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Tuesday, March 28. 2006
Da scheint sich ja jemand an dem Webserver des Radio Berlins bzw. an der Website des Fritz Radios vergangen zu haben, in dem auch die Chaosradiosendungen des CCC laufen:
 Der vollmundigen Ankündigung folgt noch ein schummriges Realplayermovie, in dem "Haipod" mit verfremdeter Stimme trötet, dass er alles besser kann:
 Na ja... Nachtrag: War eine seltsame Aktion des Fritz Radios.
Wednesday, July 27. 2005
Das Chaosradio des CCC beleuchtet am Mittwoch ab 22:00 Uhr in der Sendung Sicherheitswahn auf dem Prüfstand die Maßnahmen und Gesetze zur Ausweitung der Überwachungsbefugnisse und den sich erhöhenden Einsatz technischer Überwachungsmittel nach den Anschlägen in London und Sharm El-Sheikh, die Planung und Durchführung terroristischer Aktionen im positiven Sinn bedrohen sollen, sich gleichzeitig aber immer mehr als Bedrohung der Bürgerrechte und des Datenschutzes entpuppen.
Der Ankündigungstext:
Deutschland 2005. Wir befinden uns zwischen den Anschlägen von London und Bundestagswahl. Kaum waren die Opfer des schrecklichen Attentates geborgen, forderten konservative Politker eine Ausweitung der Videoüberwachung und aus Richtung der Ermittlungsbehörden werden die Rufe nach einer umfassenden Speicherung sämtlicher Telefon- und Internetverbindung laut. Der Datenschutz heißt plötzlich "Täterschutz" und alle bürgerlichen Freitheiten sollen "auf den Prüfstand".
Wollen wir in einer vollüberwachten Gesellschaft leben und bringt eine allumfassende Beobachtung wirklich mehr Sicherheit? Welche technischen Maßnahmen können solche furchtbaren Terroranschläge verhindern? Verträgt sich Hi-Tech gegen Terror mit einer stabilen Demokratie?
Eine Diskussion, die leider mal wieder brandaktuell ist. Mittwoch im chaosradio.
Wie immer kann man auf der Mitmach-Wikiseite Ergänzungen, Hinweise und Linktipps unterbringen.
Thursday, July 14. 2005
Cool, das nenne ich doch mal einen tollen Vorschlag, den der ARD-Vorsitzende Dr. Thomas Gruber da unterbreitet. Der möchte, dass zukünftig die Gebührenerhöhung für gekürzte Politmagazine und den Rest des allabendlichen Schrotts, den die ARD serviert, nach einem "Indexierungsmodell" festsetzen, das sich an dem Verbraucherpreisindex orientiert. Also demnächst höhere Mehrwertssteuer, höhere Ölpreise und automatisch klingelt es wieder im Säckel der ÖRF-Sender und den leidigen Diskussionen in den Print- und Onlinemedien bei jeder Gebührenerhöhung entgeht man damit auch noch. Prima. Via Institut für Urheber- und Medienrecht: ARD schlägt Koppelung der Rundfunkgebühren an allgemeine Preissteigerung vor.
Monday, January 10. 2005
Vorhin per Slashdot Eintrag Peercasting Ready for Primetime? gefunden: Zwar kein anonymisertes Broadcasting zum Schutz der Broadcaster, aber P2P Radio. Ich blicke zwar noch nicht so ganz, wie es arbeitet und was man da überall einstellen soll/kann/muss (sehr schlechte Doku, imo), aber es funktioniert. Jede Menge OGG Streams neben ein wenig MP3 und WMA. Gerade in eine japanische Talkrunde und einen japanischen Popsender reingepeercastet…sehr lustig :)
Thursday, January 6. 2005
Auf der Site gvl-protest.de weist eine Protestkampagne auf die Änderung der Tarifgebühren und Nutzungsbedingungen der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL) für kleine Internetradios ab April 2005 hin, die zur Einstellung vieler Angebote in Deutschland führen werden. Hauptsächlich wird die GVL durch die deutsche Landesgruppe der Internationalen Vereinigung der Phonographischen Industrie (IFPI), d. h. der Musikindustrie betrieben, die ja bereits desöfteren in der Vergangenheit negativ durch die pauschale Kriminalisierung von P2P Börsen, Vorgehen gegen das Privatkopieren von Medien und Plänen zur Überwachung von Internetnutzern in Erscheinung getreten ist. So hatte die IFPI z. B. bereits 2000 von einem nationalen Überwachungssystem mit der Bezeichnung Rights Protection System (RPS) geträumt, die der IFPI bei mir einen Platz auf der Room-101 Seite einbrachte. Zu den Auswirkungen nennt die Kampagne das Beispiel eines Internetradios, das ab April 350 Euro statt ca. 26 Euro zahlen muss, denn schon längst zahlen Internetradios, die legal operieren wollen, Gebühren an die GVL und die GEMA. Die Kampagnenmacher weisen auch ausdrücklich darauf hin, dass "natürlich die Webcaster gerne eine angemessene Vergütung an die GEMA und GVL zahlen wollen" - die neuen Gebühren wären aber so exorbitant hoch, dass die zumeist privat und aus Spaß am Radiomachen betriebenen Kleinradios sich weiteres Senden nicht mehr leisten können. Dazu kommen noch die neuen Nutzungsbedingungen, die für die privaten Radiomacher drastische Eingriffe in ihre Programmgestaltung darstellen. So muss z. B. der GVL ein detaillierter Programmplan pro Quartal vorgelegt werden, es dürfen von Alben Stücke nur in bestimmter Anzahl und Reihenfolge gespielt werden, etc. - alles Bestimmungen, aus denen die Paranoia und die Angst der Musikindustrie sprechen, per Internetradio würde ein zweiter Tauschkanal neben den P2P Börsen entstehen und ebenfalls zu den vermeintlichen "drastischen Umsatzeinbußen" beitragen, mit denen die Musikindustrie propagandistisch ihre Aktionen untermauert. Mit den Nutzungsbedingungen sollen die Internetradiomacher auch zu Versuchskaninchen für die neuesten Digital Rights Management (DRM) Albträume der Musikindustrie werden. Auf der Seite der Kampagne mit einer Zusammenfassung der neuen Knebelbestimmungen heißt es dazu: "Sofern es nicht mit unverhältnismäßig hohen Kosten verbunden ist, muss jedes Internetradio durch technische Maßnahmen verhindern, dass Hörer das Programm mitschneiden, Musiktitel herausfiltern oder Aufnahmen vervielfältigen können. Webradios sollen Maßnahmen der Tonträgerhersteller unterstützen die dazu dienen Musiktitel zu identifizieren und zu schützen."Ich kann die Bandbreitenkapazität für Streams und die Realisierbarkeit des Angebots von Radiostreams über "versteckte Dienste" des TOR Netzes nicht einschätzen, aber vielleicht wäre es zu testen, ob man Radiostationen nicht auch per hidden tor services quasi als Piratensender "ausstrahlen" könnte. Andernfalls werden wir wohl in ein paar Jahren mit einer Internetmedienlandschaft konfrontiert sein, in dem es nur noch das kommerziell-öffentlich-rechtliche Gedudel gibt. Eine andere Alternative wäre auch das Radiomachen im Internet, aber mit Nutzung von freien Musikstücken, die unter der Creative Commons Lizenz stehen. Was vielleicht zu einem Boom für CC-Musik und zur Verbreitung des CC-Gedankens beitragen könnte. Via: Sabine.
Sunday, October 31. 2004
Da es ein "HB-Männchen" Thema ist, ein Kommentar auf einen Kommentar zum älteren Beitrag TUX against GEZ oder NIEDER mit der GEZ! in Form eines Beitrags.
bravo - nieder mit der GEZ. der artikel spricht mir aus der seele.
40 millionen zahler und ein jährliches gebührenvolumen von ca. 7 milliarden euro [Anm.: Laut Wikipedia GEZ Artikel waren es 2003 genau 6,79 Milliarden EUR].
und diese unsumme wird fast vollständig für schwachsinn ausgegeben.
Ja, das sehe ich auch so. Schon alleine die Art und Weise, wie sich die GEZ im Web präsentiert und wie dort den Bürgern die Grundlagen und Notwendigkeiten der Gebühren vermittelt werden – nämlich so gut wie gar nicht.
Mit den Gebühren soll aus meiner Sicht dem ÖRF ermöglicht werden, ein Programm zu gestalten, dass einserseits die Meinungsvielfalt widerspiegelt, andererseits der Meinungs- und Willensbildung, u. a. durch Informationen zum Staatshandeln, dient und zur politisch-gesellschaftlich-kulturellen Bildung der Bürger beiträgt. Dagegen wäre auch nichts einzuwenden, aber dazu zählen für mich Nachrichtensendungen, Bildungsangebote, Reportagen und Dokumentationen zum politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben, Wiedergabe von Filmen und Kulturereignissen (Theater, Ballett, Kabarett etc.), die den obigen Aufgaben dienen – Beispiele dafür sind die Inhalte der Sender ARTE, 3sat, Phoenix, teilweise der Regionalsender und nicht Produktion von Filmen, Serien, Boulevardmagazinen, musikalischen Aufführungen, die allenfalls der seichten Unterhaltung dienen.
Imo hat sich der ÖRF der Ausrichtung an einem Massengeschmack zu enthalten, deshalb sind zum großen Teil auch die Einschaltquoten sinnlos. Es gibt einen Kernbereich, den ich oben versucht habe zu skizzieren und nur dafür sind Gebühren zu verwenden und zu sonst nichts anderem. Unabhängig, ob die "Dschungelcamp" Glotzer das sehen oder nicht.
Wollen die ÖRF Sender darüber hinaus Formate anbieten, die sonst meistens nur im Privatfernsehen zu finden sind, haben sie den Mist verdammt noch mal aus eigener Tasche oder über Werbeinnahmen zu finanzieren.
Weil es sich um öffentliche Mittel handelt, sind die ÖRF Sender auch zu einer verantwortungsvollen, kostengünstigen und effizienten Ausgabe der Gebühren verpflichtet.
Nur ein Beispiel: Hier in NRW werden vom WDR in drei oder mehr Regionalredaktionen (Köln, Düsseldorf, Bochum(?)) Sendungen produziert. Warum? Reicht nicht ein "Regionalfenster", das dann mit längerer Sendezeit ausgestrahlt wird?
Oder: Warum muss zu Sportereignissen aus Prestigegründen extern ein Herr Beckenbauer für wer weiß wieviel Euros unter Vertrag genommen werden, anstatt nur eigene Personalressourcen zu nutzen? Ich denke, die Liste könnte man unendlich fortsetzen.
ich würde meine GEZ-gebühren gerne für UNICEF spenden - aber die GEZ entläßt mich nicht aus ihren fängen, obschon ich keine rundfunk- und fernsegeräte betreibe.
einmal angemeldet - immer angemeldet.
Soweit ich gelesen habe, reicht die bloße Existenz eines Radios und Fernsehgeräts aus, denn dann hält man ein Gerät zum Empfang bereit. Ich würde mich jedenfalls zur Wehr setzen und mich weigern, Gebühren zu zahlen, wenn sich keiner dieser Geräte in Wohn- oder Geschäftsräumen befindet. Aber dazu gibt es ja Informationen im Web, z. B. bei den Rundfunkgebuerenzahlern und GEZ Abschaffern. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die GEZ vor Gericht in diesem Fall irgendeine Erfolgsaussicht hätte.
Aber da ist den Rundfunk- und Medienpolitikern und den Strategen der GEZ ja schon etwas Neues eingefallen: Die Rundfunkgebühr für PCs. Schlau gemacht. Die Meldungen zu Verkaufszahlen von PCs belegen, dass der PC mittlerweile in jedem Privathaushalt steht, die Zahl der Internetanschlüsse steigt auch tagtäglich. Dann braucht man als ÖRF nur noch ein paar Jahre Radiosendungen und Fernsehbeiträge über die eigenen Webauftritte verbreiten, denn damit hebelt man das Argument aus, für den Radio- und TV-Empfang am PC würde man Radio- und TV-Karten benötigen und einige Zeit später kann man die Rundfunkgebühr für internetfähige PCs diktieren. Das sind Schutzgeld-Methoden, die man sonst nur aus der Sphäre der Organisierten Kriminalität her kennt.
Deshalb: Gebühren nur für den Kernbereich des ÖRF oder Zerschlagung der GEZ und des ÖRF!
Wednesday, October 27. 2004
Das nenne ich zielgenau. Passend zur vorgestrigen Einigung des EU-Rates der Innen- und Justizminister zur Speicherung der beiden biometrischen Merkmale digitalisiertes Gesichtsbild und digitalisierter Fingerabdruck im RFID Chip von EU Reisepässen und Visa beleuchtet heute abend das Chaosradio zwischen 22 und 1 Uhr in seiner Themensendung Biometrie in Ausweisdokumenten den Weg der politischen Entscheidungsfindung zum Einsatz von Biometrie, die eingesetzte Technik, ihre Stärken und Schwächen – vermutlich inklusive des CCC "Biometrie-Hacks mit Fingerabdruckfolien", der auch auf dem 21C3 Chaos Communication Congress live zu sehen sein wird – und die Standards. Bei den Standards spielen eine Reihe von Organisationen eine Rolle, wie z. B. die International Civil Aviation Organization (ICAO) mit ihren Standards für mit RFID und Biometrie ausgestatteten Machine Readable Travel Documents (MRTDs) oder die Institutionen, die das Biometric Consortium auflistet.
Nachschlag: Vom CCC "Biometrie-Hack" gibt es jetzt auch ein Video.
Thursday, July 3. 2003
Was lese ich da in dem Artikel Herr oder Frau Tux sollen Fernsehgebühren zahlen und sehe es in einem RTL-Beitrag?
Da entblödet sich mal wieder die GEZ, einem nicht vorhanden Bewohner Gebühren abknöpfen zu wollen? In dem beschriebenen Fall hatte ein Linux-Freak an seinem Hauseingang ein nichtbenutztes Klingelschild dazu benutzt, den Spitznamen seines Linux Plüsch Pinguins, der ja bekanntermaßen das Linux Symbol ist und auf den Namen TUX hört, mit kompletten Namen als "Rahim Tux" anzubringen.
Einer dieser übereifrigen GEZ-Söldner las wohl den Namen und trug den Plüsch-Pinguin, ohne nähere Nachfrage und Kontrolle als Untermieter ein, der wohl so schäbig war, seine TV Geräte nicht angemeldet zu haben. LOL. Flugs darauf kam auch die Aufforderung der Anmeldung und darauf folgend die Androhung von 1000 Euro Tribut, falls dem nicht Folge geleistet würde. Na wenn das so ist, dann bitte auch Staatsbürgerschaft mit allen Bürgerrechten für alle Linux-Plüschpinguine.
Aber das bringt mich dazu, auch noch ein paar Worte zur Gebühren-Eintreibungs-Zentrale zu verlieren. Ich weiss nicht, wie lange es diesen Laden schon gibt und in den schwarz-weiß-grauen Anfangszeiten des deutschen Fernsehens mag es ja – auch aufgrund der Erfordernisse nach gerade beendetem Nazi-Terrorregime den ehemaligen Volksgenossen demokratisches Denken und Handeln via TV näherzubringen und in Länder- und Reisedokumentationen den Deutschen zu zeigen, das Fremde doch nicht so böse sind – notwendig gewesen sein, dass öffentlich-rechtliche TV-System durch eines Obulus seitens seiner Seher zu pushen. Auch in den Dekaden rein öffentlich-rechtlichen Rundfunks und Fernsehens, wo noch viel Wert auf Qualität in Sachen (Meinungs-)Bildungs- und Kulturinhalte gelegt wurde und das Programmangebot auch dementsprechende Quantitäten und Sendeplätze vorsah, waren imo moderate Gebühren zu vertreten.
Sprung in die Jetzt-Zeit.
Die öffentlich-rechtlichen Sender sind ein paar Sender unter vielen Sendern, von denen etliche und immer mehr private Sender sind, die uns zwar mit allerlei Hollywoodfilmen, Reality-TV-Ausgeburten, peinlichen Talk-Events, Game- und Quizshows und nachgestellten Gerichtsverhandlungen beglücken, dafür aber auch jeden Programmtag in einer Flut von Werbebblöcken zerhacken und ersäufen – so finanziert man nun mal private Sender und versucht, als privater Sender Quote zu machen.
Angesichts dieser Veränderungen auf dem TV-Sender Schlachtfeld wurde es den öffentlich-rechtlichen Sendern bald Angst und Bange, man sah Quoten sinken, Niederlagen beim Einkauf von irgendwelchen Film- und Sportpaketen. Dementsprechend pervertierte man die einstmalige Sendelandschaft in ein Zerrbild der privaten Sender.
Mal im Ernst – was läuft dort den ganzen Tag? Wo und wieviel laufen anspruchsvolle, qualitativ hochwertige Beiträge, die dem – wohl bei vielen Chefs der Sender mittlerweile verhassten – Bildungs- und Meinungsbildungsauftrag genüge tun? Ab 23:00 Uhr beginnt das, was einmal das öffentlich-rechtliche Fernsehen ausmachte und nach wenigen Stunden endet. Dem Seher unzumutbare, weil doch allzu unverdauliche Kost wird in die Kanäle 3SAT, Arte und was es das sonst noch gibt abgeschoben, zur Hauptzeit sieht man den ganzen Mischmasch, den man auch von den Privaten kennt, Magazine werden teilweise mit Sensations-Anteilen aufgemotzt, die Tagesschau wird von Hasseröder Pils präsentiert. Star-Moderatoren zahlt man Millionenbeiträge, die auch für eingekaufte Pakete gelöhnt werden, um mit den Privaten mitzuhalten.
Und für diesen ganzen Dreck will das öffentlich-rechtliche Fernsehen, vertreten durch die GEZ und geschützt durch staatliche Gesetze immer mehr Kohle sehen, jedes Jahr werden neue Gebührenerhöhungen eingefordert und auch bewilligt. Überlegt Euch, was Ihr für die paar hundert Euro jedes Jahr das ganze Jahr geboten bekommt und was ihr unter Inkaufnahme von Werbeblöcken, aber ohne GEZ-Raubrittertum, im privaten Fernsehen geboten bekommt.
Ich meine, man sollte den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zerschlagen oder die Gebühren auf ein paar Sender in der Art von 3SAT oder ARTE begrenzen, wo man sich ohne Star-Moderatoren und Sensation-Reality-TV-Edutainment Gesülze auf die Erfüllung des Anspruchs auf kulturelle und politische Meinungsbildung konzentrieren kann. In unser neoliberal-kapitalistischen Gesellschaft wird doch ständig der ungehinderte und freie Lauf des Kapitalismus gepredigt und forciert – warum nicht auch für den TV-Markt? Just my 2 cents. Dazu ein Kommentar vom Besucher Rainer Köhler:
bravo - nieder mit der GEZ. der artikel spricht mir aus der seele. 40 millionen zahler und ein jährliches gebührenvolumen von ca. 7 milliarden euro. und diese unsumme wird fast vollständig für schwachsinn ausgegeben. ich würde meine GEZ-gebühren gerne für UNICEF spenden - aber die GEZ entläßt mich nicht aus ihren fängen, obschon ich keine rundfunk- und fernsegeräte betreibe. einmal angemeldet - immer angemeldet. es ist für diese ignoranten nicht vorstellbar, daß ein mensch NICHT fernsehen will. und das alles noch unter rechtlicher absicherung vom staat. wer ist eigentlich der staat - sind das nicht die menschen - bin das nicht ICH???? so habe ich es vor vielen jahren einmal in der schule gelernt - alles quatsch. versuche einmal dich bei der GEZ abzumelden, dann weißt du wieviel du in diesem land wert bist. ich weiß gar nicht so recht, warum ich plötzlich lust bekomme mich mit anarchismus zu beschäftigen ....
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