot;http://flickr.com/photos/polloelmagnifico/sets/72157594414267575/&quot;&gt;Muerte de Pinochet&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 10 Dec 2006 19:50:38 +0100</pubDate>
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    <title>Schaut TV zur Vorratsdatenspeicherung</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/937-Schaut-TV-zur-Vorratsdatenspeicherung.html</link>
            <category>Anti-Überwachung</category>
            <category>Data Mining</category>
            <category>Geheimdienste</category>
            <category>Internet / TeKo</category>
            <category>Linktipp</category>
            <category>Owl</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Terror</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Bei Google Video gibt es ein &lt;a href=&quot;http://video.google.com/videoplay?docid=9113087891251846504&quot;&gt;interessantes TV-Interview  zur Vorratsdatensspeicherung und anderen Datenschutzthemen&lt;/a&gt; mit padeluun als Vertreter des AK Vorratsdatenspeicherung und des FoeBuD und dem Rechtsanwalt Meinhard Starostik, der die &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/911-Beschwert-Euch-gegen-die-VDS-in-Karlsruhe.html&quot;&gt;Sammelverfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung&lt;/a&gt; beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe vertreten wird, &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/900-Die-Vorratsdatenspeicherung-auf-dem-Sprung.html&quot;&gt;wenn die Bundesregierung die VDS zum Gesetz macht&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Erst kürzlich hatte sich &lt;a href=&quot;http://linksfraktion.de/pressemitteilung.php?artikel=1204279633&quot;&gt;öffentlich und offiziell&lt;/a&gt; die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und Mitglied des Bundestaginnenausschusses &lt;a href=&quot;http://www.petra-pau.de/&quot;&gt;Petra Pau&lt;/a&gt; in ihrer lesenswerten Rede &lt;a href=&quot;http://www.petra-pau.de/16_bundestag/dok/061208_sicherheitsarchitektur.htm&quot;&gt;Die Sicherheits-Architektur attackiert die Gesellschafts-Architektur&lt;/a&gt; anlässlich der Veranstaltungsreihe &lt;a href=&quot;http://www.dgap.org/fi/globale_herausforderungen/bfz/veranstaltungen/56f96e7e7e1c11dbaad511bb6b4d326a326a.html&quot;&gt;&quot;Gesamtstaatliche Sicherheit&quot;&lt;/a&gt; der Sammelverfassungsbeschwerde angeschlossen:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
Ich habe vor Wochen die Bundesregierung gefragt, wie viele Datenbanken mit persönlichen und Umfeld-Daten über vermeintliche Kriminelle, Terroristen, Staatsfeinde, &quot;Gefährder&quot; usw. bereits existieren.
Die Bundesregierung hat detailliert, wenn auch unvollständig geantwortet. Demnach gibt es schon jetzt 160 Dateienbanken mit rund 60 Millionen Datensätzen. Das sind keine Peanuts, das ist bedrohlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 Aber auch das gehört zur neuen Sicherheitsarchitektur. Die Substanz der freiheitlich-demokratischen Grundordnung wird verklappt und unterlaufen. Es geht ans Eingemachte. Deshalb habe ich mich auch einer Sammerklage gegen die Daten-Vorratsspeicherung in Karlsruhe angeschlossen. Die Pressefreiheit und weitere Grundsätze sind gefährdet. Das will ich nicht.
&lt;/div&gt;
Die Rede von Petra Pau ist auf der Seite zur Veranstaltungsreihe nicht verlinkt, wohl aber in gekürzter und zusammengefasster Form die Rede von Bundesinnenminister Schäuble, in der er das &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/935-Diplom-fuer-Netzuni.html&quot;&gt;Internet zur &quot;Fernuniversität und Trainingscamp&quot; für Terroristen&lt;/a&gt; erklärte.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte schon angefangen, für den TV-Beitrag mit Bittorrent herumzuwerkeln, aber da er jetzt bei Google Video zu sehen ist, umso besser. Auch gut, da ich im Schnelldurchgang gelernt habe, mit &lt;a href=&quot;http://www.utorrent.com/&quot;&gt;&amp;micro;Torrent&lt;/a&gt; selbst Dateien anzubieten. Ich hoffe, der sehr gute Windows-Bittorrentclient &amp;micro;Torrent wird durch die &lt;a href=&quot;http://www.golem.de/0612/49366.html&quot;&gt;Übernahme&lt;/a&gt; durch &lt;a href=&quot;http://www.bittorrent.com/&quot;&gt;BitTorrent&lt;/a&gt; ein plattformübergreifender, schlanker, einfach zu bedienender Bittorrent-Client ohne DRM-Beschränkungen. Aber das nur am Rande.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Noch drei Anmerkungen zum TV-Interview:
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Bei dem Interview handelt es sich um einen Beitrag der &lt;a href=&quot;http://tvberlin.sportal.de/tvberlin/formate/format.html?stadtgespraech_kontrovers&quot;&gt;Reihe &quot;Stadtgespräch Kontrovers&quot;&lt;/a&gt; des Berliner Privatsenders &lt;a href=&quot;http://www.tvb.de/&quot;&gt;TV.B&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Er zeigt, dass man auch im TV eine interessante Sendung zur Vorratsdatenspeicherung machen kann, die länger dauert als eine Notiz in der Tagesschau.&lt;br /&gt;
Er zeigt, dass man auch längere Gespräche mit Personen aus NGOs und Datenschutzinitiativen führen und zeigen kann und nicht nur die &quot;talking Heads&quot; aus Politik und Wirtschaft in den Quasselbuden von Christiansen, Beckstein, Strunz, Friedmann und Co.&lt;br /&gt;
Er zeigt kurzum mal wieder, dass das ÖRF-Staatsfernsehen bei dem Staat unangemehmen Themen (wie im TV-Interview der Moderator berichtet, fand sich weder Bundesjustizministerin Zypries noch ein untergeordneter Staatsdiener bereit, bei der Sendung mitzuwirken) bezüglich seines &lt;a href=&quot;http://www.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=69&amp;amp;Itemid=55&quot; title=&quot;Medienkampagne zum &#039;1. Todestag des Telekommunikationsgeheimnisses&#039;&quot;&gt;Informations- und Meinungsbildungsauftrages&lt;/a&gt; völlig versagt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Das Engagement von Petra Pau ist zu begrüssen.&lt;br /&gt;Wo sind die anderen &quot;Volksvertreter&quot; und Politiker, die zur Sicherheits- und Innenpolitik und insbesondere zur VDS mit gerunzelter Stirn als &quot;Bedenkenträger&quot; durch die Flure des Bundestages und der Landtage schleichen oder sich mal hin und wieder mit dem kleinen, verbalen Zeigefinger in ausgewählten Presseerzeugnissen zu Wort melden? Aus Fraktionszwang und Karriereangst die innere Gleichschaltung vollzogen?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wie Mainhard Starostik und padeluun im TV-Interview berichten, gibt es zwar mittlerweile 6 - 7000 Eintragungen mit dem Meldeformular zur Sammelverfassungsbeschwerde des AK Vorratsdatenspeicherung, aber nur ca. 1000 Vollmachten, die an Mainhard Starostik gesendet wurden.&lt;br /&gt;
Die restlichen 5 - 6000 Eintrager sollten dann auch so konsequent sein, den letzten Schritt zu vollziehen und die schriftliche Vollmacht abzusenden. Alle &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/911-Beschwert-Euch-gegen-die-VDS-in-Karlsruhe.html#comments&quot;&gt;Informationen und Erklärungen&lt;/a&gt; dazu liegen mittlerweile vor.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
Via: &lt;a href=&quot;http://lists.ak-vds.de/mailman/listinfo/ml&quot;&gt;Mailingliste AK Vorratsdatenspeicherung&lt;/a&gt; und netzpolitik - &lt;a href=&quot;http://netzpolitik.org/2006/vorratsdatenspeicherung-im-fernsehen/&quot;&gt;Vorratsdatenspeicherung im Fernsehen&lt;/a&gt;. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 10 Dec 2006 10:23:04 +0100</pubDate>
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    <title>Diplom für Netzuni</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/935-Diplom-fuer-Netzuni.html</link>
            <category>Dies und Das</category>
            <category>Internet / TeKo</category>
            <category>Owl</category>
            <category>Terror</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Statt &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/53-Comic-Style-Avatar.html&quot;&gt;Avatare&lt;/a&gt; mal ein Diplom:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 431px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/09-12-06-tdiplom.png&quot; alt=&quot;Terrordiplom&quot; width=&quot;431&quot; height=&quot;628&quot; usemap=&quot;#terrordiplom&quot; style=&quot;border: 0px none transparent; &quot;/&gt;&lt;/div&gt;
Via: Z A F - &lt;a href=&quot;http://zenzizenzizenzic.de/archives/2006/12/09/werden-sie-diplom-terrorist/&quot;&gt;Werden Sie Diplom-Terrorist&lt;/a&gt;
&lt;map name=&quot;terrordiplom&quot; id=&quot;terrordiplom&quot;&gt;&lt;area shape=&quot;rect&quot; coords=&quot;196,166,270,182&quot; href=&quot;http://hp.kairaven.de/&quot; /&gt;
&lt;area shape=&quot;rect&quot; coords=&quot;127,197,208,209&quot; href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/1984_%28Roman%29&quot; /&gt;
&lt;area shape=&quot;rect&quot; coords=&quot;264,195,349,209&quot; href=&quot;http://hp.kairaven.de/miniwahr/badaibling.html&quot; /&gt;
&lt;area shape=&quot;rect&quot; coords=&quot;106,353,329,374&quot; href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/907-NATO-Terrorexpertin-zum-Terrorismus-im-Internet.html&quot; /&gt;
&lt;/map&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 09 Dec 2006 08:28:40 +0100</pubDate>
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    <title>Terrorpraktiken</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/923-Terrorpraktiken.html</link>
            <category>Datenschutz</category>
            <category>Geheimdienste</category>
            <category>Owl</category>
            <category>Politik</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Die Sätze des Tages zur heute beschlossenen &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/808-Der-Beschluss-zur-Anti-Terror-Datenbank.html&quot;&gt;Anti-Terror-Datei&lt;/a&gt; stammen vom Justitiar der SPD-Bundestagsfraktion und Mitglied des Bundestagsinnen- und rechtsauschusses &lt;a href=&quot;http://www.benneter.de/&quot;&gt;Klaus Uwe Benneter&lt;/a&gt; und sie finden sich nur im Artikel &lt;a href=&quot;http://www.ftd.de/politik/deutschland/137299.html&quot;&gt;Anti-Terror-Datei startet 2007&lt;/a&gt; der Financial Times, nicht in den ganzen Presseversatzstücken der Agenturen:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
&quot;Dem Netzwerk der Terroristen stellen wir hier ein Netzwerk der Sicherheit entgegen&quot;, sagte sein Fraktionskollege Klaus Uwe Benneter. Darin seien keine neuen Daten enthalten, sondern genau das, was bisher von Hand zu Hand weitergegeben werde.
&lt;/div&gt;
Schön zu wissen, dass man sich bereits vor Beschluss der Datei einen Dreck um Datenschutzgesetze, Verbote in den Geheimdienstgesetzen und das Trennungsgebot scherte. Das wird die Anti-Terror-Datei auch sein: Die Legalisierung, der Ausbau und die Zementierung illegaler und gängiger Datensammelei und Infoaustauschpraktiken zwischen Diensten und Polizeien über informelle Kanäle. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 01 Dec 2006 18:35:20 +0100</pubDate>
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    <title>Grenzenlose Freiheit für biometrische Daten</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/921-Grenzenlose-Freiheit-fuer-biometrische-Daten.html</link>
            <category>Biometrie</category>
            <category>Data Mining</category>
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            <category>Owl</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Terror</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Wenigstens ein Detail zur &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/201-Globale-Sicherheitshuelle.html&quot;&gt;&quot;globalen Sicherheitshülle&quot;&lt;/a&gt;, die US-Heimatschutzminister Chertoff vor anderthalb Jahren ankündigte, offenbarte heute der Direktor des &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/432-Mission-US-VISIT-completed.html&quot;&gt;US-VISIT&lt;/a&gt; Programms Robert Mocny auf einer internationalen Konferenz zu Biometrie und Ethik. Laut des Artikels &lt;a href=&quot;http://www.gcn.com/online/vol1_no1/42677-1.html&quot;&gt;DHS floats proposal for &#039;Global Envelope&#039; of terrorist info sharing&lt;/a&gt; geht aus der Rede Mocnys auf der Konferenz hervor, dass das &quot;Global Envelope Programm&quot; dazu dient, internationale und einheitliche Standards zum globalen Informationsaustausch von biometrischen Daten der Personen einzuführen und durchzusetzen, die von den USA, der EU und der UN als Terroristen eingestuft und dann in Terrorlisten und Antiterrordateien aufgenommen wurden. Vor einer Woche hatte Chertoff den baldigen Wechsel zur Erhebung der Fingerabdrücke aller Finger für das US-VISIT System &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/913-Heimatschutzminister-freut-sich-auf-zehn-kleine-Fingerlein.html&quot;&gt;angekündigt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie Mocny sagte, wird in der Anfangsphase der Umsetzung des Programms der gegenseitige Austausch von Fingerabrücken, Irisscans und Gesichtsbildern zuerst mit &quot;engen verbündeten Regierungen in Großbritannien, Europa und Japan&quot; vollzogen &amp;#8211; den &quot;technisch fortschrittlichen, industriellen Demokratien&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auf die Frage, wie Informationsaustauschabkommen mit Ländern aussehen würden, die die gesamte politische Führung eines Landes als Terroristen einstufen, gab Mocny lapidar die Antowrt, es gäbe halt Grauzonen. Zu den Grauzonen zählen dann auch die biometrischen Daten der Personen, die fälschlich oder aufgrund von Vorverdächtigungen u. a. in der amerikanischen &quot;No-Fly-Liste&quot; und den diversen Terrorlistenlisten gelandet sind. Mocny räumte auch ein, dass alle zehn Datenschutzgesetze in den USA Ausnahmen Ausnahmeklauseln für Zwecke der Nationalen Sicherheit beinhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die entweder gar nicht vorhandenen, unterschiedlichen oder ungenügenden Datenschutzbestimmungen in anderen Ländern dürften mit dazu beitragen, dass der Umsetzung des Programms Bemühungen der US-Regierung zur Nivellierung internationaler und nationaler Datenschutzgesetze vorausgehen werden, die uns dann die Sicherheitspolitikern als nötige &quot;Harmonisierung&quot; verkaufen, damit dem &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/426-Free-Flow-fuer-ePass-Daten.html&quot;&gt;&quot;freien (Ab-)Fluß biometrischer Daten&quot;&lt;/a&gt; &amp;#8211; und damit der langfristig globalen Identifizierung &amp;#8211; nichts mehr im Wege steht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Siehe auch: IDABC - &lt;a href=&quot;http://ec.europa.eu/idabc/en/document/4329/5855&quot;&gt;INT: US to push for global &#039;security envelope&#039;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Register - &lt;a href=&quot;http://www.theregister.co.uk/2006/12/03/pnr_omen/&quot;&gt;Police wolves pace round electric EU sheep - European council dilutes data proposals to taste&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Wed, 29 Nov 2006 23:48:24 +0100</pubDate>
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    <title>Agile VIGIL-Spione</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/918-Agile-VIGIL-Spione.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>Arbeit</category>
            <category>Data Mining</category>
            <category>Datenschutz</category>
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            <category>Internet / TeKo</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Nicht nur &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/893-Ein-Job-als-Hobbylinguist-beim-FBI.html&quot;&gt;Bürger&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/791-Forschungsprogramme-und-Millionen-fuer-die-Weblogueberwachung.html&quot;&gt;Universitäten&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/483-Etwas-Googlemining-zu-Topsail.html&quot;&gt;Unternehmen&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;, derzeitige &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/881-Tangram-fuer-Geheimdienst-Puzzles.html&quot;&gt;Geheimdienste&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/755-Web-2.0-UEberwachung-in-Europa.html&quot;&gt;Militärs&lt;/a&gt; sind für das Data-Mining des Internets und der &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/869-Data-Mining-fuer-alle-Daten-und-Informationen.html&quot;&gt;Medien&lt;/a&gt; zwecks Antiterrorkampf zuständig, sondern auch altgediente Pensionäre und Veteranen, die sich in der klandestinen Vereinigung VIGIL weiter für die Überwachung des Internets einsetzen. Der &quot;Feind&quot; bietet eben alles auf, um seinen &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/853-Die-YouTube-UEbernahme-und-der-panoptische-Blick.html&quot;&gt;panoptischen Blick&lt;/a&gt; im Internet zu schärfen. Wir begegnen ihm weiter wie bisher &amp;#8211; mit treudoofer &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/787-Zu-offene-Offenherzigkeit.html&quot;&gt;Offenherzigkeit und Transparenz&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Links zu Artikeln und Informationen zu den agilen VIGILern in Fefes Beitrag &lt;a href=&quot;http://blog.fefe.de/?ts=bb97a444&quot;&gt;Eine Schattenorganisation namens Vigil, bestehend aus ...&lt;/a&gt;. 
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    <pubDate>Sun, 26 Nov 2006 12:27:48 +0100</pubDate>
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    <title>Heimatschutzminister freut sich auf zehn kleine Fingerlein</title>
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            <category>Biometrie</category>
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            <category>Owl</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Der Minister des US-Heimatschutzministeriums Michael Chertoff freut sich schon auf die nächste Generation der digitalen Erfassung von Fingerabdrücken zwecks biometrischer Identifizierung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In einer &lt;a href=&quot;http://www.dhs.gov/xnews/speeches/sp_1163630000217.shtm&quot;&gt;Rede anlässlich des &quot;Industrietages&quot; zum US-VISIT System&lt;/a&gt;, erklärte Chertoff, mit den nächsten Erfassungsgeräten werden von jedem Ausländer, der in die USA kommen will, alle zehn Fingerabdrücke erfasst und nicht die zwei wie bisher für &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/432-Mission-US-VISIT-completed.html&quot;&gt;das US-VISIT System&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auch werden die zehn Fingerabdrücke nicht nur mit den Fingerabdruckdatenbanken des Heimatschutzministeriums, des FBIs und mit internationalen Datenbanken, die mit den US-Datenbanken verknüpft sind, abgeglichen, sondern mit allen Fingerabdrücken, die an Plätzen im Ausland, wo sich &quot;Terroristen&quot; aufgehalten haben (im Umfeld von Anschlagsplätzen, Trainingslagern, konspirativen Wohnungen) durch Mitglieder der Special Forces, FBI Ermittlungsteams im Ausland, Soldaten der U. S. Army erfasst und in Datenbanken gespeichert wurden.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
Now we have had some success with two-print capture, and with actually having a two-print system that is workable. And that is, of course, our currently existing U.S.-VISIT system.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
What that will let us do, when we get the 10-print capture device, is for any single foreigner who crosses into our borders, get their 10 prints, and run them not only against our existing databases to see whether they have been here before under a different name or whether there is a criminal record in this country or internationally against them, but to stand those 10 prints against latent prints lifted from around the world in terrorist safe houses or in battlefields, to see whether the person crossing the border has ever been involved in training in an al Qaeda training or believed running an al Qaeda safe house. That kind of ability to identify someone who has interacted or touched the facilities of terror is exactly the kind of 21st century tool that will give us a measure of protection at our borders that has never been dreamed of in the history of this country.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
And let me tell you another benefit. This is going to be a great deterrent, because when we get this device fully deployed and operational, when we capture these fingerprints, when we run them against these databases, what will then happen is we will have a world in which any terrorist who has ever been in a safe house or has ever been in a training camp is going to ask himself or herself this question: Have I ever left a fingerprint anywhere? Have I ever touched anything which might have been picked up by DOD, a member of the armed forces, or by an FBI agent and dusted for prints and had those prints lifted and put in a database? That is the kind of deterrent that is going to drive these terrorists crazy.
&lt;/div&gt;
Nach Chertoff soll sich das Wissen darüber bei Terroristen in nagende Selbstfragen und -zweifel ummünzen, ob man nicht irgendwe auf der Welt einen Fingerabdruck an den bezeichneten Plätzen hinterlassen haben könnte und so als &quot;Abschreckung&quot; wirken. Nur Pech, wenn es der gute Chertoff nicht mit Amateurterroristen zu tun bekommt, sondern mit Terroristen, die sich gleich zwei Latexhandschuhe überstülpen, notfalls ihre Finger verätzen oder mit Sekundenkleber vollkleistern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die unschuldigen Nicht-Terroristen, die sich zufällig an gleichen Orten aufgehalten haben wie Terroristen und die man dann an den Grenzen erst einmal abführt, werden sich fragen, wie ihre Fingerabdrücke in die Datenbanken der Sicherheitskräfte geraten konnten &amp;#8211; war es vielleicht die Truppe von Sicherheitskräften, die einem &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/46-Momentaufnahme-zur-Biometrie.html&quot;&gt;beim Shopping&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/884-Bier-gibt-es-nur-mit-Fingerabdruck.html&quot;&gt;in der Kneipe&lt;/a&gt; während des letzten Auslandsurlaubs &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/908-Paparazzipolizisten-und-UEberwachung-zu-Xmas.html&quot;&gt;unterwegs&lt;/a&gt; die Fingerabdrücke abgenommen hatte? 
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    <pubDate>Thu, 23 Nov 2006 18:04:47 +0100</pubDate>
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    <title>Wenn D-Land 2007 den EU-Rat präsidiert</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/912-Wenn-D-Land-2007-den-EU-Rat-praesidiert.html</link>
            <category>Owl</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Rüstung</category>
            <category>Terror</category>
            <category>Überwachung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Klingt wie eine Drohung, ist es auch...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon mal vormerken: Ab Januar 2007 findet man unter &lt;a href=&quot;http://www.eu2007.bmi.bund.de&quot;&gt;www.eu2007.bmi.bund.de&lt;/a&gt; &quot;...umfangreiche Informationen über das innenpolitische Arbeitsprogramm des BMI für die Ratspräsidentschaft&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eindrücke, wie das &quot;Arbeitsprogramm&quot; der Bundesregierung und der Bundesministerien in Sachen Internetüberwachung, der Aufrüstung und dem &quot;Schutz der Daten&quot; auf europäischer Ebene ausschauen wird, kann man bereits über &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/816-Antiterror-und-Internetueberwachungszentren-fuer-Europa.html&quot;&gt;Antiterror- und Internetüberwachungszentren für Europa&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/822-Multiueberwachung-fuers-Netz.html&quot;&gt;Multiüberwachung für&#039;s Netz&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/876-Arbeitsprogramm-der-deutschen-EU-Praesidentschaft.html&quot;&gt;Arbeitsprogramm der deutschen EU-Präsidentschaft&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/850-Sophie-in-t-Veld-spricht-Klartext.html&quot;&gt;Sophie in &#039;t Veld spricht Klartext&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/824-Mehr-Infoaustausch-und-UEberwachung-hueben-wie-drueben.html&quot;&gt;Mehr Infoaustausch und Überwachung hüben wie drüben&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/643-UEberwachungsforschung-im-exklusiven-Kreis.html&quot;&gt;Überwachungsforschung im exklusiven Kreis&lt;/a&gt; sammeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Wer sich lieber amtlich und offiziell &quot;vorbereiten&quot; möchte, kann ja mal einen Blick auf die &lt;a href=&quot;http://www.bmi.bund.de/cln_012/nn_122688/Internet/Navigation/DE/Themen/Europa/DatenUndFakten/datenUndFakten__node.html__nnn=true&quot;&gt;Europseite des Bundesinnenministeriums&lt;/a&gt; werfen. Auch dort bekommt man das Gruseln. 
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    <pubDate>Wed, 22 Nov 2006 17:19:30 +0100</pubDate>
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    <title>Batman in Russland?</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/909-Batman-in-Russland.html</link>
            <category>Geheimdienste</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    &lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 414px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/20-11-06-gru1.jpg&quot; alt=&quot;GRU-Putin&quot; width=&quot;412&quot; height=&quot;276&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Putin mit Verteidigungsminister Ivanov.&lt;br /&gt;Foto: AP/ITAR-TASS, Dmitry Astakhov, Pressedienst des Präsidenten.&lt;/div&gt;
Besucht Putin die russische Niederlassung von Batman? Nein, er besuchte Anfang November das neue Hauptquartier des &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Glawnoje_Raswedywatelnoje_Uprawlenije&quot;&gt;Hauptkommandos des Militärischen Geheimdienstes im Generalstab der Russischen Armee (GRU)&lt;/a&gt;, wo er wie in alten KGB-Zeiten auch mal wieder tüchtig mit Waffen herumfuchteln durfte:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 414px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/20-11-06-gru2.jpg&quot; alt=&quot;Knarren-Putin&quot; width=&quot;412&quot; height=&quot;288&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Putin testet Pistole auf dem Schießstand in den Gewölben des Geheimdienstes.&lt;br /&gt;Foto: AP/ITAR-TASS, Dmitry Astakhov, Pressedienst des Präsidenten.&lt;/div&gt;
In Geheimdienstzentralen, mit der Knarre in der Hand und von vermummten Einsatzkräften umrahmt, dürfte sich Putin am wohlsten fühlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Hier ein paar Impressionen aus einem &lt;a href=&quot;http://www.4law.co.il/putin2/player.html&quot;&gt;russischen TV-Bericht&lt;/a&gt; zum Putinbesuch:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 320px; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/20-11-06-grutv1.jpg&quot; alt=&quot;GRU-TV&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;240&quot; /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/20-11-06-grutv2.jpg&quot; alt=&quot;GRU-TV&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;240&quot; /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/20-11-06-grutv3.jpg&quot; alt=&quot;GRU-TV&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;240&quot; /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/20-11-06-grutv4.jpg&quot; alt=&quot;GRU-TV&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;240&quot; /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/20-11-06-grutv5.jpg&quot; alt=&quot;GRU-TV&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;240&quot; /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/20-11-06-grutv6.jpg&quot; alt=&quot;GRU-TV&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;240&quot; /&gt;
&lt;/div&gt;
Weitere &lt;a href=&quot;http://cryptome.org/gru/gru-eyeball.htm&quot;&gt;Bilder mit einem Infotext&lt;/a&gt;. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 20 Nov 2006 19:46:26 +0100</pubDate>
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    <title>Paparazzipolizisten und Überwachung zu Xmas</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/908-Paparazzipolizisten-und-UEberwachung-zu-Xmas.html</link>
            <category>CCTV / Video</category>
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            <category>Terror</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Aus dem Land der 4 - 5 Millionen Videoüberwachungskameras kommt wieder etwas Neues. Die &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/819-Schreiende-Videoueberwachungskameras.html&quot;&gt;Videoüberwachungskameras an Masten&lt;/a&gt;, die &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/272-Videoueberwachung-mobil.html&quot;&gt;mobilen Transporter&lt;/a&gt; mit Videoüberwachungskameras an ausfahrbarem Gestänge und die &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/715-Shoreditch-TV-ueberall.html&quot;&gt;mitbeobachtenden Bürger&lt;/a&gt; sind noch nicht genug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ab heute wird im nördlichen Londoner Stadtbezirk &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/London_Borough_of_Haringey&quot;&gt;Haringey&lt;/a&gt; die &quot;Operation Aventail&quot; durch die &quot;Paparazzi Polizeigruppen der Polizeiteams für &quot;Sichere Nachbarschaften&quot; durchgeführt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Diese Polizeiteams bestehen aus jeweils 3 - 5 Polizisten, die innerhalb des Stadtbezirks für ein Stadtviertel bzw. eine &quot;Nachbarschaft&quot; zuständig sind und vor allem nach &quot;anti-sozialem Verhalten&quot;, Graffiti, Vandalismus und allgemeinen Vergehen, die die &quot;Lebensqualität&quot; der Anwohner einschränken, Ausschau halten und bei Ergreifung von Tätern oder Verdächtigen &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/195-Fussschellen-fuer-Protestler.html&quot;&gt;ASBO Anweisungen&lt;/a&gt; aussprechen. Bösartig formuliert sind es Blockwarte in Polizeiuniform, positiv betrachtet handelt es sich um erhöhte Polizeipräsenz in Form vermehrter Fußstreifen, die aber nicht die Videoüberwachung ersetzen, wo sie eingeführt werden, sondern ergänzen. Seit zwei Jahren werden diese &lt;a href=&quot;http://www.haringey.gov.uk/index/community_and_leisure/crime_reduction/more_news_and_events/haringey_safer_neighbourhood.htm&quot;&gt;&quot;Safer Neighbourhoods Teams (SNTs)&quot;&lt;/a&gt; im gesamten Stadtgebiet von London eingeführt, mittlerweile sind 630 Teams aktiv, die 624 Unterbezirke abdecken.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 463px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/20-11-06-nachbarschaft.png&quot; alt=&quot;Safe Neighbourhood&quot; width=&quot;463&quot; height=&quot;161&quot; /&gt;
&lt;/div&gt;Im Rahmen der Operation Aventail wird nun der &lt;a href=&quot;http://www.haringey.gov.uk/paparazzi_police_snap_anti-social_behaviour.htm&quot;&gt;&quot;mobile Videoüberwachungskameraeinsatz am Bobby&quot;&lt;/a&gt; getestet. Ähnlich wie bei den GI&#039;s im Irak, die Kameras an ihren Helmen montiert haben oder bei den Anhängern der Sousveillancebewegung, werden auch die Polizisten der SNTs in Haringey neueste Miniaturkameras an ihre Helme montiert bekommen und während der kommenden Tage in Haringey mit ihnen auf Patrouille gehen.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 485px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/20-11-06-helmcam.jpg&quot; alt=&quot;Helmcam&quot; width=&quot;240&quot; height=&quot;180&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/20-11-06-helmcam3.jpg&quot; alt=&quot;Helmcam&quot; width=&quot;240&quot; height=&quot;180&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Helmkameras.&lt;/div&gt;
Die Kameras haben die Größe einer AA Batterie und sind mit einem digitalen Videorekorder verbunden, den die SNT Teams an ihrem Gürtel tragen. Eine Videoüberwachungseinheit kostet 1800 &amp;#163;. Dazu der Leiter der &lt;a href=&quot;http://cms.met.police.uk/met/boroughs/haringey/index&quot;&gt;Polizeistation in Tottenham&lt;/a&gt;, der Operation Aventail führen wird:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;Insbesondere die Kameras, die durch unsere Safe Neighbourhood Polizisten getestet werden, werden als hervorragendes Abschreckungsmittel gegen Jugendliche dienen, die beabsichtigen, Ärger zu machen. Sollte irgendjemand Delikte begehen, wird der Polizist unmittelbare Beweise zur Verfügung haben, die ihn bei der Anordnung von ASBOs oder bei Beschuldigungen unterstützen. Wenn die Kameras sich als erfolgreich erweisen, werden sie bei anderen Einheiten in Haringey eingesetzt und können zur Unterstützung von Polizeirazzien und Polizisten im Einsatz bei Fußballspielen verwendet werden.&lt;/div&gt;
Und Bezirksratsmitglied Cllr Nilgun Canver, zuständig für Verbrechensbekämpfung und öffentliche Sicherheit, ergänzt begeistert:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;Diese Kameras sind eine fantastisches und effektives Polizeiwerkzeug. Wir wissen, dass sie funktionieren und Aufnahmen mit guter Qualität liefern. Sie sind vielseitig und können bei der Begleitung von Fußballfans, bei Streifen in Einkaufsstraßen oder bei noch schwierigerer Arbeit wie Fällen häuslicher Gewalt oder jedem anderen Vorfall eingesetzt werden, wo die fotografische Beweissicherung zu einer Verurteilung beitragen wird. Wir sind stolz darauf, ein Teil dieser Partnerschaft mit der Polizei zu sein, um daran mitzuarbeiten, Haringey über die Weihnachtszeit als sicheren und willkommenen Stadtbezirk zu bewahren.
&lt;/div&gt;
Laut des Spiegelartikels &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/mobil/0,1518,450837,00.html&quot;&gt;Briten verdrahten Bobbys&lt;/a&gt; vom 27.11.06 stammt das System von &lt;a href=&quot;http://www.wg-plc.com/&quot;&gt;Westminster International&lt;/a&gt;, einem britischen Sicherheitsunternehmen, das eine Reihe von Produkten im Sortiment führt, die man zur Antiterrorbekämpfung, Überwachung, Aufstandsbekämpfung und Abriegelung benötigt: Elektrische Zäune, Bewegungssensoren, Videoüberwachungskameras, Geräte zur Durchleuchtung von Gepäck und vieles mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darunter auch das &lt;a href=&quot;ftp://ftp.wg-plc.com/Shop/DOUBLE%20VISION%20PRO.pdf&quot;&gt;Double Vision Pro System&lt;/a&gt;, um das es geht:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 502px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/20-11-06-dv1.jpg&quot; alt=&quot;Double Vision Pro&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;345&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Links der Bobbyhelm mit Videokamera (im Vordergrund). Daneben eine Weste zur Aufnahme der Akubatterien (4 - 8h Aufnahmezeit/Batterie). Rechts die Wechselfestplatte, die in den darunter abgebildeten digitalen Videorekorder eingeschoben wird.&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 370px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/20-11-06-dv2.jpg&quot; alt=&quot;Double Vision Pro Kopf&quot; width=&quot;179&quot; height=&quot;194&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/20-11-06-dv3.jpg&quot; alt=&quot;Double Vision Pro Kopf&quot; width=&quot;179&quot; height=&quot;194&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Die Videokamera ist zusätzlich mit einem Mikrofon ausgestattet, um auch akustisch aufzuzeichnen (deshalb &quot;Double Vision&quot;) &amp;#8211; wenn &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/916-Mehr-zu-Orwells-Mikrofonen.html&quot;&gt;externe Mikrofone an Videoüberwachungskameras&lt;/a&gt; keine Gespräche aufzeichnen, dann macht es der Polizist. Zum Zubehör gehört auch ein auf zwei Metern ausziehbarer Teleskopstab, auf den oben auf ein Kugelgelenk die Kamera aufgesteckt werden kann, die der Polizist über einen Schalter schwenken und neigen kann &amp;#8211; für Durchsuchungen, den Überblick über die Köpfe einer Menschenmenge oder auch, um mal in höherliegende Fenster spähen zu können:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 310px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/20-11-06-dv4.jpg&quot; alt=&quot;Double Vision Kamerastab&quot; width=&quot;308&quot; height=&quot;138&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;/div&gt; 
Ergänzend zu den wandelnden Videoüberwachungskameras und wirklich passend, um eine anheimelnde Weihnachtsatmosphäre zu verbreiten, werden überall im Bezirk Sicherheitsschleusen aufgestellt wie an Flughäfen, um &quot;jeden aufzuspüren, der Angriffswaffen bei sich führt&quot;. Zusätzlich gibt es zum Fest verstärkte Überprüfungen von Autokennzeichen mittels &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/35-Was-Big-Brother-den-Briten-zu-Weihnachten-bringt.html&quot;&gt;automatischer Autokennzeichnerkennung&lt;/a&gt; (&quot;Automated Number plate Recognition&quot;, ANPR), intensive Patrouillen an &quot;Hot Spots&quot; und Knotenpunkten des öffentlichen Nahverkehrs, um &quot;Raub und Schwarzfahrerei vorzubeugen&quot;, sowie verdeckte Zivilstreifen, um verdächtige Aktivitäten aufzudecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das alles hört sich so an, als würde man in London statt neuer Polizeiarbeit eher die präventive Aufstands- und Unruhenbekämpfung zu XMas erproben oder man erwartet die komplette Al-Quaida-Gang zum Weihnachtsshopping.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Via: eGov - &lt;a href=&quot;http://www.egovmonitor.com/node/8662&quot;&gt;Camera technology to combat anti-social behaviour&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;http://cms.met.police.uk/news/policy_organisational_news_and_general_information/camera_technology_to_combat_anti_social_behaviour&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nachtrag:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und als Zugabe die &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/81437&quot;&gt;mobile Erfassung und Abgleichung von Fingerabdrücken&lt;/a&gt; &amp;#8211; 2004 bereits in Großbritannien &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/35-Was-Big-Brother-den-Briten-zu-Weihnachten-bringt.html&quot;&gt;im Rahmen des Lantern Projekts&lt;/a&gt; erprobt, 2005 in Deutschland mit &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/37-Polizei-scannt-Finger-demnaechst-mit-Fast-Identification.html&quot;&gt;der &quot;Fast Identification&quot;&lt;/a&gt; gestartet. Fehlt nur noch die &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/136-Von-nationalen-DNA-Proben-globalen-DNA-Datenbanken.html&quot;&gt;Erfassung der Abdrücke der Gesamtbevölkerung&lt;/a&gt; (ist zwar DNA, aber ersetzt das beliebig mit Fingerabdruck, Iris, Gesicht oder Geruch) und alles wird gut. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 20 Nov 2006 17:56:54 +0100</pubDate>
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    <title>NATO Terrorexpertin zum Terrorismus im Internet</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/907-NATO-Terrorexpertin-zum-Terrorismus-im-Internet.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>Geheimdienste</category>
            <category>Internet / TeKo</category>
            <category>Kryptografie</category>
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            <category>Politik</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Ian Brown von Blogzilla hat sich in &lt;a href=&quot;http://dooooooom.blogspot.com/2006/11/i-spent-interesting-day-at-nato-russia.html&quot;&gt;NATO expert on cyberterror&lt;/a&gt; ein paar Notizen zu den Ausführungen zur Nutzung des Internets durch Terroristen und dem &quot;Cyberterrorismus&quot;, also der Nutzung des Internets für aktive Angriffe, der Terrorismusexpertin Dr. Juliette Bird von der &lt;a href=&quot;http://www.nato.int/docu/review/2005/issue3/german/art1.html&quot;&gt;Terrorist Threat Intelligence Unit der NATO&lt;/a&gt; anlässlich einer NATO-Russland Konferenz gemacht. Laut Dr. Bird
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
...ist die Schlüsselfrage: Wie schränken wir die Nutzung des Internets für Terroristen ein, ohne sie für alle anderen lahmzulegen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
...ist Cyberterrorismus für heutige Terroristen von geringerer Bedeutung: Zu wenig Tote im Ergebnis und Angriffe sind zu komplex, um sie zu planen und auszuführen. Stattdessen nutzen Terroristen das Internet wie alle anderen auch. Sie konzentrieren sich auf Rekrutierung, Anstiftung zur Gewalt und Planung, was alles ein altes Phänomen bei der Nutzung eines neuen Mediums [durch Terroristen] ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Verschlüsselung ist unter Terroristen nicht mehr verbreitet als unter der allgemeinen Bevölkerung. Al-Quaida hat Verschlüsselung benutzt, aber in geringerem Umfang als kommerzielle Unternehmen. Steganografie wird mehr in den Geheimdiensten diskutiert als unter Terroristen. Verschlüsselung ist technisch anspruchsvoll und daher wenig ansprechend [für Terroristen]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Schließung von Websites ist nur eine kurzfristige Lösung: Sie werden anderswo neu geöffnet, möglicherweise mit Passwortschutz. Dieser Schritt ist von Terroristen zu erwarten...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; 
Der Terrorismus hat sich durch die Bewegung ins Internet hinein nicht geändert. Die meisten Probleme mit dem Terrorismus sind alt, werden aber durch den Umfang und die Anonymität des Internets verschärft. Problemlösungen per Gesetzgebung stellt keine vollständige Lösung dar. Der Nutzen des Internets übersteigt den Preis, den wir für die Nutzung des Internets durch Terroristen zu zahlen haben. Persönlich sieht Bird einer langen Zukunft der Nutzung eines freien Internets entgegen.
&lt;/div&gt;
Also ein wenig persönlicher Realitycheck einer NATO Terrorexpertin, die es gerne selbst weiter mit einem freien Internet zu tun hätte, zur Internetüberwachungshysterie und der Hetze gegen Verschlüsselung, die auch hierzulande von etlichen Innen- und Sicherheitspolitikern veranstaltet wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hauptansatzpunkt der Bekämpfung terroristischer Aktivitäten im und über das Internet bleibt jedoch die Bekämpfung der Anonymität und damit der Anonymisierung. Da werden wir in Bezug zu Birds Ausgangsfrage noch einiges in Zukunft zu erwarten haben, denn die Maßnahmen zur Aufhebung der Anonymität von Terroristen werden sich entweder unweigerlich auf alle Internetnutzer auswirken oder gezielt dazu benutzt werden, um bewußt die Möglichkeiten der Anonymität für alle Internetnutzer einzuschränken. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 20 Nov 2006 07:17:58 +0100</pubDate>
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    <title>Es merkelt wieder antidemokratisch</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/906-Es-merkelt-wieder-antidemokratisch.html</link>
            <category>Datenschutz</category>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Owl</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Terror</category>
            <category>Überwachung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Zum &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/349-Papercams-fuer-gefuehlte-Sicherheit.html&quot;&gt;Sicherheitsgefühl&lt;/a&gt;, das auch im letzten periodischen &lt;a href=&quot;http://www.surveillance-studies.org/blog/2006/11/16/sicherheitsbericht-und-erkenntnis/&quot;&gt;Sicherheitsbericht&lt;/a&gt; der Bundesregierung einen eigenen Stellenwert eingeräumt bekam, weil die faktische Sicherheit 2004 und 2005 &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/221-Crime-Reality-Checks.html&quot;&gt;gestiegen&lt;/a&gt; ist. Das &quot;Sicherheitsgefühl&quot; wird dennoch von immer mehr Politikern dazu benutzt, präventive Überwachungsmaßnahmen und -befugnisse auszubauen, die wie in Großbritannien immer mehr im Vorfeld schwerer Kriminalität allgemein gegen alle Bürger angewendet werden, um sie vermeintlich gegen &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/807-Britische-Studie-zur-Videoueberwachung-eingedeutscht.html&quot;&gt;&quot;antisoziales Verhalten&quot;&lt;/a&gt; zu schützen, wobei man gleichzeitig Personalreduzierungen bei der Streifenpolizei und Schließungen von Polizeiwachen trickreich dafür ausnutzt, die Bevölkerung dazu anzuhalten, sich selbst zu überwachen und zu kontrollieren.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;Dieses Sicherheitsgefühl wird gebildet von Erlebnissen, die der einzelne hat, von Vandalismus, von Schmierereien an den Wänden, von der Verschmutzung öffentlicher Straßen und Plätze. Deshalb ist es richtig und wir sollten das auch aufnehmen, wenn eine Vielzahl von Menschen in unserem Land Verwahrlosung im öffentlichen Raum als Zumutung empfindet. Wir dürfen nicht zulassen das beobachten wir natürlich leider auch , dass sich eine gewisse Resignation ausbreitet. Deshalb ist es mir sehr wichtig, Ihnen zu sagen: Innere Sicherheit ist nicht alleine die Aufgabe der Polizistinnen und Polizisten, das ist nicht alleine die Aufgabe der Polizei, sondern dies ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Da werden wir Sie auch nicht alleine lassen.
&lt;/div&gt; 
Zum unbeobachteten Leben aller Bürger in öffentlichen Räumen, das mit der Videoüberwachung für alle Bürger endet, mit der &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/770-Offene-Fahndung-und-Videoueberwachung.html&quot;&gt;Propaganda um die Kofferbomben-Story&lt;/a&gt; endgültig zur &quot;gewonnenen Schlacht&quot; erklärt. Allenfalls als Mittel zur Unterstützung der Aufklärung einzelner Straftaten in videoerfassten öffentlichen Räumen nutzbar, wenn man es mit unbedarften Kriminellen zu tun hat, die sich gerade in dem überwachten Bereich aufhalten, wird wie immer trotzdem das Lied der Gefahrenabwehr gesungen.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;Wenn ich sage, wir lassen Sie nicht alleine, müssen wir allerdings auch die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen. Dazu bedarf es zum Teil kontroverser gesellschaftlicher Diskussionen. Dazu bedarf es eines klugen Abwägungsprozesses.
Ich bin eigentlich sehr froh, dass wir jetzt manche Schlacht von gestern hinter uns gelassen haben. Ich nenne das Thema Videoüberwachung als ein Mittel, Gefahrenabwehr und Strafverfolgung zu unterstützen. Wir sind uns einig, dass das
kein Allheilmittel ist. Aber ich glaube, wir sind uns spätestens nach den Vorgängen um die geplanten Attentate in den Regionalzügen in Dortmund und Koblenz auch einig, dass Videoüberwachung ein wichtiges Mittel sein kann, um Straftaten aufzuklären oder schnelle Erfolge bei der Aufklärung nicht stattgefundener Straftaten zu erlangen.
&lt;/div&gt; 
Und zum &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/818-Merkel-redet-Klartext.html&quot;&gt;wiederholten Male&lt;/a&gt; die Forderung der Kanzlerin, nicht über Überwachungsmaßnahmen und -befugnisse kontrovers und abwägend zu diskutieren, sondern aktionistisch zu handeln, verbunden mit dem verbrämten Angriff &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/796-Der-Kampf-gegen-Anonymitaet-und-Verschluesselung-im-Krieg-gegen-den-Terror.html&quot;&gt;&quot;Datenschutz ist Täterschutz&quot;&lt;/a&gt; gegen diejenigen, die sich kritisch zur Evolution des Präventions- und Überwachungsstaates zu Wort melden, der die &quot;Achtung des Datenschutzes&quot; zur zähneknirschend mitgeführten Worthülse degradiert.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;Deshalb ist es wichtig, dass wir zu solchen Mitteln greifen, dass wir uns darüber nicht streiten und dass wir, wie ich finde, immer ein Credo haben. Und das muss uns leiten. Es muss gelten: Opferschutz vor Täterschutz. Bei aller Achtung vor
dem Datenschutz stehen für mich die Opfer im Mittelpunkt. Das wird auch das Sicherheitsgefühl in unserem Lande prägen.
&lt;/div&gt;
Zum &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/866-CDU-CSU-giert-nach-Militaereinsatz-im-Innern.html&quot;&gt;Einsatz der Bundeswehr im Innern&lt;/a&gt;, die man gegebenenfalls per Grundgesetzänderung als Ergänzungstruppe für polizeiliche Aufgaben aufmarschieren lassen will, wenn man meint, die &quot;Innere Sicherheit&quot; sei gefährdet.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
Ich will nicht dafür sprechen, dass wir die Belange der inneren und äußeren Sicherheit vollkommen vermischen. Aber wir müssen auch zur Kenntnis nehmen das liegt im Interesse der Polizei , dass es Bereiche gibt, in denen Bedrohungen im
Innern entstehen können, die durch die Polizei nicht zu lösen sind. Deshalb bin ich froh darüber, dass wir am Beispiel der Bedrohung aus der Luft, am Beispiel der Bedrohung von See her nicht mehr den Kampf kämpfen, ob der Bundeswehr eine bestimmte Rolle zugeordnet werden kann, sondern dass wir sagen: Jawohl, hier sind die polizeilichen Mittel nicht in der Lage, diese Bedrohung zu bekämpfen. Hier muss es ein neues Miteinander von innerer und äußerer Sicherheit geben.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; 
Ich glaube, dass die Koalition hier zu einer einvernehmlichen Änderung des Grundgesetzes kommen wird. Wir sind auf einem guten Wege. Es ist in Ihrem Interesse und im Interesse der Bundeswehr, wenn wir an dieser Stelle Rechtssicherheit schaffen. Denn eines möchte ich auch sagen: Nichts ist für Ihre Mitglieder und nichts ist für die Angehörigen der Bundeswehr schlimmer, als dass man in Grauzonen operieren muss, in denen keine klaren Verhältnisse bestehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 Eine der Sorgen der Polizistinnen und Polizisten ist, dass die Bundeswehr jetzt klassische Polizeiaufgaben ausführt. Ich sage ganz eindeutig: Das ist nicht geplant. Ich sage das jetzt einfach auch einmal als CDU-Vorsitzende: Das ist auch
von der Christlich Demokratischen Union nicht geplant. Sie brauchen daran nicht zu zweifeln. Das ist so.
&lt;/div&gt;
Aus der &lt;a href=&quot;http://www.bundesregierung.de/nn_23272/Content/DE/Rede/2006/11/2006-11-13-rede-bkin-bundeskongress-polizei.html&quot;&gt;Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Gewerkschaftskongress der Polizei&lt;/a&gt; &amp;#8211; es geht weiter, meine Damen und Herren. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 19 Nov 2006 19:42:14 +0100</pubDate>
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    <title>Ein Nachruf - JAP ist Geschichte</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/904-Ein-Nachruf-JAP-ist-Geschichte.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>Data Mining</category>
            <category>Datenschutz</category>
            <category>Geheimdienste</category>
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            <category>Netz</category>
            <category>Owl</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Jedenfalls in der jetzigen Form.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Zeiten von &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/901-Kleines-VDS-Beispiel.html&quot;&gt;Vorratsdatenspeicherung&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/categories/40-Data-Mining&quot;&gt;Data-Mining&lt;/a&gt;, des &quot;Krieges gegen den Terror&quot; und des &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/810-Wie-man-die-Anonymsierung-kriminalisiert.html&quot;&gt;&quot;Kampfes gegen Anonymität&quot;&lt;/a&gt;, in denen im Auge des Staates jeder als potentieller Terrorist einzustufen und dementsprechend allzeit zu überwachen, kontrollieren und zu identifizieren ist, wird folgerichtig einem der national und international bekanntesten Projekte zur Erprobung eines öffentlich bereitgestellten Anonymisierungsdienstes der Geldhahn abgedreht. Laut der &lt;a href=&quot;http://www.datenschutzzentrum.de/presse/20061124_anon-bmwi.htm&quot;&gt;Pressemitteilung&lt;/a&gt; des ULD Schleswig-Holstein, &quot;läuft die finanzielle Projektförderung durch das BMWi zum Ende des Jahres 2006 definitiv aus&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 Zu diesem Anlass lädt das ULD zusammen mit den beteiligten Projektpartnern zu einer Abschlussveranstaltung am 24.11.2006 im Bundeswirtschaftsministerium ein &amp;#8211; &quot;dabei sollen unter dem Motto &#039;Technik-Szenarien-Geschäftsmodelle&#039; insbesondere Erfahrungen ausgetauscht und wirtschaftliche Perspektiven diskutiert werden&quot;. Nähere Informationen zur Diskussion kann man dem &lt;a href=&quot;http://www.datenschutzzentrum.de/presse/20061124_anon-bmwi.pdf&quot;&gt;PDF-Flyer&lt;/a&gt; entnehmen. Da auch &lt;a href=&quot;http://www.burks.de/forum/phpBB2/&quot;&gt;Burks&lt;/a&gt; mit von der Partie ist, werden wir später bestimmt mehr zur Veranstaltung und zur Zukuft von JAP erfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 Das &lt;a href=&quot;http://anon.inf.tu-dresden.de/&quot;&gt;Java Anon Proxy (JAP) Programm&lt;/a&gt; und das damit verbundene &lt;a href=&quot;http://www.datenschutzzentrum.de/projekte/anon/index.htm&quot;&gt;AN.ON Projekt&lt;/a&gt; war ja immer wieder &lt;a href=&quot;http://hp.kairaven.de/bigb/asurf.html#a17&quot;&gt;Gegenstand auf meiner Homepage&lt;/a&gt;, bevor ich meine alten Blogs und mein derzeitiges Weblog führte und tauchte dann auch in ihnen immer wieder auf. Man erinnert sich...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor JAP bestand die gängigste Methode zur Anonymisierung im Web aus der Nutzung einfacher Proxys, die öffentlich zugänglich waren und die eigene IP nicht weitergaben. Findigere Zeitgenossen schalteten mehrere dieser Proxys hintereinander oder hangelten sich über Telnet und SSH Accounts von Server zu Server. Die anderen Internetnutzer waren auf ihren Glauben angewiesen, dass die Proxybetreiber keine Logdateien führten und niemand ihre Verbindungen zu den zumeist ohne Verschlüsselung geführten Proxys mitschnitt. Einige Projekte und Forschungsarbeiten starteten zu Anonymisierungstechniken &amp;#8211; vor allem in den USA. Viele erreichten die Umsetzung nie und blieben auf der theoretischen Ebene hängen. Einige, die versuchten, damit ein Geschäft zu machen, scheiterten mehr oder weniger (ZK oder Janus). Professionell und speziell zur Anonymisierung geführte Diensteanbieter wie anonymizer.com gewährten freie Anonymisierung, zunehmend auch mit zusätzlicher SSL Verschlüsselung und man konnte das Onion-Routing &amp;#8211; damals noch direkt mit Proxys der U. S. Navy, ausprobieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als JAP startete, bekam der User ein kleines, plattformunabhängiges Programm mit grafischer Oberfläche, hinter dem ein &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Mix_%28Netzwerk%29&quot;&gt;durchdachtes Konzept&lt;/a&gt; stand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
JAP wurde begeistert von den Benutzern aufgenommen, wurde von Hilfsdiensten integriert, um &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/820-Anonymitaet-fuer-Hilfe-und-Beratung.html&quot;&gt;auch im Internet anonyme Beratung&lt;/a&gt; leisten zu können und sprach sich weltweit herum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben dem praktischen Nutzen wurde in den beteiligten Universitäten und Organisationen wichtige Forschungsarbeit geleistet, die u. a. die technische Realisierbarkeit untersuchte, aber auch, wie sich solch ein Dienst im Spannungsfeld von Datenschutz, Sicherheitspolitik und den Bedüfnissen der Strafverfolgungsbehörden und Geheimdienste behaupten kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zum letzten Punkt kennen wir die Entwicklungen: Immer wieder wurde JAP mit Anfeindungen konfrontiert, Internetkriminellen und später &quot;den Terroristen&quot; zu dienen und die Strafverfolgung zu behindern &amp;#8211; die bis heute immer lauter und stärker wurden, es fanden illegale Datensatz-Beschlagnahmungen statt, Durchsuchungsversuche und auch der Einbau einer Schnittstelle zur Mitprotokollierung, die &amp;#8211; soweit bekannt &amp;#8211; einmal aktiviert wurde und bei der sich die Projektträger gegenüber der Benutzergemeinde mehr als unglücklich verhalten hatten, was den Ruf von JAP schwer schädigte. Viele gingen dazu über, JAP pauschal zu bashen, wobei sie vergaßen, dass JAP ein mit öffentlichen Geldern finanzierter Dienst war und eben: Ein Forschungs-Projekt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem stellen JAP und das AN.ON Projekt wichtige Meilensteine dar, was die Thematisierung und Realisierung des Begriffspaares &quot;Anonymität im Internet&quot; angeht. Dafür haben die Betreiber und Datenschützern Dank verdient, auch wegen ihres Einsatzes für die Anonymität gegen die Anfeindungen seitens der Innen- und Sicherheitspolitiker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wegen der Beendigung der Finanzierung überlegt man sich seit einiger Zeit, JAP als kommerziellen Dienst weiterzuführen und hat mit dem &lt;a href=&quot;http://anon.inf.tu-dresden.de/PaymentTest_de.html&quot;&gt;Test einer Bezahlfunktion&lt;/a&gt; begonnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke, die Erfahrungen der Vergangenheit, der Gegenwart und der anderen Angebote zeigen, dass sich ein zu bezahlender Anondienst nicht kommerziell behaupten kann, wenn er außer dem reinen anonymen Zugang keine weiteren Zusatzangebote bietet. Zudem es nur wenige anonyme Bezahldienste gibt, weshalb immer anzuzweifeln ist, ob eine Bezahlung die erhoffte Anonymität nicht wieder einschränkt (Paypal-Bezahlung von JAP?!).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ein weiteres Ergebnis: Einen unabhängigen Anondienst, dessen Existenz gesichert ist, kann es nicht in einem öffentlichen Umfeld aus Ministerien und durch öffentliche Gelder finanzierte Universitäten und Institutionen geben, ganz besonders nicht im Jahr 2006 und darüber hinaus. Es wird unweigerlich der Versuch unternommen werden, Einfluß und Druck auszüben, die Finanzierung zu gefährden oder den Dienst zu kastrieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und zuletzt: Ein Anondienst, der aus einer Handvoll Mixproxys und Verzeichnisservern besteht, die sich zudem geografisch konzentrieren, ist viel zu anfällig gegen Einflußnahmen, Überwachungsansinnen und Überwachungsmaßnahmen in größerem Maßstab. Deshalb und aus den anderen genannten Gründen hat Tor die Lücke, die sich mit der Beendigung von JAP ergeben wird, längst geschlossen. Eine Zukunft für JAP ist dennoch denkbar: Es wird von einer freien Entwickler- und Nutzergemeinde weiter entwickelt und besitzt bzw. erhält Funktionen, die Tor überlegen sind, gleichzeitig wird das &quot;JAP-Netz&quot; wie bei Tor dezentral und global betrieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Via: Heise - &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/81253&quot;&gt;Was war. Was wird&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Siehe auch:&lt;br /&gt;
ULD - &lt;a href=&quot;http://www.datenschutzzentrum.de/presse/20061124-anon.htm&quot;&gt;Anonymität im Internet - AN.ON ist für Grundrechtsschutz wichtig und hat Zukunft (24.11.06)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Heise - &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/81554&quot;&gt;Streit um die Zukunft des Anonymisierungsdienstes AN.ON (24.11.06)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Heise - &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/81571&quot;&gt;&quot;Wir brauchen überwachungsfreie Räume&quot; (24.11.06)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Burks - &lt;a href=&quot;http://www.burks.de/forum/phpBB2/viewtopic.php?p=31064#31064&quot;&gt;Nicht ohne meine Tarnkappe (28.11.06)&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Sun, 19 Nov 2006 12:23:45 +0100</pubDate>
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