Worüber die Futurezone mit der spektakulären aber richtigen Überschrift im Artikel
NASA kann Gedanken lesen berichtet, könnte als sinnvolle Ergänzung zu den CIA gesponsorten
Gedankendetektoren und den
Emotionsdetektoren bei Terroristenjägern, Geheimdiensten und in Ländern zum Einsatz kommen, in denen Lügendetektoranlayse als Mittel des Verhörs zulässig ist, wenn es einmal ausgereift ist. Auch als Komponente des
Brain-Machine-Interfaces, zu dem die DARPA forscht, über das Piloten die ferngelenkten unbemannten Roboterkampfjets der Kriege der Zukunft steuern sollen, könnte ich mir die NASA Entwicklung vorstellen.
Andererseits würde das System auch Menschen mit Behinderungen zugute kommen, die nicht mehr selbst sprechen können.
Die NASA kann zwar noch nicht direkt Gedanken visualisieren, indem Gedanken direkt im oder vom Hirn während ihrer Produktion abgegriffen werden, aber über einen Umweg. Bei den NASA Experimenten werden bei den Testpersonen Sensoren unter das Kinn und am Adamsapfel befestigt. Diese Sensoren nehmen Nervensignale auf und verstären sie. Die Nervensignale entstehen immer, wenn, wie es auf der Website des Projekts heißt, eine Person stumme Selbstgespräche führt oder einen Text liest. Stumme Selbstgespräche. Was sind stumme Selbstgespräche anderes als zu nachzudenken? Die abgenommenen Signale werden von einem Prozessor und einem neuralen Netzwerk verarbeitet und durch ein Programm in die Worte umgesetzt, an die die Testperson gedacht hat. Bei einem ersten Experiment mit sechs Wörtern und 10 Zahlen erzielte man eine 92% Treffergenauigkeit.