Saturday, October 28. 2006Millionen von Kameras![]() ![]()
"Mit einer Kamera oder nur ein paar Kameras und intelligenter Videotechnik kann man Hunderte von Orten ohne einen einzigen Sicherheitswachmann effizient schützen.
Die Voraussagen von Talmon werden eintreffen, wenn die intelligente Videoüberwachung die nächsten Evolutionssprünge vollzogen hat.
Die Marktdurchdringung mit intelligenter Videotechnik liegt heute bei nur 2 - 3%. Ausgehend von dem, was wir von Experten und Kunden hören, wird die Durchdringung auf 25% anwachsen oder sogar höher in einigen Marktbereichen. Am Ende des Weges ist der Tag absehbar, an dem alle Kameras weltweit intelligent sein werden."
Millionen von Kameras Posted by Kai Raven
in Anonymität, CCTV / Video, Owl at
17:34
Comments (0) Trackbacks (0) Friday, October 27. 2006Facettenreiche Verhaltensüberwachung mit Videokameras
Die beiden großen Trends auf dem Gebiet der Videoüberwachung sind technischer und sozialer Natur.
Zur technischen Evolution zählen bessere Optiken, die Kameras mit größeren Zoomfähigkeiten, größerem Blickwinkel und größerer Lichtsstärke versehen, um Personen und Objekte auf große Distanzen, in größeren Räumen und unter suboptimalen Umweltbedingungen aufzunehmen, die Mobilisierung der Kameras mit Elektromotoren, die ehemals starre Kameras mit Schwenk- und Neigebewegungen versehen, um jeden Bereich im Blickwinkel "bestreichen" und sich auf veränderliche Szenarien einstellen zu können, die Verlagerung von Speicherraum und Prozessoren aus den Kontrollzentren in die Kameras und ihre Vernetzung per Funk, die zum Wechsel von der analogen zur digitalen Videoüberwachung gehören und zu guter Letzt die Ergänzung der Optik um Mikrofone und Lautsprecher, womit zur visuellen auch die akustische Überwachung und die verbale Reaktion auf Aktivitäten überwachter Personen hinzukommt. Über die lokalen Speicherpuffer und die Kompression der digitalen Videodaten können größere Mengen an digitalen Aufnahmen erfasst, verarbeitet und länger vorgehalten werden – es gibt nicht nur die Vorratsdatenspeicherung für digitale Kommunikationdaten. Die Vernetzung ermöglicht statt punktueller Ortsüberwachung flächendeckende Raumüberwachung und eine größere Flexibilität der Überwachung, wenn z. B. Zielobjekte von einem in einen anderen Überwachungraum wechseln und sich die Überwachung der Kameras der Bewegung der Objekte anpassen soll. Auf den Prozessoren und in den Computern der Kameras laufen Programme und Algorithmen, die einen Teil der Erkennung und Interpretation der aufgenommenen Objekte, Szenerien und Vorgänge vom menschlichen Wachmann auf die Kamera übertragen. Dabei rückt immer mehr die Charakterisierung von Objekten, die Interaktion zwischen Objekten, Personen und Objekten oder Personen und Personen und die Bewertung menschlichen Verhaltens in das Zentrum des Interesses. Die Kameras dringen so über Automation und Vernetzung, "Intelligenz" und "erkennendem Selbst-Sehen" statt bloßer Aufnahme in Bereiche vor, die nie zuvor eine Kameralinse gesehen hat. Schon durch die schiere Anzahl und das Wachstum der Kamerainstallationen werden vorher unbeobachtete Bereiche oder gar private Rückzugsgebiete im öffentlichen Raum förmlich "aufgebraucht". Ehemals konzentriert auf spezielle Objekte, die sich mit hohen Schutzinteressen verbinden (Kernkraftwerke, Militärbasen, Unternehmensgelände, Finanzinstitute, Lagergebäude, Gefängnisse, Bahnhöfe und Flughäfen), halten Videoüberwachungskameras Einzug in Straßen der Innenstädte, Wohnviertel, Parkanlagen, in Fahrzeugen des öffentlichen Transports wie Züge, Taxis und Busse, Einkaufszentren, Freizeitstätten und Vergnügungsparks, an oder gar in Casinos, Bars, Clubs und Kneipen. Bedingt durch die technische Evolution werden Kameras immer kleiner und können auf größere Distanzen installiert werden, was sie der Aufmerksamkeit der Beobachteten entrückt, wenn diese sich nicht bereits dort an ihren Anblick gewöhnt haben, wo sie in massiver Anzahl auftreten. So werden Kameras immer mehr zum Alltag wie Straßenlampen, Stromverteiler oder Bankautomaten, was das Gefühl der Bedrohung, dass sich zur Zeit noch bei eingen Zeitgenossen zeigt und begrenzte öffentliche Debatten auslöst, in ein paar Generationen zum Verschwinden bringen wird. Obwohl gerade sie es sind, die nicht nur ihre Schädel und Augen vor den biometrischen Algorithmen im Innern der Kameras offenbaren, um identifizierbar und lokalisierbar zu werden, sondern deren Art, sich im öffentlichen Raum auszudrücken, zu bewegen und zu verhalten in immer mehr Facetten von den Linsen der Kameras erfasst und den Computern dahinter kategorisiert und beurteilt wird. Je mehr Facetten hinzukommen, auf die entsprechende Reaktionen und Sanktionen erfolgen – akut auf herbeieilende Sicherheitskräfte oder Lautspecheransagen limitiert – desto mehr werden sich individuelles Verhalten und Gebaren den Forderungen beugen und anpassen, die sich in den Reaktionen und Sanktionen ausdrücken. Auch das wie die Ausweitung der Kamerainstallationen ein schleichender Prozess. Was die Kameras zur Zeit ohne die Hilfe und Interpretation ihrer menschlichen Bediener an Verhalten und Gebaren "wahrnehmen" und als bedrohlich oder "anti-sozial" einstufen können, sind grobe, zuvor definierte Muster, die sich für die Kameras als Änderungen in Zeit, Raum, der Geometrie der Objekte widerspiegeln: Schnelle oder zu langsame Bewegungen, die Berührung mit und das Eintreten von Objekten in räumliche Zonen des Verbots, Zusammenballungen von Objekten in Räumen, in denen sie ansonsten isoliert auftreten, das Isolieren einzelner Objekte aus Umgebung und Hintergrund und die Verfolgung ihrer Bewegung. Um mehr Facetten des menschlichen Verhaltens per Videoüberwachung auf- und wahrzunehmen, muss die Kameraüberwachung facettenreicher werden und sich von grober zur feinen Unterscheidung der Muster menschlichen Verhaltens weiter entwickeln. Das ist das Ziel des Videoüberwachungssystems mit "Computer Vision" (dem obigen "erkennendem Selbst-Sehen"), dem sich der New Scientist Artikel Surveillance system spots violent behaviour widmet. Wie der New Scientist berichtet, erforscht man an der Universität von Texas ein neues Softwaresystem zur Videoüberwachung – also das, was auf den Prozessoren der "intelligenten Videoüberwachungskameras" läuft – das bald in der Lage sein soll, verschiedene "Typen von Aktivitäten", sprich Verhaltensweisen, Bewegungen und Gebaren von und zwischen Menschen zu unterscheiden und zu erkennen. Dabei steht die Erkennung auf Gewalt hindeutender Aktivitäten im Mittelpunkt, denn damit kann man Videoüberwachung am Besten verkaufen und Forschungsgelder erhalten. Letzlich ist "Gewalt" durch jeden anderen Verhaltenstyp austauschbar. Wie das System technisch dazu in die Lage versetzt werden soll, beschreibt der Artikel so:
[Die Wissenschaftler] entwickelten eine Software, die jeden Bildframe analysiert und Pixelcluster identifiziert, die mit einem groben Modell des menschlichen Körpers übereinstimmen. Sie untersucht dann das Zusammenspiel sich voneinader unterscheidender Pixelcluster, um die Interaktionen zwischen Individuen zu klassifizieren.
Bei Tests mit sechs verschiedenen Paaren, die 54 verschiedene, inszenierte Interaktionen darboten, konnte bis jetzt eine 80% Genauigkeit der Erkennung der korrekten Aktivität erzielt werden. Mit einem kommerziellen Einsatz rechnet man in ein paar Jahren.Viele Interaktionen können jedoch zweideutig sein. Eine Person, der jemand einen Kaugummistreifen oder eine Zigarette anbietet, kann ähnlich aussehen wie eine Person, die zum Beispiel mit einem Messer bedroht wird. Um das zu meistern, beschlossen [die Wissenschaftler], ein Profil für jeden Verhaltentstyp zu konstruieren. Parks (einer der Wissenschaftler) nennt das eine "semantische Analyse" der Interaktion. Das bedeutet, dass mehrere, verschiedene Faktoren einbezogen werden. Zum Beispiel müssen sich bei der Identifizierung von zwei Personen, die sich die Hände schütteln, deren Hände nicht nur geschlossen haben, sondern sich auch synchron bewegen. [Die Wissenschaftler] kodierten präzise eine Beschreibung dieser Schlüsselmerkmale, nach denen die Software sucht, wenn sie eine Szenerie analysiert. Das erlaubt die Zuordnung eines Wahrscheinlichkeitswerts, dass eine bestimmte Aktivität beobachtet wird. Interessant ist die Antwort von Parks auf die Kritik eines Kollegen, die "Vision" Kapazität des Systems müsse wesentlich verfeinert werden: Er arbeite an einer Verbesserung, die vom Einsatz vieler Kameras mit verschiedenen Blickwinkeln profitiert. Immer mehr installierte, technisch hochgezüchtete Videoüberwachungskameras ziehen also eine ausgefeiltere und umfassendere Bobachtung und Beurteilung des Verhaltens nach sich und neue "intelligente Software" zur videogestützten Verhaltensanalyse fordern mehr Kamerainstallationen. Siehe auch gulli - Überwachung 2.0: Kameras sollen aggressives Verhalten automatisch erkennen und engadget mit Smart surveillance systems may soon detect violent behavior.
Facettenreiche Verhaltensüberwachung ... Posted by Kai Raven
in Anonymität, Biometrie, CCTV / Video, Owl at
19:09
Comment (1) Trackbacks (3) Thursday, October 26. 2006Firefoxantipishing
Ähm, in Bezug zur Anti-Phishing Funktion im neuen Firefox 2.0 – Kann mir mal jemand erklären, warum ich trotz Abschaltung der Prüfung bei Google und Nutzung der sogenannten "lokalen Liste" trotzdem solche Logeinträge finde und das nicht beim Start von Firefox, sondern im laufenden Betrieb?
Oct 26 00:20:21 Privoxy(01804) Request: sb.google.com/safebrowsing/update?client=navclient-auto-ffox2.0&mozver=1.8.1-2006101023&version=goog-white-domain:1:17,goog-white-url:1:371,goog-black-url:1:6830,goog-black-enchash:1:12251
Ich dachte, die "lokale Liste" wird z. B. bei Mozilla oder einer anderen, unabhängigen Stelle heruntergeladen, aber anscheinend wird die regelmäßig ebenfalls bei Google gezogen. Jetzt reicht es. Ich will keine Integration von Google in Firefox und deshalb wird der Scheiß jetzt komplett abgeschaltet.
Thursday, October 26. 2006WackGet
Ich bin ja trotz allerlei Downloadmanager (auch für Browser) immer noch Fan von wget. Bei der Suche nach portablen Applikationen für meinen neuen USB-Stick (dazu später mehr), bin ich über WackGet gestolpert, einer minimalistischen wget GUI (inklusive wget) für Windows, die es auch in Deutsch lokalisiert gibt.
WackGet wird über ein Icon im Systray bedient, das auch den Status der Downloads neben einem Tooltipfenster anzeigt. Man kann eine Menge (u. a. Privoxy als Proxy für anonyme Downloads über Tor, Logfiles) einstellen, Downloadlinks, die man z. B. im Browserfenster kopiert, können über die Zwischenablage und das Systrayicon in WackGet übernommen und in die Warteschlange eingereiht werden. Alternativ ist auch die manuelle Eingabe der URL über eine Extrafenster möglich. Speicherverbrauch ist imo auch akzeptabel. Und das ganze Ding ist auch noch Open Source / GPL Software. Wer WackGet nicht nur direkt und stand-alone einsetzen will, sondern im Browser, installiert sich noch die FlashGot Erweiterung (deutschsprachige Version) und fügt in den FlashGot Einstellungen die WackGet_de.exe in die Liste der Download-Manager ein. ![]() WackGet beim Leersaugen der Site eines CCTV Herstellers (Info- und Bedienfenster). ![]() WackGet im Systray. Wednesday, October 25. 2006Chaosradio zu Big Brother Awards 2006
Wer gerade online ist: Vor ein paar Minuten hat das Chaosradio mit der Sendung zu den Big Brother Awards 2006 begonnen:
Die Big Brother Awards sind eine Negativ-Auszeichnung für Firmen, Politiker und Behörden, die sich ganz besonders um die Verletzung des Datenschutzes und der Privatsphäre verdient gemacht haben.
Ansonsten gibt es ja wie gehabt ein wenig später die Aufzeichnung zum Download.Am 20.10.2006 fand die Preisverleihung in Bielefeld statt. Wir stellen euch die diesjährigen Preisträger vor und schauen zurück, ob sich die Gewinner der letzten Jahre gebessert haben. Otto Schily, das WM-Organisationskomittee, Microsoft oder die Bundesagentur für Arbeit sind nur einige Beispiele für Preisträger der letzten Jahre. Thema sind nebenbei auch die Beobachtungen des CCC zu der Wahl in Cottbus mit Nedap Wahlcomputermaschinen, zu denen ich ja bereits hier meinen Maschinenstürmer-Boykott-Senf abgegeben habe und die Petition gegen Wahlcomputermaschinen. 00:56: Mmh, obgleich die Awards eher am Rande und zwischendurch gestreift wurden, waren diesmal gerade die Gespräche mit den Anrufern und die Anrufer selbst in dieser Sendung interessant.
Chaosradio zu Big Brother Awards 2006 Posted by Kai Raven
in Anti-Überwachung, Linktipp, Owl, Politik, Radio, Überwachung at
22:22
Comments (2) Trackback (1) Tuesday, October 24. 2006Polizeichefs, die im Chor mit dem FBI für die Vorratsdatenspeicherung trommeln
Gerade ist lokal die Demo Freiheit statt Angst zu Ende gegangen, um auch gegen die europäischen und nationalen Pläne zur Vorratsdatenspeicherung zu protestieren und die Big Brother Awards vergeben, da geht es "international" bei der "Internationalen Vereinigung der Polizeipräsidenten" (IACP, International Association of Chiefs of Police) mit der Vorratsdatenspeicherung weiter. Anhand der Liste der aktuellen und ehemaligen Mitglieder des Führungsgremiums, kann man ablesen, dass es sich um eine von amerikanischen Polizeikräften dominierte Organisation handelt, die aber mindestens in den USA einen gewissen Einfluß haben dürften. International trägt man die Strategien auf gemeinsamen Seminaren und Mitgliedern vorbehaltenen Konferenzen weiter.
So auch in Boston, wo vom 16 - 19. Oktober die 113. jährliche IACP Konferenz stattfand. Wie Declan McCullagh auf Politech berichtet, hat die IACP auf der Konferenz den Beschluss mit dem langen Titel Support For Data Retention In Aid Of The Investigation Of Crimes Facilitated Or Committed Through The Use Of The Internet And Telephony-Based Communications Services verabschiedet, in dem die Polizeichefs entschieden und nachdrücklich die nationalen Gesetzgebungsorgane, die Internetverwaltung und namentlich die ICANN, Telekommunikationsanbieter und - unternehmen, Domainnamensverwalter, Internet Zugangs- und Dienste-Provider dazu drängen, eine "angemessenes" aber "einheitliches" Vorratsdatenspeicherungregime für die oben genannte "Gemeinde der Internetverwaltung" und die "Telefoniediensteanbieter" zu entwicklen, das die Vorratsspeicherung der Information zu Kundendaten und Quell- und Zielinformationen für eine angemessene Mindestzeitdauer verlangt, so dass die Informationen der Strfaverfolgungsgemeinschaft nach geltendem Rechtsverfahren zur Verfügung stehen, um die öffentliche Sicherheit zu verstärken und durch die Möglichkeit, Verbrechen zu untersuchen, die durch die Nutzung des Internets und Telefonie ermöglichkt werden, Terroristen und Kriminelle abzuhalten, abzuschrecken und zu aufzuspüren. Die IACP Mitglieder sollen zusätzlich aktiv auf ihre jeweiligen Regierungen und Gesetzgebungsorgane, die Internetverwaltung und die Telefonieindustrieverbände einwirken und ihre Anstrengungen koordinieren, um das Ziel zu erreichen, einen beständigen, gleichen, einheitlichen und rechtmäßigen Zugriff auf die oben verwiesenen Quellen für die gesamte Strafverfolgungsgemeinschaft zu erlangen. In den Abschnitten, die den beiden Beschlüssen vorangehen, finden sich die üblichen Behauptungen und Probleme, die stets von den Polizeibehörden als Argumente für die Vorratsdatenspeicherung angeführt werden: Die rechtmäßige Ausforschung von Internetdaten sei "historisch nachgewiesen eines der wertvollsten Mittel, um Täter und Opfer von Verbechen zu ermitteln", aufgrund der globalen Natur des Internets und Verzögerungen bei internationalen Rechtsverfahren habe man Probleme bei behördenübergreifenden, internationalen Ermittlungen und da elektronische Daten flüchtig seien, benötige man einen zeitnahen Informationszugriff, Kriminelle nutzten diese Flüchtigkeit, die Anonymität und die internationale Natur des Internets, um Bürger zu schikanieren und Strafermittlungen zu vereiteln, Whois-Daten seien ein wichtiges Mittel und ihre Nichtveröffentlichung würde die Strafverfolgung erheblich behindern, das Versagen der ISPs, Vorratsdatenspeicherung zu betreiben, führe zum Verschwinden von Daten, das die Strafverfolgung behindere und Ermittlungen gegen Computereinbrüche und Kindesmissbrauch gar verwehre, da es jetzt lauter Telefonflats geben würde, könne man nicht mehr auf die Verbindungsabrechnungen zurückgreifen und schließlich habe die Europäische Union ja auch bereits eine Direktive zur Vorratsdatenspeicherung beschlossen. Also das ganze Programm. Was die "internationalen Polizeichefs" offensichtlich anstreben, ist kein US-Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung und auch keine europäische Direktive zur Vorratsdatenspeicherung, sondern ein ein einheiliches, globales Vorratsdatenspeicherungsregime, für das die Anstrengungen in Europa und den USA nur das Vorspiel darstellen. Und sie werden alles dafür tun, jedes Register ziehen und auf allen politischen Ebenen versuchen, offiziell oder informell ihren Einfluß auszuspielen. Das FBI, das seit Jahren für die Vorratsdatenspeicherung und Ausweitung der Internetüberwachungsbefugnisse in den USA trommelt, haben die Polizeichefs mit Sicherheit auf ihrer Seite, wie man aus den Anmerkungen von FBI Direktor Mueller zu den IACP Beschlüssen ablesen kann:
As we all recognize, cyber crime is a growing threat. Today, terrorists coordinate their plans cloaked in the anonymity of the Internet, as do violent sexual predators prowling chat rooms. According to our Cyber Division, nearly one-out-of-three computer users has experienced some type of negative incident. All too often, we find that before we can catch these offenders, Internet service providers have unwittingly deleted the very records that would help us identify these offenders and protect future victims. We must find a balance between the legitimate need for privacy and law enforcement’s clear need for access. Your resolution on records retention passed this morning will help put us on the right path.
Polizeichefs, die im Chor mit dem ... Posted by Kai Raven
in Anonymität, Data Mining, Geheimdienste, Internet / TeKo, Owl, Politik, Terror at
22:00
Comments (0) Trackbacks (0) Monday, October 23. 2006Firefox 2.0 Erlebnisse
So, der Wechsel zu Firefox 2.0 ist vollzogen. Etwas Sorgen machten mir meine Erweiterungen, von denen die Meisten als inkompatibel gekennzeichnet wurden. Zwei konnten aktualisiert werden.
Zwei Lösungen habe ich gefunden. Der erste Tipp aus dem Heise-Forum:
Bei den meisten Erweiterungen, die unter FF 2.0 ihren Dienst verweigern, sollte folgendes Workaround behilflich sein:
Der zweite Tipp kam aus der Mozilla Newsgroup:Die Erweiterung speichern (nicht nur öffnen!) und mit einem Entpacker öffnen. In der Datei "install.rdf" die Zeile <em:maxVersion>1.6</em:maxVersion> durch <em:maxVersion>2.0</em:maxVersion> ersetzen. Anschließend die veränderte Datei wieder dem Archiv hinzufügen und die Erweiterung installieren. Nach der Installation die Nightly Tester Tools Erweiterung installieren und die Add-ons Übersicht aufrufen. Dort entweder den Button Make all compatible anklicken oder alternativ im Kontextmenü zu jeder Erweiterung einzeln Make compatible aktivieren. Die erste Methode war mir zu mühselig. Also nach einem Backup des Profils zuerst mit den Tools die "Mache alles auf einen Rutsch" Funktion ausgeführt mit dem Ergebnis eines Fehlers, der Firefox nicht mehr starten ließ. Den Fehler verursachte die TabMixPlus Erweiterung, von der man für Firefox 2.0 die letzte Entwicklerversion installieren soll. Ich habe dann die Liste der Erweiterungen abgeklappert, jeweils eine Erweiterung mit den Tools auf kompatibel gestellt, neu gestartet und wenn es lief, ein Profilbackup gemacht. Die ganze Prozedur für jede Erweiterung ausgeführt und alle Erweiterungen arbeiteten: Adblock Plus 0.7.1.2
Was mich jetzt noch störte, war eine Fehlfunktion mit der Navigations-Symbolleiste. Die sah dann so aus:
BugMeNot 1.3 Cache Status [de] 0.6.3 Cookie Button in the status bar 0.8.5 CookieCuller [de] 1.3.0 CustomizeGoogle [de] 0.51 FoxClocks [de] 1.2.77 FoxyProxy 2.2.1 IDN Info 0.6.5 JavaScript Options 1.2.4 Layerblock 2.0.7 Locale Switcher 2.0 MinimizeToTray 0.0.1.2006030906+ Nightly Tester Tools 1.2 NoScript [de] 1.1.4.3 RefControl 0.8.8 ScrapBook 1.2.0.5 Sort Bookmarks 0.7.0 SpoofStick [de] 1.06 Spurl 0.37 Tab Mix Plus 0.3.49.061009 User Agent Switcher 0.6.9 VideoDownloader [de] 1.1 Web Developer 1.0.2 Der Versursacher war dann die IDN Info Erweiterung, die trotz des Tools-Einsatzes nicht harmonierte. Nach Deinstallation läuft jetzt alles wie geschmiert :) Dann habe ich noch einen Blick auf die neue Anti-Phishing Funktion geworfen, bei der jede Adresse (ausgerechnet) über Google geprüft wird (wenn man nicht gegen die lokale "Liste" von Phishingsites checkt) und wo man dann im Privoxy-Log solche Einträge sieht:
sb.google.com/safebrowsing/lookup?sourceid=firefox-antiphish&features=TrustRank&client=navclient-auto-ffox2.0&mozver=1.8.1-2006101023&q=http%3A%2F%2Fhp.kairaven.de%2F&
Irgendwelche Cookie-Geschichten sollen laut dem Hinweisfenster bei Aktivieren der Funktion auch noch eine Rolle spielen – durch den Cookie Button bzw. die generell deaktivierten Cookies kam anscheinend trotzdem keiner durch, wie mir ein Blick mit CookieCuller bestätigte.Werden Adressaufrufe per Privoxy / Tor anonymisiert, geht es ja noch. Für alle direkten Aufrufe zwecks "Anti-Phishing" bekommt Google jedoch mit, welcher Rechner mit IP XYZ welche Adresse aufruft – sehr unbehaglich diese Funktion und wurde deshalb bis auf Erscheinen von Alternativen zu Google bei mir deaktiviert. Stattdessen bleibt nur die Prüfung gegen die lokale Liste in der Datei aktiviert. Siehe auch: F!xmbr - Firefox - Die 2.0 - Chance
Firefox 2.0 Erlebnisse Posted by Kai Raven
in Anonymität, Netz, Software at
19:19
Comments (6) Trackbacks (2) Sunday, October 22. 2006Bier gibt es nur mit Fingerabdruck
Wie allgegenwärtig neue Kontroll- und Überwachungstechniken in unseren Alltag eindringen, zeigt uns der Register in dem Artikel Beer fingerprints to go UK-wide.
Das Beispiel der britischen Stadt Peterborough mit ihrem CCTV- und Webpranger-Programm machte bereits deutlich, dass sich in Großbritannien die Einrichtung und der Ausbau von Kontroll- und Überwachungssystemen unter dem Motto der "Terrorismusbekämpfung" oder der "Bekämpfung anti-sozialen Verhaltens" bis in die kleinste Provinzstadt fortpflanzt – eifrig gefördert und unterstützt durch eine Phalanx nationaler und lokaler Programme und Fördertöpfe, die in den Ministerien, den Polizeiorganisationen und Stadträten eingerichtet werden, um jede Stadt noch sicherer zu machen. In dem Artikel wird berichtet, dass man in der britischen Kleinstadt Yeovil in den Pubs das inTOUCH System des britischen Unternehmens CreativeCode installiert, um "anti-soziales Verhalten" im Umfeld der Pubs zu bekämpfen – vermittelt durch den Bezirksrat von South Somerset und finanziert über den seit April 2005 eingerichteten Fonds für sicherere und stärkere Gemeinden des britischen Innenministeriums, über den zum Beispiel auch Nachbarschaftspatrouillen und CCTV-Videoüberwachungskameras mitfinanziert werden. inTOUCH wird von CreativeCode als "biometrisches Mitgliedschaftssystem" bezeichnet, dessen "primäres Ziel die Reduzierung von Störungen und Verbrechen sei, die durch Alkoholgenuß motiviert sind". Die "Mitglieder" sind in diesem Fall also die "Gäste" von Pubs, Nachtclubs und Discos. Von den "Mitgliedern" wird ein digitaler Fingerabdruck genommen, dessen Hashwert zusammen mit biographischen Daten und einem Gesichtsfoto in einem "Mitgliedsprofil" einer zentralen Datenbank abgespeichert wird. An den Eingängen der teilnehmenden Einrichtungen – in diesem Fall den Pubs – wird ein Touchscreen und ein Fingerprint-Lesegerät aufgestellt. Der Pubkunde muss anschließend bei jedem Besuch seinen Finger scannen lassen, worauf das Profil des Kunden auf dem Touchscreen erscheint. Der Gastwirt kann zusätzlich Berichte über "anti-soziale Verhaltensweisen und Vorkommnisse" in das Profil des Kunden einpflegen und erhält auch aufbereitete Staistiken zu den "Verhaltensgewohnheiten" des Gastes, d. h. wie oft und zu welcher Uhrzeit ein bestimmter Gast den Pub aufsucht. Da das inTOUCH System netzwerkfähig ist, können viele Pubs an einem inTOUCH Verbund teilnehmen. Zugriff auf das Kundenprofil erhält ein Pub dann, wenn der Kunde den Pub zum ersten Mal besucht und über den Fingerabdruckscan identifiziert wurde. So erhält jeder teilnehmende Gastwirt Informationen über das "Wohlverhalten" des Gastes in seinem und in anderen Pubs. Ist man als Gast auffällig geworden und hat zu viele negative Vermerke in seinem Profil gesammelt, kann in dem System ein Vermerk eingetragen werden, der dazu führen kann, dass man in allen beteiligten Pubs Hausverbot bekommt und für bestimmte Zeit gesperrt wird. Über den "Kneipen-Bann" entscheidet ein lokaler Ausschuss der nationalen "Pubwatch" Organisation, in der es vor allem von ehemaligen Polizeibeamten wimmelt und die seit 1995 den angeschlossenen Wirtschaften beibringt, wie man seine Kundschaft am besten im Auge behält, von Störungen unter Alkoholeinfluß abhält und was man als Gastwirt zur Terrorbekämpfung beitragen kann. Dazu zählt auch der Einsatz von CCTV-Kameras und Systemen wie inTOUCH. ![]() Logo der Pubwatch Organisation. Wie es in dem Artikel heißt, wird den Gastwirten in Yeovil das inTOUCH System mit einer späteren und damit längeren Öffnungszeit und den geringen Kosten von 1,50 Pfund pro Tag schmackhaft gemacht. Neuen Wirten, die eine Lizenz für den Ausschank erhalten wollen und das inTOUCH System ablehnen, wird zugleich bedeutet, dass sie bei der Polizei Bericht zu erstatten haben und ihnen die Lizenz entzogen wird, wenn sie nicht nachweisen können, dass sie zu einer erheblichen Reduzierung von Gewalttaten beigetragen haben, die unter Alkoholeinfluß begangen wurden. So kann man neue Kontrollsysteme natürlich auch durchsetzen. Das britische Innenministerium, Nachbarstädte und Polizeivertreter haben bereits ein reges Interesse an dem Feldversuch in Yeovil bekundet, einige Städte planen bereits ebenfalls den Einsatz von inTOUCH. Zu den angestrebten Effekten konnte die Vertreterin des Bezirksrates nur angeben, dass sie nicht wisse, ob das inTOUCH System dazu geführt habe, dass sich Verbrechen in Nachbarstädte verlagern. Verbechen unter Alkoholeinfluß seien in Yeovil seit Februar 2006 aber um 48% zurückgegangen – es gab genau zwei(!) größere Vorkommnisse in Yeovil seit Februar und über kleinere Straftaten konnte die Bezirksverteterin keine Auskünfte geben.
Bier gibt es nur mit Fingerabdruck Posted by Kai Raven
in Anonymität, Biometrie, CCTV / Video, Datenschutz, Owl, Politik, Terror at
15:20
Comments (0) Trackback (1) Saturday, October 21. 2006Kritik an PASSport Vicinity RFID Smartcard
Ungewohnte Kritik an RFID kam aus den Reihen der Smart Card Alliance, einer Lobbygruppierung der RFID Industrie, die sich eigentlich auf ihre Fahnen geschrieben hat, die RFID Technik international voranzutreiben und vor allem ohne Verzögerung auf kritische Berichte zu RFID in den Medien zu reagieren. Was die Allianz kritisiert ist die neue PASSport "Vicinity" RFID Smartcard, die das US-Heimatschutzministerium für den täglichen Grenzverkehr an den Grenzen zu Kanada, Mexiko und auf den Bermudas einsetzen will. Der neuen RFID-Karte war ein RFID-Testprogramm vorangegangen, das seit Januar 2006 läuft.
Laut ihrer Pressemitteilung Proposed Passport Card with RFID Technology Bad News for Privacy and Security vom 19. Oktober kritisiert die Allianz den geplanten Einsatz von RFID-Chips nach dem ISO/IEC 18000-6, Type C Standard, der auf dem EPC Gen 2 Class 1 UHF Standard basiert, der von EPCglobal entwickelt wurde und eigentlich für die Güterverfolgung in Lieferketten gedacht ist. Damit wird die RFID Smartcard des Heimatschutzministeriums mit einem RFID Chip ausgerüstet, der auf 6 Meter Entfernung auslesbar ist, also weit mehr als in den neuen internationalen Pässen mit RFID Chip. Laut des Government Technology Artikels DHS Strengthens U.S. Border Security With RFID Technology wird im RFID Chip "nur" eine Identifikationsnummer gespeichert, die von den RFID Lesegeräten an den Grenzübergängen ausgelesen und zu einer Datenbank des Heimatschutzministeriums übertragen wird, in der mit der gleichen Nummer die persönlichen Daten und ein digitales Gesichtsbild abgespeichert sind. Damit die Grenzposten die Echtheit der Karte und die Identität des Grenzgängers überprüfen können, werden natürlich diese Daten aus der Datenbank zur Grenze zurück transportiert. Die Smart Card Allianz bezweifelt aufgrund von Datenlecks in behördlichen Datenbanken, dass die US-Regierung die Sicherheit der Heimatschutz-Datenbank und die sichere Übertragung der biographischen Daten gewährleisten kann. Außerdem sei nur die Chiptechnik wie in den ePassport Pässen sicher genug, während es die neue PASSport RFID Karte ermöglichen könnte, die Bewegungen der Träger zu verfolgen, sobald er die Smartcard außerhalb einer Schutzhülle mit sich führt. Hatte die Smart Card Allianz zu den Experimenten zum Klonen von RFID Chips noch erklärt, das Klonen wäre keine Bedrohung für die Sicherheit der US-Grenzen und die Privatsphäre der Smartcard-Träger, benutzt sie das Kloning von RFID Chips als Argument gegen die PASSport Karte in ihrer aktuellen Kritik. Auch wenn aus der Kritik der Allianz die Verärgerung spricht, dass sie bei der geplanten PASSport Karte nicht miteinbezogen wurde und sie die Interessen der Hersteller vertritt, die als Zulieferer der ePassport Pässe tätig sind, ist die Möglichkeit nicht von der Hand zu weisen, dass über neue RFID Chips mit größerer Lesereichweite und entsprechenden Netzwerken aus RFID-Lesegeräten die Verfolgung der Bewegungen und Aufenthaltsorte von Personen über große Distanzen realisierbar ist. In diesem Sinne erprobt das US-Heimatschutzministerium eine bis jetzt freiwillige RFID-Technik, da die PASSport Karte als Alternative von den Grenzgängern genutzt werden kann, die irgendwann die RFID Chips mit kurzer Reichweite in Pässen und Personalausweisen ablösen wird.
Kritik an PASSport Vicinity RFID ... Posted by Kai Raven
in Anonymität, Biometrie, CCTV / Video, Chips, Owl, Terror at
17:21
Comments (0) Trackbacks (0) Saturday, October 21. 2006Anti Big Brother Retro-Pic
In einer Mußestunde fabriziert – basierend auf dem alten, bekannten "Big Brother is watching you" Bild eine andere Version als "Anti-Big-Brother" Retro-Variante:
![]() Hier das Original, falls es mal jemand benötigt: ![]()
Anti Big Brother Retro-Pic Posted by Kai Raven
in Anti-Überwachung, Dies und Das, Owl, Überwachung at
15:58
Comment (1) Trackbacks (0) |
CalendarQuicksearchGoogle SucheAktuellBlogumzug
Friday, December 22 2006 Kommentarsperre Thursday, December 21 2006 Letzte Präsente Wednesday, December 20 2006 Abgeordnete wollen mehr zu PSIS und dem Bundestrojaner wissen Monday, December 18 2006 D-Land webt weiter am europäischen Überwachungsnetz für's Internet Monday, December 18 2006 Die FR zum Bundestrojaner Monday, December 18 2006 123 Millionen für Kontrolle und Überwachung Sunday, December 17 2006 Ausgezeichnet Sunday, December 17 2006 HP Umzug Sunday, December 17 2006 Blick auf Guantanamo Saturday, December 16 2006 Flashanimation zum Panoptikum Saturday, December 16 2006 34 Minuten staatlicher Mord Saturday, December 16 2006 Kundenbelästigung Saturday, December 16 2006 Auf dem Weg zum Tor Crackdown Friday, December 15 2006 Wie der Staat "dicht macht" Friday, December 15 2006 Kategorien
Infos
Erhebt Beschwerde gegen die Vorratsspeicherung!
Blog abonnieren RSS 2.0 Feed
RSS 2.0 Kommentare ATOM 1.0 Feed OPML 1.0 Feed
OpenPGP D6E995A0 kairaven@arcor.de kraven@jabber.ccc.de Kontakthinweise rabenhorst.blogg.de Okt 2003... Impressum
supersized.orgBlogroll• 27B Stroke 6
• 46halbe • Abmahnung • ACLU • AK VDS • AlterNet • Andreas Bogk • ARCH Blog • ArmsControlWonk • Ars Technica • basquiat • blog-on-nymity • Blogzilla • Blogwartung • Blue Archiv • Burks • C D T • Chaos Computer Club • China Digital Times • Cryptology ePrints • Cryptome • Daten-Speicherung • Datenschutzbüro • Defence Talk • Defense Tech • Denksprit • Dobschat • EastSouthWestNorth • echox • EDRi • EDRi-Deutsch • EFF • EFFs Deep Links • elementarteile • emplify • EUobserver • EurActiv • Eurozine • F!xmbr • Fefe • Florian Holzhauer • floyd-online • FoeBuD • Fuckup • futurezone • get privacy • Global Voices • Google Earth Blog • governet • GovExec • GovTech • gulli untergrund • guymon • Haken • Hanno • Hartz4all • heise news • Homeland Stupidity • HR in China • Human Rights First • Human Rights Watch • I C E • Identity Weblog • Infosec Writers • Infothought • Island-Blog • IT, life and me • Jabber News • jabber.ccc.de • Jürgen Lübeck • Kai Schott • Kom-Guerilla • Korrupt • Light Blue Touchpaper • Linkslog • LiveScience • LobbyControl • Lunatic Fringe • Medienrecht • Michael Zimmer • Missis Notizblock • Möhrenfeld • mozillaZine • Murksblog • NachDenkSeiten • NetReaper • netzpolitik • NO2ID • Ogle Earth • onlinejournalismus • open Democracy • OpenNet • Open Rights Group • OSDir • OSINFO • Ostblog • Out-Law • Owl Metablog • Perlentaucher • Planet Jabber • Politech • Privacy 2.0 • PI/EPIC • Privacy Digest • Quintessenz • Radio Free China • Ralf Bendrath • Ralph Segert • Reporter ohne Grenzen • Register • RFIDa • RFID Gazette • RFID in Japan • RFID News • robots.net • rfc1437.de • sagichdoch? • Schieflage • Schneier on Security • Seclog • Secrecy News • Slashdot • so-zi-al • Sozialtick(er) • Spacewar • Spindoktor • Spy Blog • Spychips • Su-Shee • Surveillance Studies • T L F • Techdirt • Technology Review Blog • Telepolis • teuchtlurm • Think Progress • Too Much Cookies • TPMmuchcracker • Turkey Curse • UAVs • Uhus Nest • Unterschichtenblog • winni • Wired • Z A F • Zappi • Zukunftsblog • Blogroll OPML-Datei |
Powered by s9y - Design by Lordcoffee



Owner login