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    <title>rabenhorst - Politik</title>
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    <description>Wenn Du dieses Weblog liest, wirst Du nie wieder ruhig schlafen.</description>
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    <title>Letzte Präsente</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/956-Letzte-Praesente.html</link>
            <category>Biometrie</category>
            <category>Chips</category>
            <category>Owl</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Jaja, das Jahr neigt sich dem Ende zu und da möchte man doch den Schreibtisch ordentlich aufgeräumt verlassen. Macht die Bundesregierung auch, wenn sich heute das Kabinett zur letzten Sitzung im Jahr 2006 trifft. Deshalb &lt;a href=&quot;http://de.news.yahoo.com/20122006/3/bundeskabinett-letzter-sitzung-diesem-jahr-zusammen.html&quot;&gt; noch schnell das Passgesetz ändern&lt;/a&gt;, bevor es unter den Weihnachtsbaum geht, damit endlich auch die digitalen Fingerabdrücke im &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/722-Goldene-Himbeere-fuer-RFID-ePaesse.html&quot;&gt;RFID Chip des Reisepasses&lt;/a&gt; gespeichert werden können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dazu aus der &lt;a href=&quot;http://www.bmi.bund.de/Internet/Content/Nachrichten/Pressemitteilungen/2006/12/Fingerabdruck.html&quot;&gt;Pressemitteilung des Bundesinnenministeriums&lt;/a&gt;:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
Die Bundesregierung hat heute den Gesetzentwurf zur Änderung des Passgesetzes beschlossen. Mit dem Gesetz soll der rechtliche Rahmen geschaffen werden, um in deutschen Reisepässen neben dem Lichtbild künftig auch zwei Fingerabdrücke zu speichern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble erklärte hierzu:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Konsequente Einbeziehung moderner Informationstechnik in eine moderne Sicherheitsarchitektur - so lautet der Auftrag aus dem Koalitionsvertrag, den wir heute um ein weiteres Stück erfüllt haben (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf diese Weise dient der Einsatz biometrischer Verfahren dazu, eine missbräuchliche Nutzung deutscher Pässe &amp;#8211; etwa durch Terroristen &amp;#8211; zu verhindern. Der heutige Beschluss ebnet damit den Weg zur weiteren Stärkung der Inneren Sicherheit&quot; (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Daten sind gegen unberechtigten Zugriff gesichert und werden nirgendwo anders als im Chip des Passes gespeichert (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle bislang ausgegebenen Pässe bleiben im Rahmen ihrer Laufzeit gültig. Dabei kommt es nicht darauf an, ob diese Pässe bereits einen Chip mit Lichtbild aufweisen. Bereits mit einem Chip ausgestattete Pässe werden nicht zusätzlich mit Fingerabdrücken versehen (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die aufenthaltsrechtliche Regelung geht noch einen Schritt weiter und sieht bei Drittstaatsangehörigen darüber hinaus eine Rechtsgrundlage für den Abgleich der Lichtbilder und Fingerabdrücke mit zentralen Datenbeständen vor (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Darüber hinaus enthält der Gesetzentwurf Anpassungen im Bereich der Kinderreisedokumente. So werden Kinderreisepässe als Dokumente ohne Biometrie statt wie bislang bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres nur noch bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres ausgestellt. Die entstehende Lücke soll dadurch geschlossen werden, dass schon vor Beginn der Ausweispflicht mit 16 Jahren der preiswertere Personalausweis beantragt werden kann.
&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Wed, 20 Dec 2006 06:35:32 +0100</pubDate>
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    <title>Abgeordnete wollen mehr zu PSIS und dem Bundestrojaner wissen</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/955-Abgeordnete-wollen-mehr-zu-PSIS-und-dem-Bundestrojaner-wissen.html</link>
            <category>Anti-Überwachung</category>
            <category>Data Mining</category>
            <category>Geheimdienste</category>
            <category>Infofreiheit</category>
            <category>Internet / TeKo</category>
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            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Aus der Kleinen Anfrage (16/3787) der Abgeordneten Jan Korte, Petra Pau, Kersten Naumann und der Fraktion 
Die Linke &lt;a href=&quot;http://dip.bundestag.de/btd/16/037/1603787.pdf&quot;&gt;zur Rechtmäßigkeit und Anwendung von Online-Durchsuchungen&lt;/a&gt; (aka &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/953-Die-FR-zum-Bundestrojaner.html&quot;&gt;&quot;Bundestrojaner&quot;&lt;/a&gt;):
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;Im &lt;a href=&quot;http://www.jankorte.de/cpo4/_data/Stellungsnahme_PSIS.doc&quot;&gt;&quot;Programm zur Stärkung der Inneren Sicherheit&quot; (PSIS)&lt;/a&gt;, das der Bundesminister des Innern am 10. Oktober 2006 &lt;a href=&quot;http://www.bmi.bund.de/nn_122688/Internet/Content/Nachrichten/Pressemitteilungen/2006/11/Programm__zur__Staerkung__der__Inneren__Sicherheit,templateId=renderPrint.html&quot;&gt;vorlegte&lt;/a&gt;, wird die &quot;technische Fähigkeit, entfernte PC auf verfahrensrelevante Inhalte hin durchsuchen zu können, ohne selbst am Standort des Geräts anwesend zu sein&quot; als wichtiger Baustein der Fortentwicklung der kriminalistischen Sachaufklärung bezeichnet (vgl. PSIS, Anlage 2b, Maßnahme 3).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dieses Instrumentarium befindet sich nach Aussage des Bundesministeriums des Innern in der Entwicklung. Dennoch ordnete ein Ermittlungsrichter beim Bundesgerichtshof mit Beschluss vom 21. Februar 2006 eine Online-Durchsuchung zum Nachteil eines Beschuldigten an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In einem Schreiben vom 31. März 2006 wendet sich der damalige Generalbundesanwalt an den Präsidenten des Bundeskriminalamtes, Jörg Ziercke, mit der Bitte, beim BKA die technischen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Anordnungen von Online-Durchsuchungen durchgeführt werden können. In gleichem Schreiben wies der Generalbundesanwalt darauf hin, dass &quot;dem Vernehmen nach verschiedene deutsche Sicherheitsbehörden bereits seit geraumer Zeit erfolgreich mit dem Instrument des heimlichen Abziehens von Daten auf fremden Computern mittels spezieller Software&quot; arbeiten würden.
&lt;/div&gt;
Im Anschluß an den Einleitungstext fügen die Abgeordneten zehn wichtige und interessante Fragen an, auf deren Auflösung durch die Bundesregierung man gespannt sein kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Via: hib - &lt;a href=&quot;http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2006/2006_390/14.html&quot;&gt;Im Bundestag notiert: Abziehen von Daten auf fremden Computern mittels spezieller Software&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade noch dazu den Hinweis auf das &lt;a href=&quot;http://dip.bundestag.de/btp/16/16072.pdf&quot;&gt;Plenarprotokoll zur Aktuellen Stunde zum gleichen Thema&lt;/a&gt; vom 13.12.2006 aufgeschnappt, die von den Grünen beantragt wurde. Lest es Euch ab Seite 31 durch &amp;#8211; die Leichtfertigkeit und &quot;Arroganz der Macht&quot; pur. 
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    <pubDate>Mon, 18 Dec 2006 22:12:59 +0100</pubDate>
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    <title>D-Land webt weiter am europäischen Überwachungsnetz für's Internet</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/954-D-Land-webt-weiter-am-europaeischen-UEberwachungsnetz-fuers-Internet.html</link>
            <category>Data Mining</category>
            <category>Geheimdienste</category>
            <category>Internet / TeKo</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Wie Günther Krause, der Leiter der Abteilung &quot;P&quot; für Polizei im Bundesinnenministerium Reuters laut der Meldung &lt;a href=&quot;http://news.yahoo.com/s/nm/20061218/wr_nm/eu_terrorism_internet_dc_1&quot;&gt;EU should share web terrorism monitoring: Germany&lt;/a&gt; mitteilte, werde Deutschland die EU-Mitgliedsstaaten dazu drängen die bei der &quot;Überwachung militanter Websites&quot; gewonnen Informationen untereinander auszutauschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Was wir bekommen wollen, ist diese Form der Arbeitsteilung zwischen den Mitgliedsstaaten...weil eigenständig sind sie nicht in der Lage, das gesamte Web zu kontrollieren, es ist zu groß. Wir sollten die Links, die wir unter Überwachung haben, austauschen, so dass wir entscheiden können, ob wir die Überwachung übernehmen oder sie zum Beispel durch die Briten oder durch die französischen Kollegen durchführen lassen&quot; so Krause.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Frankreich und Großbritannien seien bereits Diskussionen über diese Arbeitsteilung (&lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/816-Antiterror-und-Internetueberwachungszentren-fuer-Europa.html&quot;&gt;zur europaweiten Überwachung des Internets&lt;/a&gt;) begonnen worden, denn &quot;diese Länder sind diejenigen, die am meisten Arbeit auf diesem Gebiet leisten&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die gesetzgebenden EU-Organe habe Krause ebenfalls darauf hingewiesen, dass nicht alle Mitgliedsstaaten über Experten verfügen, die Websites übersetzen und analysieren könnten, die von Militanten zum Beispiel dazu benutzt würden, Bombenbauanleitungen in Sprachen von Arabisch bis Urdu weiterzugeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bundesinnenminister Schäuble und die Bundesregierung hatten wiederholt darauf aufmerksam gemacht, dass die Errichtung von miteinander vernetzten Internetüberwachungszentren in jedem EU-Mitgliedsstaat nach &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/804-Das-Trennungsgebot.html&quot;&gt;GTAZ&lt;/a&gt; / &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/822-Multiueberwachung-fuers-Netz.html&quot;&gt;IMAS&lt;/a&gt; Vorbild und ein verstärkter Informations- und Datenaustausch zwischen Polizei- und Geheimdienstbehörden &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/912-Wenn-D-Land-2007-den-EU-Rat-praesidiert.html&quot;&gt;Schwerpunkte der deutschen EU-Ratspräsidentschaft&lt;/a&gt; darstellen werden. 
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    <pubDate>Mon, 18 Dec 2006 21:51:16 +0100</pubDate>
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    <title>Die FR zum Bundestrojaner</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/953-Die-FR-zum-Bundestrojaner.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Der &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/929-Der-Internetspion-auf-Deinem-PC.html&quot;&gt;Internetspion auf dem heimischen PC&lt;/a&gt; wird uns noch länger beschäftigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Frankfurter Rundschau berichtet in &lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?cnt=1033879&quot;&gt;Polizei als Hacker beschäftigt die Juristen&lt;/a&gt;, dass über die &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/82341&quot;&gt;Beschwerde&lt;/a&gt; von Generalbundesanwältin Monika Harms gegen den Beschluss des Ermittlungsrichters am Bundesgerichtshof Ulrich Hebenstreit der 3. BGH Strafsenat im Januar 2007 entscheiden wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten lässt die FR irgendwelche &quot;Fachleute&quot; und Internetuser im Trüben fischen &amp;#8211; was wir alle wohl mehr oder weniger tun:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
Fachleute spekulieren, wie die staatseigenen Hacker in den Computer eindringen. Viele Nutzer rechnen mit dem Einsatz von besagten Trojanern, also heimlichen Spionageprogrammen, die in der Regel über harmlose E-Mails zu den betroffenen Rechnern gelangen. Andere sehen einen möglichen Angriffspunkt in den Knotenpunkten des Internets. Denn in den vergangenen Wochen ist der deutsche Internet-Austauschknoten DE-CIX in Frankfurt am Main auf neue Hardware-Plattformen umgestellt worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das Datendrehkreuz ist damit deutlich leistungsfähiger und schneller geworden. Der Hersteller der neuen Komponenten, die Firma Force10 Networks, bietet aber auch Spionage-Software zur elektronischen Überwachung des Datenverkehrs an. Der US-Geheimdienst NSA nutze diese Technik bereits ausgiebig, heißt es.
&lt;/div&gt;
Das es im &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/DE-CIX&quot;&gt;DE-CIX&lt;/a&gt; mit Sicherheit ebenfalls Überwachungsschnittstellen gibt, die mit richterlichen Anordnungen genutzt werden &amp;#8211; bei &quot;Gefahr im Verzug&quot; vermutlich auch hopp-hopp &amp;#8211; dürfte klar sein. Das an einem solchen Ort fast tagtäglich irgendwelche Hardware dazugestellt oder ausgetauscht wird, auch. Nicht so klar ist mir, dass der DE-CIX seit heute ein reiner Staatsbetrieb sein soll, an dem BKA Leute mit einem Transporter vorfahren, um dort Hardware für den &lt;a href=&quot;http://zenzizenzizenzic.de/archives/2006/12/16/jetzt-den-bundestrojaner-herunterladen/&quot;&gt;BKA &quot;Bundestrojaner&quot;&lt;/a&gt; zu installieren, der dann auf die heimische Festplatte zugreifen soll. Und es heißt nicht nur, es ist so, dass die NSA &lt;a href=&quot;http://hp.kairaven.de/miniwahr/echelon-index.html&quot;&gt;spätestens seit Echelon&lt;/a&gt; an den amerikanischen Knotenpunkten (und per Präsidentenanordnung bei einigen US-Telefonieunternehmen) mitsaugt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem netter Denkanstoß für Leute, die immer noch alles im Klartext und nicht verschlüsselt durch&#039;s Netz sausen lassen. 
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    <pubDate>Mon, 18 Dec 2006 00:06:31 +0100</pubDate>
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    <title>123 Millionen für Kontrolle und Überwachung</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/952-123-Millionen-fuer-Kontrolle-und-UEberwachung.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Ui, die F.A.Z hat in &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub28FC768942F34C5B8297CC6E16FFC8B4/Doc~E2B6F6023A8C845ED869DEBF23765562B~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;Roboter sollen vor Terror schützen&lt;/a&gt; jetzt auch das &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/643-UEberwachungsforschung-im-exklusiven-Kreis.html&quot;&gt;Forschungsprogramm zur Inneren Sicherheit (sprich Überwachung- und Kontrollforschung) der Bundesregierung&lt;/a&gt; im Rahmen des &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/476-Die-Aufruestung-der-Grossen-Brueder.html&quot;&gt;Sicherheitsforschungsprogramms der EU&lt;/a&gt; entdeckt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inhalt des Entwurfs zum &quot;Programm für zivile Sicherheitsforschung&quot; des Bundesministeriums für Forschung und Bildung, aus dem die F.A.Z plaudert &amp;#8211; wie sollte es anders ein &amp;#8211; neue &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/categories/4-CCTV-Video&quot;&gt;Videoüberwachungskameras mit intelligenter Videoverarbeitung&lt;/a&gt; zur &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/890-Facettenreiche-Verhaltensueberwachung-mit-Videokameras.html&quot;&gt;Erkennung &quot;verhaltensauffälliger&quot; Menschen&lt;/a&gt; (in Großbritannien heißt das direkter &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/840-Videoueberwachung-fuer-den-Webpranger.html&quot;&gt;&quot;anti-soziales Verhalten&quot;&lt;/a&gt;) und zur Überwachung der &quot;sozialen Dynamik&quot; von Menschenmengen, -aufläufen und -massen (sprich &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/828-All-Along-the-Watchtower.html&quot;&gt;Früherkennung von Aufständen&lt;/a&gt;), Aufrüstung von Zugangskontrollsystemen mit &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/categories/3-Biometrie&quot;&gt;biometrischen Identifizierungstechniken&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/91-Bis-auf-die-Haut.html&quot;&gt;&quot;Body-Scannern&quot;&lt;/a&gt;, neue &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/940-Neue-UAVs-am-Horizont-fuer-die-globale-und-urbane-Kriegsfuehrung.html&quot;&gt;UAVs&lt;/a&gt; (unbemannte Flugvehikel, auch &quot;Drohnen&quot; genannt) für &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/212-Fliegende-Wanzen.html&quot;&gt;Sicherheitskräfte zur Überwachung aus der Luft&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neu ist, dass es nicht 100, sondern noch 23 Millionen Euro mehr bis 2010 sein sollen, die Bundesforschungsministerin Schavan für unsere Überwachung locker machen will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was daran futuristisch sein soll und mit einem Standbild aus &quot;RoboCop II&quot; untermalt werden muss, ist mir schleierhaft. Wir holen doch nur nach, was in Großbritannien und den USA entweder gerade entwickelt oder bereits im Einsatz ist. 
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    <pubDate>Sun, 17 Dec 2006 23:17:17 +0100</pubDate>
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    <title>Ausgezeichnet</title>
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            <category>Politik</category>
    
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    &lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 400px; &quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,1569514,00.html&quot; title=&quot;Time: Person of the Year 2006 - You&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/17-12-06-time.jpg&quot; alt=&quot;Time 2006&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;533&quot; style=&quot;border: 0px none transparent; &quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
Vielen Dank für die Auszeichnung und Glückwunsche auch an meine Bloggerkolleginnen und -kollegen, Mailinglistenbetreiber, Websitegestalter, Webforen- und Wikiautoren, Usenetposter und Programmierer, die ebenfalls an der kreativen, kritischen und informativen Mitgestaltung des Informationszeitalters mitwirken :) 
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    <pubDate>Sun, 17 Dec 2006 19:22:49 +0100</pubDate>
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    <title>Blick auf Guantanamo</title>
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            <category>Terror</category>
            <category>Überwachung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Ein &amp;#8211; noch geschönter &amp;#8211; Blick in das modernisierte US-Internierungslager Guantanamo gefällig? Cryptome ermöglicht ihn durch die &lt;a href=&quot;http://cryptome.org/gitmo-121606/gitmo-121606.htm&quot;&gt;Guantanamo Photos&lt;/a&gt;. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 16 Dec 2006 19:34:48 +0100</pubDate>
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    <title>Flashanimation zum Panoptikum</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/948-Flashanimation-zum-Panoptikum.html</link>
            <category>Anti-Überwachung</category>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Linktipp</category>
            <category>Owl</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Überwachung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Eigentlich bin ich gut gemachte Flashanimationen zur Datenschutz- und Überwachungsproblematik nur aus dem angloamerikanischem Raum gewöhnt, aber das deutsche Flashmovie &lt;a href=&quot;http://www.stereostil.de/jo/panopticom/swf/index.htm&quot;&gt;Die schöne neue Welt der Überwachung&lt;/a&gt; ist ein ausgezeichnetes Flashmovie, das jedem mit gutem Design, passendem Sound, komprimierten Inhalten und passenden Kommentaren aus dem Off die zur Alltäglichkeit werdende Überwachung im Alltag und ihre Konsequenzen vor Augen führt. Würde sich auch hervorragend als Material für Politik oder Soziologie im Schulunterricht eignen.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 500px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/16-12-06-panopticom1.jpg&quot; alt=&quot;Panopticom&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;294&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überwachung rund um die Uhr,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/16-12-06-panopticom2.jpg&quot; alt=&quot;Panopticom&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;294&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;aber Paul denkt noch,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/16-12-06-panopticom3.jpg&quot; alt=&quot;Panopticom&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;294&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;dass er nichts zu verbergen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Impressionen aus &quot;Die schöne neue Welt der Überwachung&quot;.&lt;/div&gt;
Im &quot;Film&quot; begleitet man Paul, der wie viele denkt, man könne ihn umfassend überwachen, weil er nichts zu verbergen hat, vom Aufstehen bis zum Feierabend durch seinen Alltag der Überwachung, die sich an verschiedenen Orten und zu jeder Tageszeit zeigt. Hinweise, eingebaute Texte und kurze Animationen lassen den Besucher immer tiefer in das &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/853-Die-YouTube-UEbernahme-und-der-panoptische-Blick.html&quot;&gt;alltägliche Panoptikum&lt;/a&gt; eindringen und helfen ihm so dabei, Geist und Ohren für die Veränderungen zu öffnen, die sich gerade international in allen Gesellschaften vollziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Via: we blog - &lt;a href=&quot;http://seminare2.design.fh-aachen.de/we-blog/archives/300&quot;&gt;Die schöne neue Welt der Überwachung&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachtrag: Es freut mich zu sehen, dass mittlerweile Dutzende von Weblogs ebenfalls auf die Flashanimation hinweisen. Vielleicht gelangt sie ja so an die Personen und Stellen, die sie nützlich einsetzen können. Eine kompakte stand-alone SWF-Datei wäre natürlich auch fein. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 16 Dec 2006 19:07:24 +0100</pubDate>
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    <title>34 Minuten staatlicher Mord</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/947-34-Minuten-staatlicher-Mord.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Menschenrecht</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    &lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 510px; &quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,,OID6203448_REF1,00.html&quot;&gt;34 Minuten barbarische Todesqualen&lt;/a&gt; für den zur &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Giftspritze&quot;&gt;Hinrichtung per Giftinjektion&lt;/a&gt; verurteilten &lt;a href=&quot;http://www2.amnesty.de/internet/deall.nsf/AlleDok/D5DC685243F68CE4C1257245005A90B0?Open&quot;&gt;Angel Nieves Diaz&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/16-12-06-todesspritze1.jpg&quot; alt=&quot;Hinrichtungskammer&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;150&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/16-12-06-todesspritze2.jpg&quot; alt=&quot;Hinrichtungskammer&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;150&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
in dem Land&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/16-12-06-todesspritze3.jpg&quot; alt=&quot;Hinrichtungskammer&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;150&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/16-12-06-todesspritze4.jpg&quot; alt=&quot;Hinrichtungskammer&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;150&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
das anderen Ländern Demokratie, Menschen- und Grundrechte&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/16-12-06-todesspritze5.jpg&quot; alt=&quot;Hinrichtungskammer&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;150&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/16-12-06-todesspritze6.jpg&quot; alt=&quot;Hinrichtungskammer&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;150&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
bringen will.&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
In den meisten der insgesamt 50 Bundesstaaten der USA ist Mord unter erschwerenden Tatumständen  das 
einzige Verbrechen, das mit der Todesstrafe als Höchststrafe bedroht ist. Todesurteile werden von Schwurgerichten gefällt und unterliegen automatisch einer Überprüfung durch das Oberste Gericht des jeweiligen Bundesstaates. Über die Umwandlung von Todesurteilen und die Aussetzung von Hinrichtungen entscheidet in der Regel der Gouverneur oder der Begnadigungsausschuss des betreffenden Staates.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Menschen können je nach Bundesstaat durch die Giftspritze, den elektrischen Stuhl, die Gaskammer oder den Strang hingerichtet werden. In der Praxis wird inzwischen jedoch ausschließlich die Giftspritze angewandt, deren Einsatz 37 Bundesstaaten vorsehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Darüber hinaus kann die Todesstrafe nach Bundesrecht im ganzen Land verhängt werden, zum Beispiel bei einem Attentat auf den Präsidenten oder Vizepräsidenten, bei Spionage, Flugzeugentführung, organisiertem Drogenhandel, Landesverrat, Terrorismus und anderen Verbrechen gegen die nationale Sicherheit. Ebenso ist die Todesstrafe nach dem Militärstrafrecht für einige Delikte vorgesehen, darunter Mord, schwere Spionage auch in Friedenszeiten sowie Desertion und Befehlsverweigerung in Kriegszeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; 
Am 1. Januar 2006 gab es landesweit 3.373 zum Tode Verurteilte (darunter 121 Ausländer und 55 Frauen). Die meisten Häftlinge warten in den Todeszellen der Bundesstaaten Kalifornien, Texas und Florida auf ihre Hinrichtung. Seit der Wiederaufnahme von Hinrichtungen im Jahr 1977 sind bis zum 28. März 2006 1.015 Todesurteile vollstreckt worden, darunter 22 an zur Tatzeit minderjährigen Straftätern.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle: AI - &lt;a href=&quot;http://www.amnesty-todesstrafe.de/Todesstrafe_USA.pdf&quot;&gt;Die Todesstrafe in den USA&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
Über die Todesstrafe (auch in den USA) informieren das &lt;a href=&quot;http://deathpenaltyinformation.blogspot.com/&quot;&gt;internationale Todesstrafenblog&lt;/a&gt; und die &lt;a href=&quot;http://www.amnesty-todesstrafe.de/&quot;&gt;deutsche Koordinationsgruppe gegen die Todesstrafe&lt;/a&gt; von Amnesty International. 
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    <pubDate>Sat, 16 Dec 2006 12:02:11 +0100</pubDate>
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    <title>Auf dem Weg zum Tor Crackdown</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/945-Auf-dem-Weg-zum-Tor-Crackdown.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>Data Mining</category>
            <category>Geheimdienste</category>
            <category>Internet / TeKo</category>
            <category>Netz</category>
            <category>Owl</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Terror</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Und wieder ein Tor Exit Node in Deutschland weg. Und wie das vor sich ging, beschreibt ein Tor Exit Node Admin so:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Am 13.10. erhielt der Betreiber eines deutschen Tor-Nodes (Attribute: Exit, Fast, Stable, Guard, V2Dir) vom Hoster des dedizierten Servers die Kündigung des Mietvertrages für den Server. Die sehr knapp gehaltenen E-Mail enthielt als Begründung ein Wort: &quot;Pornographie&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die telefonische Nachfrage beim Hoster ergab: Das BKA hatte in einem &quot;Beobachtungs-Log&quot; die IP-Adresse des Servers gefunden und im Rahmen der Ermittlungen um die Daten des Betreibers des Servers gebeten. Aufgrund dieser Nachfage vom BKA sei der Server gesperrt worden und der Vertrag gekündigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die telefonische Nachfrage des Tor Admins beim BKA ergab die Auskunft, dass man eine derartige IP-Adresse mitgeloggt und den Provider des Servers bezüglich der Stammdaten des Kunden angefragt habe. Eine Abschaltung des Servers sei aber von Seiten des BKA nicht gewünscht worden. Wegen der Abschaltung solle sich der Tor Admin um Aufklärung beim Hoster bemühen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In einem erneuten Telefonat mit dem Hoster erklärte dieser, gegen den Tor Admin würde wegen Besitzes von Kinderpornographie ermittelt. Diese Ermittlung sähe man als hinreichenden Grund für eine sofortige 
und fristlose Kündigung an und man werde sich etwaige Schadensersatzansprüche gegen den Tor Admin vorbehalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In einem zweiten Gespräch mit dem BKA bestätigte der Beamte dem Tor Admin, dass man die Anfragen beim Hoster als Ermittlung wegen des Verdachtes auf Besitz von Kinderpornografie benennen könnte. Man sähe beim gegenwärtigen Stand der Ermittlungen aber nicht, das sie dem Hoster einen Grund für Konsequenzen bieten. Auf den Hinweis des Tor Admins, bei dem Server würde es sich um einen Tor Onion Router handeln und seinem Angebot der Unterstützung zur  Klärung der Vorwürfe, kam vom BKA noch die Antwort, von Tor Onion Routern habe man noch nie gehört, aber man bedanke sich für das Angebot.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nach Aussage des Tor Admins waren der Kündigung bereits Versuche seitens des Hosters vorangegangen, sich des Servers zu entledigen, bei denen nach Auffassung des Tor Admins eher wirtschaftliche als politische Gründe eine Rolle spielten, da der gemietete Server mit knapp 3 TByte Traffic pro Monat an der Grenze der nebenvertraglichen Absprache gearbeitet hatte. Der &quot;offizielle&quot; Vertrag zwischen dem Hoster und dem Tor Admin sah ein unbegrenztes Datenverkehraufkommen vor, was der Hoster jedoch technisch nicht realisieren konnte.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie der Tor Admin noch anmerkte, hätte ihm die überstürzte und technisch inkompetente Reaktion des Hosters dennoch die Möglichkeit gegeben, eventuell vorhandene Spuren zu vernichten, da auch 24 Stunden nach Zugang der Kündigung per E-Mail der administrative Zugriff auf den Server via SSH noch möglich war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/810-Wie-man-die-Anonymsierung-kriminalisiert.html&quot;&gt;Beschlagnahmewelle im September&lt;/a&gt; geht es weiter mit der Bekämpfung der Tor Nodes. Das man nach dem &quot;September Crackdown&quot; im BKA immer noch nichts von der &lt;a href=&quot;http://hp.kairaven.de/bigb/asurf.html&quot;&gt;Existenz des Tor Netzes und seiner Funktionsweise&lt;/a&gt; (&amp;#60;- BKA hier lesen) zu wissen behauptet, erscheint mir unglaubwürdig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man muss davon ausgehen, dass immer dann, wenn sich die IP-Adresse eines deutschen Tor Exit Nodes in den &quot;Beobachtungs-Logs&quot; zu Ermittlungen der Polizeien und Geheimdienste verheddert, trotz der Unwirksamkeit der Aktionen gegen die eigentlichen Ziele der Polizeiarbeit gegen den Tor Exit Node Admin ermittelt, sein Server/Rechner beschlagnahmt oder sein Hoster angegangen wird, die zu einem gewissen Prozentsatz wie im obigen Beispiel mit der vorauseilenden Kündigung die &quot;Drecksarbeit&quot; des BKA erledigen werden. Außerdem kann man spekulieren, ob sich an solche Ermittlungen nicht auch die eine oder andere Überwachung der E-Mail Kommunikation des Tor Admins anschließt, da man ja die &quot;Daten des Betreibers eines Tor Servers&quot; beim Hoster abfragt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das bedeutet langfristig und spätestens dann, wenn &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/900-Die-Vorratsdatenspeicherung-auf-dem-Sprung.html&quot;&gt;auch von Tor Router Betreibern die Vorratsdatenspeicherung erzwungen&lt;/a&gt; werden sollte, dass es in Deutschland immer weniger oder überhaupt keine Tor Exit Nodes mehr geben wird, sondern allenfalls Middleman Tor Nodes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da die Vorratsdatenspeicherung eine internationale Kiste ist und in anderen Staaten die Sicherheitsbehörden ebenfalls ihre &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/941-Schaeubles-neues-altes-Lied.html&quot;&gt;Beboachtungsnetze&lt;/a&gt; auswerfen, gehe ich von der mittel- bis langfristigen Gefahr aus, dass es aufgrund des &quot;Fahndungsdrucks&quot; im Tor Netz mindestens zu großen Löchern kommen wird &amp;#8211; &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/810-Wie-man-die-Anonymsierung-kriminalisiert.html#c1347&quot;&gt;Beschwichtigungsversuche&lt;/a&gt; und das Herunterspielen der Gefahr von &quot;Tor Executive Directors&quot; sind da auch nicht gerade hilfreich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Was dem Tor Netz offensichtlich fehlt und mit zu seinem Verhängnis beitragen könnte, sind Funktionen, die geografische Informationen (Stichwort &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Geotargeting&quot;&gt;&quot;Geolocation&quot;&lt;/a&gt;) berücksichtigen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auf der einen Seite wird z. B. bei einem Tor Benutzer (oder auch Anbieter eines &quot;versteckten&quot; Tor Dienstes) aus Deutschland bei der Bildung der Verbindungsschaltung aus drei Tor Onion Routern niemals ein Eingangsrouter gewählt, der ebenfalls in Deutschland beheimatet ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der anderen Seite erkennt der Ausgangsrouter der Verbindungsschaltung, ob die Anfrage des Tor Benutzers zu einem Zielrechner ausgeleitet wird, der sich im gleichen Land befindet wie der Ausgangsrouter. Ist dies nicht der Fall, übernimmt der Ausgangsrouter wie gewohnt die Kommunikation zum Zielrechner. Ist das der Fall, wird die Verbindungsschaltung entweder um einen anderen Ausgangsrouter ersetzt oder um einen weiteren Router erweitert, der die Ausgangsfunktionen übernimmt. Entweder würde das der ursprüngliche Ausgangsrouter mit dem Ersatz- oder Erweiterungsrouter selbst aushandeln oder eine entsprechende Information zum Tor Benutzer zurücksenden, damit dieser mit dem neuen Ausgangsrouter einen gemeinsamen Sitzungsschlüssel bilden und anschließend die Verbindungschaltung verändert erneuern kann. Auf jeden Fall wird der neue Ausgangsrouter nicht im gleichen Land stehen wie der Zielrechner.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schematisch kann der Ist-Zustand so ausssehen und zu obigen Konsequenzen führen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
TB(D) --&amp;#62; &lt;span style=&quot;font-weight: bold; &quot;&gt;TOR1(D)&lt;/span&gt; --&amp;#62; TOR2(CH) --&amp;#62; &lt;span style=&quot;font-weight: bold; &quot;&gt;TOR3(D)&lt;/span&gt; &amp;#60;--&amp;#62; ZR(D)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wird der deutsche Tor Benutzer TB(D) überwacht, weil er sich z. B. für Informationen zum islamistischen Djihadismus im Internet interessiert &amp;#8211; was ein Journalist auf Recherchetour im Netz oder auch ein militanter Islamist sein kann, könnte der deutsche Eingangsrouter TOR1(D) ebenfalls das Interesse der deutschen Sicherheitsbehörden wecken. Findet sich in den &quot;Beobachtungs-Logs&quot; der deutschen Sicherheitsbehörden zum in Deutschland gehosteten Zielrechner ZR (D) die IP-Adresse des deutschen Ausgangsrouter TOR3(D), wird er u. U. Besuch vom BKA/LKA bekommen, mit einer Beschlagnahmung rechnen müssen oder sein Hoster bekommt einen &quot;blauen Brief&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anders würde der Zustand aussehen, wenn die obigen Informationen berücksichtig würden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
TB(&lt;span style=&quot;font-weight: bold; &quot;&gt;D&lt;/span&gt;) --&amp;#62; &lt;span style=&quot;font-weight: bold; &quot;&gt;TOR1(JP)&lt;/span&gt; --&amp;#62; TOR2(CH) --&amp;#62; &lt;span style=&quot;font-weight: bold; &quot;&gt;TOR3(CN)&lt;/span&gt; &amp;#60;--&amp;#62; ZR(&lt;span style=&quot;font-weight: bold; &quot;&gt;D&lt;/span&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der deutsche Tor Benutzer TB(D) benutzt als Eingang einen Tor Router in Japan TOR1(JP), die Kommunikation mit einem deutschen Zielrechner ZR(D) wickelt ein Tor Ausgangsrouter in China  TOR3(CN) ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch zur Ergänzung: Ideal, aber selten, würde die Verbindung aussehen, wenn die Zielrechner ihre Informationen per HTTPS und als versteckten Tor Dienst anbieten würden, der ebenfalls mit Auswertung der GeoIP Informationen angeboten wird, da die Sicherheitsbehörden zunächst die realen Adressdaten des Zielrechners in Erfahrung bringen müssten, um überhaupt zu erkennen, welchen Zielrechner sie beobachten müssten. Die SSL/TLS Verschlüsselung würde zusätzlich verhindern, dass an Übergabepunkten Inhaltsdaten im Klartext das Netz passieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ganze hätte natürlich nur solange einen Sinn, wie es keine automatischen, unmittelbaren und internationalen Informationsabfragen, -austauschverfahren und Überwachungsersuchen gibt, mit denen z. B. ein Sicherheitsbeamter &quot;auf Knopfdruck&quot; in Erfahrung bringen und ausländische Partnerbehörden informieren könnte, wer TOR3(CN) und ZR(D) ist, was dort ausgetauscht oder abgefragt wurde und warum es geboten ist, Daten für spätere Zugriffe und Auswertungen abzufangen und zu speichern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß, ist etwas viel &quot;Technikgebabbel&quot;, aber nötig, wenn man sich auf zukünftige Herausforderungen einstellen muss oder will. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 15 Dec 2006 22:22:19 +0100</pubDate>
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    <title>Wie der Staat &quot;dicht macht&quot;</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/944-Wie-der-Staat-dicht-macht.html</link>
            <category>Infofreiheit</category>
            <category>Owl</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Überwachung</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Auch in Großbritannien werden dem Staat die Anfragen zur Veröffentlichung von Dokumenten nach dem britischen Informationsfreiheitsgesetz zu viel, die Parlamentarier, Journalisten und auch NGOs wie &lt;a href=&quot;http://www.statewatch.org/&quot;&gt;Statewatch&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.privacy.org/&quot;&gt;Privacy International&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.unwatched.org/&quot;&gt;EDRi&lt;/a&gt; oder Weblogs wie das &lt;a href=&quot;http://p10.hostingprod.com/@spyblog.org.uk/blog/&quot;&gt;Spy Blog&lt;/a&gt; stellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Überall kann man parallel zum Anstieg von Themen wie neuen Rüstungsvorhaben, Überwachung, Grenzabsicherung und Migration, bei denen die Regierungen zwar gerne mauern, aber bei denen es sich lohnt, genauer nachzufragen und parallel zur Ausweitung einer kritischen Gegenöffentlichkeit in Gestalt der Weblogs, Wikis und Webforen die gleiche Entwicklung feststellen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Für die Informationsanfragen und mit den Informationsfreiheitsgesetzen werden &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/445-Informationsfreiheit-Wo.html&quot;&gt;finanzielle und bürokratische Hürden&lt;/a&gt; errichtet oder &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/646-Datenschutz-und-Informationsfreiheit-amputiert.html&quot;&gt;zahlreiche Ausnahmeregelungen&lt;/a&gt; integriert, Quellen &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/875-Geheimhaltung-und-Informationsfreiheit-bei-britischen-ID-Projekten.html&quot;&gt;zurückgehalten und verweigert&lt;/a&gt; oder einfach &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/352-Der-Geheimstaat.html&quot;&gt;höhere Geheimhaltungsstufen verhängt und das Netz von Dokumenten gesäubert&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut des Times Artikels &lt;a href=&quot;http://www.timesonline.co.uk/article/0,,2-2505140_1,00.html&quot;&gt;Ministers curb freedom of information&lt;/a&gt; und des BBC Artikels &lt;a href=&quot;http://news.bbc.co.uk/1/hi/uk_politics/6179617.stm&quot;&gt;Ministers to limit openness law&lt;/a&gt;  sieht der &quot;Riegel&quot; in Form des &lt;a href=&quot;http://www.dca.gov.uk/consult/dpr2007/cp2806.htm&quot;&gt;Entwurfs der Regulierungen zur Informationsfreiheit und zum Datenschutz 2007&lt;/a&gt;, den die britische Regierung dem Informationsfreiheitsgesetz vorschieben will, u. a. vor, dass die oben genannten Interessenten nur alle drei Monate eine Informationsanfrage stellen können, die Freigabe &quot;brisanter&quot; Informationen stärker reglementiert wird und in die Bewertung, ob eine Information, die nach dem britischen Informationsfreiheitsgesetz freizugeben ist, wenn sie weniger als 600 &amp;pound; an Kosten verursacht auch, der Zeitaufwand für die Recherche und Beschaffung einfließt. Begründet wird das mit Einsparungen in Höhe von ca. 11 Millionen &amp;pound; für die Steuerzahler. Für &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/940-Neue-UAVs-am-Horizont-fuer-die-globale-und-urbane-Kriegsfuehrung.html&quot;&gt;neue Überwachungs- und Rüstungsprojekte&lt;/a&gt; ist der britischen Regierung dagegen kein Pfund zu schade.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade die schwer zu konkretisierenden &quot;Zeitkosten&quot; dürften den britischen Behörden ein flexibles Werkzeug an die Hand geben, um unangenehme Anfragen per indirekter Zensur abzublocken, wenn der Entwurf nach den bis März 2007 dauernden Beratungen umgesetzt werden sollte. 
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    <pubDate>Fri, 15 Dec 2006 11:22:48 +0100</pubDate>
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    <title>Trauertag um das Fernmeldegeheimnis</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/943-Trauertag-um-das-Fernmeldegeheimnis.html</link>
            <category>Anti-Überwachung</category>
            <category>Data Mining</category>
            <category>Internet / TeKo</category>
            <category>Owl</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    &lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 500px; &quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=69&amp;amp;Itemid=55&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/14-12-06-todestag.png&quot; alt=&quot;Trauertag um das Fernmeldegeheimnis&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;250&quot; style=&quot;border: 1px solid red; &quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
Folgende Websites und Weblogs kondolieren ebenfalls:
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://hp.kairaven.de/&quot;&gt;Die Raven Homepage&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;teuchtlurm - &lt;a href=&quot;http://teuchtlurm.de/blog/?p=47&quot;&gt;In Gedenken&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Glühweinjunkies - &lt;a href=&quot;http://gluehwein.junkies.ws/2006/12/14/1-todestag-des-telekommunikationsgeheimnisses/&quot;&gt;1. Todestag des Telekommunikationsgeheimnisses&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;netzpolitik - &lt;a href=&quot;http://netzpolitik.org/2006/1-todestag-des-telekommunikationsgeheimnisses/&quot;&gt;1. Todestag des Telekommunikationsgeheimnisses&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;floyd-online - &lt;a href=&quot;http://www.floyd-online.com/2006/12/14/zur-feier-des-tages-heute-der-link-zu-google-video/&quot;&gt; Zur Feier des Tages heute der Link zu google-video&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Schieflage - &lt;a href=&quot;http://schieflage.blogspot.com/2006/12/deutschland-noch-neun-monate-anonym.html&quot;&gt;Deutschland: Noch neun Monate anonym surfen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Daten-Speicherung.de - &lt;a href=&quot;http://www.daten-speicherung.de/index.php/interview-zur-vorratsdatenspeicherung/&quot;&gt;Interview zur Vorratsdatenspeicherung&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;eFuXx.com - &lt;a href=&quot;http://www.efuxx.com/2006/12/14/1-todestag-des-telekommunikationsgeheimnisses/&quot;&gt;1. Todestag des Telekommunikationsgeheimnisses&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://bendrath.blogspot.com/&quot;&gt;Ralf Bendrath&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Jackpot Baby - &lt;a href=&quot;http://www.jackpotbaby.de/?p=995&quot;&gt;STOPPT DIE VORRATSDATENSPEICHERUNG!&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der Eckpfeiler - &lt;a href=&quot;http://eckpfeiler.net/?p=424&quot;&gt;Webdemo gegen den gläsernen Bürger&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
Und &lt;a href=&quot;http://technorati.com/search/Fernmeldegeheimnis?language=de&amp;amp;authority=n&quot;&gt;viele unterschiedlichste Weblogs &amp;#38; Websites mehr...&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Thu, 14 Dec 2006 06:38:49 +0100</pubDate>
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    <title>Schäubles neues altes Lied</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/941-Schaeubles-neues-altes-Lied.html</link>
            <category>Anti-Überwachung</category>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Owl</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Terror</category>
            <category>Überwachung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Warum überrascht mich die heute veröffentlichte &quot;Grundsatzrede&quot; &lt;a href=&quot;http://www.bmi.bund.de/Internet/Content/Nachrichten/Reden/2006/12/BM__Gesamtstaatliche__Sicherheit__aus__Sicht__der__Bundesregierung.html&quot;&gt;Gesamtstaatliche Sicherheit aus Sicht der Bundesregierung&lt;/a&gt; von Bundesinnenminister Schäuble im Rahmen der &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/937-Schaut-TV-zur-Vorratsdatenspeicherung.html&quot;&gt;Veranstaltungsreihe &quot;Gesamtstaatliche Sicherheit&quot;&lt;/a&gt; nicht? Weil er sie bereits in minimal abgewandelter Form vor den Altherren des Bremer Tabak-Collegiums im Oktober &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/861-Die-alten-Lieder.html&quot;&gt;gehalten&lt;/a&gt; hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Trotzdem noch einmal einige &quot;Grundsätze&quot;, denn wir werden sie immer und immer wieder hören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wegen vielfältiger, unüberschaubarer Bedrohungen u. a. durch terroristische und global miteinander vernetzte Angreifer und regionale Warlords, die den Staaten den asymmetrischen Krieg aufzwingen, bedarf es eines unüberschaubaren, dehnbaren und globalen Sicherheitsnetzes statt einer nationalstaatlichen, rein auf die innere Sicherheit konzentrierten Sicherheitsarchitektur. Bei den Amerikanern nennt sich das Pendant &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/921-Grenzenlose-Freiheit-fuer-biometrische-Daten.html&quot;&gt;&quot;Global Envelope&quot;&lt;/a&gt;.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
Sie haben die heutige Konferenz dem Thema &quot;Fortentwicklung der deutschen Sicherheitsarchitektur&quot; gewidmet. Vielleicht sollte ich sagen, dass ich mit dem Begriff Sicherheitsarchitektur immer ein bisschen zögerlich bin, weil man unter Architektur ja klare Strukturen, Verlässlichkeit, Stabilität versteht. Und die Frage ist eben, ob wir in dieser modernen, globalisierten, diversifizierten Welt überhaupt noch die klaren Strukturen, Verlässlichkeiten, Stabilitäten haben, an die eine architektonisch organisierte Sicherheitspolitik anknüpfen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die weltweite Vernetzung führt hier zu einem weltweiten Gefahrenraum, dessen Teil wir sind - ob es uns nun gefällt oder nicht (...) So fürchte ich, dass wir uns für die vorhersehbare Zeit auf neue schwerer zu berechnende Bedrohungen des Terrorismus und der asymmetrischen Kriegsführung, also insgesamt auf die Auflösung der traditionellen, klassischen Bezüge einstellen müssen. Damit ist die Grenze zwischen innerer und äußerer Sicherheit im Grunde obsolet geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich sagte schon, dass ich mir nicht ganz sicher bin, ob der Begriff Sicherheitsarchitektur in dem Sinn, den wir mit Architektur verbinden, wirklich geeignet ist. Jedenfalls was die Innere Sicherheit anbetrifft, ist mir der Begriff des Sicherheitsnetzes lieber. Er entspricht auch den international agierenden Netzwerken der Terroristen, die sich ja immer mehr in Zellen auflösen, die damit flexibler sind und sich schneller ändern. Das liegt in der Natur von Zellen, das wissen wir aus der Biologie. Ich glaube, dass wir auf diese Herausforderungen am besten reagieren können, wenn wir ebenfalls in und mit Netzwerken operieren. Ein einzelner Staat, eine einzelne Behörde kann nicht angemessen handeln.
&lt;/div&gt;
Die wichtigsten Knotenpunkte des Sicherheitsnetzes sind die Geheimdienste und ihre präventive Informationsbeschaffung, die Sammlung dieser Informationen in Container wie der &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/805-UEberlegungen-zur-Anti-Terror-Datei.html&quot;&gt;Anti-Terror-Datei&lt;/a&gt;, die vernetzte Informationsbeschaffung und der vernetzte Informationsaustausch in &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/804-Das-Trennungsgebot.html&quot;&gt;Institutionen wie dem GTAZ&lt;/a&gt;, umrahmt von neuen Sicherheitsgesetzen wie dem &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/681-In-den-Schubladen-des-Bundesinnenministeriums.html&quot;&gt;Terrorismusbekämpfungsergänzungsgesetz&lt;/a&gt; &amp;#8211; alles eine Wiederholung, Nachahmung  und Umsetzung der gesamten Palette an Sicherheits- und Überwachungsgesetzen, - mitteln und methoden, die in den USA unter der Regierung Bush nach 2001 verwirklicht wurde (vom &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/330-Noch-mehr-Macht-fuer-US-Geheimdienste.html&quot;&gt;Patriot Act&lt;/a&gt; über &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/432-Mission-US-VISIT-completed.html&quot;&gt;Antiterror-Überwachungszentren&lt;/a&gt; bis zur &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/870-UEberwachung-von-Kriegsgegnern-als-Terroristen-durch-das-Pentagon.html&quot;&gt;Talon-Datenbank&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer verbunden mit dem zur Beruhigung gebetsmühlenartig wiederholten Hinweis, dass es keine 100% Sicherheit gibt, was auch gut sei, da 100% Sicherheit in den Totalitarismus führe (da hat man schnell gelernt, die Kritik der Datenschutz- und Bürgerrechtskreise, dass &quot;man mit dem ausufernden Sicherheits- und Überwachungsmaßnahmen ja das abschaffe, was man gegen [den islamistischen] Terrorismus schützen wollte&quot;, zu integrieren).&lt;br /&gt;Aber unterhalb der Schwelle des Totalitarismus gedenkt man, das Maxiumum des verbleibenden Handlungs- und Gestaltungsspielraum für den Ausbau des Sicherheitsnetzes und die Umgestaltung der Demokratie zu nutzen. Am Ende IST Sicherheit und Überwachung Freiheit, also die Freiheit, vom Staat gesichert und überwacht zu werden.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
&quot;Wir sind die Priester der Macht&quot;, sagte er. &quot;Gott ist Macht. Aber noch bedeutet für Sie Macht nur ein
Wort. Es ist für Sie an der Zeit, eine Vorstellung davon zu bekommen, was Macht besagen will. Als erstes
müssen Sie sich vor Augen halten, daß Macht Kollektivgeist ist. Der einzelne besitzt nur insoweit Macht, als
er aufhört, ein einzelner zu sein. Sie kennen das Parteischlagwort: &#039;Freiheit ist Sklaverei.&#039; Ist Ihnen jemals
der Gedanke gekommen, daß man es auch umkehren kann? Sklaverei ist Freiheit. Allein &amp;#8211; frei &amp;#8211; geht der Mensch immer zugrunde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;G. Orwell 1984
&lt;/div&gt;
Um dem noch die Krone oder besser &quot;Doppeldenk-Kappe&quot; aufzusetzen, wird dieser Prozess und sein Ergebnis als Prinzip und Weiterentwicklung der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Offene_Gesellschaft&quot;&gt;Popper&#039;schen &quot;offenen Gesellschaft&quot;&lt;/a&gt; deklariert. Besser hätte es O&#039;Brien in Orwells 1984 auch nicht machen können.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
Ein Netz besteht auch aus Löchern, das liegt in der Natur der Sache. Das Bild des Netzes erinnert auch daran, dass es hundertprozentige Sicherheit nicht gibt (...) Wer hundertprozentige Regelungen anstrebt, landet im Zweifel im Totalitarismus...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Aber wenn es keine hundertprozentige Sicherheit gibt, heißt das natürlich nicht, dass man nicht in der Vorsorge das Menschenmögliche tun muss, um so viel wie möglich an Sicherheit zu gewährleisten. In diesem Sinne gibt es nach meiner Überzeugung auch den so oft beschriebenen grundsätzlichen Konflikt zwischen Freiheits- und Sicherheitsinteressen nicht. Wenn man sich im Klaren ist, dass es hundertprozentige Sicherheit nicht gibt, gewinnt man den Spielraum und die innere Freiheit, sich darauf zu konzentrieren, das Menschenmögliche an Sicherheit zu gewährleisten - in den äußeren Dimensionen wie im eigenen Land...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und so müssen wir begreifen und verstehen, dass das wichtigste Element der Sicherheitsvorsorge angesichts der so vielfältigen und unübersichtlichen Bedrohungslage die vorsorgende, präventive Information ist. Ohne geheimdienstlich zu beschaffende Informationen, ohne intelligence, sind die Sicherheitsdienste nicht in der Lage, das zu leisten, was sie leisten sollen. Information und Kommunikation bestimmen die Funktionsfähigkeit und Effizienz unserer Sicherheitsbehörden und Nachrichtendienste. Das heißt nicht, dass man nicht zwischen polizeilichem Vollzug und nachrichtendienstlicher Informationsbeschaffung trennen muss, was völlig unstreitig ist...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das ist nicht ein Fetisch irgendwelcher verrückt gewordener Bürokraten oder Sicherheitsfanatiker. Die Untersuchung des amerikanischen Kongresses über den 11. September hat ergeben, dass die Amerikaner theoretisch alle Informationen gehabt hätten, um den Anschlag vorhersehen zu können. Sie konnten diese aber nicht hinreichend vernetzen. Das ist keine Kritik an dem, was vor dem 11. September in den Vereinigten Staaten von Amerika passiert ist. Aber wer aus solchen Erkenntnissen nicht die notwendigen Lehren zieht, der setzt sich zu Recht der Kritik aus. Das ist das Prinzip, nach dem laut Karl Popper die offene Gesellschaft funktioniert, die sich in einem ständigen Prozess von trial and error voranbewegt, indem sie daraus lernt, was schief gelaufen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir müssen uns selbstbewusst zu der Überlegenheit unserer freiheitlichen, rechtsstaatlichen und damit auch toleranten Ordnung bekennen und dürfen die Prinzipien nicht aufgeben, auf denen diese Ordnung beruht. Wir müssen auf die Überlegenheit unserer rechtlich verfassten Freiheitsordnung vertrauen. Das bedeutet auch, gewisse Grenzen einzuhalten. Ob unsere amerikanischen Freunde im Zusammenhang mit Guantánamo zu jedem Zeitpunkt hinreichend selbstbewusst und mit genügend Vertrauen in die Schutzfähigkeit, aber auch die Beschränktheit einer freiheitlich verfassten Ordnung gehandelt haben, will ich nur in den Raum stellen, ohne eine abschließende Bemerkung dazu zu machen. Jedenfalls können wir die Freiheit nicht verteidigen, indem wir sie zunächst einmal aufgeben.
&lt;/div&gt;
Zur Abwehr der sich im Internet vernetzenden, gegenseitig aufwiegelnden und weiterbildenden &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/935-Diplom-fuer-Netzuni.html&quot;&gt;Terroristen&lt;/a&gt; &amp;#8211; wahlweise auch Cyber-Kriminelle, Virenprogrammierer, Hacker, Kinderpornographen, Identitätsdiebe und Wirtschaftsspione, also dem gesamten &quot;Gesindel&quot;, das sich im Netz herumtreibt &amp;#8211; bildet das globale Sicherheitsnetz spezielle nationale, regionale und transnationale Knotenpunkte aus, die sich ausschließlich der allgemeinen Überwachung des Internets widmen werden, unter dem die Sicherheitspolitiker vor allem das WWW und seine Erscheinungsformen wie Webchats, Webforen, Weblogs usw. zu verstehen scheinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In den USA seit einigen Jahren in immer wieder neuen &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/881-Tangram-fuer-Geheimdienst-Puzzles.html&quot;&gt;Data-Mining Projekten, Programmen und Behörden&lt;/a&gt; vorgelebt, folgt in Deutschland das &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/822-Multiueberwachung-fuers-Netz.html&quot;&gt;&quot;Recherchezentrum&quot; IMAS&lt;/a&gt; und auf europäischer Ebene die Initiative &quot;Check the Web&quot;, die wohl aus &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/912-Wenn-D-Land-2007-den-EU-Rat-praesidiert.html&quot;&gt;miteinander vernetzten und sich austauschenden &quot;Recherchezentren&quot; in ganz Europa&lt;/a&gt; bestehen wird. Was an Internetdiensten und Daten nicht &quot;live&quot; überwacht und ausgewertet wird, hofft man mit der &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/937-Schaut-TV-zur-Vorratsdatenspeicherung.html&quot;&gt;Vorratsdatenspeicherung&lt;/a&gt; zu erschlagen. 
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
Ab Januar nächsten Jahres wird das GTAZ um ein Recherchezentrum verstärkt, das sich mit der Beobachtung und Auswertung des Internets beschäftigen wird. Natürlich spielt hier die Beobachtung islamistischer Propaganda eine besondere Rolle. Schon aufgrund der zahlreichen Sprachbarrieren, die die Beobachtung des barrierefreien Internets weiterhin erschweren, brauchen wir eine enge europäische wie internationale Zusammenarbeit. &quot;Check the Web&quot; heißt die entsprechende europäische Initiative.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Da der physische Spielraum der Terroristen aufgrund des weltweit hohen Fahndungsdrucks immer enger wird, ziehen sie sich zur Vorbereitung, in der Organisation wie auch in der propagandistischen Verbreitung immer mehr in die virtuelle Welt des Internets zurück. Das Internet bietet natürlich auch Terroristen ein gigantisches und kaum zerstörbares Forum. Es ist Kommunikationsplattform, Werbeträger, Fernuniversität, Trainingscamp und think tank in einem. Das Internet gewinnt aber nicht nur bei der Terrorismusbekämpfung zunehmende Bedeutung. Die Extremisten von links wie rechts und die organisierte Kriminalität beziehen sich immer stärker auf das moderne Medium.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 Cyberkriminalität betrifft die Bürgerinnen und Bürger ebenso wie staatliche Stellen und Wirtschaftsunternehmen. Wir haben im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 16.000 neue Varianten böswilliger Schadprogramme entdeckt. Das bedeutet eine Zunahme um 90 Prozent. Viren und Trojaner bedrohen die Sicherheit im Netz und können jeden treffen, der das Internet privat oder beruflich nutzt. Das Internet wird auch verstärkt zu einem Medium der Wirtschaftsspionage. Mit Hilfe modernster Technologien werden elektronische Angriffe auf Netzwerke und Computersysteme von Unternehmen, aber auch Regierungsstellen ausgeführt. Solche Angriffe erfolgen nicht nur im nachrichtendienstlichen Auftrag zur politischen, militärischen und wirtschaftlichen Spionage, sondern auch zur Ausspähung von Konkurrenten.
&lt;/div&gt;
Wir haben hier also einen Bundesinnenminister, der beginnt, die amerikanische Sicherheitsagenda von 2001 - 2006 bis an die Schwelle von Abu Ghraib und Guantanamo in Deutschland umzusetzen. Schaut man sich die letzten &lt;a href=&quot;http://www.netzeitung.de/deutschland/373175.html&quot;&gt;Äußerungen&lt;/a&gt; zu geheimdienstlich gewonnenen Informationen an, die aus Folter resultieren, auch bis dahin, wenn sich die Abu Ghraibs und Guantanamos im Ausland befinden und Deutschland nur den Flugzeugträger stellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um es noch einmal zu wiederholen: Das Maximum an Sicherheit, Prävention und Überwachung bis an die Grenze, wo der demokratische Rechtsstaat in den Totalitarismus übergehen kann, ist das Ziel &amp;#8211;national, europäisch, interantional. Und man sollte sich trotz der rhetorischen und demagogischen Kniffe nicht darüber hinwegtäuschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ganze ist auch noch &amp;#8211; wie es auch Markus in &lt;a href=&quot;http://netzpolitik.org/2006/schaeuble-im-kreuzzug/&quot;&gt;Schäuble im Kreuzzug?&lt;/a&gt; schreibt, in eine Hülle verpackt, die trotz der Erwähnung der &quot;guten Moslems&quot; und dem Gerede von Dialog und Integration die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Leitkultur&quot;&gt;&quot;deutsche Leitkultur&quot;&lt;/a&gt;, den &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Kampf_der_Kulturen&quot;&gt;&quot;Kampf der Kulturen&quot;&lt;/a&gt; und den &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Untergang_des_Abendlandes&quot;&gt;&quot;Untergang des christlichen Abendlandes&quot;&lt;/a&gt; echot. Wenn ich islamischen Glaubens wäre oder mit am Tisch der Veranstaltung namens &lt;a href=&quot;http://www.bmi.bund.de/nn_882848/Internet/Navigation/DE/Themen/Deutsche__Islam__Konferenz/deutscheIslamKonferenz__node.html__nnn=true&quot;&gt;&quot;Deutsche Islam Konferenz&quot;&lt;/a&gt; sitzen würde, würde ich mir die Rede Schäubles genauer anschauen und mir mehr Gedanken dazu machen, mit wem ich da am Tisch sitze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Siehe dazu auch:&lt;br /&gt;
Daten-Speicherung - &lt;a href=&quot;http://www.daten-speicherung.de/index.php/kritik-an-sicherheitsaktionismus-der-letzten-jahre/&quot;&gt;Kritik an Sicherheitsaktionismus der letzten Jahre&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Arnold Vaatz, Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion - &lt;a href=&quot;http://www.cducsu.de/section__2/subsection__1/id__13319/Meldungen.aspx&quot;&gt;Offener Brief an Bundestagsvizepräsidentin Pau&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Wed, 13 Dec 2006 17:34:57 +0100</pubDate>
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    <title>Neue UAVs am Horizont für die globale und urbane Kriegsführung</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/940-Neue-UAVs-am-Horizont-fuer-die-globale-und-urbane-Kriegsfuehrung.html</link>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Owl</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Rüstung</category>
            <category>Terror</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Auf dem Gebiet der automatisierten Überwachung und Kriegsführung aus der Luft mittels unbemannter Flugvehikel gibt es weitere Fortschritte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie das britische Verteidigungsministerium vorgestern &lt;a href=&quot;http://www.mod.uk/DefenceInternet/DefenceNews/EquipmentAndLogistics/RafTakesNextStepTowardsPilotlessCombatAircraftvideo.htm&quot;&gt;mitteilte&lt;/a&gt;, hätten das Ministerium und die britische Luftwaffe einen wichtigen Schritt zur Entwicklung des ersten unbemannten Kampflugzeuges unternommen, das an vorderster Front eingesetzt und damit langfristig die noch bemannten Kampfjets der Royal Air Force ablösen bzw. ergänzen soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der erste wichtige Schritt ist der Beginn des vierjährigen Taranis Technik-Entwicklungsprogramms, benannt nach dem keltischen Gott des Donners &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Taranis&quot;&gt;Taranis&lt;/a&gt;. Während der vier Jahre sollen die neuesten Techniken für UAVs zu einem Demonstrationsvehikel zusammengefügt werden, das die Grundlage für ein größeres UAV mit großer Reichweite, &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Tarnkappentechnik&quot;&gt;Stealth Eigenschaften&lt;/a&gt; und Angriffskapazitäten bildet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bereits das Taranis Test-UAV soll schnell und mit Stealth Eigenschaften versehen sein, den Abschuss verschiedener Munitionsarten auf unterschiedliche Ziele ermöglichen und sich gegen andere unbemannte und bemannte Flugzeuge selbstständig verteidigen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie es in der Mitteilung heißt, repräsentiere das Taranis Projekt die wichtigste Phase in Großbritanniens Forschung zur Entwicklung eines eigenen strategischen UAV. Der Minister für Auftragsvergaben im Verteidigungssektor, Lord Drayson dazu:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
Das ist etwas, was im letzten James Bond Film nicht fehl am Platze wäre &amp;#8211; ein pilotenloses Kampfflugzeug für die britische Armee, das fähig sein wird, Waffen zum Schlachtfeld auf einem anderen Kontinent zu tragen, beinahe ohne Input von Flugoperatoren zu benötigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Taranis hat das Potential, die Art und Weise zu revolutionieren, wie wir militärische Operationen durchführen. Es ist jedes Stück genauso bedeutend wie die Senkrechtstartertechnik, die wir beim Harrier sehen oder die Einführung der Angriffshelikopter.
&lt;/div&gt;
Der Rüstungsfirma &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/BAE_Systems&quot;&gt;BAE Systems&lt;/a&gt; wurde für Taranis der Hauptvertrag über 124 Millionen &amp;pound; zuerkannt. Auf dem Testgelände von BAE Systems in Australien wird das Taranis UAV seine ersten Testflüge und Probeangriffe durchführen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus dem Artikel &lt;a href=&quot;http://www.timesonline.co.uk/article/0,,2-2493171,00.html&quot;&gt;Pilotless drones to replace RAF Tornado bomber fleet&lt;/a&gt; der Times geht hervor, dass unter der Leitung von BAE Systems außerdem &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Rolls-Royce&quot;&gt;Rolls-Royce&lt;/a&gt;, die Geheimdienst- und Rüstungsschmiede &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/QinetiQ&quot;&gt;QinetiQ&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.smiths-aerospace.com/&quot;&gt;Smiths Aerospace&lt;/a&gt; an dem Taranis Projekt beteiligt sind. Taranis soll acht Tonnen wiegen und wie ein miniaturisierter B-2 Stealthbomber aussehen. Das kann man bestätigen:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 510px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/10-12-06-taranis1.jpg&quot; alt=&quot;Taranis&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;167&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/10-12-06-taranis2.jpg&quot; alt=&quot;Taranis&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;167&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lord Drayson mit einem Taranis Modell und Taranis im Werbefilm.&lt;br /&gt;Foto und Film: Britisches Verteidigungsministerium / Ian Nelson.
&lt;/div&gt;
Ziel des Projekts sei auch die Fragestellung des Mixes zwischen Kampf-UAVs und bemannten Bombern, obgleich der Minister und Militärs die Zukunft in einer Luftflotte sehen, die ausschließlich aus den unbemannten Kampfdrohen besteht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die passende Software für das Zusammenspiel zwischen UAVs und bemannten Kampfjets für die Übergangsphase bis zur vollständigen Roboterflotte hat Großbritannien laut der Meldung &lt;a href=&quot;http://www.strategypage.com/htmw/htairfo/articles/20061203.aspx&quot;&gt;Britain Creates Robotic Wingmen&lt;/a&gt; schon fertig in der Schublade. Über die KI- und Flugkontrollprogramme könnten die UAVs autonom und zugleich kooperativ (&quot;&lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/831-Autonome-UAV-Schwaerme-fuer-die-permanente-UEberwachung.html&quot;&gt;UAV Schwärme&lt;/a&gt;&quot;) operieren und durch den Piloten eines mitfliegenden Kampfjets kontrolliert und gesteuert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das erste Langstrecken Kampf-UAV im Einsatz sei aber laut der Times noch 14 Jahre entfernt und die  &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Eurofighter&quot;&gt;Eurofighter&lt;/a&gt; bis 2040 und der gemeinsam mit den USA in der Entwicklung befindliche &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Joint_Strike_Fighter&quot;&gt;&quot;Joint Strike Fighter&quot;&lt;/a&gt; bis 2047 im Einsatz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Times zufolge hob Lord Drayson auch hervor, dass sich Großbritannien dazu entschlossen habe, den neuen Flugzeugtyp alleine zu entwickeln, ohne Beteiligung in irgendeinem Gemeinschaftsprogramm, weder mit den USA noch mit europäischen Partnern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit folgt Großbritannien dem Beispiel der USA, die ebenfalls seit einiger Zeit an Langstrecken UAVs arbeiten, um in kürzerster Zeit an jedem Punkt der Welt mit Roboterdrohnen zuschlagen zu können und schwingt sich nicht nur zum Vorreiter umfassender Überwachungstechniken auf, sondern auch zum Pionier der zukünftigen Roboterkriege.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch Athena, der Hersteller der Flugkontrollsoftware für das GoldenEye-80 UAV von Aurora, dessen Vorgänger ich bereits in &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/213-UFOs-UAVs-und-Kill-Chains.html&quot;&gt;UFOs? UAVs und Kill-Chains&lt;/a&gt; vorstellte, kann in seinem Sinne Positives &lt;a href=&quot;http://www.athenati.com/news_events/press_releases/aurora_s_goldeneye_80&quot;&gt;berichten&lt;/a&gt;.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 192px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/10-12-06-goldeneye.jpg&quot; alt=&quot;GoldenEye&quot; width=&quot;190&quot; height=&quot;139&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;GoldenEye OAV-UAV&lt;br /&gt;Foto: Athena.&lt;/div&gt;
Das GoldenEye-80 UAV habe mit der GuideStar Flugkontroll- und Navigationssoftware von Athena einen erfolgreichen Flug hingelegt. Einen Monat zuvor &lt;a href=&quot;http://www.aurora.aero/news/APR-178.html&quot;&gt;meldete&lt;/a&gt; Aurora den erfolgreichen Erstflug der dritten Generation seines GoldenEye UAV, das für das &lt;a href=&quot;http://www.darpa.mil/tto/programs/fcs_oav.htm&quot;&gt;Organic Air Vehicle Programm der DARPA&lt;/a&gt; entwickelt wird, das mittlerweile die zweite Phase erreicht hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ende des OAV Programms steht ein UAV, dass senkrecht starten / landen und multimodal zur Videoüberwachung, Zielerfassung und -erkennung oder zum Zerstören bzw. Töten identifizierter Zielobjekte und -personen verwendet werden kann. Das liest sich bei Aurora dann so:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
&quot;GoldenEye 80 is designed to give company commanders the ability to spot, identify, designate, and destroy targets&quot; said Aurora CEO John Langford. &quot;With its powerful sensors and quiet operation, the aircraft can dash to a target area, hover motionless in the sky, and observe and designate a target &amp;#8211; all without being heard by people on the ground.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
GoldenEye 80 is the third generation ducted fan aircraft developed by Aurora. The first, GoldenEye 100, was a proof of concept aircraft first flown in 2003 under the &quot;Clandestine UAV&quot; project. This success led a smaller aircraft, the GoldenEye 50, which in 2005 successfully demonstrated the ability to transition to and from horizontal flight using wings that &quot;float&quot; rather than being rigidly attached to the plane&#039;s body. GoldenEye 80 combines the stealth features and the performance features of the earlier programs with a heavy fuel engine and an advanced sensor payload to create a system with true combat effectiveness.
&lt;/div&gt;
Das OAV-UAV soll also nahezu geräuschlos operieren, so dass es von Personen erst gehört wird, wenn es buchstäblich zu spät ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Decken die größeren strategischen Kampf-UAVs lange Distanzen und größere Kampfgebiete ab, dienen die mit Sensoren aller Art vollgepackten OAVs dem &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/936-Eklipse.html&quot;&gt;Kampf gegen feindliche Truppen, Aufständige oder echte und vermeintliche Terroristen&lt;/a&gt; in Innenstädten mit ihren Häuserschluchten, -blocks und Straßenzügen. Und GoldenEye wird mit von der Partie sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Science-Fiction? Leider Nein &amp;#8211; Pech gehabt. 
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    <pubDate>Sun, 10 Dec 2006 23:18:18 +0100</pubDate>
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    <title>Pinochet - Ein Nachruf</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/939-Pinochet-Ein-Nachruf.html</link>
            <category>Owl</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Terror</category>
            <category>Überwachung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Pinochet, der alte Diktator, Massenmörder, Chef einer Bande von Todesschwadronen und Folterknechten in Diensten der CIA und &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/938-In-Memoriam-11.09.1973-Chile.html&quot;&gt;Auftraggeber für die Ermordung von Chiles Präsidenten Allende&lt;/a&gt; ist endlich &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,,OID6157428_REF1,00.html&quot;&gt;verreckt&lt;/a&gt; &amp;#8211; möge er in der Hölle schmoren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies ist ein guter Tag zum Sterben und &lt;a href=&quot;http://pollosworld.blogspot.com/&quot;&gt;Feiern&lt;/a&gt;.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 502px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://static.flickr.com/135/318976982_bfed68944c_d.jpg&quot; alt=&quot;Feiern in Santiago&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Feier in Santiago aus dem Flickr Photopool &lt;a href=&quot;http://flickr.com/photos/polloelmagnifico/sets/72157594414267575/&quot;&gt;Muerte de Pinochet&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 10 Dec 2006 19:50:38 +0100</pubDate>
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    <title>Schaut TV zur Vorratsdatenspeicherung</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/937-Schaut-TV-zur-Vorratsdatenspeicherung.html</link>
            <category>Anti-Überwachung</category>
            <category>Data Mining</category>
            <category>Geheimdienste</category>
            <category>Internet / TeKo</category>
            <category>Linktipp</category>
            <category>Owl</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Terror</category>
            <category>TV</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Bei Google Video gibt es ein &lt;a href=&quot;http://video.google.com/videoplay?docid=9113087891251846504&quot;&gt;interessantes TV-Interview  zur Vorratsdatensspeicherung und anderen Datenschutzthemen&lt;/a&gt; mit padeluun als Vertreter des AK Vorratsdatenspeicherung und des FoeBuD und dem Rechtsanwalt Meinhard Starostik, der die &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/911-Beschwert-Euch-gegen-die-VDS-in-Karlsruhe.html&quot;&gt;Sammelverfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung&lt;/a&gt; beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe vertreten wird, &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/900-Die-Vorratsdatenspeicherung-auf-dem-Sprung.html&quot;&gt;wenn die Bundesregierung die VDS zum Gesetz macht&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Erst kürzlich hatte sich &lt;a href=&quot;http://linksfraktion.de/pressemitteilung.php?artikel=1204279633&quot;&gt;öffentlich und offiziell&lt;/a&gt; die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und Mitglied des Bundestaginnenausschusses &lt;a href=&quot;http://www.petra-pau.de/&quot;&gt;Petra Pau&lt;/a&gt; in ihrer lesenswerten Rede &lt;a href=&quot;http://www.petra-pau.de/16_bundestag/dok/061208_sicherheitsarchitektur.htm&quot;&gt;Die Sicherheits-Architektur attackiert die Gesellschafts-Architektur&lt;/a&gt; anlässlich der Veranstaltungsreihe &lt;a href=&quot;http://www.dgap.org/fi/globale_herausforderungen/bfz/veranstaltungen/56f96e7e7e1c11dbaad511bb6b4d326a326a.html&quot;&gt;&quot;Gesamtstaatliche Sicherheit&quot;&lt;/a&gt; der Sammelverfassungsbeschwerde angeschlossen:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
Ich habe vor Wochen die Bundesregierung gefragt, wie viele Datenbanken mit persönlichen und Umfeld-Daten über vermeintliche Kriminelle, Terroristen, Staatsfeinde, &quot;Gefährder&quot; usw. bereits existieren.
Die Bundesregierung hat detailliert, wenn auch unvollständig geantwortet. Demnach gibt es schon jetzt 160 Dateienbanken mit rund 60 Millionen Datensätzen. Das sind keine Peanuts, das ist bedrohlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 Aber auch das gehört zur neuen Sicherheitsarchitektur. Die Substanz der freiheitlich-demokratischen Grundordnung wird verklappt und unterlaufen. Es geht ans Eingemachte. Deshalb habe ich mich auch einer Sammerklage gegen die Daten-Vorratsspeicherung in Karlsruhe angeschlossen. Die Pressefreiheit und weitere Grundsätze sind gefährdet. Das will ich nicht.
&lt;/div&gt;
Die Rede von Petra Pau ist auf der Seite zur Veranstaltungsreihe nicht verlinkt, wohl aber in gekürzter und zusammengefasster Form die Rede von Bundesinnenminister Schäuble, in der er das &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/935-Diplom-fuer-Netzuni.html&quot;&gt;Internet zur &quot;Fernuniversität und Trainingscamp&quot; für Terroristen&lt;/a&gt; erklärte.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte schon angefangen, für den TV-Beitrag mit Bittorrent herumzuwerkeln, aber da er jetzt bei Google Video zu sehen ist, umso besser. Auch gut, da ich im Schnelldurchgang gelernt habe, mit &lt;a href=&quot;http://www.utorrent.com/&quot;&gt;&amp;micro;Torrent&lt;/a&gt; selbst Dateien anzubieten. Ich hoffe, der sehr gute Windows-Bittorrentclient &amp;micro;Torrent wird durch die &lt;a href=&quot;http://www.golem.de/0612/49366.html&quot;&gt;Übernahme&lt;/a&gt; durch &lt;a href=&quot;http://www.bittorrent.com/&quot;&gt;BitTorrent&lt;/a&gt; ein plattformübergreifender, schlanker, einfach zu bedienender Bittorrent-Client ohne DRM-Beschränkungen. Aber das nur am Rande.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Noch drei Anmerkungen zum TV-Interview:
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Bei dem Interview handelt es sich um einen Beitrag der &lt;a href=&quot;http://tvberlin.sportal.de/tvberlin/formate/format.html?stadtgespraech_kontrovers&quot;&gt;Reihe &quot;Stadtgespräch Kontrovers&quot;&lt;/a&gt; des Berliner Privatsenders &lt;a href=&quot;http://www.tvb.de/&quot;&gt;TV.B&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Er zeigt, dass man auch im TV eine interessante Sendung zur Vorratsdatenspeicherung machen kann, die länger dauert als eine Notiz in der Tagesschau.&lt;br /&gt;
Er zeigt, dass man auch längere Gespräche mit Personen aus NGOs und Datenschutzinitiativen führen und zeigen kann und nicht nur die &quot;talking Heads&quot; aus Politik und Wirtschaft in den Quasselbuden von Christiansen, Beckstein, Strunz, Friedmann und Co.&lt;br /&gt;
Er zeigt kurzum mal wieder, dass das ÖRF-Staatsfernsehen bei dem Staat unangemehmen Themen (wie im TV-Interview der Moderator berichtet, fand sich weder Bundesjustizministerin Zypries noch ein untergeordneter Staatsdiener bereit, bei der Sendung mitzuwirken) bezüglich seines &lt;a href=&quot;http://www.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=69&amp;amp;Itemid=55&quot; title=&quot;Medienkampagne zum &#039;1. Todestag des Telekommunikationsgeheimnisses&#039;&quot;&gt;Informations- und Meinungsbildungsauftrages&lt;/a&gt; völlig versagt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Das Engagement von Petra Pau ist zu begrüssen.&lt;br /&gt;Wo sind die anderen &quot;Volksvertreter&quot; und Politiker, die zur Sicherheits- und Innenpolitik und insbesondere zur VDS mit gerunzelter Stirn als &quot;Bedenkenträger&quot; durch die Flure des Bundestages und der Landtage schleichen oder sich mal hin und wieder mit dem kleinen, verbalen Zeigefinger in ausgewählten Presseerzeugnissen zu Wort melden? Aus Fraktionszwang und Karriereangst die innere Gleichschaltung vollzogen?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wie Mainhard Starostik und padeluun im TV-Interview berichten, gibt es zwar mittlerweile 6 - 7000 Eintragungen mit dem Meldeformular zur Sammelverfassungsbeschwerde des AK Vorratsdatenspeicherung, aber nur ca. 1000 Vollmachten, die an Mainhard Starostik gesendet wurden.&lt;br /&gt;
Die restlichen 5 - 6000 Eintrager sollten dann auch so konsequent sein, den letzten Schritt zu vollziehen und die schriftliche Vollmacht abzusenden. Alle &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/911-Beschwert-Euch-gegen-die-VDS-in-Karlsruhe.html#comments&quot;&gt;Informationen und Erklärungen&lt;/a&gt; dazu liegen mittlerweile vor.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
Via: &lt;a href=&quot;http://lists.ak-vds.de/mailman/listinfo/ml&quot;&gt;Mailingliste AK Vorratsdatenspeicherung&lt;/a&gt; und netzpolitik - &lt;a href=&quot;http://netzpolitik.org/2006/vorratsdatenspeicherung-im-fernsehen/&quot;&gt;Vorratsdatenspeicherung im Fernsehen&lt;/a&gt;. 
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    <pubDate>Sun, 10 Dec 2006 10:23:04 +0100</pubDate>
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    <title>Eklipse</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/936-Eklipse.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>In Kürze</category>
            <category>Owl</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Rüstung</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Man kann es nicht belegen, es gibt keine Anhäufung harter Fakten in Form offizieller Dokumente, keine hieb- und stichfesten Aussagen (die werden allenfalls auf Konferenzen a la Bilderberg oder anderen informellen Netzwerken und Zirkeln zu hören sein).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Es gibt nur einzelne Wörter, Passagen, dahingesprochene Sätze und auf der anderen Seite die noch nicht abzusehenden, aber zu erahnenden Auswirkungen und Kollateralschäden der Klima-/Ökokatastrophe (ja, redet nur weiter von periodischen Schwankungen und menschengemachtem Wandel), der Verschiebungen und Umwälzungen auf weltwirtschaftlicher Ebene, das weitere fast staatenübergreifende und globale Auseinanderklaffen zwischen Prekariat, Unterschicht (es hieß mal Proletariat) und Finanzakkumulatoren, die zur Neige gehenden alten Ressourcen mit den beginnenden Ressourcenkriegen und-so-weiter auf politische, gesellschaftliche und ökonomische Systeme und &amp;#8211; natürlich &amp;#8211; Machterhaltung und Herrschaftsstruktursicherung, weshalb ich mich Fefes Blogbeitrag &lt;a href=&quot;http://blog.fefe.de/?ts=bb847d85&quot;&gt;Viele Leute sind ja dazu über gegangen, bekloppte ...&lt;/a&gt; voll und ganz anschieße &amp;#8211; Verschwörungstheorie hin oder her. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 09 Dec 2006 20:51:01 +0100</pubDate>
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    <title>World Kampf</title>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    &lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;Der Kampf gegen den Terror ist der Kampf gegen Eurasien/Ozeanien/Ostasien&lt;/div&gt;
Viel mir grade nur mal so ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Titel erinnert nicht von ungefähr an den &quot;&lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Voight-Kampff_machine&quot;&gt;Voight Kampff Test&quot;&lt;/a&gt; im &lt;span style=&quot;font-style: italic; &quot;&gt;Blade Runner&lt;/span&gt;.
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 08 Dec 2006 21:55:45 +0100</pubDate>
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    <title>Arbeitslose, wehrt Euch und macht Euch schlau</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/933-Arbeitslose,-wehrt-Euch-und-macht-Euch-schlau.html</link>
            <category>Anti-Überwachung</category>
            <category>Datenschutz</category>
            <category>Owl</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Überwachung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Da Arbeitslose und besonders Hartz IV Empfänger als &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/161-GPS-UEberwachung-fuer-alle.html&quot;&gt;beliebte Testobjekte&lt;/a&gt; für staatliche Datenschnüffelei und neue Ein- bzw. Übergriffe in Privatssphäre, Grund- und Datenschutzrechte dienen, dürfte gerade für diese Personengruppe der &lt;a href=&quot;http://www.lda.brandenburg.de/sixcms/media.php/2232/Ratgeber_HartzIV.pdf&quot;&gt;Ratgeber zu Hartz IV 2006&lt;/a&gt; des Landesbeauftragten für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht Brandenburg und des Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit von größtem Interesse sein. Der Ratgeber beantwortet auf 31 Seiten ausführlich Fragen wie:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Muss ich Mithörer dulden?&lt;/li&gt;             
&lt;li&gt;Warum muss ich so umfangreiche persönliche  Angaben machen?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Was muss ich beim Ausfüllen des Hauptantrages beachten?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Welche Fragen muss ich zur Feststellung der angemessenen Kosten für Unterkunft und Heizung beantworten?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Muss ich Gesundheitsdaten preisgeben?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Muss ich meine Kontoauszüge vorlegen?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Muss ich meine Ärzte von der Schweigepflicht entbinden?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Darf die Behörde sich an meine Schuldner- oder Suchtberatungsstelle wenden und Auskünfte über mich einholen?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Was muss ich meinem Arbeitsvermittler sagen?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Darf der Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende meine Kontendaten abgleichen?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Sind Kfz-Halter-Abfragen erlaubt?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Muss ich telefonisch Auskünfte geben?&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;Wer darf wann und warum in meine Wohnung?&lt;/li&gt;    
&lt;li&gt;Dürfen während des Hausbesuches Fotos angefertigt werden?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Muss ich meinen Leistungsbescheid im Original an die GEZ senden?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Muss ich meinen Arbeitslosengeld-II-Bescheid der Krankenkasse vorlegen?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wie erfolgt die Verarbeitung meiner Daten?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Welche Rechte habe ich als Betroffener?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/div&gt;
Wie man schon an den Fragestellungen (und den permanenten &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/778-Datenschutz-3.-Klasse.html&quot;&gt;Datenschutzskandalen&lt;/a&gt; zu &lt;a href=&quot;http://rabe.supersized.org/archives/194-Zum-Verhoer-bei-der-Arbeitsagentur.html&quot;&gt;Hartz IV&lt;/a&gt; der Vergangenheit) ablesen kann, betrachtet man jetzige Arbeitslose und die es demnächst werden, als &quot;offene Bücher&quot;. Da Arbeitslosigkeit jeden immer schneller treffen kann, auch für diejenigen interessant, die noch in &quot;Lohn und Brot&quot; stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Via: &lt;a href=&quot;http://www.datenschutz.de/news/detail/?nid=1987&quot;&gt;Virtuelles Datenschutzbüro&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 08 Dec 2006 21:25:48 +0100</pubDate>
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    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/</creativeCommons:license>
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    <title>Der Internetspion auf Deinem PC</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/929-Der-Internetspion-auf-Deinem-PC.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>Data Mining</category>
            <category>Datenschutz</category>
            <category>Geheimdienste</category>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Internet / TeKo</category>
            <category>Kryptografie</category>
            <category>Medien / Kultur</category>
            <category>Netz</category>
            <category>Owl</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Und nun lieber Leser gieb fein Acht, die Annette hat Dir &#039;nen schönen Popanz mitgebracht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Na das ist mal wieder ein wild zusammengeschusterter Artikel, den uns Annette Ramelsberger in der Süddeutschen mit der &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/965/93872/&quot;&gt;Durchsuchung online&lt;/a&gt; feilbietet.
Da heißt es direkt am Anfang:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
Den meisten Computernutzern ist es nicht klar: Aber wenn sie im Internet surfen, können Verfassungsschützer oder Polizei online bei ihnen zu Hause auf die Festplatte zugreifen und nachschauen, ob sie strafbare Inhalte dort lagern - zum Beispiel Kinderpornographie oder auch Anleitungen zum Bombenbau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Natürlich nur, wenn es einen konkreten Tatverdacht gibt und nachdem ein Richter zugestimmt hat.
&lt;/div&gt;
Vermutlich wollte die Autorin aussagen, dass Angreifer &amp;#8211; wenn man als Internetbenutzer mit einem Betriebssystem online unterwegs ist, dem Wartung und restriktive Einstellungen fehlen, sprich aktuelle Sicherheitsaktualisierungen, eingeschränkte Netzwerkdienste und die Benutzung eingeschränkter Benutzerkonten, jeden Mailanhang ungeprüft öffnet, mit E-Mail Clients arbeitet, die alles mögliche ausführen, mit einem Webbrowser surft, die auch alles ausführen, weil alles aktiviert ist, was nur ein Klickkästchen hat und bei dem man nicht die Kontrollmöglichkeiten einsetzt, die man als Internetnutzer hätte, unsichere Instant Messaging Plattformen nutzt, die spezielle Würmer freudig begrüßen, keinen eigenständigen und gut gewarteten Paketfilter zwischen Rechner und der DSL-Dose pflanzt und dergleichen mehr &amp;#8211; von außen nach innen oder von außen nach innen und wieder hinaus, lokale Daten ausspähen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Eine Binsenweisheit, die auch für die Angreifer aus BKA, Verfassungsschutz &amp;#38; Co gilt. Denn Angreifer sind sie aus der Sicht eines um die Integrität seines Rechners und den Schutz seiner Daten bemühten Internetnutzers. Wären sie nicht, basierend auf &amp;#8211; wie immer demokratisch legitimierten &amp;#8211; Rechtsgrundlagen, im Staatsauftrag und mit mal korrekter, mal unkorrekter Richtergenehmigung unterwegs, müsste man sie nach dem EU-Übereinkommen gegen Computerkriminalität oder dem &quot;Entwurf eines Strafrechtsänderungsgesetzes zur Bekämpfung der Computerkriminalität (StrÄndG)&quot; wegsperren. Aber ihr Ansinnen gehört ja zu dem, was &quot;alles an Menschenmöglichem getan werden kann&quot;, um die gefühlte Sicherheit in der Bevölkerung vor den Terroristen zu stärken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das dabei der konkrete Tatverdacht vielleicht noch für die Internetpolizisten des BKA und der LKAs gilt, aber viel weniger für die Internetagenten der Geheimdienste, geht der Autorin ab. Aber sie macht dem bösen Internet mit seinen verkappten Terroristen mit ihrer pauschalen Übertreibung, dass den Staatsdienern immer und überall alles möglich sei, tüchtig Angst und  verarbeitet auch fleißig die Reizworte &amp;#8211; Kinderpornografie und Bombenanleitungen &amp;#8211; die alle Initiatoren und Befürworter der polizeilich-geheimdienstlichen &quot;Überwachung des Internets&quot; ständig im Munde führen. Sie werden die Worte der Autorin mit Wohlgefallen vernehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und weiter geht&#039;s im Sauseschritt:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
Aber haben sich die Behörden erst einmal eingehackt, ist für sie eigentlich alles sichtbar: Die E-Mails, die man bekommen, die Internetseiten, die man angesehen und auch die Dateien, die man angelegt hat. Da muss kein Fahnder mehr einen Computer beschlagnahmen, die Durchsuchung funktioniert online und quasi ferngesteuert.
&lt;/div&gt;
Oha, wenn die kleinen und großen Netzspione der Behörden also nicht auf den Typus des Internetnutzers stoßen, der das genaue Gegenteil des obigen Netzbürgers darstellt &amp;#8211; man mag ihnen fast wünschen, sie hätten wirklich immer mit der Internetvariante der beiden Kofferbombenamateure zu tun, denn ansonsten hätte der ganze Spionagespuk ja gar keinen Sinn &amp;#8211; offenbart sich ihnen auf geradezu magische Weise das Gestern und Heute der Browserhistorien, IRC- und IM-Logs, E-Mails und Dateien in ganzer Pracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Kein Internetnutzer, der verschlüsselte Dateisysteme einsetzt, die sich &amp;#8211; man höre und staune &amp;#8211; gar auf einem unixoiden Betriebssystem statt dem Windows-OS, das natürlich alle Terroristen nutzen (müssen), befinden können. Kein Websurfer, der penetrant die vom Browser zwischengespeicherten Cookies, besuchten Links, Saugchroniken und andere Heimlichkeiten elimieren lässt, wenn er genug vom Web hat und der renitent seine E-Mails verschlüsselt, stört das heimliche Stöbern bei Tag und bei Nacht. Das Verbiegen der Pfade zu Mailordnern, Mailboxdateien, Profilverzeichnissen und Ablegen von Briefen, Bildern und Voicemails in verschlüsselte Container und Partitionen kommt selbstverständlich auch nicht gegen die Fernsteuerung der gesteuerten Fahnder an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber oh Schreck, wie man flugs darauf erfährt,
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;soll nun auch das Bundeskriminalamt (BKA) in großem Maß dürfen, was die Kollegen in den Ländern längst tun.&lt;/div&gt;
Was tun sie denn? Die Antwort folgt:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
Die Polizeien der Länder betreiben diese Art der Fahndung schon lange: Sie schleichen sich zum Beispiel in Internetforen ein, wo Kinderpornohändler miteinander kommunizieren oder legen im Internet Köder aus für Täter, die der Organisierten Kriminalität zuzurechnen sind. Auch der Bundesverfassungsschutz ist bei der Internetrecherche eifrig zugange. Die Experten nennen das &quot;Offensive Nutzung Internet&quot;, abgekürzt ONI.
&lt;/div&gt;
Jaja, sie nennen es auch vulgär &quot;Internetstreife&quot;, &quot;Zentralstelle für anlassunabhängige Recherchen in Datennetzen (ZaRD)&quot; oder bald auch &quot;Internet Monitoring und Analysestelle (IMAS)&quot;. Aber sie sollen eben jetzt das dürfen, was die Kollegen noch nicht durften, aber bald alle dürfen sollen. Der Ingo, der Wolf, hat es mit seinem neuen Verfassungsschutzgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen schon eingeritten und der Schäuble noch draufgesattelt. Das es noch einen Unterschied gibt &amp;#8211; den es nach Meinung der Wölfe nicht mehr gibt &amp;#8211; zwischen verdeckter Recherche im öffentlichen Internet und verdecktem Einbruch in private Rechner (sollte er denn gelingen), den man an dieser Stelle auch hätte erwähnen können...geschenkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so schließen wir für dieses Mal gnädig den Vorhang und warten auf den Originaltext des &quot;Programms für die Stärkung der inneren Sicherheit&quot; des Bundesinnenministers, auf dem der Artikel der Süddeutschen basiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich von den werten Lesern noch fragen sollte, worüber da alles die Rede ist und die bequemen Links vermisst &amp;#8211; fasst es als kleines Addventsrätsel auf und begebt Euch doch mal auf die spannende Quest durch dieses Weblog und die der Blogroll. Der heilige Gral bleibt Euch versagt, dafür vielleicht so manch neuer Gedanke, bittere Erkenntnis und Antrieb zum Handeln nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Siehe dazu auch:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Schieflage - &lt;a href=&quot;http://schieflage.blogspot.com/2006/12/schuble-co-sind-eine-gefahr-fr-die.html&quot;&gt;Schäuble &amp;#38; Co. sind eine Gefahr für die Gesellschaft&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Ingo Wolf - &lt;a href=&quot;http://www.im.nrw.de/pm/071206_1012.html&quot;&gt;Plenarrede von Innenminister Dr. Ingo Wolf anl. der 2. Lesung des Gesetzes zur Änderung des Verfassungsschutzgesetzes vom 07.12.2006&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Surveillance Studies - &lt;a href=&quot;http://www.surveillance-studies.org/blog/2006/12/07/und-immer-mal-wieder-das-internet/&quot;&gt;und immer mal wieder das Internet&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Jürgen Kuri - &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/82154&quot;&gt;Online-Durchsuchung von PCs durch Strafverfolger und Verfassungsschutz&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;gulli - &lt;a href=&quot;http://www.gulli.com/news/online-durchsuchung-gruene-2006-12-07/&quot;&gt;Grüne Welle für staatlich organisierten Hausfriedensbruch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Tagesspiegel - &lt;a href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/politik/archiv/08.12.2006/2950833.asp&quot;&gt;Die Ermittler surfen mit&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Florian Rötzer - &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24168/1.html&quot;&gt;Lauschangriff auf Festplatten&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Christian Rath - &lt;a href=&quot;http://www.taz.de/pt/2006/12/11/a0060.1/textdruck&quot;&gt;Die Polizei als Hacker&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Burks - &lt;a href=&quot;http://www.burks.de/forum/phpBB2/viewtopic.php?p=31088#31088&quot;&gt;Viren und Trojaner vom BKA?&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Z A F - &lt;a href=&quot;http://zenzizenzizenzic.de/archives/2006/12/16/jetzt-den-bundestrojaner-herunterladen/&quot;&gt;Jetzt den Bundestrojaner herunterladen&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Thu, 07 Dec 2006 18:32:45 +0100</pubDate>
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