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    <title>rabenhorst - Kino</title>
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    <description>Wenn Du dieses Weblog liest, wirst Du nie wieder ruhig schlafen.</description>
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    <title>Immer auf dem Schirm, immer im Raster</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/672-Immer-auf-dem-Schirm,-immer-im-Raster.html</link>
            <category>Kino</category>
            <category>Owl</category>
            <category>Überwachung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Den Film werde ich mir auf alle Fälle ansehen: &lt;a href=&quot;http://wip.warnerbros.com/ascannerdarkly/&quot;&gt;A Scanner Darkly&lt;/a&gt;, nach dem Roman &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Der_dunkle_Schirm&quot;&gt;Der dunkle Schirm&lt;/a&gt; von Philip K. Dick mit Keanu Reeves, Robert Downey Jr. und Winona Ryder, in dem es um Überwachung, Drogenkonsum und verdeckte Ermittlungen geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die filmische Bearbeitung mittels &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Rotoskopie&quot;&gt;Rotoskopie&lt;/a&gt; ist interessant, wobei man nach meinem Eindruck des &lt;a href=&quot;http://www.apple.com/trailers/warner_independent_pictures/ascannerdarkly/&quot;&gt;Trailers&lt;/a&gt; entweder direkt eine Animation hätte daraus machen oder auf die Bearbeitung hätte ganz verzichten könnten.
&lt;div class=&quot;mitte&quot; style=&quot;width: 480px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/09-07-06-darkscreen1.jpg&quot; alt=&quot;Screenshot 1&quot; width=&quot;480&quot; height=&quot;260&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/09-07-06-darkscreen2.jpg&quot; alt=&quot;Screenshot 2&quot; width=&quot;480&quot; height=&quot;260&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
im SFGate Artikel &lt;a href=&quot;http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2006/07/09/PKG7NJLS5N1.DTL&quot;&gt;&#039;A Scanner Darkly&#039; is Sci-Fi come true&lt;/a&gt; erklärt der Fimemacher Richard Linklater, warum er die Rotoskopie gewählt hat und was sein neuer Film mit der alltaäglich gewordenen Überwachung seit Erscheinen von Dicks Buch im Jahr 1977 und 09/11 zu tun hat.
&lt;div class=&quot;zitat&quot;&gt;
&quot;It&#039;s a real tribute to Philip K. Dick&#039;s prescience, the way he saw how technologies in the hands of government would be used not for the liberation of individuals but for their oppression,&quot; Linklater says, referring to the raft of domestic security measures that have become commonplace in the post-Sept. 11 war-on-terror era. &quot;Sure enough, what 30 years ago was seen as this kind of crackpot conspiracy paranoia is becoming our reality today. It&#039;s kind of like 1984 missed it by about 20 years, but now it&#039;s upon us.&quot;
&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sun, 09 Jul 2006 12:45:40 +0200</pubDate>
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    <title>Lilja</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/455-Lilja.html</link>
            <category>Kino</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Also gestern habe ich mal wieder einen Film gesehen, der mir Albträume bereitet hat und bei dem ich an Michael Friedmann denken musste. Der Film beginnt mit einer persönlichen Katastrophe der Hauptperson, dann folgt eine Katastrophe nach der anderen und er endet auch katastrophal. Streckenweise kaum zu ertragen, die Tragödie der Hauptperson mitzuverfolgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf Arte lief &quot;Lilja-4-ever&quot; aus dem Jahr 2002, der die Geschichte der 16-jährigen Russin Lilja und ihres jüngeren Freundes Volodja erzählt. Die lebt irgendwo in Russland in einem Vorstadtslum mit ihrer Mutter, die sich eines Tages mit ihrem Freund in die USA absetzt und ihre Tochter ihrer Tante überlässt, einer alten Vettel, die Lilja in eine miese Absteige umquartiert, um sich die Wohnung selbst unter den Nagel zu reißen. Bald geht das Geld aus, der Strom wird abgestellt und es gibt nichts mehr zu essen. Daraufhin überwindet sich Lilja, es ihrer gleichaltigen Freundin gleichzutun und anschaffen zu gehen. Ihrem Freund Volodja geht es auch nicht besser, da ihn sein Vater ständig aus der Wohnung schmeißt, wenn er ihn nicht verprügelt. Kurze Ausflüchte bieten nur das gemeinsame Klebstoffschnüffeln. Nachdem sie auch noch von den Nachbarjungen vergewaltigt wird, lässt sie sich mit dem älteren Andreij ein, der sich nett gibt und ihr verspricht, mit ihr nach Schweden zu gehen, das im Vergleich zur russischen Tristesse das &quot;Paradies&quot; sei. Ausgestattet mit einem gefälschten Pass macht sich Lilja auf den Weg nach Schweden, während Andreij zurückbleibt, denn sein Job als Frauen- bzw. Menschenhändler ist vollbracht. In Schweden wird sie von ihrem &quot;Arbeitgeber&quot; Wittek abgeholt, der auch sofort den Pass einkassiert und sie in eine karge und trostlose Wohnung eines Hochhauses einsperrt. Danach geht es jeden Abend zu einem neuen Freier, eine Vergewaltigung reiht sich in einem düsteren Reigen an die nächste. Als ein Fluchtversuch fehl schlägt und Lilja von ihrem Zuhälter brutal zusammengeschlagen wird, geht sie den gleichen Weg wie ihr Freund Volodja, der sich inzwischen mit Tabletten umgebracht hat. Sie stürzt sich von einer Autobahnbrücke und stirbt im Rettungswagen.
&lt;div class=&quot;mitte&quot; style=&quot;width: 400px;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/lilja.jpg&quot; alt=&quot;Lilja&quot; height=&quot;286&quot; width=&quot;400&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lilja am Ende ihres Leidensweges.&lt;/div&gt;

Wie es auf der &lt;a href=&quot;http://www.arte-tv.com/de/search__results/1159940.html&quot;&gt;Seite zum Film bei Arte&lt;/a&gt; heißt, teilen nach Angaben der Europäischen Kommission und der Vereinten Nationen rund 500.000 Frauen das Schicksal Liljas, Opfer von Menschenhändlern zu werden und das BKA sagt, dass 87 % der Frauen und Mädchen aus den ehemaligen Ostblockstaaten stammen. Weitere Infos zum Film und zum Hintergrund bietet auch die &lt;a href=&quot;http://www.lilja-4-ever.de/&quot;&gt;Seite zum Film des Filmverleihs Arsenal&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Seite findet sich noch ein guter Kommentar des Regisseurs Lukas Moodysson:
&lt;div class=&quot;zitat&quot;&gt;Jeder Regisseur trägt Verantwortung und hat insgeheim die Hoffnung, ein wenig die Welt verändern zu können. Denn die befindet sich nicht in einem Status Quo, sondern ist ständigem Wechsel unterworfen. Jeder Film kann eine Winzigkeit verändern - im Guten wie im Schlechten, selbst der dümmste Hollywoodfilm. Filme be- und entkräften Vorurteile, vermitteln konservative oder moderne Rollenbilder. Das zeigt langfristig Wirkung. Ich hoffe, &#039;Lilja 4-ever&#039; schärft das Bewusstsein. (...) Die Menschheit bewegt sich am Abgrund. Die Schere zwischen Reich und Arm, zwischen den Mächtigen und den Ohnmächtigen geht immer weiter auf. Wir können der Gewalt nicht entgehen, sie ist überall. Es ist fünf vor zwölf für die Menschheit.&lt;/div&gt;
Also, sehr zu empfehlen der Film, auch oder gerade wegen der schonungslosen Darstellung und der Thematik. 
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    <pubDate>Tue, 28 Mar 2006 18:38:00 +0200</pubDate>
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    <title>Metropolis</title>
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            <category>Kino</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Gerade &lt;a href=&quot;http://weblogs.digital.udk-berlin.de/tim/archives/003189.html&quot;&gt;bei Tim&lt;/a&gt; gelesen, dass es &lt;a href=&quot;http://www.murnau-stiftung.de/de/suchergebnis.asp?ID=106&quot;&gt;Metropolis&lt;/a&gt; zum Download bei archive.org gibt. Neben &quot;Nosferatu &amp;#8211; Eine Symphonie des Grauens&quot; und einigen anderen Stummfilmen einer der Klassiker, die man gesehen oder in seiner Sammlung haben sollte.
&lt;div class=&quot;mitte&quot; style=&quot;width: 350px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/18-12-05-metropolis.jpg&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;248&quot; alt=&quot;Szene aus Metropolis&quot; /&gt;&lt;br /&gt;Szene aus Metropolis&lt;/div&gt;
Tim fragt nach der Länge des Films - auf archive ist er ca. eine Stunde lang, laut Wikipedia 210 Minuten. Bei &lt;a href=&quot;http://www.filmportal.de/df/a7/Credits,,,,,,,,6329D4CC9D134D2386233262B52D274Dcredits,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,.html&quot;&gt;filmportal.de&lt;/a&gt; habe ich diese Angaben gefunden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Prüffassung  	Metropolis (Originaltitel, DE)
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Länge 	4189 m&lt;br /&gt;
rüfung/Zensur 	Zensur: Jugendverbot: Nr. B.14171, 13-NOV-26&lt;br /&gt;
Aufführung 	Uraufführung: Berlin: Ufa-Palast am Zoo 10-JAN-27
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Länge 	3241 m&lt;br /&gt;
Prüfung/Zensur 	Zensur: Jugendverbot: Nr. B.16285, 05-AUG-27
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Länge 	2945 m&lt;br /&gt;
Prüfung/Zensur 	FSK-Prüfung: ab 16 Jahre / feiertagsfrei: Nr. 27636, 23-MAR-62
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Länge 	2954 m&lt;br /&gt;
Prüfung/Zensur 	FSK-Prüfung: 3. FSK-Prüfung: Nr. 27636, 02-FEB-95&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Verfügbarkeit: DVD&lt;br /&gt;  	 	
Fritz Lang&#039;s Metropolis - Transit Deluxe Edition&lt;br /&gt;
Originaltitel: Metropolis&lt;br /&gt;
Länge (Min.): 118&lt;br /&gt;
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Audiokommentar von Enno Patalas (wahlweise deutsch oder englisch), Der Fall Metropolis: ca. 44 minütige Dokumentation von Enno Patalas (wahlweise deutsch oder englisch), Filmrestaurierung am Beispiel von &quot;Metropolis&quot; (ca. 9minütige Dokumentation von Martin Körber), Fotogalerien (Werkfotos; Verschollene Szenen; Architekturskizzen; Kostümentwürfe; Plakate), Biographien zu 13 Stab- und Besetzungsmitgliedern
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Keine Ahnung, wie man Filmmeter umrechnet in Minuten, aber es gibt augenscheinlich mehrere Versionen aufgrund von Schnibbeleien und Zensur. Und wenn man bei der DVD das Drumherum abzieht, kommt man ungefähr zu einer Filmlänge von einer Stunde. 
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    <pubDate>Sun, 18 Dec 2005 12:10:00 +0100</pubDate>
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    <title>Wächter des Schlafes</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/379-Waechter-des-Schlafes.html</link>
            <category>Kino</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Heute habe ich mir den russischen Film &lt;a href=&quot;http://www.filmstarts.de/kritiken/W%E4chter%20der%20Nacht.html&quot;&gt;Wächter der Nacht&lt;/a&gt; im Kino angesehen. Um das schon mal vorwegzunehmen: Ein paar Mal bin ich aufgeschreckt. Aber nicht aufgrund von Schocks, sondern weil ich zwischendurch immer wieder eingenickt bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Der Film strotzt nur so von öden Versatzstücken bereits gesehener Filme, ein wahres Patchwork aus Matrix, Underworld, Ghostbusters und anderer Mystery- und Horrorstreifen, die schon längst in das Dunkel meines Gedächtnisses entschwunden sind. Dazu lahme Dialoge, vollgeballert mit oberflächlichem Mystizismus, vorgetragen von Darstellern, die mich an Onkel Wanja erinnern, der ansonsten auf dem Lande Kartfoffeln für den nächsten Vodka erntet oder den ungepflegten Holzfällerhemdträger, der ansonsten auf Moskaus Boulevards die Passanten um ein paar Rubel angeht. Das Ganze in Kulissen und mit Requisiten, wie man sie in den Sowjetfilmen der 70er und 80er Jahre findet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Kurz zur &quot;Handlung&quot;: Da sind die Guten (&quot;Wächter der Nacht&quot;), die Mächte des Lichts, die dauernd in Uraltransportern über die Straße rasen, mit einer Art Raketenantrieb wohlgemerkt, allesamt stecken sie in einer Montur, wie sie besser die Ghostbusters trugen und schlechter wohl irgendwelche Kanalarbeiter. Die mächtigste Waffe besteht aus einer ollen Taschenlampe, wie man sie in Opas Werkzeugkasten findet, in die dann komische Kristalle wie im Esoterikshop um die Ecke anstatt der Glühbirne hineingedreht werden. Trifft ein Strahl aus diesem russischen Lichtschwert Vampire, die wie greinende Junkies ohne Sinn und Verstand ihren Part spielen, gibt es die obligatorischen Verbrennungsblasen.
&lt;div class=&quot;mitte&quot; style=&quot;width: 350px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/04-10-05-waechter.jpg&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;273&quot; alt=&quot;Wächter der Nacht&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Wächter der Nacht mit Taschenlampenwaffe im Gedränge der Moskauer U-Bahn.&lt;/div&gt;
Die Bösen (&quot;Wächter des Tages&quot;) bestehen wie gesagt aus Vampiren und anderem Kroppzeug wie Gestaltwandler, wobei letztere merkwürdigerweise auch wieder bei den Guten zu finden sind. Der Anführer der Bösen erinnert mit seinem Käppi ein wenig an die italienischen Faschisten der Vergangeheit, während der Anführer der Guten bei den Stadtwerken arbeitet und sich wohl bis zum Endkampf, der sich noch über zwei weitere Filmteile erstrecken soll, als Parteifunktionär verdungen hat, so, wie er aussieht. Dazwischen stehen die &quot;Anderen&quot;, die sich noch nicht zwischen Gut und Böse entschieden haben, aber auch über irgendwelche übernatürlichen Fähigkeiten verfügen. Mittendrin wird noch ein Messias plumpsen, dessen Entscheidung für das Gute oder Böse natürlich über das Schicksal der Welt bestimmen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die einzigen Lichtblicke in diesem Kampf zwischen Gut und Böse waren ein paar surreal präsentierte Szenen, Szenen mit (unfreiwilliger?) Situationskomik, ein paar nette Special Effects und die Tatsache, dass auch die Guten etwas Dreck am Stecken haben. Am Ende war ich am rästeln - hatte ich wirklich einen russischen Fantasy-Horror-Streifen gesehen, eine russische Parodie auf das ganze Horror-Mystery-Gedöns aus Hollywood oder eine gut verpackte Darstellung des tristen Daseins in den Vorstädten Moskaus? 
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    <pubDate>Tue, 04 Oct 2005 22:13:17 +0200</pubDate>
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    <title>neueWUT</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/314-neueWUT.html</link>
            <category>Kino</category>
            <category>Politik</category>
            <category>TV</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Wer die Gelegenheit dazu hat, sollte sich mal den Dokumentarfilm &quot;neueWUT&quot; des Filmemachers Martin Keßler anschauen.&lt;br /&gt;Der Film, den Keßler mit einer Mini-DV-Kamera im Herbst 2003 begonnen hatte, dokumentiert die Demonstrationen, Aktionen und Motive von Studenten, streikenden Arbeitern, Gewerkschaftern, Antiglobalisierungsgegnern und Hartz-IV Empfängern, aber auch Protagonisten wie (Noch-)Bundeswirtschaftminister Clement, DGB Chef Sommer und Vertreter der etablierten Medien spielen in Originalton und -bild eine Rolle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die &lt;a href=&quot;http://www.neuewut.de/&quot;&gt;Website zum Film&lt;/a&gt; bietet Hintergrundinformationen zur Entstehung und Inhalt des Films, Quicktime-Ausschnitte und Informationen zu Vorführorten und -terminen. Als Ergänzung bietet sich das Interview &quot;&lt;a href=&quot;http://www.taz.de/pt/2005/01/11/a0141.nf/text&quot;&gt;Da kocht eine alte Wut wieder hoch&lt;/a&gt;&quot; mit Martin Keßler an, das die Taz im Januar mit ihm führte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Martin Keßler, der bereits seit Mitte der 90er Jahre Dokumentarfilme zu Sozial- und Wirtschaftsthemen für den WDR, das ZDF und Arte gedreht hat, wird an manchen Stellen als &quot;der Michael Moore der deutschen Sozialbewegung&quot; bezeichnet. Ich weiß nicht, ob ihm diese pauschale Gleichsetzung gefällt, aber ein Grund dürfte darin liegen, dass er mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hat wie Moore mit seinem Film &quot;Fahrenheit 9/11&quot;, dessen Verbreitung Disney versuchte zu verhindern. Denn für &quot;neueWUT&quot; fand sich kein einziger öffentlich-rechtlicher Sender, der bereit war, &quot;neueWUT&quot; zu senden. Die stehen ja mehr auf das Politkasperletheater bei Christansen, (imo weniger schlimm) Illgner &amp;#38; Co. Auch deshalb dieser Hinweis. 
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    <pubDate>Thu, 28 Jul 2005 21:03:34 +0200</pubDate>
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    <title>Code 46</title>
    <link>http://rabe.supersized.org/archives/32-Code-46.html</link>
            <category>Kino</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Ein Film der an Gattaca, Blade Runner und auch ein wenig Minority Report erinnert und das Thema Liebe in Zeiten allumfassender Überwachung und Kontrolle inmitten sozialer und ökologischer Verwüstung hat?&lt;br /&gt;Die Filmbesprechung &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19569/1.html&quot;&gt;Gestrandet in der Apokalypse&lt;/a&gt; bei Telepolis oder die &lt;a href=&quot;http://www.filmstarts.de/kritiken/code%2046.html&quot;&gt;Kritik bei Fimstarts.de&lt;/a&gt; machen jedenfalls Lust auf mehr Code 46 [&lt;a href=&quot;http://www.code-46.org/&quot;&gt;1&lt;/a&gt; / &lt;a href=&quot;http://www.mgm.com/ua/code46/&quot;&gt;2&lt;/a&gt;].
&lt;div class=&quot;mitte&quot; style=&quot;width: 200px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/03-03-05-code46.jpg&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Code 46&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class=&quot;italy&quot;&gt;&quot;How do you solve a crime when the last thing you want to know is the truth?&quot;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Filmplakatfoto: &amp;#169; 2004 United Artists.&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Thu, 03 Mar 2005 13:08:03 +0100</pubDate>
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