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Saturday, December 16. 2006
Sie haben's in Zukunft viel leichter, wenn wir uns Ihren Markt merken dürfen.
Leider sind die Cookies in Ihrem Webbrowser gerade deaktiviert.
Wenn wir uns Ihren Markt merken sollen, einfach Cookies im Browser zulassen und
Ihren Markt nochmal auswählen. Yeah.
Nix Yeah, sollt Ihr nicht. Ich wollte nur eine verdammt einfache Information zu einer Öffnungszeit. Muss man den Besucher und Kunden eigentlich für jeden Fliegendreck mit Cookies, Javascript und Flashgedöns zumüllen? Nein.
P.S.: Gefunden bei Hornbach.
Saturday, December 9. 2006
Statt Avatare mal ein Diplom:
Via: Z A F - Werden Sie Diplom-Terrorist
Friday, December 8. 2006
Sonneneruptionen, Mondstrahlen, Aliens? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass heute mal wieder der Tag der Idioten ist. Das musste mal gesagt werden :)
Thursday, November 9. 2006
Da kann ich nicht widerstehen. Zitate aus zwei Beiträgen auf einer Mailingliste:
> Ich würde dazu neigen, vor allem die Rechte des Staates und anderer
> monopolartiger Organisationen zur Erhebung und in zweiter Linie zur Verwendung
> dieser Daten einschränken zu wollen, aber ansonsten wenig zu regulieren und
> ein Anwachsen der Gläsernheit hinzunehmen, was ja auf der anderen Seite einem
> Anwachsen von Unübersichtlichkeit entgegensteht und dieses in einigermaßen
> natürlicher Weise ausgleicht. Im Moment haben wir, so scheint es mir als
> oberflächlichem Beobachter, nur auf beiden Seiten Besitzstandswahrer, die
> beide Tendenzen einzufrieren versuchen und dabei immer mehr Regulierung
> erzeugen.
Gerade umgekehrt. Der Staat ist an Recht und Gesetz gebunden und dient
letztendlich uns allen, verdient also einen Vertrauensvorschuss -
Private nicht. Was staatliche Stellen über mich wissen, ist mir
weitgehend gleich; was meine Nachbarn, mein Arbeitgeber,
Wirtschaftsauskunfteien und mein Supermarkt so über mich erfassen, ist
mir hingegen deutlich weniger egal.
Den Staat ein wenig beschränken, aber bloß nicht noch mehr Datenschutzregeln, gelle? Darf's ein Pfund Gläsernheit mehr sein? Regelt sich doch eh alles selbst. Dem Staat ist doch grundsätzlich zu vertrauen, weil er allen dient und sich immer schön an Recht und Gesetz hält. Deshalb darf er auch alles wissen. Er dient mir ja und wenn ich ihm nicht bereitwillig alle Daten und Informationen übergeben würde, würde ich mir ja selbst misstrauen. Der Staat darf erfahren, was ich so alles auf Kredit und im Shop kaufe, wer mich besucht und was ich so privat treibe, aber wenigstens sollen das nicht auch alle anderen erfahren. Da haben sich zwei aufrechte Bürger gesucht und gefunden, würde ich sagen.
Saturday, October 21. 2006
In einer Mußestunde fabriziert – basierend auf dem alten, bekannten "Big Brother is watching you" Bild eine andere Version als "Anti-Big-Brother" Retro-Variante:
Das Bild kann man natürlich nach Bedingungen der CC-Lizenz frei verwenden.
Hier das Original, falls es mal jemand benötigt:
Friday, October 13. 2006
Da trötet die "digitale Boheme" gerade durch die Gegend, wie fein es doch ist, mobil mit dem Laptop als selbstständiger Web 2.0-Unternehmer Kohle zu machen, wenn sie sich nicht gerade einem aktuellen Rankingstreit hingibt, während sich junge und alte Nerds mit ihren Laptops auf War Diving Touren machen – aber Obacht, der Schuß kann auch nach hinten losgehen, wenn man einem aufmerksamen Blockwart nicht seriös genug erscheint:
Wolfsburg (ots) - Am 27. September, gegen 16.25 Uhr, meldete ein Anwohner im Immermannhof eine verdächtige Person. Auf einer Bank vor der Hausnummer 10 saß ein junger Mann mit einem Laptop und schien im Internet zu surfen. Der Zeuge informierte die Polizei. Die Beamten trafen am besagten Ort einen 22-jährigen Wolfsburger an, der zugab sich seit Mitte September mit seinem Computer über eine drahtlose Verbindung im World Wide Web getummelt zu haben. Der 22-Jährige war der Meinung, dies sei nicht verboten.
Die Polizei Wolfsburg sucht nun aus der Umgebung des Immermannhof mögliche Geschädigte. Wer über einen WLan-Anschluss verfügt wird gebeten, diesen und die Protokolle des WLAN Modems zu überprüfen. Wer Zugriffe von außen und außergewöhnliche Kosten feststellt, wird gebeten, sich mit der Polizei unter Telefon 05361/46460 in
Verbindung zu setzen.
Aus der Pressemitteilung Umsonst ins Internet, am 06.10.06 dargebracht von der Polizeiinspektion Wolfsburg. Via 40something - Von China lernen....
Tuesday, October 10. 2006
Auf den ersten Blick lebe ich im falschen Land:
Gestern wurde von der isländischen Regierung ein umfassendes Paket von Senkungen der Mehrwertsteuer und Einfuhrzölle beschlossen, was zu einer Senkung der Lebenshaltungskosten im Land führen soll. Ab dem 01. März 2007 soll die Mehrwertsteuer für Lebensmittel sowie anderer Waren und Dienstleistungen (Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Heizkosten, Hotelübernachtungen) von 14% auf 7% gesenkt werden. Die Mehrwertsteuer von Lebensmitteln und Restaurantkosten, die 24,5% beträgt, soll ebensfalls auf 7% gesenkt werden. Erwartet wird dadurch eine Kostensenkung um ca. 16%, was zu einem Angleichen der Preise mit denen anderer skandinavischer Länder führen soll.
Auf den zweiten Blick weiß ich es nicht :)
Via: Island-Blog - Preissenkungen
Saturday, October 7. 2006
Gerade an der Kasse bei Discounter X.
Eine offensichtlich schon sehr alte Frau, die Probleme hat, allein den Einkauf motorisch als auch orientierungsmäßig zu bewältigen, ist an der Reihe ihre eingekauften Waren zu bezahlen und gleichzeitig zu verstauen. Gleichzeitig, weil die Drohnen an der Kasse bei jedem Kunden die Sachen mit dem gleichen Speed über den Scanner ziehen – da kommt die Frau nicht mit, schon gar nicht, weil sie so klein ist, dass sie kaum ihren Arm über den Rand des Einkaufswagens strecken kann. Und so hat sich ein kleiner Stapel an der Endkannte des Laufbandes gebildet, während die Frau gerade beginnt, in ihrem Portemonnaie nach dem erforderlichen Betrag zu stöbern.
Wie in den Staaten gibt es hierzulande keinen dieser "Einpack-Shopboys", die Kassierdrohne zieht es vor, mit einem Blick in die Luft zu starren, als hätte sie gerade ein Schlaganfall ereilt und in meinem Rücken spüre ich die angewiderten Blicke der Mitkunden. Ich spiele den Shopboy und hieve die Teile in den Wagen der Frau, die in Ruhe den Bezahlvorgang abschließen kann.
Ich bin bestimmt kein Samariter, aber als sich die Türen von Discounter X hinter mir schließen, habe ich zwei Gedanken aus meinem Repertoire, die ständig wiederkehren: Es wundert mich nicht, dass nichts passiert und sich nichts bewegt und ich denke mit Grauen an die Zeit, wenn ich als alter Mann solche Orte aufsuchen muss, wenn man mich noch lässt. Siehe dazu auch Su-Shee, die in Gegen Wahlrecht für alle Bürger ihr heutiges Einkaufsevent in Berlin schildert und davon nachvollziehbar ableitet, "gegen Wahlrecht für alle Leute zu sein, die an einem Samstag in der Gegend herum... existieren".
Tuesday, September 26. 2006
Also wenn das hier so weiter geht mit der Nichterreichbarkeit und den dauernden Fehlern, muss ich wohl demnächst wieder umziehen. So macht's zur Zeit keinen Spaß mehr :-(
Thursday, August 3. 2006
RTL-Gruppe und vielleicht auch noch Pro7 & Co nur noch verschlüsselt?
Macht doch. Für mich eine Nachricht der Sack-Reis-Kategorie und von mir werden die Privatsender mit Sicherheit keinen einzigen Cent für ihr Dumm-TV sehen. Wenn den Couchpotatos, die sich sonst den ganzen Tag vor dem Schirm lümmeln, das auch keinen Cent wert ist und sie stattdessen gezwungen wären, sich mit sinnvolleren Dingen oder mit sich selbst zu beschäftigen, kann man nur sagen: Weiter so. Aber das sehe ich zu optimistisch :)
Was für ein scheinheiliger Dreck:
Von den Plänen sind schätzungsweise 11,5 Millionen Haushalte betroffen, so dass hier in großem Stil eine neue Fernsehgebühr für bisher frei zugängliche Fernsehkost verlangt wird. Bereits jetzt bezahlen die Zuschauer über sechs Milliarden Euro an Rundfunkgebühren. Die Privatsender finanzieren sich über die von ihnen ausgestrahlte Werbung, welche von den Zuschauern bereits jetzt durch die Preise der Waren finanziert und mitgetragen wird. Damit werden die Verbraucherinnen und Verbraucher jetzt dreifach belastet. Dies ist nicht hinnehmbar.
Die Verträge liegen nun dem Bundeskartellamt zur Prüfung vor. Es ist richtig, wenn das Bundeskartellamt die Pläne des Satellitenbetreibers überprüft. Ein Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung ist nicht ausgeschlossen.
Die geplante private TV-Gebühr geht eindeutig zu Lasten der Verbraucherinnen und Verbraucher. Wir lehnen deshalb diese Pläne nachdrücklich ab. Free-TV muss Free-TV bleiben. Große TV-Sender müssen auch in Zukunft frei zu empfangen bleiben.
Einfache Lösung: Reduziert doch die GEZ und erhöht die schon jetzt nervtötende Werbung im ÖRF, schmeißt ein paar überbezahlte Manager und Fernsehmacher raus, um den "Verbraucher" zu schonen. Macht auch nichts mehr aus. Oder noch besser: Verschlüsselt den ÖRF Mist gleich hinterher und lasst die Leute per Pay-per-View bezahlen.
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