Mit dem Zuckerbrot, für das "E-Governemnt 2.0" (2.0 wie anbiedernd) zukünftig noch mehr Formulare der Behörden über's Internet einreichen zu können und eine größere Sicherheit beim Online-Handel über die Signaturfunktionen der personalausweisgebundenen Authentifikation zu erhalten, kommmt laut einer
dpa Meldung ab 2008 der mit RFID Chip versehene neue Personalausweis, der wie der ePass die biometrischen Daten des Gesichts und zweier Fingerabdrücke speichert.
Mit der Verbreitung des Personalausweises und den damit notwendigen Lesegeräten wird damit auch der Grundstein gelegt, langfristig die Nutzung des Internets an eine vorherige Authentifikation per ID-Dokument zu binden oder die RFID-Chips für
städtische Überwachungssysteme zu nutzen. Nicht umsonst sind RFID-Chips auch Bestandteil des
BKA Projekts Foto-Fahndung. Da es wahrscheinlich wie beim ePass einen Übergangszeitraum von zehn Jahren für die Gültigkeit der alten Personalausweise geben wird, kann man noch bis 2017 RFID-Perso frei bleiben.
Mit E-Government 2.0 geht der Bund in eine neue Phase und wird sein Internet- Angebot qualitativ und quantitativ ausbauen. Gleichzeitig wird der Bund Vorreiter für eine sichere und verlässliche Internetkommunikation sein. Hierfür soll unter anderem ein neuer Personalausweis dienen, der einen Chip zur elektronischen Identifizierung enthalten wird.
Aus der BMI Pressemitteilung
Bundesregierung beschließt übergreifende Strategie zur Verwaltungsmodernisierung
Das es um mehr als sicheren Handel und schönes, neues E-Government geht, zeigen Auszüge aus
E-Government 2.0 - Das Programm des Bundes:
Mit dem elektronischen Personalausweis wird die erforderliche sichere, harmonisierte Online-Authentisierungsfunktionalität für E-Government und E-Business geschaffen und der bewährte bisherige Personalausweis zu einem kombinierten Ausweissystem weiter entwickelt. Hierbei wird innovative Sicherheitstechnologie zum Einsatz kommen, die zugleich hilft, die Verwaltung zu modernisieren und die Innere Sicherheit zu stärken.
Mit Hilfe der Bürger-Portale können Bürgerinnen und Bürger elektronische Nachrichten einfach mit anderen Bürgerinnen und Bürgern, mit der Wirtschaft und Verwaltung auf unterschiedlichen Kanälen, in verschiedenen Formaten und auf klar definierten Sicherheitsstufen austauschen. Nachrichten werden vertraulich und nicht anonym übertragen und (falls erforderlich qualifiziert) signiert. Die Adressierbarkeit der Bürgerinnen und Bürger im elektronischen Raum wird durch eine eindeutige elektronische Adresse gewährleistet, die – analog zur physikalischen Meldeadresse – auch auf dem elektronischen Personalausweis festgehalten werden kann.
Siehe auch:
Heise News -
Kluge Karten für aufgeklärte Bürger über den neuen Personalausweis und andere Smartcards.
Via: Datenschutzbüro -
Elektronischer Personalausweis ab 2008
Technokraten und Sicherheitsfanatiker verquicken das Ausweiswesen, die Gesundheitskarte, die JobCard gerade zu einer allgegenwärtigen Infrastruktur, innerhalb derer in einigen Dekaden dann die gesamte Kommunikation der Bürger mit dem Staat und seinen O
Tracked: Sep 16, 18:31
Da scheint ja etwas an den Plänen der Bundesregierung dran zu sein, als EU-Ratspräsident in allen EU-Mitgliedsstaaten Internetüberwachungszentren einrichten zu lassen. Man spielt jetzt schon den Vorreiter und das Kind hat schon den Namen Internet Monitor
Tracked: Sep 24, 20:08
Wie bereits Netzpolitik in Gesetzentwurf zur Vorratsdatenspeicherung verfügbar hinwies, ist der Referentenentwurf des "Gesetzes zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung und anderer verdeckter Ermittlungsmaßnahmen sowie zur Umsetzung der Richtlini
Tracked: Nov 15, 17:44
Der japanische Elektronikkonzern OKI hat laut Pressemitteilung ein Programm zur biometrischen Iriserkennung entwickelt, das ab März 2007 in Mobiltelefone und PDAs oder öffentliche Internetterminals integriert werden kann, die mit einer herkömmlichen Kamer
Tracked: Nov 27, 20:05