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    <title>rabenhorst - Biometrie</title>
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    <description>Wenn Du dieses Weblog liest, wirst Du nie wieder ruhig schlafen.</description>
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    <title>Letzte Präsente</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/956-Letzte-Praesente.html</link>
            <category>Biometrie</category>
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            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Jaja, das Jahr neigt sich dem Ende zu und da möchte man doch den Schreibtisch ordentlich aufgeräumt verlassen. Macht die Bundesregierung auch, wenn sich heute das Kabinett zur letzten Sitzung im Jahr 2006 trifft. Deshalb &lt;a href=&quot;http://de.news.yahoo.com/20122006/3/bundeskabinett-letzter-sitzung-diesem-jahr-zusammen.html&quot;&gt; noch schnell das Passgesetz ändern&lt;/a&gt;, bevor es unter den Weihnachtsbaum geht, damit endlich auch die digitalen Fingerabdrücke im &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/722-Goldene-Himbeere-fuer-RFID-ePaesse.html&quot;&gt;RFID Chip des Reisepasses&lt;/a&gt; gespeichert werden können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dazu aus der &lt;a href=&quot;http://www.bmi.bund.de/Internet/Content/Nachrichten/Pressemitteilungen/2006/12/Fingerabdruck.html&quot;&gt;Pressemitteilung des Bundesinnenministeriums&lt;/a&gt;:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
Die Bundesregierung hat heute den Gesetzentwurf zur Änderung des Passgesetzes beschlossen. Mit dem Gesetz soll der rechtliche Rahmen geschaffen werden, um in deutschen Reisepässen neben dem Lichtbild künftig auch zwei Fingerabdrücke zu speichern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble erklärte hierzu:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Konsequente Einbeziehung moderner Informationstechnik in eine moderne Sicherheitsarchitektur - so lautet der Auftrag aus dem Koalitionsvertrag, den wir heute um ein weiteres Stück erfüllt haben (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf diese Weise dient der Einsatz biometrischer Verfahren dazu, eine missbräuchliche Nutzung deutscher Pässe &amp;#8211; etwa durch Terroristen &amp;#8211; zu verhindern. Der heutige Beschluss ebnet damit den Weg zur weiteren Stärkung der Inneren Sicherheit&quot; (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Daten sind gegen unberechtigten Zugriff gesichert und werden nirgendwo anders als im Chip des Passes gespeichert (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle bislang ausgegebenen Pässe bleiben im Rahmen ihrer Laufzeit gültig. Dabei kommt es nicht darauf an, ob diese Pässe bereits einen Chip mit Lichtbild aufweisen. Bereits mit einem Chip ausgestattete Pässe werden nicht zusätzlich mit Fingerabdrücken versehen (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die aufenthaltsrechtliche Regelung geht noch einen Schritt weiter und sieht bei Drittstaatsangehörigen darüber hinaus eine Rechtsgrundlage für den Abgleich der Lichtbilder und Fingerabdrücke mit zentralen Datenbeständen vor (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Darüber hinaus enthält der Gesetzentwurf Anpassungen im Bereich der Kinderreisedokumente. So werden Kinderreisepässe als Dokumente ohne Biometrie statt wie bislang bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres nur noch bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres ausgestellt. Die entstehende Lücke soll dadurch geschlossen werden, dass schon vor Beginn der Ausweispflicht mit 16 Jahren der preiswertere Personalausweis beantragt werden kann.
&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Wed, 20 Dec 2006 06:35:32 +0100</pubDate>
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    <title>Biometrisch scannen bis aufs Blut</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/927-Biometrisch-scannen-bis-aufs-Blut.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>Biometrie</category>
            <category>CCTV / Video</category>
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            <category>Owl</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Nach der &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/91-Bis-auf-die-Haut.html&quot;&gt;Live-Durchleuchtung bis auf die Haut&lt;/a&gt; ist die Lebenderkennung auf dem Gebiet der biometrischen Identifizierung ein relativ neuer Ansatz zur Erhöhung der Zuverlässigkeit biometrischer Identifizierungssysteme. Neben dem &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/686-Mission-erfuellt-Der-Viisage-Iridian-Deal.html&quot;&gt;&quot;multimodalen&quot;&lt;/a&gt;, d. h. gleichzeitigem Einsatz mehrerer Techniken (z. B. parallele Iriserkennung plus Abgleich der Gesichtsgeometrie plus Stimmenidentifizierung) dient die Lebenderkennung vor allem der Abwehr von Angriffen in Form von Gesichts- oder Irisfotos und Maskierung bei der Gesichts- und Iriserkennung oder gefälschten Fingerabdrücken mittels Folien oder abgeschnittenen Fingern bei der Fingerabdruckerkennung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Für den Fingerabdruckvergleich mittels Fingerabdruckscan und Vergleich des Scans mit einer digitalen Fingerabdruckvorlage gibt es bereits von einigen Herstellern Verfahren und Geräte zur Lebenderkennung, die einen &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/926-Chaosradio-Biometrie-in-Ausweisdokumenten.html&quot;&gt;Biometrie-Hack&lt;/a&gt;, wie ihn der CCC vor einiger Zeit vorgeführt hat, erschweren oder verhindern könnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Alle Geräte und Verfahren basieren auf dem Umstand, dass vom roten Blutfarbstoff Hämoglobin Licht im &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Nahes_Infrarot&quot;&gt;nahen Infrarotbereich&lt;/a&gt; absorbiert bzw. vom restlichen Gewebe stärker reflektiert wird. Die Geräte nutzen den Effekt, indem eine Handfläche oder ein Finger mit &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Leuchtdiode&quot;&gt;Leuchtdioden&lt;/a&gt; bestrahlt wird, die Licht im nahen Infrarotbereich abgeben. Das Licht dringt in die unteren Hautschichten ein und wird von den roten Blutkörpern in den Venen absorbiert und ansonsten reflektiert. Das unterschiedlich reflektierte Licht wird anschließend durch eine Kamera aufgenommen. Aufgrund der Absorption bilden sich auf den Kameraufnahmen die Venen als dunkle Muster ab.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 460px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-12-06-venenprofil1.jpg&quot; alt=&quot;Venenprofil&quot; width=&quot;225&quot; height=&quot;92&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-12-06-venenprofil2.jpg&quot; alt=&quot;Venenprofil&quot; width=&quot;225&quot; height=&quot;92&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hand- und Fingervenenprofil bei Fujitsu und Hitachi.&lt;/div&gt;
Wie Fujitsu, einer der Hersteller, erklärt, ist das nur möglich, wenn sich das Blut bei der Aufnahme im Fluss befindet.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 525px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-12-06-hitachivein1.jpg&quot; alt=&quot;Hitachi Schema&quot; width=&quot;523&quot; height=&quot;339&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abbildung: Hitachi.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-12-06-fujitsuvein1.jpg&quot; alt=&quot;Fujitsi Schema&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;190&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-12-06-fujitsuvein2.jpg&quot; alt=&quot;Fujitsu Schema&quot; width=&quot;523&quot; height=&quot;121&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abbildung: Fujitsu&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schema Identifizierung und Authentifikation über Venenmuster&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;
Da bei jedem Mensch bzw. jedem einzelnen Finger und jeder Hand das Venenmuster einmalig ist, kann es wie das Sequenzmuster der DNA, das Muster der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Fingerabdruck&quot;&gt;Papillarleisten der Fingerkuppen&lt;/a&gt; oder das Muster der Irisstrukturen zur biometrischen Identifizierung benutzt werden. Dazu bedarf es eines Venenscans, dessen Ergebis als Mustervorlage in einer Datenbank oder im Chip einer ID-Karte abgepeichert und die mit den aktuellen Venenscans abgeglichen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Fujitsu und das koreanische Unternehmen Techsphere sind beide mit zwei Venenscannern auf dem Markt, die entweder die Venen der Handinnenfläche (bei Fujitsu) oder die Venen der Rückhand (bei Techsphere) scannen.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 570px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-12-06-palmsecure1.jpg&quot; alt=&quot;PalmSecure&quot; width=&quot;190&quot; height=&quot;119&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-12-06-palmsecure2.jpg&quot; alt=&quot;PalmSecure&quot; width=&quot;190&quot; height=&quot;119&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-12-06-palmsecure3.jpg&quot; alt=&quot;PalmSecure&quot; width=&quot;190&quot; height=&quot;119&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.fujitsu.com/us/services/biometrics/palm-vein/&quot;&gt;PalmSecure&lt;/a&gt; Scanner von Fujitsu.&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 555px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-12-06-techsphere1.jpg&quot; alt=&quot;VP-II S&quot; width=&quot;155&quot; height=&quot;230&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-12-06-techsphere2.jpg&quot; alt=&quot;VP-II S&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;230&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.tech-sphere.com/html_eng/product.htm&quot;&gt;VP-II S&lt;/a&gt; Venenscanner von Techsphere.&lt;/div&gt;
Von Hitachi kommt dagegen das biomterische Identifizierungssystem &lt;a href=&quot;http://hitachisoft.jp/johmon/index_e.html&quot;&gt;JOHMON&lt;/a&gt;, das mit einer Fingerkuppe auskommt:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 425px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-12-06-johmon1.jpg&quot; alt=&quot;Johmon&quot; width=&quot;179&quot; height=&quot;84&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-12-06-johmon2.jpg&quot; alt=&quot;Johmon&quot; width=&quot;237&quot; height=&quot;136&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Was den Venen-Scan mit kontaktlosen Scannern neben der versprochenen Präzision (z. B. laut Fujitsu falsche Zurückweisungsrate von 0.01%, falsche Akzeptanzrate von weniger als 0.00008 %, 2005) so attraktiv macht, &lt;a href=&quot;http://www.fujitsu.com/global/about/rd/200506palm-vein.html&quot;&gt;erklärte&lt;/a&gt; Shigeru Sasaki, der Direktor von Fujitsus Labor für Medienlösungen. so:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;Identifizierungsmethoden mit Fingerabdruckscans und Gesichtserkennung werden von einigen Leuten auf psychologischer Ebene mit der Polizei in Verbindung gebracht. In öffentlichen Bereichen mögen Leute aus vernünftigen Gründen nicht den Gedanken, etwas zu berühren, was jeder andere zuvor berührt hat. Das ist der Grund, warum wir einen kontaktlosen Handvenenscanner entwickelt haben.&lt;/div&gt;
Ist ja auch nachvollziehbar, wenn man aus einem Land kommt, wo man aus Ansteckungsparanoia dauernd mit einem Mundschutz herumläuft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auch für Hitachi &lt;a href=&quot;http://www.hitachi.co.jp/Prod/comp/fingervein/global/&quot;&gt;liegt der Vorteil&lt;/a&gt; der kontaklosen Venenscanner in der niedrigeren psychologischen Barriere gegenüber anderen, invasiveren Identifizierungsmethoden. Die Schnelligkeit des Identifizierungsprozesses und die Einfachheit der Anwendung garantiere darüber hinaus eine hohe Benutzerkazeptanz. Das den Biometrieherstellern und ihren Kunden bei Behörden und Unternehmen mögliche Widerstände der Bürger und Kunden gegen das Ansinnen, sie mit allen biometrischen Methoden zu messen und biometrisch zu &quot;katalogisieren&quot;, buwußt ist, zeigt auch sehr schön die folgende Grafik von Hitachi, die derzeitige Identifizierungsmethoden gegenüberstellt:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 540px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-12-06-hitachibiometrie.jpg&quot; alt=&quot;Biometrievergleich&quot; width=&quot;540&quot; height=&quot;371&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Wie es in dem Artikel &lt;a href=&quot;http://www.findbiometrics.com/viewarticle.php?id=320&quot;&gt;Vein Pattern Recognition - Biometrics Underneath the Skin&lt;/a&gt; heißt, ist das Hand- und Fingervenen-Scanning bis jetzt in Asien weiter verbreitet als in Nordamerika oder Europa. Aber das kann sich ja noch ändern. In Asien werden die Scanner bereits von Banken in Geldautomaten, von Firmen für Zugangskontrollsysteme und PC-Benutzern für das biometrische Login benutzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Vielleicht baut man ja auch irgendwann eine &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/836-Koerperbox.html&quot;&gt;Körperbox&lt;/a&gt;, die einen nicht nur virtuell bis auf die Haut auszieht, sondern im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut geht. Eines zeigen die Venenscanner wieder: Nach biografischen Daten wie Name und Adresse oder abstrakten Daten wie Passwörtern und  Identifizierungsnummern wird immer mehr der eigene Körper und alle seine Merkmale, also das, was einen physisch ausmacht, zum eigentlichen Ausweis der Identität, Objekt der Kontrolle und Daten- und Signalgeber gegenüber jenen Stellen, die genauestens, allzeit und überall zu wissen begehren, wer man ist, was man macht und wo man ist. 
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    <pubDate>Tue, 05 Dec 2006 17:35:53 +0100</pubDate>
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    <title>Grenzenlose Freiheit für biometrische Daten</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/921-Grenzenlose-Freiheit-fuer-biometrische-Daten.html</link>
            <category>Biometrie</category>
            <category>Data Mining</category>
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            <category>Terror</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Wenigstens ein Detail zur &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/201-Globale-Sicherheitshuelle.html&quot;&gt;&quot;globalen Sicherheitshülle&quot;&lt;/a&gt;, die US-Heimatschutzminister Chertoff vor anderthalb Jahren ankündigte, offenbarte heute der Direktor des &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/432-Mission-US-VISIT-completed.html&quot;&gt;US-VISIT&lt;/a&gt; Programms Robert Mocny auf einer internationalen Konferenz zu Biometrie und Ethik. Laut des Artikels &lt;a href=&quot;http://www.gcn.com/online/vol1_no1/42677-1.html&quot;&gt;DHS floats proposal for &#039;Global Envelope&#039; of terrorist info sharing&lt;/a&gt; geht aus der Rede Mocnys auf der Konferenz hervor, dass das &quot;Global Envelope Programm&quot; dazu dient, internationale und einheitliche Standards zum globalen Informationsaustausch von biometrischen Daten der Personen einzuführen und durchzusetzen, die von den USA, der EU und der UN als Terroristen eingestuft und dann in Terrorlisten und Antiterrordateien aufgenommen wurden. Vor einer Woche hatte Chertoff den baldigen Wechsel zur Erhebung der Fingerabdrücke aller Finger für das US-VISIT System &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/913-Heimatschutzminister-freut-sich-auf-zehn-kleine-Fingerlein.html&quot;&gt;angekündigt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie Mocny sagte, wird in der Anfangsphase der Umsetzung des Programms der gegenseitige Austausch von Fingerabrücken, Irisscans und Gesichtsbildern zuerst mit &quot;engen verbündeten Regierungen in Großbritannien, Europa und Japan&quot; vollzogen &amp;#8211; den &quot;technisch fortschrittlichen, industriellen Demokratien&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auf die Frage, wie Informationsaustauschabkommen mit Ländern aussehen würden, die die gesamte politische Führung eines Landes als Terroristen einstufen, gab Mocny lapidar die Antowrt, es gäbe halt Grauzonen. Zu den Grauzonen zählen dann auch die biometrischen Daten der Personen, die fälschlich oder aufgrund von Vorverdächtigungen u. a. in der amerikanischen &quot;No-Fly-Liste&quot; und den diversen Terrorlistenlisten gelandet sind. Mocny räumte auch ein, dass alle zehn Datenschutzgesetze in den USA Ausnahmen Ausnahmeklauseln für Zwecke der Nationalen Sicherheit beinhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die entweder gar nicht vorhandenen, unterschiedlichen oder ungenügenden Datenschutzbestimmungen in anderen Ländern dürften mit dazu beitragen, dass der Umsetzung des Programms Bemühungen der US-Regierung zur Nivellierung internationaler und nationaler Datenschutzgesetze vorausgehen werden, die uns dann die Sicherheitspolitikern als nötige &quot;Harmonisierung&quot; verkaufen, damit dem &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/426-Free-Flow-fuer-ePass-Daten.html&quot;&gt;&quot;freien (Ab-)Fluß biometrischer Daten&quot;&lt;/a&gt; &amp;#8211; und damit der langfristig globalen Identifizierung &amp;#8211; nichts mehr im Wege steht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Siehe auch: IDABC - &lt;a href=&quot;http://ec.europa.eu/idabc/en/document/4329/5855&quot;&gt;INT: US to push for global &#039;security envelope&#039;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Register - &lt;a href=&quot;http://www.theregister.co.uk/2006/12/03/pnr_omen/&quot;&gt;Police wolves pace round electric EU sheep - European council dilutes data proposals to taste&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 29 Nov 2006 23:48:24 +0100</pubDate>
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    <title>Iris statt PIN/Passwort</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/920-Iris-statt-PINPasswort.html</link>
            <category>Anonymität</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Der japanische Elektronikkonzern OKI hat laut &lt;a href=&quot;http://www.oki.com/en/press/2006/z06114e.html&quot;&gt;Pressemitteilung&lt;/a&gt; ein Programm zur biometrischen Iriserkennung entwickelt, das ab März 2007 in Mobiltelefone und PDAs oder öffentliche Internetterminals integriert werden kann, die mit einer herkömmlichen Kamera ausgestattet sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
OKIs Programm basiert auf einem selbst entwickelten Algorithmus, der vermutlich Bestandteil von OKIs &lt;a href=&quot;http://www.oki.com/jp/FSC/ics/en/&quot;&gt;Face Sensing Engine&lt;/a&gt; wird, einer kompakten Gesichtserkennungssoftware zur Integration in mobilen Geräten oder Fotoapparaten und für OKIs &lt;a href=&quot;http://www.oki.com/jp/FSC/iris/en/&quot;&gt;IRISPASS&lt;/a&gt; Software, die für spezielle Iriserkennungskameras arbeitet, wie sie bei Zugangskontroll- und Identifizierungssystemen eingesetzt werden. Im März 2006 hatte OKI zusammen mit der byometric systems AG auf der CeBIT eine vollautomatische Iriserkennungskamera vorgestellt. Die byometric systems AG ist auch bei der &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/173-Start-des-Iris-Scan-Projektes-am-Frankfurter-Flughafen.html&quot;&gt;automatisierten Grenzkontrolle in Frankfurt&lt;/a&gt; dabei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wenn man in Zukunft das Handy einschaltet oder vor einem Internetterminal sitzt, heißt es nicht mehr &quot;Bitte PIN eingeben&quot; oder &quot;Username und Passwort&quot;, sondern das könnte dann so aussehen:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 402px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/27-11-06-irisoki1.jpg&quot; alt=&quot;OKI Handys mit Iriserkennung&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abbildung: OKI&lt;/div&gt;
Dann nehme man den &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/814-E-Gov-2.0-Perso-2.0-fuer-Big-Brother-2.0.html&quot;&gt;Personalausweis der Zukunft&lt;/a&gt;, der digitale Irismuster im RFID Chip speichern wird und zur Authentifizierung an Internetterminals dienen kann, das die Iris des vor dem Terminal sitzenden Benutzers mit der Iriserkennungssoftware abgleicht. Die auf eine bestimmte Iris &quot;geeichten&quot; Handys sind dann auch nur noch vom realen Iristräger zu aktivieren und ein weiterer Baustein ist gelegt, anonyme Nutzung von Kommunikationsgeräten zu beschränken. 
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    <pubDate>Mon, 27 Nov 2006 20:02:07 +0100</pubDate>
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    <title>DNA-Sippenhaft für das dunkle Zeitalter</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/917-DNA-Sippenhaft-fuer-das-dunkle-Zeitalter.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>Biometrie</category>
            <category>Datenschutz</category>
            <category>DNA</category>
            <category>Owl</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Der Independant berichtet in &lt;a href=&quot;http://news.independent.co.uk/uk/crime/article2016134.ece&quot;&gt;DNA of suspects&#039; families to be held on police files&lt;/a&gt; über geheime Richtlinien der britischen Regierung zur &lt;a href=&quot;http://www.parliament.uk/documents/upload/postpn258.pdf&quot;&gt;staatlichen nationalen DNA Datenbank&lt;/a&gt;, die eine &quot;DNA-Sippenhaft&quot; errichten und ein drastisches Beispiel für die &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/682-Frei-zirkulierende-DNA.html&quot;&gt;zahlreichen&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/365-Wider-die-Gier-nach-DNA-P.S..html&quot;&gt;Warnungen&lt;/a&gt; darstellen, dass die Erfassung der DNA und die Identifizierung per DNA-Analysen ein &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/136-Von-nationalen-DNA-Proben-globalen-DNA-Datenbanken.html&quot;&gt;uferloses Ausmaß&lt;/a&gt; annehmen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut des Artikels sieht die noch interne, aber der Zeitung vorliegende Richtlinie des britischen Innenministeriums vor, dass die Polizeibehörden bei Verdächtigen in Ermittlungsverfahren, deren DNA Spuren an Tatorten aufgefunden wurden, Ausschau nach DNA Mustern in der DNA Datenbank halten, die ähnliche Sequenzen aufweisen wie die aufgefundene DNA des Verdächtigen. Bei Übereinstimmung werden die über den Abgleich identifizierten Verwandten und Familienmitglieder zur Herausgabe aller Namen und Adressen weiterer Verwandter gezwungen, von denen dann die Polizeibehörden ebenfalls Blut- oder Gewebeproben nimmt, um die daraus ermittelte DNA mit der aufgefundenen DNA Spur abzugleichen. Das geht dann so weiter, bis die Polizei über das sogenannte &quot;Family Searching&quot; auf die DNA des eigentlichen Verdächtigen stößt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weigern sich die Verwandten, kann die Polizei bei Ärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen die Herausgabe aller medizinischen Aufzeichnungen und Proben erzwingen. Die Verweigerer sollen in diesem Fall auch als kriminelle Verdächtige eingestuft werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Es dürfte klar sein, dass die polizeistaatlich ermittelten Informationen der unschuldigen Familienangehörigen ebenfalls in der DNA Datenbank abgepeichert werden. Bei einem ausreichenden &quot;Pool&quot; von Verdächtigen, Kriminellen und DNA-Spuren ist es dann nur eine Frage der Zeit, bis man die DNA der Gesamtbevölkerung erfasst hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Ergänzung zum DNA-Profiling das präventive Persönlichkeitsprofiling in Großbritannien, über das in &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24074/1.html&quot;&gt;Datenbank mit potenziellen Gewalttätern&lt;/a&gt; berichtet wird. 
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    <pubDate>Sun, 26 Nov 2006 11:45:50 +0100</pubDate>
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    <title>Mehr zu Orwells Mikrofonen</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/916-Mehr-zu-Orwells-Mikrofonen.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>Biometrie</category>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Datenschutz</category>
            <category>Owl</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Die Times berichtet heute im Artikel &lt;a href=&quot;http://www.timesonline.co.uk/article/0,,2087-2471987,00.html&quot;&gt;Word on the street ... theyre listening&lt;/a&gt; ebenfalls über das &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/915-Orwells-Mikrofone-auf-dem-Vormarsch.html&quot;&gt; akustische Überwachungssystem von Sound Intelligence für Videoüberwachungskameras&lt;/a&gt;.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie die Times schreibt, besitzen die Mikrofone zur Stimmenanalyse eine Reichweite von ca. 91 Metern. Die Software von Sound Intelligence zur Erkennung aggressiver Wortwechsel und Äußerungen analysiert zwölf Faktoren, darunter den Lautsstärkepegel, Geschwindigkeit, Tonhöhe und Klangfarbe der Sprecher. Dabei können Hintergrundgeräusche ausgefiltert werden, so dass sich die Mikrofone auf einzelne Konversationen in öffentlichen Räumen einstellen können. Aus dem Artikel geht auch hervor, dass man die Software zur automatischen Steuerung der Kameras einsetzen kann &amp;#8211; erheben mehrere Personen ihre Stimmen, richten sich neige- und schwenkfähige Videoüberwachungskameras auf die Personen aus.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Akustiksensoren werden in den Niederlanden entgegen des Fernsehberichts auch in der Stadt &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Utrecht&quot;&gt;Utrecht&lt;/a&gt; und mittlerweile an ingesamt 300 Kameras eingesetzt. Neben den erwähnten Orten auch in Sozialämtern, Gefängnissen und sogar in T-Mobile Shops. In Zukunft also überall dort, wo staatliche Institutionen und Unternehmen Ärger mit Bürgern und Kunden erwarten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Großbritannien wird das nächste Land sein, das die Akustiksensoren einsetzt. Das System wurde bereits Vertretern öffentlicher Verkehrsbetriebe, Stadträten und Polizeibehörden vorgeführt, die ein reges Interesse bekundeten. Da London &lt;a href=&quot;http://www.olympic.org/uk/games/london/index_uk.asp&quot;&gt;2012&lt;/a&gt; die Olympischen Sommerspiele ausrichtet, denken die Behörden daran, die in London installierten Videoüberwachungskameras bis dahin mit dem System von Sound Intelligence auszurüsten. Ein starkes Interesse dürfte auch Beijing anmelden, wo &lt;a href=&quot;http://www.olympic.org/uk/games/beijing/index_uk.asp&quot;&gt;2008&lt;/a&gt; die Olympiade stattfindet. Zu diesem Anlass sieht sich China zur Zeit auf dem internationalen Markt für Videoüberwachungslösungen um, da die Videoüberwachung in Beijing und im Umland stark &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/536-Beijing-2008-das-Fest-der-Videoueberwachung.html&quot;&gt;aufgerüstet&lt;/a&gt; werden soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur datenschutzrechtlichen Regulierung heißt es in der Times, dass die Datenschutzgesetze in den Niederlanden (noch) keine kontinuierliche Aufzeichnung von Sprache in öffentlichen Räumen zulassen, zum Sound Intelligence System habe die staatliche Datenschutzaufsichtsbehörde aber ihren Segen geben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Großbritannien fallen nach Aussage eines Sprechers des obersten Datenschutzbeauftragten Richard Thomas die Tonaufzeichnungen unter die gleichen datenschutzrechtlichen Vorschriften wie die Bildaufnahmen der angekoppelten Videoüberwachungskameras. Sie könnten (noch) nicht zur Aufzeichnung privater Gespräche verwendet werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letzens hatte sich der britische Datenschutzbeauftragte zwar &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/80435&quot;&gt;laut zu Wort gemeldet und vor der &quot;Überwachungsgesellschaft&quot; gewarnt&lt;/a&gt;, aber seine &lt;a href=&quot;http://www.ico.gov.uk/upload/documents/library/data_protection/detailed_specialist_guides/cctv_code_of_practice.pdf&quot;&gt;Grundsätze für die CCTV-Überwachung&lt;/a&gt; enthalten bereits im Ansatz auch die Befugnis zur akustischen Überwachung in öffentlichen Räumen, wenn die Inhalte privater Gespräche nicht betroffen sind:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
Standards&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
10. Information so obtained must only be obtained for prevention or detection of criminal activity, or the apprehension and prosecution of  offenders. It should not be retained and used for any other purpose.&lt;br /&gt; 
If the equipment used has a sound recording facility, this should not be used to record conversations between members of the public (First and Third Data Protection Principles). 
&lt;/div&gt;
Das zur akustischen Überwachung in öffentlichen Räumen in Zukunft weiterer Regelbedarf besteht, steht ebenfalls in den Grundsätzen:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
It is intended that this Code of Practice will be revised on a regular basis in order to take account of developments in the interpretation of the provisions of the data protection legislation, developments in the technology involved in the recording of images, and developments in the use of such technologies, the use of sound recording...
&lt;/div&gt;
Aber nicht der britische Datenschutzbeauftragte äußert sich derzeit verstärkt zur neuen Dimension der Überwachung öffentlicher Räume, sondern die britische &lt;a href=&quot;http://www.acpo.police.uk/&quot;&gt;Vereinigung der Polizeichefs (ACPO)&lt;/a&gt;, die sich meistens uneingeschränkt für weitere Überwachungsmaßnahmen ausspricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Die ACPO setzt sich laut des Registerartikels &lt;a href=&quot;http://www.theregister.co.uk/2006/11/22/cctv_powers/&quot;&gt;Home Office to grab for more CCTV power&lt;/a&gt; zusammen mit dem Innenministerium folgerichtig für eine Modernisierung und Aufrüstung der 4.2 Millionen Videoüberwachungskameras ein, damit sie mittels Aufnahmen besserer Qualität durch &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/890-Facettenreiche-Verhaltensueberwachung-mit-Videokameras.html&quot;&gt;Einsatz digitaler statt analoger Videotechnik&lt;/a&gt; bessere Beweismittel liefern und für die zusätzliche Ausstattung mit neuen Überwachungstechniken wie den Sound Intelligence Sensoren gerüstet sind, um als &quot;Plattform zur automatischen Identifizierung von Personen und Erkennung verdächtigen Verhaltens&quot; dienen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Gleichzeitig wollen die Polizeichefs sicherstellen, dass die Sicherheitsbehörden die staatlichen und privaten Videoüberwachungskameras rechtlich abgesichert und demokratisch abgefedert nutzen. Nach Meinung des Vorsitzenden der CCTV ACPO Arbeitsgruppe zur CCTV-Überwachung, Graeme Gerrard, &quot;bestehe die Notwendigkeit der einwandfreien Regulierung der CCTV-Überwachung, um die Bürgerrechte zu schützen&quot; und die Kameras müssten regelmäßig überprüft werden, dat sie &quot;mit dem Datenschutzgesetz übereinstimmen sollten. Aber das ist zur Zeit nicht geregelt, was eine Verschwendung polizeilicher Arbeitszeit und öffentlichen Geldern darstellt&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deutlicher kann ein Polizeivertreter den staatlichen Überwachungsaktionismus ohne vorherige Technologiefolgeabschätzung nicht ausdrücken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Um die zukünftigen Perspektiven der CCTV-Überwachung und den Regelungsbedarf zum Thema zu machen, wird im Dezember die &quot;CCTV Strategie zur Reduzierung der Kriminalität&quot; veröffentlicht, die ACPO und Innenministerium ausgearbeitet haben. Zum geplanten Einsatz der Sound Intelligence Technik in Großbritannien merkte Gerrard im Times Artikel an:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
In Großbritannien ist das ein neuer Schritt. Klar ist, dass es jemanden oder etwas zur Überwachung von Leuten gibt, die sich auf der Straße unterhalten und bevor wir daran gehen, diese Technik einzusetzen, würde es eine Anzahl rechtlicher Hindernisse geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir benötigen eine Diskussion darüber, ob die Öffentlichkeit meint, das wäre eine vernünftige Nutzung der Technologie oder nicht. Eine weitere Frage dreht sich darum, ob die Polizei die Kapazitäten hat, um sich damit zu befassen.
&lt;/div&gt;
Siehe dazu auch den BBC Artikel &lt;a href=&quot;http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/politics/6186348.stm&quot;&gt;Olympics audio surveillance row&lt;/a&gt;. Darin gefällt sich der ehemalige britische Innenminister David Blunkett in der Rolle des Bürgerrechtlers und Datenschützers, gleichzeitig die CCTV-Videoüberwachung verniedlichend:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
But the former home secretary David Blunkett called publicly on the government to block the scheme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
He told BBC Radio Five Live&#039;s Weekend News programme that the suggestion was &quot;simply unacceptable&quot;, and smacked of the &quot;surveillance state&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Mr Blunkett said the idea echoed the fictional authoritarian Brave New World of Aldous Huxley&#039;s novel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&quot;As you walk down the street you expect to be able to have a private conversation,&quot; he said.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&quot;If you can&#039;t guarantee that - and here is someone speaking who has been pretty tough in terms of what should be available to protect society - I believe we have slipped over the edge.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
He said he hoped the government would not authorise it.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&quot;There is an enormous difference between surveilling people in terms of CCTV - where what you see is what anyone can see walking down the road - and actually recording someone&#039;s private conversations,&quot; he said. 
&lt;/div&gt;
Zu seiner &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/David_Blunkett&quot;&gt;Amtszeit&lt;/a&gt; spielte er noch den &quot;Big Blunkett&quot;, der mit Einschränkungen der Bürgerrechte voranpreschte und sie als &quot;Luftgespinste&quot; bezeichnete. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 26 Nov 2006 10:52:00 +0100</pubDate>
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    <title>Orwells Mikrofone auf dem Vormarsch</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/915-Orwells-Mikrofone-auf-dem-Vormarsch.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>Biometrie</category>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Hardware</category>
            <category>Owl</category>
            <category>Software</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Mikrofone an Videoüberwachungskameras, um &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/184-In-Chicago-bekommen-Videoueberwachungskameras-Ohren.html&quot;&gt;Schußgeräusche&lt;/a&gt; zu erkennen oder in die &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/266-UEberwachung-in-Athen.html&quot;&gt;Gespräche bei sportlichen Großereignissen&lt;/a&gt; hineinzuhören, kennt man ja schon. In den Niederlanden tastet man sich langsam voran, damit auch diese Szenerie Orwells Wirklichkeit wird:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;Es war noch ein wenig früh. Die Fahrt war ohne Schwierigkeiten vonstatten gegangen; das Mädchen war so augenscheinlich wohlbeschlagen, daß er weniger Angst empfand, als er normalerweise hätte haben müssen. Vermutlich konnte man sich darauf verlassen, daß sie einen sicheren Ort kannte. Im allgemeinen durfte man nicht annehmen, auf dem Lande sehr viel sicherer als in London selbst zu sein. Freilich gab es in der Natur keine Televisoren, aber es bestand immer die Gefahr verborgener Mikrophone, die eine Stimme auffangen und so zur Feststellung des Sprechers führen konnten; außerdem war es nicht leicht, eine Vergnügungsreise zu machen, ohne Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;G. Orwell: 1984&lt;/div&gt;
Wie der New Scientist mit dem passenden Titel &lt;a href=&quot;http://www.newscientisttech.com/article.ns?id=mg19225780.159&amp;amp;feedId=tech_rss20&quot;&gt;Big brother is listening to you&lt;/a&gt; berichtet&lt;/a&gt;, hat man &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/185-In-London-bekommen-Videoueberwachungskameras-Ohren.html&quot;&gt;nach London&lt;/a&gt; auch in &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Groningen&quot;&gt;Groningen&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Rotterdam&quot;&gt;Rotterdam&lt;/a&gt; damit begonnen, an Videoüberwachungskameras Mikrofone zu installieren. Zusätzlich kommen die Mikrofone in Zügen und Bahnhöfen zum Einsatz. Die dahinter stehende Software &lt;a href=&quot;http://www.soundintel.com/products-nl.html&quot;&gt;Sigard&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;http://www.soundintel.com/&quot;&gt;Sound Intelligence&lt;/a&gt;, einem kommerziellen Spin-Off der Universität von Groningen, analysiert die aufgenommenen Stimmen, ob sich in ihnen Agression und Ärger zeigt und sendet bei erkannter Aggression einen Alarm an die nächste Polizeistation. Drei Verhaftungen aufgrund der Stimmenanalysemikrofone gab es schon.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 428px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/23-11-06-sigard.jpg&quot; alt=&quot;Sigard Schema&quot; width=&quot;426&quot; height=&quot;172&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sigard Schema.&lt;br /&gt;Abbildung: Sound Intelligence.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben jedem Kameraauge bald auch ein Kameraohr?&lt;/div&gt;
Hier ein paar Bilder aus dem gruseligen und gut gemachten &lt;a href=&quot;http://soundintel.com/SI.wmv&quot;&gt;Werbefilm&lt;/a&gt; (wmv) mit Thrillersound:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 520px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/23-11-06-si1.jpg&quot; alt=&quot;SI&quot; width=&quot;260&quot; height=&quot;163&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/23-11-06-si2.jpg&quot; alt=&quot;SI&quot; width=&quot;260&quot; height=&quot;147&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Überwacher vor dem Monitor am Joystick und eine Szene wie aus &quot;Blue Velvet&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/23-11-06-si3.jpg&quot; alt=&quot;SI&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/23-11-06-si4.jpg&quot; alt=&quot;SI&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Aggressiver Passant vor Videoüberwachungskamera und Mikrofon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/23-11-06-si5.jpg&quot; alt=&quot;SI&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/23-11-06-si6.jpg&quot; alt=&quot;SI&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Augen und Ohren wachen im Stadtdschungel.&lt;/div&gt;
Und aus einem &lt;a href=&quot;http://soundintel.com/SI.wmv&quot;&gt;TV-Bericht&lt;/a&gt; des niederländischen RTL4 (wmv):
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 520px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/23-11-06-si7.jpg&quot; alt=&quot;SI&quot; width=&quot;260&quot; height=&quot;199&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/23-11-06-si8.jpg&quot; alt=&quot;SI&quot; width=&quot;260&quot; height=&quot;196&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warnmeldung im Kontrollzentrum und das reale Aussehen des Akustiksensors.&lt;/div&gt;Im RTL4 Bericht ist von Installationen an fünfzehn Kameras in Groningen die Rede, zwanzig Gemeinden wollen bereits ebenfalls das System einsetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer wettet darauf, dass in ein paar Jahren die Mikrofone &lt;span style=&quot;font-weight: bold; &quot;&gt;keine&lt;/span&gt; kompletten Gespräche belauschen?  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 23 Nov 2006 22:41:26 +0100</pubDate>
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    <title>Heimatschutzminister freut sich auf zehn kleine Fingerlein</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/913-Heimatschutzminister-freut-sich-auf-zehn-kleine-Fingerlein.html</link>
            <category>Biometrie</category>
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            <category>Geheimdienste</category>
            <category>Owl</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Rüstung</category>
            <category>Terror</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Der Minister des US-Heimatschutzministeriums Michael Chertoff freut sich schon auf die nächste Generation der digitalen Erfassung von Fingerabdrücken zwecks biometrischer Identifizierung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In einer &lt;a href=&quot;http://www.dhs.gov/xnews/speeches/sp_1163630000217.shtm&quot;&gt;Rede anlässlich des &quot;Industrietages&quot; zum US-VISIT System&lt;/a&gt;, erklärte Chertoff, mit den nächsten Erfassungsgeräten werden von jedem Ausländer, der in die USA kommen will, alle zehn Fingerabdrücke erfasst und nicht die zwei wie bisher für &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/432-Mission-US-VISIT-completed.html&quot;&gt;das US-VISIT System&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auch werden die zehn Fingerabdrücke nicht nur mit den Fingerabdruckdatenbanken des Heimatschutzministeriums, des FBIs und mit internationalen Datenbanken, die mit den US-Datenbanken verknüpft sind, abgeglichen, sondern mit allen Fingerabdrücken, die an Plätzen im Ausland, wo sich &quot;Terroristen&quot; aufgehalten haben (im Umfeld von Anschlagsplätzen, Trainingslagern, konspirativen Wohnungen) durch Mitglieder der Special Forces, FBI Ermittlungsteams im Ausland, Soldaten der U. S. Army erfasst und in Datenbanken gespeichert wurden.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
Now we have had some success with two-print capture, and with actually having a two-print system that is workable. And that is, of course, our currently existing U.S.-VISIT system.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
What that will let us do, when we get the 10-print capture device, is for any single foreigner who crosses into our borders, get their 10 prints, and run them not only against our existing databases to see whether they have been here before under a different name or whether there is a criminal record in this country or internationally against them, but to stand those 10 prints against latent prints lifted from around the world in terrorist safe houses or in battlefields, to see whether the person crossing the border has ever been involved in training in an al Qaeda training or believed running an al Qaeda safe house. That kind of ability to identify someone who has interacted or touched the facilities of terror is exactly the kind of 21st century tool that will give us a measure of protection at our borders that has never been dreamed of in the history of this country.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
And let me tell you another benefit. This is going to be a great deterrent, because when we get this device fully deployed and operational, when we capture these fingerprints, when we run them against these databases, what will then happen is we will have a world in which any terrorist who has ever been in a safe house or has ever been in a training camp is going to ask himself or herself this question: Have I ever left a fingerprint anywhere? Have I ever touched anything which might have been picked up by DOD, a member of the armed forces, or by an FBI agent and dusted for prints and had those prints lifted and put in a database? That is the kind of deterrent that is going to drive these terrorists crazy.
&lt;/div&gt;
Nach Chertoff soll sich das Wissen darüber bei Terroristen in nagende Selbstfragen und -zweifel ummünzen, ob man nicht irgendwe auf der Welt einen Fingerabdruck an den bezeichneten Plätzen hinterlassen haben könnte und so als &quot;Abschreckung&quot; wirken. Nur Pech, wenn es der gute Chertoff nicht mit Amateurterroristen zu tun bekommt, sondern mit Terroristen, die sich gleich zwei Latexhandschuhe überstülpen, notfalls ihre Finger verätzen oder mit Sekundenkleber vollkleistern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die unschuldigen Nicht-Terroristen, die sich zufällig an gleichen Orten aufgehalten haben wie Terroristen und die man dann an den Grenzen erst einmal abführt, werden sich fragen, wie ihre Fingerabdrücke in die Datenbanken der Sicherheitskräfte geraten konnten &amp;#8211; war es vielleicht die Truppe von Sicherheitskräften, die einem &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/46-Momentaufnahme-zur-Biometrie.html&quot;&gt;beim Shopping&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/884-Bier-gibt-es-nur-mit-Fingerabdruck.html&quot;&gt;in der Kneipe&lt;/a&gt; während des letzten Auslandsurlaubs &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/908-Paparazzipolizisten-und-UEberwachung-zu-Xmas.html&quot;&gt;unterwegs&lt;/a&gt; die Fingerabdrücke abgenommen hatte? 
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    <pubDate>Thu, 23 Nov 2006 18:04:47 +0100</pubDate>
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    <title>Minority Report Identifikation und Authentifikation</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/902-Minority-Report-Identifikation-und-Authentifikation.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>Biometrie</category>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Datenschutz</category>
            <category>Fotografie</category>
            <category>Internet / TeKo</category>
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            <category>Politik</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Ein neues Produkt, das aus einem Deal zwischen dem Hersteller der Gesichtserkennungssoftware FaceVACS &lt;a href=&quot;http://www.cognitec-systems.de/&quot;&gt;Cognitec&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/177-Schily-setzt-Biometrieprojekt-in-Frankfurt-fort.html&quot;&gt;Testsieger der BioP I Studie und auch beim BioP II Test&lt;/a&gt; bei der &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/173-Start-des-Iris-Scan-Projektes-am-Frankfurter-Flughafen.html&quot;&gt;automatischen Grenzkontrolle&lt;/a&gt; in Frankfurt mit an Bord) und dem Anfang 2006 gegründeten Start-Up und Hersteller einer Software zur Authentifikation und Identifikation &lt;a href=&quot;http://cogneto.com/&quot;&gt;Cogneto&lt;/a&gt; hervorgehen wird, weist uns den Weg, wie weit biometrische Identifikationsverfahren und Videoüberwachung vordringen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zuerst nur für&#039;s Online-Banking und nicht nur am Geldautomaten der nahen Zukunft oder in einer Videoüberwachungskamera, demnächst vielleicht auch für&#039;s Internet Log-In, bei der Anmeldung des Handys oder für die &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/854-Umschau-zur-Vorstellung-des-BKA-Projekts-Foto-Fahndung.html&quot;&gt;Foto-Fahndung 3.0&lt;/a&gt;?
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Cogneto stellt dazu seine UNOMI Software bereit, die &quot;mit cognometrics betrieben wird, einer hardwarefreien Technik, die dynamische Biometrie mit &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Kognitionspsychologie&quot;&gt;Kognitionspsychologie&lt;/a&gt; verbindet &amp;#8211; zur Überprüfung mehrfacher physischer Merkmale, Verhaltenscharakteristika und Denkweisen genauso wie lokaler und globaler Risikofaktoren, um beanspruchte Identitäten zu validieren&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ganze beginnt mit einer &lt;a href=&quot;http://cogneto.com/technology/user-experience/&quot;&gt;&quot;freundlichen, einfachen und stressfreien Benutzeroberfläche&quot;&lt;/a&gt;, in die Kunden und Benutzer anstelle von Passwörtern und PINs ihre liebsten und angenehmsten Erinnerungen eingeben sollen, weil diese im Gegensatz zu abstrakten Daten wie Passwörtern unvergesslich und für jeden &quot;Kunden&quot; einmalig seien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Cogneto werden diese Erinnerungen, die der Kunde und Benutzer seiner Bank, seinem Telefonieanbieter (oder ISP) offenbart und anvertraut, natürlich &quot;Passthoughts&quot; genannt, die im UNOMI System über die Zeit zu &quot; Passthought Tagebüchern aus erfreulichen Erinnerungen&quot;, also &quot;Erinnerungsprofilen&quot; zusammengefasst werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Will der Kunde und Benutzer Zugriff erhalten, werden ihm &amp;#8211; wie auch immer &amp;#8211; aus diesem Pool Erinnerungen präsentiert, die er wiedererkennen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zugleich wertet ein weiteres &lt;a href=&quot;http://cogneto.com/technology/universal-risk-mitigation/&quot;&gt;Softwaresystem zur Schadensbegrenzung&lt;/a&gt; zusätzliche Faktoren aus, zu denen die Tageszeit, der geografische Standort des Benutzers, der verwendete Internetzugangsprovider (die &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/900-Die-Vorratsdatenspeicherung-auf-dem-Sprung.html&quot;&gt;&quot;Verkehrsdaten&quot;&lt;/a&gt;) und wohl etliche Informationen zählen, die unter den Begriffen &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/748-In-Kuerze-Scoring.html&quot;&gt;&quot;Scoring&quot;&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Rating&quot;&gt;&quot;Rating&quot;&lt;/a&gt; bekannt sind. Hinzu kommen Daten, die Informationen repräsentieren, die darauf hindeuten könnten, dass ein Angriffs- oder Betrugsversuch stattfindet (Rate der fehlgeschlagenen Log-Ins, DoS, aktuelle Virenverteilung und dergleichen). Aus den Daten versucht das Risikomanagementsystem die Wahrscheinlichkeit eines Identitätsdiebstahlversuchs bzw. die Wahrscheinlichkeit, dass der Benutzer mit der wahren Identität Zugang erlangen will, zu berechnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An dieser Stelle kommt Cognitec ins Spiel, deren biometrische Gesichtserkennungssoftware &lt;a href=&quot;http://www.cognitec-systems.de/technology-description.htm&quot;&gt;FaceVACS&lt;/a&gt; in die Cognometrics Engine integriert wird und dem System Daten zur Kopf- und Körperhaltung, Gesichtsmimik und -geometrie und dem Alter zuführt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für den Kunden und Benutzer bedeutet das neben der Freigabe seiner Erinnerungen und seiner Einschätzung die Freigabe von Gesichtsfotos und sich zusätzlich über die Kamera in seinem Handy oder die Webcam am oder im Rechner aufnehmen und von Cognetos Software mit den hinterlegten Fotos erkennen zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist ja kein Thema bei der Verbreitung der Kameras und der Nachlässigkeit, mit der sich Leute ablichten lassen und der Dreistigkeit, ungefragt andere Leute abzulichten. Das &lt;a href=&quot;http://www.findbiometrics.com/viewnews.php?id=3811&quot;&gt;meint&lt;/a&gt; auch der Cogneto CEO Ralph Scobie:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
&quot;Mit Webcams, die jetzt Standard auf vielen PCs sind, ist das ein leichter Weg für Banken, Risken zu managen und den Sicherheitslevel bei bestimmten Kundenkonten zu erhöhen. Die Integration von Cognitecs Gesichtserkennungssoftware in unseren mehrschichtigen Übereinstimmungs-Ansatz zur Authentifikation markiert einen wahren Neubeginn für das Online-Banking...&quot;
&lt;/div&gt;
Scobie ist übrigens längst nicht so freizügig mit seinen persönlichsten und innerlichsten Daten wie es die Benutzer des Cognetosystems sein sollen. Auf seiner &lt;a href=&quot;http://cogneto.com/investors/bios/ralph-scobie/&quot;&gt;Biographieseite&lt;/a&gt; antwortet er auf die Frage nach seinen &quot;verrücktesten Erinnerungen&quot;, es &quot;seinen zu viele, um davon zu erzählen&quot; und auf die Frage nach seinem &quot;wildesten Traum&quot;: &quot;Hey, Privatssphäre ist ein Kernpunkt &amp;#8211; nicht nur im Internet&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hat das System alle nötigen Daten, Bilder und Informationen beisammen, werden sie zur &lt;a href=&quot;http://cogneto.com/technology/cognometric-engine/&quot;&gt;Cognometric Engine&lt;/a&gt; transportiert, dem &quot;Hirn&quot; des Ganzen.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 440px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/17-11-06-minreportident.png&quot; alt=&quot;Coogentosystem&quot; width=&quot;440&quot; height=&quot;238&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Cognetosystem im Überblick.&lt;br /&gt;Abbildung: Cogneto.&lt;/div&gt;
Mit mathematischen Verfahren und von der Kognitionspsychologie abgeleiteter Funktionen entwirft die Engine bei jedem Zugang u. a. Vorhersage-Modelle, die aussagen, wie das typische Verhaltensmuster des Kunden / Benutzers  während der folgenden Transaktionen aussehen wird. Diese Modelle werden mit den aktuellen Verhaltensweisen und Daten zum Kunden auf Übereinstimmung abgeglichen und statistisch analysiert, wobei die Daten der biometrischen Gesichtserkennung (die wohl zukünftig noch mit der Stimmen- und Spracherkennung zu kombinieren wäre, denn Mikrofone und Headsets sind wie Webcams überall verfügbar) und der Risikoanalyse einfließen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Am Ende führt die Engine noch ein Sicherheits-Rating durch, das einen Scorewert auswirft, der wiedergibt, ob die vor dem Rechner oder Handy sitzende Person die ist, für die sie sich ausgibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie Cogneto &lt;a href=&quot;http://cogneto.com/technology/testing/&quot;&gt;angibt&lt;/a&gt;, nach Forschungstests und bei etwas Training und Lernen für das System in 10 Sekunden. 
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    <pubDate>Fri, 17 Nov 2006 23:21:07 +0100</pubDate>
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    <title>Facettenreiche Verhaltensüberwachung mit Videokameras</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/890-Facettenreiche-Verhaltensueberwachung-mit-Videokameras.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>Biometrie</category>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Owl</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Die beiden großen Trends auf dem Gebiet der Videoüberwachung sind technischer und sozialer Natur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zur technischen Evolution zählen bessere Optiken, die Kameras mit größeren Zoomfähigkeiten, größerem Blickwinkel und größerer Lichtsstärke versehen, um Personen und Objekte auf große Distanzen, in größeren Räumen und unter suboptimalen Umweltbedingungen aufzunehmen, die Mobilisierung der Kameras mit Elektromotoren, die ehemals starre Kameras mit Schwenk- und Neigebewegungen versehen, um jeden Bereich im Blickwinkel &quot;bestreichen&quot; und sich auf veränderliche Szenarien einstellen zu können, die Verlagerung von Speicherraum und Prozessoren aus den Kontrollzentren in die Kameras und ihre Vernetzung per Funk, die zum Wechsel von der analogen zur digitalen Videoüberwachung gehören und zu guter Letzt die Ergänzung der Optik um Mikrofone und Lautsprecher, womit zur visuellen auch die akustische Überwachung und die verbale Reaktion auf Aktivitäten überwachter Personen hinzukommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Über die lokalen Speicherpuffer und die Kompression der digitalen Videodaten können größere Mengen an digitalen Aufnahmen erfasst, verarbeitet und länger vorgehalten werden &amp;#8211; es gibt nicht nur die Vorratsdatenspeicherung für digitale Kommunikationdaten. Die Vernetzung ermöglicht statt punktueller Ortsüberwachung flächendeckende Raumüberwachung und eine größere Flexibilität der Überwachung, wenn z. B. Zielobjekte von einem in einen anderen Überwachungraum wechseln und sich die Überwachung der Kameras der Bewegung der Objekte anpassen soll.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf den Prozessoren und in den Computern der Kameras laufen Programme und Algorithmen, die einen Teil der Erkennung und Interpretation der aufgenommenen Objekte, Szenerien und Vorgänge vom menschlichen Wachmann auf die Kamera übertragen. Dabei rückt immer mehr die Charakterisierung von Objekten, die Interaktion zwischen Objekten, Personen und Objekten oder Personen und Personen und die Bewertung menschlichen Verhaltens in das Zentrum des Interesses. 
Die Kameras dringen so über Automation und Vernetzung, &quot;Intelligenz&quot; und &quot;erkennendem Selbst-Sehen&quot; statt bloßer Aufnahme in Bereiche vor, die nie zuvor eine Kameralinse gesehen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Schon durch die schiere Anzahl und das Wachstum der Kamerainstallationen werden vorher unbeobachtete Bereiche oder gar private Rückzugsgebiete im öffentlichen Raum förmlich &quot;aufgebraucht&quot;. Ehemals konzentriert auf spezielle Objekte, die sich mit hohen Schutzinteressen verbinden (Kernkraftwerke, Militärbasen, Unternehmensgelände, Finanzinstitute, Lagergebäude, Gefängnisse, Bahnhöfe und Flughäfen), halten Videoüberwachungskameras Einzug in Straßen der Innenstädte, Wohnviertel, Parkanlagen, in Fahrzeugen des öffentlichen Transports wie Züge, Taxis und Busse, Einkaufszentren, Freizeitstätten und Vergnügungsparks, an oder gar in Casinos, Bars, Clubs und Kneipen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bedingt durch die technische Evolution werden Kameras immer kleiner und können auf größere Distanzen installiert werden, was sie der Aufmerksamkeit der Beobachteten entrückt, wenn diese sich nicht bereits dort an ihren Anblick gewöhnt haben, wo sie in massiver Anzahl auftreten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
So werden Kameras immer mehr zum Alltag wie Straßenlampen, Stromverteiler oder Bankautomaten, was das Gefühl der Bedrohung, dass sich zur Zeit noch bei eingen Zeitgenossen zeigt und begrenzte öffentliche Debatten auslöst, in ein paar Generationen zum Verschwinden bringen wird. Obwohl gerade sie es sind, die nicht nur ihre Schädel und Augen vor den biometrischen Algorithmen im Innern der Kameras offenbaren, um identifizierbar und lokalisierbar zu werden, sondern deren Art, sich im öffentlichen Raum auszudrücken, zu bewegen und zu verhalten in immer mehr Facetten von den Linsen der Kameras erfasst und den Computern dahinter kategorisiert und beurteilt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Je mehr Facetten hinzukommen, auf die entsprechende Reaktionen und Sanktionen erfolgen &amp;#8211; akut auf herbeieilende Sicherheitskräfte oder Lautspecheransagen limitiert &amp;#8211; desto mehr werden sich individuelles Verhalten und Gebaren den Forderungen beugen und anpassen, die sich in den Reaktionen und Sanktionen ausdrücken. Auch das wie die Ausweitung der Kamerainstallationen ein schleichender Prozess.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was die Kameras zur Zeit ohne die Hilfe und Interpretation ihrer menschlichen Bediener an Verhalten und Gebaren &quot;wahrnehmen&quot; und als bedrohlich oder &quot;anti-sozial&quot; einstufen können, sind grobe, zuvor definierte Muster, die sich für die Kameras als Änderungen in Zeit, Raum, der Geometrie der Objekte widerspiegeln: Schnelle oder zu langsame Bewegungen, die Berührung mit und das Eintreten von Objekten in räumliche Zonen des Verbots, Zusammenballungen von Objekten in Räumen, in denen sie ansonsten isoliert auftreten, das Isolieren einzelner Objekte aus Umgebung und Hintergrund und die Verfolgung ihrer Bewegung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um mehr Facetten des menschlichen Verhaltens per Videoüberwachung auf- und wahrzunehmen, muss die Kameraüberwachung facettenreicher werden und sich von grober zur feinen Unterscheidung der Muster menschlichen Verhaltens weiter entwickeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das ist das Ziel des Videoüberwachungssystems mit &quot;Computer Vision&quot; (dem obigen &quot;erkennendem Selbst-Sehen&quot;), dem sich der New Scientist Artikel &lt;a href=&quot;http://www.newscientisttech.com/article/dn10387-surveillance-system-spots-violent-behaviour.html&quot;&gt;Surveillance system spots violent behaviour&lt;/a&gt; widmet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie der New Scientist berichtet, erforscht man an der Universität von Texas ein neues Softwaresystem zur Videoüberwachung &amp;#8211; also das, was auf den Prozessoren der &quot;intelligenten Videoüberwachungskameras&quot; läuft &amp;#8211; das bald in der Lage sein soll, verschiedene &quot;Typen von Aktivitäten&quot;, sprich Verhaltensweisen, Bewegungen und Gebaren von und zwischen Menschen zu unterscheiden und zu erkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei steht die Erkennung auf Gewalt hindeutender Aktivitäten im Mittelpunkt, denn damit kann man Videoüberwachung am Besten verkaufen und Forschungsgelder erhalten. Letzlich ist &quot;Gewalt&quot; durch jeden anderen Verhaltenstyp austauschbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie das System technisch dazu in die Lage versetzt werden soll, beschreibt der Artikel so:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
[Die Wissenschaftler] entwickelten eine Software, die jeden Bildframe analysiert und Pixelcluster identifiziert, die mit einem groben Modell des menschlichen Körpers übereinstimmen. Sie untersucht dann das Zusammenspiel sich voneinader unterscheidender Pixelcluster, um die Interaktionen zwischen Individuen zu klassifizieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Viele Interaktionen können jedoch zweideutig sein. Eine Person, der jemand einen Kaugummistreifen oder eine Zigarette anbietet, kann ähnlich aussehen wie eine Person, die zum Beispiel mit einem Messer bedroht wird. Um das zu meistern, beschlossen [die Wissenschaftler], ein Profil für jeden Verhaltentstyp zu konstruieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Parks (einer der Wissenschaftler) nennt das eine &quot;semantische Analyse&quot; der Interaktion. Das bedeutet, dass mehrere, verschiedene Faktoren einbezogen werden. Zum Beispiel müssen sich bei der Identifizierung von zwei Personen, die sich die Hände schütteln, deren Hände nicht nur geschlossen haben, sondern sich auch synchron bewegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
[Die Wissenschaftler] kodierten präzise eine Beschreibung dieser Schlüsselmerkmale, nach denen die Software sucht, wenn sie eine  Szenerie analysiert. Das erlaubt die Zuordnung eines Wahrscheinlichkeitswerts, dass eine bestimmte Aktivität beobachtet wird.
&lt;/div&gt;
Bei Tests mit sechs verschiedenen Paaren, die 54 verschiedene, inszenierte Interaktionen darboten, konnte bis jetzt eine 80% Genauigkeit der Erkennung der korrekten Aktivität erzielt werden. Mit einem kommerziellen Einsatz rechnet man in ein paar Jahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessant ist die Antwort von Parks auf die Kritik eines Kollegen, die &quot;Vision&quot; Kapazität des Systems müsse wesentlich verfeinert werden: Er arbeite an einer Verbesserung, die vom Einsatz vieler Kameras mit verschiedenen Blickwinkeln profitiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer mehr installierte, technisch hochgezüchtete Videoüberwachungskameras ziehen also eine ausgefeiltere und umfassendere Bobachtung und Beurteilung des Verhaltens nach sich und neue &quot;intelligente Software&quot; zur videogestützten Verhaltensanalyse fordern mehr Kamerainstallationen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Siehe auch gulli - &lt;a href=&quot;http://www.gulli.com/news/ueberwachung-2-0-kameras-2006-10-27/&quot;&gt;Überwachung 2.0: Kameras sollen aggressives Verhalten automatisch erkennen&lt;/a&gt; und engadget mit &lt;a href=&quot;http://www.engadget.com/2006/10/26/smart-surveillance-systems-may-soon-detect-violent-behavior/&quot;&gt;Smart surveillance systems may soon detect violent behavior&lt;/a&gt;. 
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    <pubDate>Fri, 27 Oct 2006 19:09:07 +0200</pubDate>
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    <title>Bier gibt es nur mit Fingerabdruck</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/884-Bier-gibt-es-nur-mit-Fingerabdruck.html</link>
            <category>Anonymität</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Wie allgegenwärtig neue Kontroll- und Überwachungstechniken in unseren Alltag eindringen, zeigt uns der Register in dem Artikel &lt;a href=&quot;http://www.theregister.co.uk/2006/10/20/pub_fingerprints/&quot;&gt;Beer fingerprints to go UK-wide&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Beispiel der britischen Stadt Peterborough mit ihrem &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/840-Videoueberwachung-fuer-den-Webpranger.html&quot;&gt;CCTV- und Webpranger-Programm&lt;/a&gt; machte bereits deutlich, dass sich in Großbritannien die Einrichtung und der Ausbau von Kontroll- und Überwachungssystemen unter dem Motto der &quot;Terrorismusbekämpfung&quot; oder der &quot;Bekämpfung anti-sozialen Verhaltens&quot; bis in die kleinste Provinzstadt fortpflanzt &amp;#8211; eifrig gefördert und unterstützt durch eine Phalanx nationaler und lokaler Programme und Fördertöpfe, die in den Ministerien, den Polizeiorganisationen und Stadträten eingerichtet werden, um jede Stadt noch sicherer zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In dem Artikel wird berichtet, dass man in der britischen Kleinstadt &lt;a href=&quot;http://www.yeoviltown.com/&quot;&gt;Yeovil&lt;/a&gt; in den Pubs das &lt;a href=&quot;http://www.intouchid.com/&quot;&gt;inTOUCH System&lt;/a&gt; des britischen Unternehmens &lt;a href=&quot;http://www.creativecode.co.uk/&quot;&gt;CreativeCode&lt;/a&gt; installiert, um &quot;anti-soziales Verhalten&quot; im Umfeld der Pubs zu bekämpfen &amp;#8211; vermittelt durch den &lt;a href=&quot;http://www.southsomerset.gov.uk/&quot;&gt;Bezirksrat von South Somerset&lt;/a&gt; und finanziert über den seit April 2005 eingerichteten &lt;a href=&quot;http://www.neighbourhood.gov.uk/page.asp?id=1304&quot;&gt;Fonds für sicherere und stärkere Gemeinden&lt;/a&gt; des britischen Innenministeriums, über den zum Beispiel auch Nachbarschaftspatrouillen und CCTV-Videoüberwachungskameras mitfinanziert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
inTOUCH wird von CreativeCode als &quot;biometrisches Mitgliedschaftssystem&quot; bezeichnet, dessen &quot;primäres Ziel die Reduzierung von Störungen und Verbrechen sei, die durch Alkoholgenuß motiviert sind&quot;. Die &quot;Mitglieder&quot; sind in diesem Fall also die &quot;Gäste&quot; von Pubs, Nachtclubs und Discos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Von den &quot;Mitgliedern&quot; wird ein digitaler Fingerabdruck genommen, dessen Hashwert zusammen mit biographischen Daten und einem Gesichtsfoto in einem &quot;Mitgliedsprofil&quot; einer zentralen Datenbank abgespeichert wird. An den Eingängen der teilnehmenden Einrichtungen &amp;#8211; in diesem Fall den Pubs &amp;#8211; wird ein Touchscreen und ein Fingerprint-Lesegerät aufgestellt. Der Pubkunde muss anschließend bei jedem Besuch seinen Finger scannen lassen, worauf das Profil des Kunden auf dem Touchscreen erscheint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Gastwirt kann zusätzlich Berichte über &quot;anti-soziale Verhaltensweisen und Vorkommnisse&quot; in das Profil des Kunden einpflegen und erhält auch aufbereitete Staistiken zu den &quot;Verhaltensgewohnheiten&quot; des Gastes, d. h. wie oft und zu welcher Uhrzeit ein bestimmter Gast den Pub aufsucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Da das inTOUCH System netzwerkfähig ist, können viele Pubs an einem inTOUCH Verbund teilnehmen. Zugriff auf das Kundenprofil erhält ein Pub dann, wenn der Kunde den Pub zum ersten Mal besucht und über den Fingerabdruckscan identifiziert wurde. So erhält jeder teilnehmende Gastwirt Informationen über das &quot;Wohlverhalten&quot; des Gastes in seinem und in anderen Pubs. Ist man als Gast auffällig geworden und hat zu viele negative Vermerke in seinem Profil gesammelt, kann in dem System ein Vermerk eingetragen werden, der dazu führen kann, dass man in allen beteiligten Pubs Hausverbot bekommt und für bestimmte Zeit gesperrt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Über den &quot;Kneipen-Bann&quot; entscheidet ein lokaler Ausschuss der &lt;a href=&quot;http://www.nationalpubwatch.org.uk/&quot;&gt;nationalen &quot;Pubwatch&quot; Organisation&lt;/a&gt;, in der es vor allem von ehemaligen Polizeibeamten wimmelt und die seit 1995 den angeschlossenen Wirtschaften beibringt, wie man seine Kundschaft am besten im Auge behält, von Störungen unter Alkoholeinfluß abhält und was man als Gastwirt zur Terrorbekämpfung beitragen kann. Dazu zählt auch der Einsatz von CCTV-Kameras und Systemen wie inTOUCH.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 238px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/22-10-06-pubwatch.gif&quot; alt=&quot;Pubwatch Logo&quot; width=&quot;236&quot; height=&quot;236&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Logo der Pubwatch Organisation.&lt;/div&gt;
Wie aus dem Pubwatch &lt;a href=&quot;http://www.nationalpubwatch.org.uk/edition18.pdf&quot;&gt;Newsletter für Oktober 2006&lt;/a&gt; hervorgeht, hatte man bereits vor inTOUCH das &lt;a href=&quot;http://www.idscan.co.uk/&quot;&gt;&quot;Clubcan&quot; System des britischen Unternehmens idscan&lt;/a&gt; erfolgreich unter den Gaststätten promotet, bei dem weniger eingreifend ein Kartenlesegerät mit Touchscreen am Kneipeneingang aufgestellt wird und das neben eigenen Mitgliedskarten 223 andere ID-Formate in Personalausweisdokumenten und die Daten der Pässe aus 162 Ländern einliest. Ähnlich wie bei inTOUCH werden auch hier die Daten in Kundenprofilen in einer Datenbank gespeichert, die ebenfalls zur Abwehr von Gästen herangezogen werden, die durch &quot;anti-soziale Verhaltensweisen&quot; auffällig geworden sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie es in dem Artikel heißt, wird den Gastwirten in Yeovil das inTOUCH System mit einer späteren und damit längeren Öffnungszeit und den geringen Kosten von 1,50 Pfund pro Tag schmackhaft gemacht. Neuen Wirten, die eine Lizenz für den Ausschank erhalten wollen und das inTOUCH System ablehnen, wird zugleich bedeutet, dass sie bei der Polizei Bericht zu erstatten haben und ihnen die Lizenz entzogen wird, wenn sie nicht nachweisen können, dass sie zu einer erheblichen Reduzierung von Gewalttaten beigetragen haben, die unter Alkoholeinfluß begangen wurden. So kann man neue Kontrollsysteme natürlich auch durchsetzen. Das britische Innenministerium, Nachbarstädte und Polizeivertreter haben bereits ein reges Interesse an dem Feldversuch in Yeovil bekundet, einige Städte planen bereits ebenfalls den Einsatz von inTOUCH.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu den angestrebten Effekten konnte die Vertreterin des Bezirksrates nur angeben, dass sie nicht wisse, ob das inTOUCH System dazu geführt habe, dass sich Verbrechen in Nachbarstädte verlagern. Verbechen unter Alkoholeinfluß seien in Yeovil seit Februar 2006 aber um 48% zurückgegangen &amp;#8211; es gab genau zwei(!) größere Vorkommnisse in Yeovil seit Februar und über kleinere Straftaten konnte die Bezirksverteterin keine Auskünfte geben.
 
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    <pubDate>Sun, 22 Oct 2006 15:20:24 +0200</pubDate>
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    <title>Kritik an PASSport Vicinity RFID Smartcard</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/883-Kritik-an-PASSport-Vicinity-RFID-Smartcard.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>Biometrie</category>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Chips</category>
            <category>Owl</category>
            <category>Terror</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Ungewohnte Kritik an &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/829-Neue-Sicherheits-und-Datenschutz-Orientierungshilfen-fuer-RFID.html&quot;&gt;RFID&lt;/a&gt; kam aus den Reihen der Smart Card Alliance, einer Lobbygruppierung der RFID Industrie, die sich eigentlich auf ihre Fahnen geschrieben hat, die RFID Technik international voranzutreiben und vor allem ohne Verzögerung auf kritische Berichte zu RFID in den Medien zu reagieren. Was die Allianz kritisiert ist die neue PASSport &quot;Vicinity&quot; RFID Smartcard, die das US-Heimatschutzministerium für den täglichen Grenzverkehr an den Grenzen zu Kanada, Mexiko und auf den Bermudas einsetzen will. Der neuen RFID-Karte war ein &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/305-Bushs-RFID-US-Grenzen.html&quot;&gt;RFID-Testprogramm&lt;/a&gt; vorangegangen, das seit Januar 2006 läuft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut ihrer Pressemitteilung &lt;a href=&quot;http://www.smartcardalliance.org/industry_news/industry_news_item.cfm?itemID=1610&quot;&gt;Proposed Passport Card with RFID Technology Bad News for Privacy and Security&lt;/a&gt; vom 19. Oktober kritisiert die Allianz den geplanten Einsatz von RFID-Chips nach dem ISO/IEC 18000-6, Type C Standard, der auf dem EPC Gen 2 Class 1 UHF Standard basiert, der von &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/477-VeriSign-und-das-EPC-Network.html&quot;&gt;EPCglobal&lt;/a&gt; entwickelt wurde und eigentlich für die Güterverfolgung in Lieferketten gedacht ist. Damit wird die RFID Smartcard des Heimatschutzministeriums mit einem RFID Chip ausgerüstet, der auf 6 Meter Entfernung auslesbar ist, also weit mehr als in den neuen internationalen Pässen mit RFID Chip.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut des Government Technology Artikels &lt;a href=&quot;http://www.govtech.net/magazine/story.php?id=101730&quot;&gt;DHS Strengthens U.S. Border Security With RFID Technology&lt;/a&gt; wird im RFID Chip &quot;nur&quot; eine Identifikationsnummer gespeichert, die von den RFID Lesegeräten an den Grenzübergängen ausgelesen und zu einer Datenbank des Heimatschutzministeriums übertragen wird, in der mit der gleichen Nummer die persönlichen Daten und ein digitales Gesichtsbild abgespeichert sind. Damit die Grenzposten die Echtheit der Karte und die Identität des Grenzgängers überprüfen können, werden natürlich diese Daten aus der Datenbank zur Grenze zurück transportiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Smart Card Allianz bezweifelt aufgrund von Datenlecks in behördlichen Datenbanken, dass die US-Regierung die Sicherheit der Heimatschutz-Datenbank und die sichere Übertragung der biographischen Daten gewährleisten kann. Außerdem sei nur die Chiptechnik wie in den ePassport Pässen sicher genug, während es die neue PASSport RFID Karte ermöglichen könnte, die Bewegungen der Träger zu verfolgen, sobald er die Smartcard außerhalb einer Schutzhülle mit sich führt. Hatte die Smart Card Allianz zu den &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/722-Goldene-Himbeere-fuer-RFID-ePaesse.html&quot;&gt;Experimenten zum Klonen von RFID Chips&lt;/a&gt; noch erklärt, das Klonen wäre keine Bedrohung für die Sicherheit der US-Grenzen und die Privatsphäre der Smartcard-Träger, benutzt sie das Kloning von RFID Chips als Argument gegen die PASSport Karte in ihrer aktuellen Kritik. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn aus der Kritik der Allianz die Verärgerung spricht, dass sie bei der geplanten PASSport Karte nicht miteinbezogen wurde und sie die Interessen der Hersteller vertritt, die als Zulieferer der ePassport Pässe tätig sind, ist die Möglichkeit nicht von der Hand zu weisen, dass über neue RFID Chips mit größerer Lesereichweite und entsprechenden Netzwerken aus RFID-Lesegeräten die Verfolgung der Bewegungen und Aufenthaltsorte von Personen über große Distanzen realisierbar ist. In diesem Sinne erprobt das US-Heimatschutzministerium eine bis jetzt freiwillige RFID-Technik, da die PASSport Karte als Alternative von den Grenzgängern genutzt werden kann, die irgendwann die RFID Chips mit kurzer Reichweite in Pässen und Personalausweisen ablösen wird. 
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    <pubDate>Sat, 21 Oct 2006 17:21:23 +0200</pubDate>
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    <title>Geheimhaltung und Informationsfreiheit bei britischen ID-Projekten</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/875-Geheimhaltung-und-Informationsfreiheit-bei-britischen-ID-Projekten.html</link>
            <category>Biometrie</category>
            <category>Chips</category>
            <category>Datenschutz</category>
            <category>Gesellschaft</category>
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            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Die britische Regierung unternimmt jede Anstrengung, um Bewertungen ihrer &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/467-NO2ID-kaempft-gegen-ID-Cards.html&quot;&gt;ID-Management Projekte und den damit verbundenen RFID ID-Smartcards&lt;/a&gt;, die nicht zuletzt wegen ihrer enormen und weiter anwachsenden Kosten umstritten sind, unter Verschluss zu halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie die ComputerWeekly in &lt;a href=&quot;http://www.computerweekly.com/Articles/2006/10/17/219112/Government+hires+legal+experts+to+fight+publication+of+ID+card.htm&quot;&gt;Government hires legal experts to fight publication of ID card reviews&lt;/a&gt; berichtet, werden durch das &quot;unabhängige&quot; &lt;a href=&quot;http://www.ogc.gov.uk/&quot;&gt;Office of Government Commerce (OGC)&lt;/a&gt;, das dem britischen &lt;a href=&quot;http://hm-treasury.gov.uk/&quot;&gt;Ministerium für Wirtschaft und Finanzen&lt;/a&gt; angeschlossen ist, sogenannte &lt;a href=&quot;http://www.ogc.gov.uk/ogc_gateway_review_for_programmes___projects_gateway_frequently_asked_questions.asp&quot;&gt;Gateway Gutachten&lt;/a&gt; erstellt. Das sind unabhängige Gutachten, mit denen neue Regierungsprogramme und -projekte vom Beginn ihres Starts bis zur Realisierung kritisch begleitet werden. Zu den Programmen zählen auch IT-Projekte mit hohem Risikopotential, zu denen auch die obigen ID-Projekte zählen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bisher wurde die Veröffentlichung der Ergebnisse aller Gutachten zu den ID-Projekten der britischen Regierung aufgrund von Anfragen nach dem britischen Informationsfreiheitsgesetz vom OGC verweigert. Von 2003 bis 2006 sind bisher vier OGC Gutachten verfasst worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst dem obersten, britischen Datenschutzbeauftragten &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Thomas_(Datenschutzexperte)&quot;&gt;Richard Thomas&lt;/a&gt; wurden anfänglich die Gutachten verweigert, im August 2005 bekamen Mitarbeiter des Datenschutzbeauftragten die Gutachten nur zu sehen, weil sie im OGC vorstellig werden mussten. Erst nachdem sich Thomas persönlich und schriftlich an das OGC gewendet hatte, bekam er mit ungenannten Auflagen Kopien abgeschlossener Gutachten ausgehändigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Jahr wurde wieder vom OGC zu zwei &quot;Gateway-Zero&quot; Gutachten  die Verweigerung ihrer Veröffentlichung ausgesprochen, was von Thomas im August 2006 neben der Forderung nach Veröffentlichung &lt;a href=&quot;http://www.ico.gov.uk/upload/documents/pressreleases/2006/gateway_reviews_on_id_cards_should_be_made_public.pdf&quot;&gt;kritisiert&lt;/a&gt; wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gateway-Zero Gutachten sind Gutachten, die besonders kritisch würdigen, ob in der Rgierung für bestimmte Programme die nötige Sachkenntnis vorhanden ist, ob alle Hauptrisiken erkannt wurden und ob die Erwartungen der Regierung, die sich an ein Programm knüpfen, realistisch sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie aus &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/673-NO2ID-sagen-die-Verantwortlichen-zu-RFID-ID-Karten.html&quot;&gt;E-Mails von Verantwortlichen&lt;/a&gt; im Juli 2006 hervorgeht, die an den britischen ID-Projekten beteiligt sind, ist dies nicht der Fall. Datenschutzrisiken werden nicht beachtet, sondern Datenschutzhürden sollen im Gegenteil für die ID-Projekte &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/797-Datenschutz-Ade-fuer-den-totalen-Informationsaustausch.html&quot;&gt;beseitigt&lt;/a&gt; werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun beginnt die britische Regierung laut des ComputerWeekly Artikels gegen den Datenschutzbeauftragten und die Informationsanfragen scharf zu schießen. Laut des Artikels wird das OGC von Rechtsexperten des Finanzministeriums, externen Rechtsspezialisten und sogar eines Rechtsberaters der Queen die Abschmetterung der Anfragen zur Veröffentlichung der OGC Gutachten vorbereiten, die vor einer Anhörung durchgesetzt werden soll. Die Anhörung findet vor einem Rechtsgremium statt, dessen Vorsitzender und zwei Beisitzende durch die britische Regierung bestimmt werden. Wie der Artikel anmerkt, stehen Thomas mit seinem beschränkten Budget und dem existierenden Aufgabenberg wenig Mittel zur Verfügung, um den Rechtsstreit erfolgreich durchführen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ergebnis: Weder die Öffentlichkeit noch die Parlamentarier erhalten die Möglichkeit, mehr über die kritischen Details der ID-Projekte der britischen Regierung zu erfahren, die aus den OGC Gutachten hervorgehen könnten, auch das britische Informationsfreiheitsgesetz erweist sich in kritischen Fragen als zahnloser Tiger und die britische Regierung kann mit gestärkter Geheimhaltung weiter an ihren ID-Projekten arbeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Siehe auch: NO2ID - &lt;a href=&quot;http://www.no2id.net/news/pressRelease/release.php?name=government_squirms&quot;&gt;Government spinning to avoid hard questions on ID&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Sat, 14 Oct 2006 14:18:55 +0200</pubDate>
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    <title>Chicago 2016 - City of Steel</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/868-Chicago-2016-City-of-Steel.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>Biometrie</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Die Stadt von Al Capone ist einer der amerikanischen Städte, die als Vorreiter der Videoüberwachung gelten und stets dabei sind, wenn es um die Ausweitung und Modernisierung der Videoüberwachung geht. Stets heißt es, bei der städtischen Videoüberwachung gehe es nicht um flächendeckende Videoüberwachung &amp;#8211; in Chicago nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In Chicago wurden Anfang 2005 die ersten &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/184-In-Chicago-bekommen-Videoueberwachungskameras-Ohren.html&quot;&gt;Videoüberwachungskameras mit Mikrofonen&lt;/a&gt; installiert, die vorerst nur der Erkennung ungewöhnlicher Geräusche wie Schusswechsel dienen sollen. Kurze Zeit später wurde der gesamte &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/45-Chicago-baut-am-Ring-of-Steel.html&quot;&gt;Küstenstreifen neben Chicago mit Videoüberwachungskameras &quot;vermint&quot;&lt;/a&gt;. Im Februar 2006 &lt;a href=&quot;http://www.usatoday.com/news/nation/2006-02-14-chicago-cameras_x.htm&quot;&gt;forderte&lt;/a&gt; Bürgermeister Daley alle Nachtlokale auf, Videoüberwachungskameras an ihren Gebaäuden zu installieren, um die ein- und ausgehenden Gäste aufzuzeichnen. Im Mai 2006 folgte eine &lt;a href=&quot;http://www.rajivshah.com/camera/archives/2006/05/chicago_to_inst.html&quot;&gt;neue Welle von Kamerainstallationen&lt;/a&gt;. Anfang Oktober 2006 &lt;a href=&quot;http://egov.cityofchicago.org/city/webportal/jsp/content/showNewsItem.jsp?BV_SessionID=@@@@1358499681.1160665006@@@@&amp;amp;BV_EngineID=ccccaddimlmgefgcefecelldffhdfgm.0&amp;amp;print=true&amp;amp;contentOID=536945660&amp;amp;contenTypeName=1006&quot;&gt;verkündete&lt;/a&gt; Bürgermeister Daley, dass der städtische Haushalt 2007 zusätzlich 1 Million US$ bereithält, um weitere 100 Videoüberwachungskameras anzuschaffen &amp;#8211; natürlich der nächsten Generation.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;Chicago has been a leader in the use of cameras as a crime prevention tool. We&#039;ve installed them in neighborhoods around the city to prevent crime &amp;#8211; especially drug crimes &amp;#8211; from taking hold on street corners. So far this year, these cameras have directly assisted in hundreds of arrests and have resulted in a substantial reduction in crime in areas where theyve been up for more than six months. People want these cameras in their neighborhoods, because they increase security and disrupt the activities of the drug dealers. We cant afford to have a police officer on every corner, but cameras are the next best thing.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bürgermeister Daley auf einer Pressekonferenz&lt;/div&gt;
Die neuen Kameras seien mit drahtloser Funkverbindung ausgestattet, leichter, preiswerter und dabei fortschrittlicher als das vorherige Modell und können Videos digital aufzeichnen und zwischenspeichern, so der Polizeichef von Chicago, Philip J. Cline.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 221px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/12-10-06-daley.jpg&quot; width=&quot;221&quot; height=&quot;314&quot; alt=&quot;B&amp;uuml;rgermeister Daley&quot; title=&quot;Bürgermeister Daley&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sieht so ein Videoüberwachungsfetischist aus? Eindeutig: Ja.&lt;/div&gt;
Für das Jahr 2016 hat sich Bürgermeister Daley laut eines &lt;a href=&quot;http://www.suntimes.com/news/metro/92811,CST-NWS-bside12.article&quot;&gt;Artikels der Chicago Sun-Time&lt;/a&gt; Besonderes vorgenommen, denn 2016 will Chicago die Olympischen Sommerspiele ausrichten. Wie man weiß, ist &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/536-Beijing-2008-das-Fest-der-Videoueberwachung.html&quot;&gt;mittlerweile jede Olympiade&lt;/a&gt; mit einem Boost von Überwachungssystemen aller Art verbunden:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
&quot;Bis 2016 werden wir mehr Kameras haben als Washington D.C...Unsere [Überwachungs-]Technik ist fortschrittlicher als in jeder anderen Stadt auf der Welt &amp;#8211; sogar im Vergleich zu London. Bis 2016, da gehe ich mit Ihnen eine Wette ein, werden wir Videoüberwachungskameras in fast allen Häuserblocks haben.&quot;
&lt;/div&gt;
In Chicago versucht die &lt;a href=&quot;http://www.open-loop.org/&quot;&gt;Open Loop Kollektive&lt;/a&gt;, die Videoüberwachungskameras in Chicago Downtown zu dokumentieren und Abwehrtipps gegen die Überwachung zu geben &amp;#8211; sie werden auch in Zukunft mehr als genug zu tun bekommen. 
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    <pubDate>Thu, 12 Oct 2006 17:58:13 +0200</pubDate>
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    <title>Nur ein paar Gedanken</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/865-Nur-ein-paar-Gedanken.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Als &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/1984_%28Roman%29#Ozeanien&quot;&gt;eurasisch-ozeanischer Minister für Sicherheit und Freiheit&lt;/a&gt; im Jahr 2040 (löste im Jahr 2035 den EU-Innenminister nach Vereinigung der USA mit der EU ab) würde ich allen Bürgern &lt;a href=&quot;http://news.bbc.co.uk/1/hi/health/4411591.stm&quot;&gt;bionische Augenimplantate&lt;/a&gt; verordnen &amp;#8211; mit aktivem RFID-Tag (denn so &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/329-RFID-verwanzte-Zahlungsmittel.html&quot;&gt;miniaturisiert&lt;/a&gt; könnn die Chips und Energiequellen bis dahin werden) und ID-Nummer als &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/863-Der-RFID-markierte-Mensch.html&quot;&gt;VeriChip&lt;/a&gt; Bodyimplantat-Variante, bidirektionalem &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/618-RFID-und-CCTV-UEberwachung-in-der-Stadt-der-Zukunft.html&quot;&gt;WLAN-Link&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/761-HIIDE-Biometrische-Erfassung-und-Identifizierung-mobil.html&quot;&gt;LifeLog-Zwischenspeicher&lt;/a&gt;, der die Betrachtungen der letzten Tage puffert, damit sie der BMAS-EU (&quot;biometrische Monitoring und Analysesstelle der Europäischen Union&quot;, 2025 nach Vorbild der bundesdeutschen &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/822-Multiueberwachung-fuers-Netz.html&quot;&gt;IMAS&lt;/a&gt; gegründet) zum Abruf bereit stehen, wenn sie sich nicht im Rahmen einer LPVF-Maßnahme (&quot;Live Participation over Video Feed&quot;) live aufschaltet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Trotz großer Fortschritte auf dem Gebiet der &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/375-Iris-Scan-in-Bewegung.html&quot;&gt;Iriserkennung auf große Distanzen und in Bewegung&lt;/a&gt; Ende 2015 entschloß man sich im eurasich-ozeanischen Regierungsrat entgegen vereinzelter Einwürfe in der Bevölkerungskommission einheitlich für diesen Schritt, da es nach Ansicht der Mitglieder des Regierungsrates legitim sei, für die Sicherung des ozeanischen Raumes der Sicherheit und Freiheit alles Menschenmögliche zu tun. Außerdem würde sich damit ein großes Potential zur Kosteneinsparung ergeben, weil man dann auf die weitere Einrichtung von Videoüberachungsnetzen verzichten könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur ein paar Gedanken zum Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.surveillance-studies.org/blog/2006/10/12/jeder-mensch-ist-einmalig-biometrie-meets-wellness/&quot;&gt;&quot;Jeder Mensch ist einmalig&quot;: Biometrie meets Wellness&lt;/a&gt; bei den Surveillance Studies anlässlich eines virtuellen Besuchs bei der &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/854-Umschau-zur-Vorstellung-des-BKA-Projekts-Foto-Fahndung.html&quot;&gt;byometric systems AG&lt;/a&gt; und anlässlich der vorgestern veröffentlichten Studie &lt;a href=&quot;http://www.bmbf.de/pub/ita_taucis.pdf&quot;&gt;Technikfolgen-Abschätzung Ubiquitäres Computing und Informationelle Selbstbestimmung (TAUCIS)&lt;/a&gt;, auf die psychotic.bitch &lt;a href=&quot;http://psychotic.bitch.asylum.de1.cc/archives/91-Technikfolgenabschaetzung-Ubiquitaeres-Computing-und-Informationelle-Selbstbestimmung.html&quot;&gt;hinwies&lt;/a&gt; und die uns neben einer ganzen &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/829-Neue-Sicherheits-und-Datenschutz-Orientierungshilfen-fuer-RFID.html&quot;&gt;Reihe von Publikationen&lt;/a&gt; auch die Gefahren aufzeigt, die uns von RFID-Chips und -Sensoren in der &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/624-Die-Matrix-der-vernetzten-Sensoren.html&quot;&gt;Matrix der vernetzten Sensoren&lt;/a&gt; drohen. 
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    <pubDate>Thu, 12 Oct 2006 14:59:38 +0200</pubDate>
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    <title>Gordon Browns Rede im Chatham House</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/862-Gordon-Browns-Rede-im-Chatham-House.html</link>
            <category>Biometrie</category>
            <category>Chips</category>
            <category>Data Mining</category>
            <category>Geheimdienste</category>
            <category>Internet / TeKo</category>
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            <category>Politik</category>
            <category>Terror</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Als hätte Gordon Brown, der britische Schatzkanzler und möglicher Nachfolger von Tony Blair, gemeinsam mit Schäuble an einem Tisch gesessen, als dieser seine &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/861-Die-alten-Lieder.html&quot;&gt;Rede &quot;Sicherheit in der Globalisierung&quot;&lt;/a&gt; verfasste &amp;#8211; so jedenfalls klingt die &lt;a href=&quot;http://www.hm-treasury.gov.uk/newsroom_and_speeches/press/2006/press_72_06.cfm&quot;&gt;Rede von Brown&lt;/a&gt; zur &quot; Begegnung der terroristischen  Herausforderung&quot;, die er am 10. Oktober am &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Chatham_House&quot;&gt;Royal Institute of International Affairs&lt;/a&gt; hielt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ausgehend von einer gleichlautenden Interpretation der globalen Sicherheitslage wie bei Schäuble, stellte Brown in den Mittelpunkt seiner Rede die Antiterrorbekämpfung über eine erweitere Überwachung nationaler und internationaler Finanzbewegungen (ohne dabei &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/679-Manager-Konzerne-bekommen-endlich-Angst-vor-Industriespionage.html&quot;&gt;SWIFT&lt;/a&gt; mit einem Wort zu erwähnen), biometrische Identifizierungstechniken &amp;#8211; speziell die der Iriserkennung und die vorbeugende Inhaftierung von Verdächtigen. Für eine &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/639-Als-Terrorverdaechtiger-in-Great-Britain.html&quot;&gt;Verlängerung der vorbeugenden &quot;Schutzhaft&quot; für Terrorverdächtige&lt;/a&gt; und den &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/725-Die-Transformation-des-britischen-ID-Systems.html&quot;&gt;Ausbau des britischen Identifikationssystems&lt;/a&gt; hatte sich Brown in der Vergangenheit des Öfteren stark gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie Brown erklärte, stimmen er und der britische Innenminister John Reid darin überein, dass Mittel für den Antiterrorkampf eine Priorität bei der Haushaltsplanung für das nächste Jahr darstellt und ein eigenes Budget für Sicherheitsmaßnahmen erwägt werden sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Überwachung finanzieller Transaktionen führte Brown aus:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
I am able to explain today how, as we review our work, the Treasury are developing a comprehensive and increasingly proactive framework that will mean at all times we will be able to act quickly in support of the police and the security authorities in rooting out terrorist finance.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
By putting to work the most modern of forensic accounting techniques and bringing the expertise of the private sector - the accountancy, law and financial sectors - together with the public sector, we can create what some will call a modern &#039;Bletchley Park&#039; with forensic accounting of such intricacy and sophistication in tracking finance and connections that it can achieve, for our generation, the same results as code breaking at the original Bletchley Park did sixty years ago.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Tomorrow the Privy Council will lay before Parliament a new terrorism order which will give the Treasury the power to stop funds reaching anyone in the UK suspected of planning terror or engagement with terror.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
And today Ed Balls, the Economic Secretary, has announced that for the first time we will use closed source evidence where it is necessary to take preventative action to freeze assets. This means acting on the basis of classified intelligence.
&lt;/div&gt;
Also umfassende und unbeschränkte Überwachung und Beschränkung von Konten und Transaktionen &amp;#8211; auch mittels britischer Geheimdiensttätigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zum aktuellen und zukünftigen Einsatz biometrischer Identifizierungstechniken:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;In the public sector, biometrics  not just fingerprints, but iris recognition - are already in use in our border controls, as we strengthen the powers and surveillance capability of our border guards and security officers and giving them the technology they need.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
A trial programme of iris recognition is already underway, with 1,000 people enrolling each week at Heathrow, Gatwick and Manchester.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
And we are now moving to the next stage - this week expanding the piloting of instantaneous checking of fingerprints overseas - so rather than having to deal with them when they get here, we can stop people travelling under false identities before even embarking for Britain.&lt;/div&gt;
Was bedeutet, dass in einem Pilotprojekt die Ergebnisse eines Fingerabdruckscans im Ausland unmittelbar an britische Sicherheitsbehörden übertragen werden &amp;#8211; von derartigen Projekten zischen britischen Sicherheitsbehörden und dem FBI und US-Heimatschutzministerium, das die Verknüpfung und den Echtzeitdatenaustausch zwischen der britischen &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/35-Was-Big-Brother-den-Briten-zu-Weihnachten-bringt.html&quot;&gt;IDENT1&lt;/a&gt; (oder &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/467-NO2ID-kaempft-gegen-ID-Cards.html&quot;&gt;NIR&lt;/a&gt; ) Datenbank mit den amerikanischen &lt;a href=&quot;http://www.dhs.gov/dhspublic/interweb/assetlibrary/privacy_pia_usvisit_ident_final.pdf&quot;&gt;IDENT / US-VISIT&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/IAFIS&quot;&gt;IAFIS&lt;/a&gt; Datenbanken zum Ziel hat, wurde letztens in der britischen Presse &lt;a href=&quot;http://www.theregister.co.uk/2006/10/03/us_uk_dbsharing/&quot;&gt;berichtet&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Begründung, Ermittler benötigten aufgrund der umfassenden Untersuchungen gegen Terrorverdächtige viel Zeit, setzte sich Brown wieder für eine Ausweitung der Vor-Inhaftierung ohne Anklage ein:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;When I spoke about this in February I used the example of the investigation into the July 7th bombings - where the race against time involved access to sites which could not be entered safely for days or even weeks, hundreds of computer encryptions which had to be deciphered, and thousands of phone and email trails which needed to be pursued across countries and continents.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
The same applies to the alleged August 10th plot. So far nearly 70 homes, business and open spaces have been searched. As the Deputy Assistant Commissioner of the Metropolitan Police, Peter Clark, said, as well as bomb making equipment, 200 mobile phones, 400 computers, and a total of 8,000 CDs, DVDs and computer disks, containing 6,000 gigabytes of data have been seized . Given that much of the data has to be searched internationally as well as nationally  and yet the police have to intervene early before the terrorist act - it is obvious that police investigations often need more time.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
We have in place a new regime which allows pre-charge detention up to 28 days. But I believe that if the evidence shows it necessary to go beyond 28 days we should be prepared to do so.
&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 12 Oct 2006 11:12:39 +0200</pubDate>
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    <title>Informationsmonopole oder &quot;Als Blogger in Mainz&quot;</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/858-Informationsmonopole-oder-Als-Blogger-in-Mainz.html</link>
            <category>Biometrie</category>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Medien / Kultur</category>
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            <category>Politik</category>
            <category>Weblog</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Jörg, der Autor des Weblogs &lt;a href=&quot;http://feuerhake.unverkaeuflich.net/&quot;&gt;Der Haken&lt;/a&gt;, war meines Wissens der einzige Blogger vor Ort in Mainz, um an der &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/854-Umschau-zur-Vorstellung-des-BKA-Projekts-Foto-Fahndung.html&quot;&gt;Pressevorstellung des BKA Projekts Foto-Fahndung&lt;/a&gt; teilzunehmen. Dabei hat er die &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/842-Ortsbegehung-fuer-BKA-Projekt-Foto-Fahndung.html&quot;&gt;Anforderungen des Inhalts der Ankündigung&lt;/a&gt; 1:1 übernommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Herausgekommen ist der informative und &quot;amüsante&quot; Beitrag &lt;a href=&quot;http://feuerhake.unverkaeuflich.net/article/981/spot-the-looney&quot;&gt;Spot the Looney&lt;/a&gt;, in dem er auch seine Erlebnisse mit Presseausweisen und BKA &quot;Türstehern&quot; schildert, die dazu führten, dass man ihn bis auf das Aushändigen einer Pressemappe abwies und darauf achtete, dass das Informationsmonopol der herkömmlichen Presse auch hübsch gewahrt blieb.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kann mir mal jemand erklären, warum ein interessierter Bürger als Blogger nicht an so einer Showveranstaltung teilnehmen sollte, wie sie vom BKA in Mainz veranstaltet wurde? Es ist von den Grundrechten der Informations- und Meinungsfreiheit aus betrachtet nicht einzusehen, dass Informationen nur über die Filter und Kanäle der Presse und der Medien das Ohr der Bürger erreichen darf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/653-Bloggerausweis.html&quot;&gt;Bloggerausweis&lt;/a&gt; habe ich mich zu diesem Thema schon ausgelassen. Es ist endlich an der Zeit, dass man Bloggern nach bestimmten Kriterien einen ähnlichen Status einräumt wie Presse- und Medienvertretern, wenn das Gefasel von &quot;Citizen Journalismus&quot; nicht nur eine bloße Worthülse und ein Mittel bleiben soll, um Blogger (kostengünstig) für eigene Presseerzeugnisse einzuspannen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und man komme mir nicht mit Qualität der Presseerzeugnisse, Objektivität und journalistischer Sorgfalt. Das &lt;a href=&quot;http://sushee.schreibsturm.org/article/1406/mythos-experte-wissenschaftler-journalist-hacker&quot;&gt;kann auch ein Blogger&lt;/a&gt;, wenn er es beabsichtigt (oder sich aneignen will). Wenn es gute Gründe gibt, die Presse und ihre Vertreter besonders zu schützen, dann kann man wenigstens den Bloggern abgestufte Presserechte einräumen oder Presseausweise ausstellen, die nur zu bestimmten Veranstaltungen (wie Presseveranstaltungen) berechtigen. Auch das Argument, dann würde jedesmal eine Horde von Bloggern die Räume belagern, zieht nicht, denn nur ein Bruchteil der Blogger hätte überhaupt die Absicht, mit solchen Berechtigungen zu arbeiten und da die meisten Weblogs privat und neben einem eigentlichen Beruf betrieben werden, auch gar nicht die Zeit, bei jedem &quot;Presseevent&quot; aufzutauchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Will sich ein Blogger als &quot;Citizen Journalist&quot; verstehen, in dieser Form publizieren und dabei aber auch seine eigenen Standpunkte oder Meinungen einfließen lassen statt objektive Standardmeldungen zu verfassen, wäre auch eine besondere Kennzeichnungspflicht denkbar a la &quot;Dieser Artikel beruht auf der Teilnhame als &quot;akkreditierter Presseblogger&quot;, enthält aber subjektive Meinungen des Verfassers&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Ziele &amp;#8211; wenn an ihnen in der deutschen Blogosphäre überhaupt ein Interesse besteht &amp;#8211; sind aber nur über Institutionalisierung und Organsisierung z. B. in Form eines &quot;&lt;a href=&quot;http://www.onlinejournalismus.de/2006/10/09/blogger-aller-laender-vereinigt-euch-im-blogger-verband/&quot;&gt;Blogger-Verbandes&lt;/a&gt;&quot; zu erreichen, denn nur dann wird man als Macht wahrgenommen. 
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    <pubDate>Wed, 11 Oct 2006 10:03:15 +0200</pubDate>
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    <title>Millionen für Schäuble zur Überwachung aka Kampf gegen den Terror</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/857-Millionen-fuer-Schaeuble-zur-UEberwachung-aka-Kampf-gegen-den-Terror.html</link>
            <category>Biometrie</category>
            <category>CCTV / Video</category>
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            <category>Geheimdienste</category>
            <category>Internet / TeKo</category>
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            <category>Politik</category>
            <category>Terror</category>
            <category>Überwachung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Es ist kein Geld da! Die öffentlichen Kassen sind leer!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder doch nicht? Jedenfalls nicht für den Bundesinnenminister, der laut Informationen des Handelsblattes &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/news/printpage.aspx?_p=200050&amp;amp;_t=ftprint&amp;amp;_b=1147445&quot;&gt;Extra-Mittel für den Kampf gegen Terror&lt;/a&gt; erhält: Insgesamt sollen es 132 Millionen Euro für die nächsten drei Jahre sein, jeweils 44 Millionen bekommen der Bundesverfassungsschutz, das BKA und das BSI &amp;#8211; &quot;mit den Mitteln kann Schäuble &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/822-Multiueberwachung-fuers-Netz.html&quot;&gt;zusätzliche Stellen einrichten und neue Computer zur Internetüberwachung&lt;/a&gt; anschaffen&quot; meint das Handelsblatt. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 10 Oct 2006 22:50:57 +0200</pubDate>
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    <title>Umschau zur Vorstellung des BKA Projekts Foto-Fahndung</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/854-Umschau-zur-Vorstellung-des-BKA-Projekts-Foto-Fahndung.html</link>
            <category>Anti-Überwachung</category>
            <category>Biometrie</category>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Chips</category>
            <category>Owl</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Eine kurze Presse- Medien- und Weblogschau zur heutigen &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/842-Ortsbegehung-fuer-BKA-Projekt-Foto-Fahndung.html&quot;&gt;Pressevorstellung des BKA Foto-Fahndung Überwachungsprojekts&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Das ZDF Morgenmagazin berichtete dazu in &lt;a href=&quot;http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/17/0,3672,3986641,00.html&quot;&gt;In den Augen des Gesetzes&lt;/a&gt; (entsprechenden Hinweis auf &lt;a href=&quot;http://thepiratebay.org/tor/3536866/&quot;&gt;Torrent&lt;/a&gt; erhalten.). Die interviewten Leute sind goldig, naiv und kritisch. Besonderer Gruß geht an Elfriede!&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Gewerkschaft der Polizei &lt;a href=&quot;http://www.gdp.de/gdp/gdpcms.nsf/ID/82DD0475EAD7A9CEC1257203003BF67C?OpenDocument&quot;&gt;meint&lt;/a&gt;, die &quot;biometrische Videoüberwachung könne im Erfolgsfall dabei hilfreich sein, Menschen vor Terroranschlägen zu schützen&quot; (wenn sie erfolgreich ist, das Sicherheitspersonal rechtzeitig vor Ort ist und es sich nicht um unbekannte oder selbstmordende Terroristen handelt), hat aber auch (berechtigte und nachvollziehbare) Angst for Personalabbau&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Das Mainz-Blog &lt;a href=&quot;http://mainz-blog.de/10.10.2006/neue-form-der-videoueberwachung-wird-getestet/&quot;&gt;verweist&lt;/a&gt; auf den SWR Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=1602544/151u2ba/index.html&quot;&gt;BKA stellt Video-Überwachungssystem vor&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der Hesssiche Rundfunkt warnt(?) in &lt;a href=&quot;http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=15662&amp;amp;key=standard_document_27173202&quot;&gt;Kameraauge auf!&lt;/a&gt; vor dem Projekt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;La Ultima Ola hat schon mal in &lt;a href=&quot;http://www.ultima-ola.com/2006/10/10/bb-teil-3/&quot;&gt;B.B Teil 3&lt;/a&gt; einen Plakatspruch für&#039;s BKA entworfen: &quot;Wer nichts zu verbergen hat zeigt sein wahres Gesicht! Ihr BKA!&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Futurezone hat nur den kurzen Schnippsel &lt;a href=&quot;http://futurezone.orf.at/it/stories/142654/&quot;&gt;Biometrie im Mainzer Hauptbahnhof&lt;/a&gt; übrig&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
Gute Aufnahmen, Fragen, Antworten und zusätzliche Informationen sind mit Ausnahme des ZDF Beitrags bis jetzt nicht zu entdecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und noch ein paar Meldungen und Berichte:
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Das ZDf Heute Journal &lt;a href=&quot;http://www.zdf.de/ZDFde/einzelsendung/11/0,1970,2781451,00.html&quot;&gt;vom 10. Oktober&lt;/a&gt; bietet in einem &lt;a href=&quot;http://thepiratebay.org/tor/3537426&quot;&gt;Beitrag (Torrent)&lt;/a&gt; viele Aufnahmen, Interviews mit Leuten, die alles in Ordnung finden und kritische Anmerkungen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der Haken war als Blogger vor Ort und berichtet über das Projekt und seine Erlebnisse im lesenswerten Beitrag &lt;a href=&quot;http://feuerhake.unverkaeuflich.net/article/981/spot-the-looney&quot;&gt;Spot the Looney&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Netzpolitik verbucht die Foto-Fahndung in &lt;a href=&quot;http://netzpolitik.org/2006/bka-testet-biometrische-videoueberachung-in-mainz/&quot;&gt;BKA testet biometrische Videoüberwachung in Mainz&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Frankfurter Rundschau erwähnt in &lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?cnt=986547&quot;&gt;BKA stellt neues Überwachungssystem vor&lt;/a&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Netzeitung lässt sich auch nicht lumpen und beschreibt das Projekt in &lt;a href=&quot;http://www.netzeitung.de/deutschland/445696.html&quot;&gt;BKA scannt Passanten-Gesichter in Mainz&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der Oeffinger Freidenker erkennt in der Foto-Fahndung die &lt;a href=&quot;http://oeffingerfreidenker.blogspot.com/2006/10/rundumberwachung-fr-alles-nur-nicht-zur.html&quot;&gt;Rundumüberwachung für alles, nur nicht zur Terrorabwehr&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Im Weblog Rauhe Sitten stellt man sich in &lt;a href=&quot;http://rauhesitten.blog.de/2006/10/11/sicherheit~1208576&quot;&gt;Sicherheit?&lt;/a&gt; einige Fragen zur Sicherheit und zum Sinn des Projekts&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Nils von den Surveillance Studies kommentiert in &lt;a href=&quot;http://www.surveillance-studies.org/blog/2006/10/11/lachle-du-konntest-erkannt-worden-sein/&quot;&gt;Lächle, du könntest erkannt worden sein!&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bei nanuk&#039;s Pirate-Blog steht in &lt;a href=&quot;http://62.75.250.226/ppd/index.php/2006/10/10/die-unschuld-vom-bka-lande/&quot;&gt;Die Unschuld vom BKA-Lande&lt;/a&gt; der Vorschlag, das BKA-Projekt wie ein illegales Genmaisfeld zu behandeln&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die elementarteile sehen uns &lt;a href=&quot;http://www.elementarteile.de/?p=598&quot;&gt;im Generalverdacht angekommen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Mirlith von Tausilber sieht den &lt;a href=&quot;http://www.tausilber.de/blog/?p=58&quot;&gt;Big Brother in Mainz&lt;/a&gt; proben und fragt sich, wie man ihm bei einer Ausweitung rechtzeitig ausweichen kann &amp;#8211; einfache Antwort: Gar nicht. Das ist ja der Zweck bei einer Ausweitung (s. u.)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Heise berichtet in &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/79262&quot;&gt;Foto-Fahndung im Mainzer Hauptbahnhof&lt;/a&gt; ebenso ausführlich wie das ZDF.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
Die in der Heise Nachricht getroffene Aussage von Jürgen Stock, dem Vizepräsident des BKA:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;&quot;es geht nicht um die totale Überwachung, sondern um die gezielte Suche nach bekannten Personen. Mit dem System wird kein Überwachungsstaat installiert&quot;&lt;/div&gt;
ist natürlich Schönfärberei. Klar, mit dem derzeitigen Testsystem, von dem man sich eine 80% Erkennungsrate (lol) verspricht, ist keine totale Überwachung zu machen. Aber bei so einem System sind optimal alle Bürger biometrisch erfasst und das Gesichtsbild zusammen mit den persönlichen Daten in einer Datenbank hinterlegt. Statt in der Datenbank das Template der gesuchten Person zu &quot;markieren&quot;, das dann mit den aufgenommenen Gesichtsbildern abgegelichen wird, ist es natürlich theoretisch auch möglich, die von den Kameras aufgenommenen Gesichtsbilder zusammen mit Orts- und Zeitangaben an die biometrische(n) Datenbank(en) zu senden, wo jedes einzelne Gesichtsbild mit allen Gesichtsbildern abgeglichen und die Ergebnisse in einem Orts- und Bewegungsprofil abgespeichert wird &amp;#8211; dazu ein breiter Einsatz derartiger Systeme und fertig ist die &quot;totale Überwachung&quot;. Das mag derzeitige Datenbanktechnik noch nicht hergeben(?), aber mit der Zeit wird sich auch das ergeben.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im ZDF Beitrag kommt auch ein Mensch der &lt;a href=&quot;http://www.bosch-sicherheitstechnik.de/&quot;&gt;Bosch Sicherheitssysteme&lt;/a&gt; vor, denen ja Otto Schily so sehr zugetan ist. Das findet die FDP auch und will deshalb von der Bundesregierung über die kleine &lt;a href=&quot;http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2006/2006_292/07.html&quot;&gt;Anfrage zu den geschäftlichen Kontakten des früheren Bundesministers des Innern, Otto Schily, zu Unternehmen der Biometrie-Branche&lt;/a&gt; erfahren, wie sehr und seit wann sich unser Ex-Bundesinnenminister mit der &lt;a href=&quot;http://www.safe-id.de/&quot;&gt;Safe ID Solutions AG&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.byometric.com/&quot;&gt;byometric systems AG&lt;/a&gt; verbandelt hat. byometric systems AG ist als Subunternehmen der Bosch Sicherheitssysteme GmbH beim Projekt der &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/173-Start-des-Iris-Scan-Projektes-am-Frankfurter-Flughafen.html&quot;&gt;automatisierten und biometriegestützten Grenzkontrolle&lt;/a&gt; dabei, das von Schily ins Leben gerufen und von ihm kurz vor Ende seiner Amtszeit um zwei Jahre verlängert wurde und nun tauchen die Bosch Sicherheitssysteme wieder beim Projekt Foto-Fahndung auf. Nicht unwahrscheinlich, dass auch die beiden anderen Unternehmen bei der Foto-Fahndung mitmischen. 
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    <pubDate>Tue, 10 Oct 2006 15:03:47 +0200</pubDate>
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    <title>Ortsbegehung für BKA Projekt Foto-Fahndung</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/842-Ortsbegehung-fuer-BKA-Projekt-Foto-Fahndung.html</link>
            <category>Biometrie</category>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Owl</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Wer Zeit hat, kann sich das &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/770-Offene-Fahndung-und-Videoueberwachung.html&quot;&gt;biometrische Videoüberwachungsprojekt&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/762-Das-BKA-Projekt-Foto-Fahndung.html&quot;&gt;Foto-Fahndung des BKA&lt;/a&gt; vor Ort anschauen und mit Fotos und Fimaufnahmen dokumentieren, denn das BKA &lt;a href=&quot;http://www.bka.de/pressemitteilungen/2006/pm051006.html&quot;&gt;stellt das Projekt jetzt offiziell den &quot;Medienvertretern&quot; vor&lt;/a&gt;:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-weight: bold; &quot;&gt;Bundeskriminalamt stellt Biometrieprojekt &quot;Foto-Fahndung&quot; in Mainz vor&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-weight: bold; &quot;&gt;Einladung für Medienvertreter zur Pressekonferenz mit Ortstermin am 10.10.2006&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Von Oktober 2006 bis Januar 2007 führt das Bundeskriminalamt (BKA) im Auftrag des Bundesministeriums des Innern im Mainzer Hauptbahnhof das Biometrieprojekt &quot;Foto-Fahndung&quot; durch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Schwerpunkt des Forschungsprojektes ist die Gesichtserkennung. Untersucht werden soll unter anderem, ob die biometrischen Systeme in der Lage sind, bestimmte Personen in Menschenmengen zu erkennen, ohne dass es zu Verwechslungen kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir möchten Ihnen das Projekt &quot;Foto-Fahndung&quot; im Rahmen einer Pressekonferenz vorstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-weight: bold; &quot;&gt;Termin: Dienstag (10.10.2006), 10.30 Uhr&lt;br /&gt;
Ort: Wallstraße 5 (Sitzungssaal), Mainz&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Beim anschließenden Ortstermin im Mainzer Hauptbahnhof besteht Gelegenheit für Foto- und Filmaufnahmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Medienvertreter können sich unter Angabe des Namens und der Personenzahl bis zum 09.10.2006 um 13.00 Uhr per E-Mail unter der Adresse &lt;a href=&quot;mailto:pressestelle@bka.bund.de&quot;&gt;pressestelle@bka.bund.de&lt;/a&gt; akkreditieren. 
&lt;/div&gt;
Wer nach kritischen Punkten und Fragen sucht, kann sich z. B. über die &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/categories/4-CCTV-Video&quot;&gt;Kategorie CCTV / Video&lt;/a&gt; bedienen. 
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    <pubDate>Fri, 06 Oct 2006 11:55:22 +0200</pubDate>
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