Chicago und
Athen haben es vorgemacht, nun folgt London.
Die Rede ist von der Aufrüstung der CCTV-Videoüberwachungsinstallationen mit Mikrofonen. Denn in London hat der Stadtrat von Westminster laut des Telegraph Artikels
Council plans to listen in on street life jüngst beschlossen, neben den Videoüberwachungskameras, die in London an Stangen ähnlich der Straßenlampen installiert sind, zusätzlich Mikrofone anzubringen, die per WLAN Tonaufnahmen in die Westminster Behörde übertragen. Die erste Testinstallation wird im Stadtteil Soho vorgenommen. Wie in Chicago und Athen anlässlich der Olympischen Spiele beeilt man sich auch in London den Bürgern zu versichern, ihre privaten Gespräche würden nicht belauscht werden - die Mikrofone dienten nur der "Bekämpfung antisozialen Verhaltens".
Darunter versteht die Westminster Stadtverwaltung zur Zeit Lärmbelästigungen, die in der Umgebung von bestimmten "Rowdy Bars", Nachtclubs und Wohnvierteln auftreten. Auch seien die Mikrofone so programmiert, dass Tonaufnahmen und Alarmmeldungen erst dann übertragen werden, wenn ein bestimmter Lautstärkepegel erreicht wird.
Nun, man weiß ja, wie hoch die Empfindlichkeit und wie groß die Reichweite von Mikrofonen sein kann und das jede Programmierung zu ändern ist, so dass der potentiellen Audioüberwachung der Londoner Bürger nichts entgegensteht.
Bis eben war der Sonntag schön. Endlich wieder ausschlafen. Aber jetzt las ich im Rabenhorst, das die Kameras in London ebenfalls Mikrofone angeheftet bekommen wie z.B. in New York. "Großmutter...warum hast du so lange Mikrofone?" Ein mod
Tracked: May 08, 11:09
Rabenhorst comments on an article by the British newspaper Telegraph that London is going to upgrade its CCTV surveillance with microphones. The first microphones, which are linked wirelessly to Westminster council's headquarters, are designed to mo...
Tracked: May 08, 23:27
In London wimmelt es an jeder Straßenecke von Videokameras. Der Stadtrat von Westminster hat nun beschloßen die Kamerainstallationen mit Mikrofonen zu erweitern. Ursprünglich wurden die Kameras installiert, um u. a. Terrorakte der IRA zu vereiteln. Die ständige Videoüberwachung hat sich bewährt. In den Gebieten in denen die Polizei ständig Einsicht hat, sanken Vandalismus und Kriminalität gravierend. Von einem Rückgang des Verbrechens insgesamt kann allerdings nicht die Rede sein - sie hat sich nur verlagert. Man müsste meinen, man könne sich also auf Londons Straßen und Tubes besser, sicherer fühlen. Subjektiv gesehen, nein. Bei meinem letzten Tripp nach London, letztes Jahr fühlte ich mich ständig unbehaglich. Besonders in der Underground. Dort hingen knapp alle zehn Meter eine Kamera von der Decke und den Wänden. Ich erinnere mich, dass ich mich in Mile End hinter einer Wand versteckt hatte, nur um nicht schon wieder von einer Kamera gefilmt zu werden. Die Vorstellung die Kameras könnten einen nun auch noch hören, lässt mich schaudern. via Rabenhorst...
Tracked: May 10, 16:51
In Die vernetzte Video-Überwachung kommt reißt Futurezone das "State of the Art" Videoüberwachungssystem am Wiener Karlsplatz und 19 weiteren Plätze an, wobei vernetzte Videoüberwachungssysteme schon seit einiger Zeit in vielen Städten der Welt im Einsatz
Tracked: Jul 19, 22:29
In Chicago begann man 2004 Videoüberwachungskameras mit Mikrofonen auszurüsten – vorerst "nur", um Schußgeräusche aufzunehmen und zu erkennen. Während der Olympiade in Athen sollten die an Videokamerainstallationen angebrachten Mikrofone in die Gesp
Tracked: Sep 17, 12:19
Mikrofone an Videoüberwachungskameras, um Schußgeräusche zu erkennen oder in die Gespräche bei sportlichen Großereignissen hineinzuhören, kennt man ja schon. In den Niederlanden tastet man sich langsam voran, damit auch diese Szenerie Orwells Wirklichkeit
Tracked: Nov 23, 22:43