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Sunday, November 19. 2006
Interessante Sendung mit dem Titel "Das Jahrhundert der Denkmaschinen", auf die Murksblog in Elektronenhirne lernen dazu, Bio-Hirne weniger hinweist. Die Sendezeit erklärt, warum sie auch weniger hierzulande lernen und ist mal wieder ein schönes Beispiel, wie das ÖRF seinem Bildungsauftrag für die Massen nachkommt.
Saturday, May 20. 2006
Ein TV-Tipp für Sonntag. Pro7 zeigt ab 22:35 Uhr den Film Equilibrium. Eine der filmischen Dystopien, die viele Anleihen bei anderen Stories bzw. Filmen wie Fahrenheit 451, 1984, Wir, Kallocain, Schöne neue Welt, Uhrwerk Orange oder Gattaca macht. Mir gefielen zwar die Schauspieler nicht so sehr, die Idee der Abtötung aller Gefühle als Kontrollinstrument und das immer wieder verwendete Motiv der zentralen Diktatur und Überwachung durch eine Führerperson nach einem Weltkrieg, aber dafür die Atmosphäre und auch die Action, die der Film besitzt. Im Zusammenhang mit der relativen Stille, dem Fatalismus und der Abstumpfung, die von der Öffentlichkeit dem steigenden Überwachungsgrad entgegengebracht wird, ein gut gewählter Begriff für den Filmtitel.
Monday, October 3. 2005
Heute wird die deutsche Einheit gefeiert. Die rasante Ausdehnung supranational, staatlich und privatwirtschaftlich durchgeführter Überwachung und Kontrolle in den letzten 15 Jahren bietet dagegen keinen Anlass zum Feiern. Im Gegenteil. Passend dazu gibt es heute drei TV-Beiträge und man wünschte sich, es würde keines besonderen Tages und Mottos bedürfen, damit sich die Medien mehr der schleichenden "Orwellisierung" unserer Gesellschaft widmen. Ein passender Tag für die Sendebeiträge, denn das Stasi und IM System der DDR trug einerseits mit zur wachsenden Opposition bei, anderseits hört man immer öfters von Leuten, die auch angesichts der Überwachungstendenzen im jetzt vereinten Deutschland besorgt sind, wie erfreut die Staatsicherheit gewesen wäre, wenn sie über die Mittel und Befugnisse verfügt hätte, die heute den Sicherheitsbehörden zur Verfügung stehen. Die wären in einem anderen Staatssystem und bei Missbrauch bzw. vollständiger Ausschöpfung nahezu unbegrenzt.
Auf 3sat ab 17:55 Uhr: Alles unter Kontrolle!?
Sicherheit und Überwachung in unserer GesellschaftAus dem Ankündigungstext:
In Parkhäusern, Banken, Tankstellen, Bahnhöfen - nirgends können wir den aufmerksamen Augen der Überwachungskameras entgehen. Wir hinterlassen Spuren beim Telefonieren, im Supermarkt, auf Kreditkarten, bei der Arbeit und im Internet - die permanente Überwachung ist fast alltäglich geworden. Wer aber sammelt Daten über uns und wozu werden sie gebraucht? Wo soll die öffentliche Überwachung ihre Grenzen haben? Wie schützt man sich vor Computerviren aus dem Internet?
"Alles unter Kontrolle!?" berichtet von neuen Überwachungstechniken, gefährlichen Computerviren und unverschämten Datensammlern.
Auf 3sat ab 18:30 Uhr: Wie viel Überwachung verträgt die Demokratie?Aus dem Ankündigungstext:
Aus Angst vor Terroranschlägen schränken wir selbst unsere Reisefreiheit ein. Auf Druck der USA wird die EU-Kommission nun biometrische Daten in den Pass aufnehmen. Individuelle Charakteristika lassen sich digitalisieren, abspeichern und kontrollieren. Ist die Angst vor weiteren Terroranschlägen so groß oder ist die Überwachungstechnik so unauffällig und anonym, dass es uns nicht weiter interessiert?
Im WDR ab 23:15 Uhr: Im Auge der Macht
Die Bilder der StasiAus dem Ankündigungstext:
In den Jahren nach seiner Gründung setzte die Staatssicherheit der DDR auf schnelle Verhaftungen, brachiale Gewalt und Geheimprozesse.
Erst allmählich übernahmen die Spezialisten fürs Grobe subtilere Methoden aus dem Arsenal der Kriminalpolizei und der Geheimdienste. Die neue Politik des "Wandels durch Annäherung" seit 1972 und die sprunghafte Vervielfachung der ideologischen Feindbilder beschleunigten die Modernisierung der Repressionstechnik. Alle mutmaßlichen Feinde der Republik nahm die Stasi mit der Kamera ins Visier: Fotografie und Film wurden zum wichtigsten Medium der prophylaktischen Ausforschung und heimlichen Dokumentation. Bis zum Ende der DDR häufte das MfS einen beachtlichen Bilderberg auf. Zuletzt zählte die Birthler-Behörde 1,4 Millionen Fotos, Negative und Dias sowie 3.800 Videos. Der größte Teil davon galt der Gegnerbekämpfung.
Via Sabine per Jabber.
Thursday, September 29. 2005
Heute Nacht ist im TV die filmische Aufarbeitung des europäischen Terrorismus der Vergangeheit angesagt. 3sat zeigt heute ab 22:25 Uhr den italienischen Film Der Tag, an dem die Nacht kam über das Leben als Angehöriger der Brigate Rosse oder auf Deutsch "Rote Brigaden" und das Schicksal des christdemokratischen Politikers Aldo Moro. Aus dem Ankündigungstext:
Der Fall Aldo Moro war 1978 einer der größten politischen Skandale der italienischen Nachkriegsgeschichte. Eine Untersuchungskommission stieß auf Machenschaften in- und ausländischer Geheimdienste sowie höchster politischer Kreise, die die Entführung für ihre Interessen nutzten und wenig Interesse hatten, das Leben Moros zu retten. Nach 55 Tagen Haft wurde er im Namen einer "proletarischen Justiz" zum Tode verurteilt und erschossen. Alle Versuche, sein Versteck zu finden, scheiterten am fast vorsätzlichen Dilettantismus des Fahndungsapparats. Alle Appelle, sein Leben zu retten, wurden von der Regierung unter Führung seines Parteifreundes Andreotti zurückgewiesen. Der Staat müsse hart bleiben und dürfe sich nicht erpressen lassen - das war die offizielle Linie, die auch die Kommunisten unterstützten. Sie wollte Moro im Sinne eines "historischen Kompromisses" an der Regierung beteiligen. Dabei hatte er sich viele Feinde gemacht - in der eigenen Partei wie im amerikanischen Außenministerium.
Marco Bellocchio, der sich mit seinen Filmen immer wieder aus einer kritischen linken Perspektive mit der italienischen Gesellschaft auseinander gesetzt hat, erzählt die brisante Geschichte der Entführung nicht als Politthriller (wie Guiseppe Ferrara in "Der Fall Moro", 1986), sondern als Kammerspiel, das weitgehend auf die Wohnung und den Austausch zwischen Moro und seinen Bewachern konzentriert ist. Weder dämonisiert er die Roten Brigaden, noch heroisiert er die Figur Moros. Der Zuschauer erlebt die Ereignisse aus die Perspektive von Chiara, der einzigen Frau unter den Entführern. Am Anfang ist sie beseelt vom Traum von der Revolution, den Bellocchio mit Schwarz-Weiß-Bildern aus dem revolutionären Russland illustriert. Doch im Lauf der Zeit wachsen ihre Skrupel. Chiaras subjektiver Blick und ihr Konflikt zwischen Moral und "revolutionärer" Überzeugung geben dem Film eine wachsende Spannung, der man sich kaum entziehen kann.
Und auf VOX läuft ab 00:20 Uhr im Rahmen der Rainer Werner Fassbinder Reihe (Thx Vox) der Film "Die dritte Generation", in dem sich Fassbinder ein Jahr nach der Entführung von Hanns-Martin Schleyer kritisch mit der Roten Armee Fraktion, ihres Sympathisantenumfeldes aber auch mit dem Überwachungseifer im "Deutschen Herbst" Ende der 70er Jahre beschäftigte. Text des Deutschen Historischen Museums zum Film:
Ein Jahr, nachdem die RAF den Manager Hanns Martin Schleyer entführt und ermordet hatte, schildert Fassbinder seine persönliche Sicht der Dinge: Das Kapital habe den Terrorismus erfunden, um den Staat zu schützen, lässt er seinen Film-Kommissar (Hark Bohm) sagen. WDR und Berliner Senat waren empört und zogen ihre finanzielle Zusage zurück. Fassbinder machte Schulden und zog das Projekt allein durch.
"In Rainer Werner Fassbinders Die dritte Generation tauchen die Terroristen als Marionetten des Kapitals auf, (...). Die dritte Generation steigert den Irrsinn von Terror und Terrorbekämpfung zur aberwitzigen Fantasie: Die Terroristen sind mannigfach mit Staat und Kapital verbunden. Verrat ist keine Ausnahme, sondern Struktur. Die Terroristen sind kaputte Dandys, das übliche, zwischen Depression und Exaltiertheit schwankende Fassbinder-Personal. Vor allem sind sie Figuren im Machtspiel eines Unternehmers (Eddie Constantine), der Computer an den Staat verkaufen will und dafür Verkaufsargumente braucht. (...)
Die dritte Generation fasste, schnell und schrill, zwei Stimmen zusammen: die Post-1977-Paranoia, die dem Staat alles zutraute, und das Gefühl, dass die zweite und dritte RAF-Generation, anders als deren irgendwie tragisch gescheiterte Gründer, keine Aufmerksamkeit mehr verdient hatten." (Stefan Renecke)
Wednesday, July 20. 2005
Das Geheimnis der Fledermaus
Bacardi zwischen Rum und Revolution
3sat, Mi 20.07., 21:15 - 22:00 Uhr
Die Reportage lief bereits im TV, sehenswert. Sollte man im Kopf behalten, wenn man sich das nächste Mal einen Bacardi einflösst. Aus dem Ankündigungstext:
Was beeinflusst die Außenpolitik der USA? Condoleezza Rice? George Bush? Die Spirutuosenfirma Bacardi? Ja, die auch, zumindest was die Außenpolitik gegenüber dem Regime in Kuba angeht! Bacardi steht weltweit für Rum, Urlaub, Sonne und karibisches Lebensgefühl. Hinter Bacardi und seinem Markenzeichen, der Fledermaus, verbirgt sich ein Geheimnis: der Weltkonzern (Umsatz 2,9 Mrd. $.) setzt mit seiner enormen Wirtschaftskraft politische Interessen massiv durch und nimmt Einfluss auf hochrangige US-Politiker.
Friday, July 15. 2005
Das ich das noch erleben darf. Ein Hochgenuss, was verbalen Bürokratismus angeht.
Monday, May 2. 2005
die story: Irak - Der Dauerkrieg
WDR, Mo 02.05., 22:45 - 23:30
Dokumentarfilm zu den katastrophalen Zuständen im Irak, die seit der Besetzung durch die USA und die "Koalition der Willigen" monatlich Dutzende von Todesopfern fordern. Aus dem Ankündigungstext:
Zwei Monate hat Autor Ashwin Raman die verfeindeten Gruppen im Irak begleitet. Er drehte mit amerikanischen Spezialeinheiten, die irakische Truppen trainieren und deren einziger Auftrag das Töten ist. Er besuchte hochrangige Beamte, der neu gewählten Übergangsregierung, die bisher scheinbar nicht einmal eine Idee für den Wiederaufbau des Landes haben, und er besuchte die britischen Soldaten im Süden, im Schiitenland, die hilflos den zunehmenden Einfluss von religiösen Extremisten erleben und dem tatenlos gegenüber stehen.
Skinhead Attitude
ZDF, Di 03.05., 00:05 - 01:35 Der Dokumentarfilm "Skinhead Attitude" aus der Schweiz widmet sich den Skinheads, die wir nur noch als Stoßtrupp der Neofaschisten kennen. Das es auch andere Skinheads gab und gibt und wie die Geschichte der "Skinhead-Bewegung" ausieht, ist Thema des Films. Ich kann mich nur erinnern, mal gehört zu haben, dass das heutige Erscheinungsbild der Skinheads - Doc Martens, hochgekrempelte Jeans und kahlrasierter Kopf seine Wurzeln in den englischen Familien der Dockarbeiter habe. Es war einfach in den oft kinderreichen Familien praktisch und kostensparend, die Jeans des größeren Bruders aufzutragen - da diese zwangsläufig immer zu lang waren, musste der oder die "Kleine" eben die Hose umkrempeln. Die klobigen Doc Martens, eigentlich die Arbeitsschuhe der Dockarbeiter, wurden getragen, weil sie einfach nicht so schnell kaputt gingen und die "Glatze" wurde rasiert, weil man so keinen Friseur bezahlen musste und sie die Körperhygiene erleichterte. Aus dem Ankündigungstext:
Überall in Europa haben sich Skinheads als eine rebellische, gewalttätige, oft extremistische Jugendbewegung durchgesetzt. "Skinhead Attitude" ist die erste Darstellung der 40-jährigen Geschichte der Skinhead-Bewegung von ihren linksradikalen Anfängen bis zur rechtsradikalen Ausrichtung. Der Dokumentarfilm schildert außerdem auch die jüngsten Umwandlungs- und Radikalisierungs-prozesse dieser Jugend-Subkultur.
Wer erinnert sich noch daran, dass die Skinhead-Bewegung ihre Wurzeln in der Jugendbewegung der Sechzigerjahre hat und dass die Skins ursprünglich weder politisiert noch besonders rassistisch waren? Wem ist bewusst, dass es zu Beginn nahezu gleich viele schwarze Skins gab wie weiße?
Sunday, April 17. 2005
Opus Dei - die heilige Mafia
Phoenix, So 17.04., 19:15 - 20:00 Uhr
"Gesegnet sei der Schmerz. Geliebt sei der Schmerz. Geheiligt sei der Schmerz. Verherrlicht sei der Schmerz!"
Was wie eine Anleitung für Masochisten klingt, ist eine von 999 Lebensregeln der christlichen Gemeinschaft "Opus Dei". Deren Gründer Josemaria Escriva de Balanguer y Albas wurde von Papst Johannes Paul II. bereits 27 Jahre nach dessen Tod heilig gesprochen. Wer war Escriva, was waren seine Maximen? Der Film ist eine kritische Bestandsaufnahme der Gemeinschaft. Mit diesem Zitat des Opus Dei Gründers, den der verstorbene Papst Johannes Paul II 2002 im Hauruckverfahren heilig gesprochen hatte, beginnt der Hinweistext der Dokumentation zum "Geheimdienst" des Vatikans Opus Dei, übersetzt laut dem Wikipediaeintrag zu Opus Dei "Prälatur des Heiligen Kreuzes und des Werkes Gottes", der vermutlich auch bei der kommenden Konklave ein Wörtchen mitzureden hat.
Tuesday, April 5. 2005
Ausgestoßen
Arte, Di 05.04., 22:55 - 00:35
Um die Leute geht es in Nicolas Klotz Film Ausgestoßen, deren Schicksal so gut wie von der Bildfläche der Öffentlichkeit verschwunden ist. Ihre Präsenz wird allenfalls noch deutlich, wenn z. B. ein deutscher Innenminister von Auffanglagern in Nordafrika vor den Toren der "Festung Europa" faselt oder mal wieder freudig verkünden kann, dass "die Asylbewerberzahlen erneut deutlich gesunken seien (…) und damit die Zahl der Erstanträge nach den starken Zugängen zu Beginn der neunziger Jahre wieder auf das Niveau von 1984 zurück geführt sei."Diese Nichtpräsenz trägt mit dazu bei, dass europäische Staaten den Zugang nach Europa für Flüchtlinge immer weiter beschneiden und diejenigen, die noch durchkommen, wie Vieh behandeln können.
Aus dem Inhalt:
Der Asylbewerber Papi erwartet in Paris seine aus dem Kongo geflohene Ehefrau Blandine. Am Flughafen wird die illegal Eingereiste von der Einwanderungsbehörde abgefangen und bleibt für Papi spurlos verschwunden. Als Blandine - nach Tagen in Abschiebehaft unter menschenunwürdigen Bedingungen - Asyl beantragen darf und ihre Freiheit zurückerhält, hüllt sie sich in Schweigen über das Geschehene und bleibt selbst für Ehemann Papi verschlossen.
Wer sich vor oder nach dem Film fragt, ob der Film mit der Realität korrespondiert, sollte sich auch das Interview mit dem Regisseur und der Drehbuchautorin Elisabeth Perceval durchlesen.
Saturday, March 19. 2005
Habe mal die neue Kategorie "TV-Tipp" eingeführt, in der ich in loser Folge Sendungen poste, die mir sehenwert erscheinen und die mir Nextview EPG so in's Haus spült - für die Beschreibungen übernehme ich keine Gewähr :) Also hier die Empfehlungen für Samstag:
Control Room
Phoenix, Sa 19.03., 20:15 - 21:00
"Einen Krieg ohne Propaganda gibt es nicht", sagt Samir Khader, ein Produzent von Al-Jazeera. Der Film von Jehane Noujaim ist ein faszinierendes Porträt von Al-Jazeera während des Irakkriges.
Der ORF hat 2002 einen Kooperationsvertrag mit Al-Jazeera abgeschlossen. "Dank der Al-Jazeera Büros in allen Hauptstädten des Nahen und Mittleren Ostens", so ORF-Informationsdirektor Gerhard Draxler damals, "erhält die ORF-Information Zugang zu aktuellem Bildmaterial aus der gesamten arabischen und islamischen Region." Die Sendezentrale ist im arabischen Emirat Katar in Doha.
Der Regisseur Jehane Noujaim ist arabisch-amerikanischer Herkunft und daher für Araber weit Vertrauen erweckender als jeder andere westliche Reporter. Und um die Araber, vor allem die gut Ausgebildeten und westlichen Werten gegenüber Aufgeschlossenen geht es in diesem Film. Sie fühlen sich verletzt, betrogen und unfähig, ihre Ressentiments zu unterdrücken, dass es der Amerikaner bedarf, um einen arabischen Tyrannen zu stürzen.
Diese arabischen Statements waren so noch nicht zu hören - und es sind hoch interessante, differenzierte Stellungnahmen. Die Stars des Films sind zwei Al-Jazeera-Produzenten - Laurel und Hardy des arabischen Journalismus, - und ein junger texanischer Leutnant, der am CENT COM, dem Medienzentrum des alliierten Headquarters, stationiert ist. Die Medien als fester Bestandteil des Spiels mit der Angst ist eines der Hauptthemen des Films, der hinter die Kulissen des täglichen Nachrichtengeschäfts blickt.
Dokumentation von Jahane Noujaim (2004)
Dark City
PRO7, So 20.03., 00:10 - 02:00: USA
Die "Fremden", eine Spezies von Außerirdischen, stehen kurz vor dem Untergang ihrer Rasse. Um sich zu retten, müssen sie die Individualität der Menschen ergründen. Da sie der Meinung sind, dass diese sich in den Erinnerungen der Menschen verbirgt, rauben sie den Bewohnern von Dark City eines Nachts deren Erinnerungen und tauschen sie untereinander aus. Für John Murdoch beginnt damit eine Zeit der Flucht, da ihm die Erinnerungen eines Serienkillers injiziert wurden…
Alex Proyas produzierte und inszenierte einen aufregenden Cross-over aus Sci-Fi-, Fantasy- und Horrorfilm. Er garnierte den Streifen mit Anleihen des Film noir und schuf damit ein beklemmendes und Gänsehaut garantierendes Werk. Atemberaubend sind die ungewöhnlichen Special Effects.
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