Aus der Reihe "Wenn ich ein High-Tec Terrorist wäre" – dann würde ich keine Bombe basteln, die beim ersten RFID-Pass mit bestimmter Nationalität hochgeht, sondern eine Bombe mit ausreichend starkem RFID-Reader und Datenbank, der in einem bestimmten Radius (wurde das nicht mit 50 Metern getestet?) und hoher Abfragerate die RFID-Chips scannt. Wenn eine ausreichend hohe Personenanzahl – mit bestimmter Nationalität oder ohne – in der Datenbank geloggt ist, wird ein Trigger ausgelöst, der die Bombe hochgehen lässt.
Das mit der Abhängigkeit von der Nationalität ist übrigens Blödsinn, weil dies die Zeitdauer erhöht, bis die Bombe losgeht und damit auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Bombe vorher als herrenloser Gegenstand entdeckt wird. Außerdem kann man im Verbund mit Agitation durch Opfer der eigenen Nationalität die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass sich über die entstehende Panik, die Projektion der Wut und die Diskussion über Sinn und Zweck der Aktionen neue Rekruten der eigenen Nationalität finden lassen. Problem wäre die Qualität und Quantität eingesetzer Abschirmungsmaßnahmen unter den RFID-Pass- und Personalausweisträgern. Ist die ausreichend hoch, geht meine "RFID-Bombe" ins Leere.
Via: Z A F -
RFID-Ausweise als Bombenauslöser
“Wenn ich ein Terrorist wär’…” – zugegeben, in den Blickwinkel eines potentiellen Terroristen gerate ich in letzter Zeit öfter. Der Blickwinkel “des Terroristen” interessiert mich brennend. Dahe...
Tracked: Sep 05, 01:29