Der japanische Elektronikkonzern OKI hat laut
Pressemitteilung ein Programm zur biometrischen Iriserkennung entwickelt, das ab März 2007 in Mobiltelefone und PDAs oder öffentliche Internetterminals integriert werden kann, die mit einer herkömmlichen Kamera ausgestattet sind.
OKIs Programm basiert auf einem selbst entwickelten Algorithmus, der vermutlich Bestandteil von OKIs
Face Sensing Engine wird, einer kompakten Gesichtserkennungssoftware zur Integration in mobilen Geräten oder Fotoapparaten und für OKIs
IRISPASS Software, die für spezielle Iriserkennungskameras arbeitet, wie sie bei Zugangskontroll- und Identifizierungssystemen eingesetzt werden. Im März 2006 hatte OKI zusammen mit der byometric systems AG auf der CeBIT eine vollautomatische Iriserkennungskamera vorgestellt. Die byometric systems AG ist auch bei der
automatisierten Grenzkontrolle in Frankfurt dabei.
Wenn man in Zukunft das Handy einschaltet oder vor einem Internetterminal sitzt, heißt es nicht mehr "Bitte PIN eingeben" oder "Username und Passwort", sondern das könnte dann so aussehen:

Abbildung: OKI
Dann nehme man den
Personalausweis der Zukunft, der digitale Irismuster im RFID Chip speichern wird und zur Authentifizierung an Internetterminals dienen kann, das die Iris des vor dem Terminal sitzenden Benutzers mit der Iriserkennungssoftware abgleicht. Die auf eine bestimmte Iris "geeichten" Handys sind dann auch nur noch vom realen Iristräger zu aktivieren und ein weiterer Baustein ist gelegt, anonyme Nutzung von Kommunikationsgeräten zu beschränken.